Bundestagswahlen 2021


  • Jaja, dieses Internet ist schon ein lustiger Ort, wo ein Metalhead, der vorwiegend über die Metalszene berichtet, einfach mal die Kanzlerkandidatüllen unter eine Stunde durchleuchtet (und halt Amthor, aber das ist ja schon einfach, den blöd dastehen zu lassen) und dabei 1000x mehr Inhalt in die Diskussion bringt, wer denn die Kanzerkandidadas sind, als es die großen Medienvertreter tun.


    Vielsagend auch sein Statement bzgl. der Pflegediskussion, wo er wieder ausgeladen wurde. Echt nice. Sorry, bei all den wichtigen Dingen, die der ÖR so nischenweise raushaut, so gerate ich zuletzt immer mehr wieder in einen ungesunden Ragemode, wenn ich das alles so mitbekomme. Fuck'em!


  • Jaja, dieses Internet ist schon ein lustiger Ort, wo ein Metalhead, der vorwiegend über die Metalszene berichtet, einfach mal die Kanzlerkandidatüllen unter eine Stunde durchleuchtet (und halt Amthor, aber das ist ja schon einfach, den blöd dastehen zu lassen) und dabei 1000x mehr Inhalt in die Diskussion bringt, wer denn die Kanzerkandidadas sind, als es die großen Medienvertreter tun.

    Ich hoffe der gute Mann bringt noch weitere Videos raus, indem alle Spitzenkandidat:innen so intensiv behandelt werden. Ich bin mir nicht sicher, ob Theo Koll sowas gut oder schlecht findet. Wahrscheinlich schlecht, wenn ihm "diese YouTuber" ihm das Wasser abgraben.

  • Ich hoffe der gute Mann bringt noch weitere Videos raus, indem alle Spitzenkandidat:innen so intensiv behandelt werden. Ich bin mir nicht sicher, ob Theo Koll sowas gut oder schlecht findet. Wahrscheinlich schlecht, wenn ihm "diese YouTuber" ihm das Wasser abgraben.

    Hör mir auf mit Theo Troll.... Ich bin ja echt ein gewaltloser Mensch, aber so manchmal, aber auch nur manchmal....

  • https://www.daserste.de/inform…kampf-undercover-100.html

    Zitat

    Martin Sonneborn von der Satirepartei "Die PARTEI" erlaubt ARD-Reporter Peter Kreysler, sich als digitaler Wahlkampfstratege der Partei "Die PARTEI" auszugeben


    und selbst da muss der obligatorische Seitenhieb auf die manipulativen Russen sein (Fettung von mir)

    Zitat

    PR-Profis mischen in zahlreichen nationalen Wahlkämpfen mit. Mit ausgeklügelten digitalen Methoden beeinflussen und manipulieren sie ahnungslose Bürgerinnen und Bürger. Wie sicher ist der Superwahlkampf 2021 vor populistischen Manipulationskampagnen oder sogar ausländischer Einflussnahme?


    Der jüngste Bericht des Auswärtigen Dienstes der EU sieht Deutschland im Fokus russischer Desinformationskampagnen. Kein anderer EU-Mitgliedsstaat werde heftiger angegriffen als Deutschland. Wie kann sich die moderne Demokratie gegen Einflussnahme wehren, ohne dabei die politische Meinungsbildung zu beschneiden? „Wir operieren am offenen Herzen der Meinungsfreiheit,“ beschreibt Tobias Schmid diese Gratwanderung.


    via fefe

  • Bin ich eingentlich der einzige, dem auffällt, dass die Umfragewerte der Grünen in etwa das Spiegelbild der Werte für die Unionsparteien sind?


    Kann doch nicht sein, dass da ständig WählerInnen von Schwarz nach Grün und zurück wechseln.


    Woran liegt das?

  • Ach so - der eigentliche Artikel:

    SPD schöpft Hoffnung: Scholz und Sühne

    Nanu? Die SPD lebt noch. Sollte ausgerechnet in äußerst komplizierten Zeiten die allersimpelste Strategie aufgehen?


    [...] Scholz und die SPD haben also Momentum zu Beginn der letzten Wahlkampfphase. Dabei ist ihr Plan von bestechender oder lachhafter Schlichtheit (je nachdem, ob man gerade mit [Scholz-Berater] Wolfgang Schmidt gesprochen hat). Er fußt auf der Annahme, dass die Nachfolge von Angela Merkel der- oder diejenige erlangen werde, der ihr am ähnlichsten ist. Er fußt zudem auf der Annahme, dass es eine hinreichende Zahl von sogenannten »Merkel-Sozis« gibt, jenen Wählern also, die allein wegen der Person der Kanzlerin in den letzten Jahren CDU gewählt haben – mithin für die SPD erreichbar sind, wenn Merkel nicht mehr antritt, was ja nun der Fall ist.

    Ja…, werden Sie fragen. Und was ist jetzt der Plan? Die Antwort lautet: Das ist der Plan, anspruchsvoller wird es nicht. [...]

    Ich bin ja absolut kein Fan des Autors. Aber wo er recht hat, hat er leider recht.


    (Der Rest ist natürlich neoliberal