Beiträge von Wemire

    für sich alleine gestellt natürlich nicht, das hat aber auch niemand jemals behauptet. eine vollkommen sinnlose diskussionsebene, reines stating the obvious.


    man kann ja verschiedene meinungen zum gendern haben, aber erstmal festzustellen, dass gendern ja gar nicht alle probleme löst und daraus dann abzuleiten, dass es nichts bringt ist halt intellektuell unehrlich.


    Es ist halt ein alter Disput, der in der linguistische Wende begründet liegt. Aber mit dem, was du sagst, würdest du es immer noch missverstehen. Gemeint ist - so habe ich es jedenfalls sofort verstanden - dass es im Wesentlichen keine Probleme löst bzw. genau das, was du im Anschluss sagst:


    Zitat

    dann schreibt halt "ich zweifle generell daran ob es einen effekt hat und wenns einen hat ist mir der zu gering gemessen am aufwand" oder so. dann bin ich zwar immer noch anderer meinung, aber das ist wenigstens ne ernstzunehmende position.

    0815 reagiert auf eine Prämisse, die er selbst mit benannt hat: "dass die Veränderung der Sprache zu einer Verbesserung der Welt führt bzw. dazu beiträgt". Insofern ist das eine Auseinandersetzung mit dieser grundlegenden Idee, wie gesagt Sapir-Whorf-Hypothese als ein Beispiel. Von der allgemeinen Überlegung kommt man dann zu dem Schluss, dass es keine Notwendigkeit gibt die Sprache (Spracheigenschaften) anzupassen. Mit anderen Worten das ist kein Ausspielen von sprachlicher Anpassung gegen sonstige Maßnahmen, die gesellschaftlichen Fortschritt bringen sollen, sondern ein Argument, das die Behauptung stützt, sprachliche Anpassung ist ungeeignet diesen Fortschritt zu erzielen.

    Es gibt kontrollierte Experimente, wo man die kurzfristige Wirkung unterschiedlicher Formen der Ansprache messen kann. Sowas hier:


    https://econtent.hogrefe.com/doi/10.1027/1864-9335/a000229


    Wenn die Beobachtungsgröße ist, welcher Beruf tatsächlich ergriffen wird, handelt es sich vermutlich um kein solches Experiment und da gibt es dann sicherlich viele mögliche Störfaktoren.


    Ich würde allerdings nicht sagen, dass man aus dem möglichen Nutzen verschiedener Formen von Sprache in einer sehr spezifischen Situation wie einer Berufsberatung, auf die Notwendigkeit einer allgemeinen gesellschaftlichen Verwendung schließen muss.


    darum ist dieses "warum sind frauen in ländern mit turksprachen ohne grammatikalisches geschlecht trotzdem so ungleich" auch ein relativ leicht zu widerlegender strohmann.


    Das ist eines einer Reihe von Gegenbeispielen für eine jedenfalls dominante kognitive Beeinflussung durch Spracheigenschaften, die man mit einer besonders weiten Auslegung von sowas wie der Sapir-Whorf-Hypothese vermuten könnte.

    Jo aber das Framing ist auf jeden Fall neu: Bibliotheken zwingen, seien die Bremsen von Innovationen, marktgefährdend, fair lesen - kann man wirklich unfair lesen? - zum Nulltarif (ruhen sich wohl in dieser sozialen Hängematte aus) usw.


    Also ganz neu kommen sie mir nicht vor, die Bibliotheken wurden mit dem Aufkommen von Ebooks als wirtschaftliche Beeinträchtigung gesehen. Es gab aber zum Beispiel auch um die Bibliothekskopie vor einigen Jahren Streit. Oder vor einigen Jahrzehnten ...


    https://irights.info/artikel/b…n-versenden-duerfen/24076


    Zitat

    Bereits 1931 wurde in Deutschland im Börsenblatt des deutschen Buchhandels argumentiert, dass die Bibliothekskopie "an Stelle des Originals" trete und damit die "Absatzinteressen" der Verleger gefährde. Gemeint war damit die von der Musikindustrie bei den Schallplatten bereits etablierte Praxis, jegliche Vervielfältigung unter die Kontrolle der Verleger zu bringen. Doch die Bibliothekskopie überlebte als Ausnahmeregelung bis heute. Begründet wurde diese vergütungsfreie „Eigengebrauchsregelung“ mit dem Schutz der allgemeinen Interessen der Öffentlichkeit.

    https://twitter.com/katrinschu…tatus/1449371148030984194


    Zitat

    Fakenews: „Zwangslizensierung“, „nahezu kostenlos“, „erzwungene Online-Ausleihe zu Niedrigpreisen“, „Onleihe für E-Books nahe am Nulltarif“


    Also dass die Ausleihe für die Bibliotheksnutzer nahezu "kostenlos" oder "nahe am Nulltarif" ist, trifft doch zu, oder? Der Fokus ist ja hier die Konkurrenz zum Buchmarkt bzw. spezifisch dem Buchdateimarkt. Und eine neue Schranke des Urheberrechts als "Zwang" zu charakterisieren ist framing, aber von fake news würde ich da nicht sprechen, außer vielleicht im Trumpschen Sinne.

    Mittlerweile wurde weiterübersetzt. Leider keine Rückendeckung von den Kreml-Übersetzern:


    Ha, aber dafür von DeepL:


    Zitat

    Но, конечно, если бы мы смогли увеличить поставки по этому маршруту, это уж на сто процентов, можно совершенно уверенно сказать, что напряжённость на европейском энергетическом рынке, конечно, существенно бы понизилась. Это повлияло бы, конечно, и на цены на европейском рынке на газ. Это очевидная вещь.

    Zitat

    Aber wenn es uns gelänge, die Lieferungen über diese Route zu erhöhen, und zwar um hundert Prozent, dann können wir mit absoluter Sicherheit sagen, dass die Spannungen auf dem europäischen Energiemarkt natürlich deutlich abnehmen würden. Dies würde sich natürlich auch auf die Gaspreise auf dem europäischen Markt auswirken. Das ist eine offensichtliche Sache.


    Jetzt bin ich auf jeden Fall für die Machtübernahme durch die Maschinen.

    https://www.bfm.ru/news/483639


    Zitat

    Газовый кризис и выступление президента Путина здесь, на Российской энергетической неделе, второй день не сходят с первых полос европейских СМИ. Но во многих из них Россию продолжают обвинять в происходящем. Например, немецкая Bild — она обвиняет в первую очередь Ангелу Меркель, называя ее «ледяным канцлером», но дальше пишет: «Она продавила «Северный поток — 2», и вот теперь Путин припрет нас к стенке». Это, конечно, газета Bild. Серьезные деловые СМИ так не пишут. Но даже здесь ведущая телеканала CNBC дважды спрашивает Путина: почему вы не поставляете достаточно газа в Европу? Почему, на ваш взгляд, нас не слышат, по крайней мере многие?


    Übersetzung via DeepL:


    Zitat

    Die Gaskrise und die Rede von Präsident Putin hier auf der Russischen Energiewoche stehen einen zweiten Tag lang auf den Titelseiten der europäischen Medien. Aber viele von ihnen geben Russland die Schuld an den Geschehnissen. So beschuldigt die deutsche Bild-Zeitung zunächst Angela Merkel und nennt sie eine "Eiskanzlerin", schreibt dann aber: "Sie hat Nord Stream 2 forciert, jetzt wird Putin uns an die Wand nageln". Das ist natürlich die Bild-Zeitung. Seriöse Wirtschaftsmedien schreiben nicht so. Aber auch hier fragt der CNBC-Moderator Putin zweimal: Warum liefern Sie nicht genug Gas nach Europa? Warum, glauben Sie, werden wir nicht gehört, zumindest von vielen?


    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)


    Sogar im Ausland kann sich die Bild auf ihren guten Ruf verlassen.

    Um so weniger habe ich den Eindruck, dass die Russen hier auf eine schnelle Inbetriebnahme hoffen und die Lieferungen von Gazprom davon abhängig machen. Wenn Druck aufgebaut wird, dann denke ich eher mit dem Ziel die Gasmarktregeln zu ändern oder langfristige Verträge zu bekommen.


    https://oilprice.com/Latest-En…-Long-Term-Gas-Deals.html


    Zitat

    Russia’s gas giant Gazprom could increase production capacity if it sees higher demand for volumes under long-term supply contracts from Europe, Russian Deputy Prime Minister Alexander Novak said on Friday.


    Speaking about Gazprom’s production facilities and deliveries to Europe in September, Novak told Russian news outlet Business FM that production capacity can’t just be magically raised.


    “Of course, if Russia’s European partners increase orders and if the volumes in long-term contracts grow, I think that Gazprom will surely develop its production capacity,” Novak told Business FM in an interview on the sidelines of the Russian Energy Week.

    https://www.newsweek.com/holoc…osing-view-remark-1639608


    Zitat

    [...] in the wake of a school official telling educators that if they teach a book on the Holocaust, they should also include one offering alternative perspectives.

    Zitat

    "Make sure that if you have a book on the Holocaust," Peddy says, "that you have one that has an opposing, that has other perspectives."


    Man muss auch mal an die deutschamerikanischen Kinder denken, von denen es in den USA sehr viele gibt. Wenn die hören, was die Deutschen in der Vergangenheit getan haben, bekommen die ja ein ganz gestörtes Verhältnis zu ihrer Herkunft.

    Un dich bin echt überzeugt, dass Spache Wirklichkeit abbilden muss, und Sprache auch Realität beeinflußen kann.


    Ich denke, es ist umgekehrt, Menschen passen die Sprache ihren Eigenheiten oder Bedürfnissen an. Insofern ist der Kampf darum wesentlich wirksamer als die Sprachform. Andererseits hat es eben auch einiges Spaltungspotential in linken Bewegungen und kann es politisch schwieriger machen, seine Botschaften rüber zu bringen. Hängt sicherlich auch davon ab, wie sehr man darauf besteht oder sich darüber abgrenzt, aber das sind so die Vor- und Nachteile.


    Ich muss allerdings sagen, gerade die Funktion, nicht-binär zu bezeichnen, ist mit den Mainstreamlösungen zu "Gendern" wenig überzeugend umgesetzt. Mit dem mittlerweile wohl obsoleten Binnen-I gab es gar nicht den Versuch. Der gender gap ist zeichengewordene Sprachlosigkeit. Eine Lücke zur Repräsentation einer Gruppe. Bei dem gerade modischen :innen kenne ich eigentlich nichtmal eine Erzählung, wo sich da nicht-binäre Personen wiederfinden sollen. Das Sternchen hat zumindestens aus IT-Sicht den Vorteil, dass es oft als Platzhalter genutzt wird, also gedacht für alles stehen kann. Aber genau wie die anderen Formen hat es das Problem, dass die sprachliche Inklusion mittels eines Sonderzeichens erfolgt und nicht durch eine normale Buchstabenfolge wie bei männlich, weiblich oder neutral. Mit dem Glottisschlag, mit dem diese Dinge akustisch dargestellt werden, schließt sich dann wieder der Kreis zur Sprachlosigkeit, die in der Form zudem auch noch fremd im Deutschen ist, also ein bisschen das Äquivalent zum Sonderzeichen. Letztlich bezeichnet man bei diesen ganzen Lösungen nicht-binär durch nicht sprechen.

    Das englische Transkript vom Kreml ist leider noch nicht vollständig: http://en.kremlin.ru/events/president/transcripts/66916


    Aber, ich glaube die Übersetzung der New York Times hat einen Fehler:


    Mittlerweile wurde weiterübersetzt. Leider keine Rückendeckung von den Kreml-Übersetzern:


    Zitat

    Но, конечно, если бы мы смогли увеличить поставки по этому маршруту, это уж на сто процентов, можно совершенно уверенно сказать, что напряжённость на европейском энергетическом рынке, конечно, существенно бы понизилась. Это повлияло бы, конечно, и на цены на европейском рынке на газ. Это очевидная вещь.

    Zitat

    Of course, if we could increase deliveries through this route, this would substantially ease tension on the European energy market. I am 100 percent sure about this. Of course, this would affect prices on the European gas market. This is obvious.


    Die verlegen den Teilsatz an eine andere Stelle, aber haben die gleiche Interpretation.

    Das sollte keine Glaubensfrage sein.


    Also es wird auch eine Realität mit oder ohne breite Nachimpfungen in Zukunft geben, unabhängig von dem, was ich glaube, falls dich das beruhigt.


    Wenn es mehr Antikörpertests gäbe, könnte man diesen Dinge auch besser erforschen. Und wie zuvor geschrieben, auch bei einer Impfung bestehen solche Unsicherheiten, was offenbar kein Problem für einen Covid-Pass darstellt.


    Antikörpertests werden für diverse Studien verwendet und an der erworbenen Immunität durch eine Infektion wird auch geforscht. Unsicherheiten über den Schutz vor schwerer Erkrankung bei den Impfstoffen? Also abgesehen davon, dass es dafür die umfangreichen Studien als Zulassungsvoraussetzung gab, die werden doch ständig weiter daraufhin untersucht.


    Wenn du von geringer Repression spricht, schließt du den gesellschaftlichen Ausschluss der zur Zeit ungeimpften Menschen mit ein?


    Da ich noch nie irgendwo eine Impfbescheinigung vorweisen musste, aus meiner Perspektive auf jeden Fall.


    Symptomlose oder leiche Fälle von Covid zeugen doch auch von einer Grundimmunität in Teilen der Bevölkerung und den Schutz von anderen, hat man auch bei einer Grippeimpfung. [...]


    Es stimmt, dass wir über ein Immunsystem verfügen. Ansonsten ist das für mich eine 2020-Diskussion. Sorry, da steig ich nicht mehr ein.

    Ja, es gab in den vorigen Jahren KEINE Übersterblichkeit in Schweden und Tegnell meint, weil es in Schweden die vorigen Jahre KEINE Übersterblichkeit durch die Grippe gab, kam sie jetzt mit Corona. Vereinfacht gesagt: (Alte) Menschen, die durch die Grippe wie bspw. 2017/18 in Deutschland starben, hat es in Schweden erst 2020 mit Covid erwischt.


    Also das ist die Übersterblichkeit für die Bevölkerung über 65 Jahre im Vergleich zwischen Deutschland und Schweden:



    So wird die Schwere der jeweiligen Influenzasaison beschrieben:


    2018/2019: https://www.folkhalsomyndighet…enza-in-sweden/?pub=63511


    Zitat

    The 2018–2019 season in Sweden [...] reached a moderate level of intensity. According to several surveillance systems, the season was less intense than the five previous seasons.


    2017/2018: https://www.folkhalsomyndighet…eden-2017-2018/?pub=54559


    Zitat

    Compared to the previous seasons, significantly more influenza cases were reported, and the number of analysed samples [...] increased, [...]. Faster and more accessible diagnostics have probably contributed to the large increase in the number of analysed samples.


    2016/2017: https://www.folkhalsomyndighet…a-in-sweden-2016-2017.pdf


    Zitat

    The season was intensive with more laboratory-confirmed cases compared with previous seasons. [...] the majority (65%) of the influenza cases this season were among people 65 years and older.


    2015/2016: https://www.folkhalsomyndighet…weden-2015-2016-16028.pdf


    Zitat

    Overall, the season had high activity but slightly fewer laboratory-confirmed cases

    compared to the previous, intense season. The season had a high number of severe

    cases and significant excess mortality was observed in the 15-64 age group.


    Als mildere ("moderate") Saison wird nur 2018/2019 beschrieben. Die anderen Jahre davor hatten durchaus höhere Intensität. In welche Übersterblichkeit sich das für die Gruppe über 65 Jahre übersetzt, sieht man an den Daten: Erkennbar, aber nicht sehr hoch. Vorallem im Vergleich zu Deutschland, wo eine überdurchschnittliche Saison auch mit einem sehr deutlichen Anstieg der Übersterblichkeit verbunden ist.


    Also wenn die Grippe in Schweden in durchschnittlichen Jahren nur eine überschaubare Übersterblichkeit erzeugt, warum soll dann der Umstand, dass sie in 2018/2019 und (die Überschneidung ausgenommen) in 2019/2020 weniger intensiv ausgefallen ist, eine deutlich über dem typischen Saisonniveau liegende Übersterblichkeit wegerklären. Dass man diese deutliche Übersterblichkeit nicht gehabt hätte, wenn die Influenzasaison um die beiden Jahreswechsel davor durchschnittlich gewesen wäre, erscheint doch reichlich unplausibel. Einen kleineren Beitrag mag es geben.


    So und dann nehme ich mal die anderen skandinavischen Länder dazu, ebenfalls die Bevölkerung über 65 Jahre, gleiche Skalierung wie die Deutschland und Schweden oben:



    Und da zeichnet sich doch ein gewisses Bild ab. Man sieht durchaus eine Übersterblichkeit, die vermutlich mit der Influenzasaison assoziiert ist, aber auch hier jeweils im geringeren Ausmaß als in anderen europäischen Ländern, Deutschland ist da nicht das einzige.


    Es wird nicht der einzige Faktor sein, aber ich denke, hier zeigt sich, dass eine Viruserkrankung in Ländern mit geringerer Bevölkerungsdichte - auch nach Betrachtung der Zentren - grundsätzlich leichter zu kontrollieren ist. Dänemark hat unter den skandinavischen Ländern die höchste Bevölkerungsdichte und da sieht man 2020/2021 auch eine höhere Übersterblichkeit durch CoViD-19. Norwegen und Finnland sind noch dünner besiedelt als Schweden und da sieht man keine.


    Der Vergleich Deutschland - Schweden für die Altersgruppe 45-64 Jahre verdeutlicht das noch weiter:




    Da sieht man beim Höhepunkt der Grippewelle Anfang 2018 in Deutschland ein deutliches Übersterblichkeitssignal, deutet an wie massiv die war. In Schweden zeigt sich im Gegensatz zur Altersgruppe ab 65 Jahre aber kein Signal. Und bei diesem Datenausschnitt macht sich dann überhaupt erst CoViD-19 2020 in der Gruppe 45-64 Jahre bemerkbar. (Diese Gruppe ist in Deutschland wie schonmal erwähnt größer, ich denke allerdings nicht in einem Ausmaß, die den Effekt erklären würde.)


    (Nebenbei sieht man bei Deutschland, wie sehr sich der zweite Frühjahrsausbruch gerade auf diese Gruppe fokussiert hat, während er bei den älteren dann schon zu größeren Teilen geimpften Menschen von den Todesfällen nur eine untergeordnete Rolle spielt.)

    Mir schien es ja unkontrovers, aber da es wohl doch eine Kontroverse darum gibt, dieses Erklärstück zur möglichen Impfquotenunterschätzung wird gerade rumgereicht:


    https://www.zeit.de/gesundheit…skrepanz-bedeutung-zahlen

    Zitat

    Es lässt sich noch nicht einmal genau ermitteln, wie hoch die Impfquote an einzelnen Orten ist: Die Ärzte müssen nur angeben, wo sie geimpft haben, nicht aber, wo ihr Patient wohnt. Damit liegt die Quote in Orten, in die viele Menschen für den Piks einpendeln, höher. In Orten ohne Impfzentrum wird sie unterschätzt. Dass ausgerechnet der Stadtstaat Bremen die Statistik der Impfquote mit großem Abstand anführt, dürfte also nicht nur an der guten Organisation liegen.


    Ist das so eine Art Hamburger Diss gegen Bremen?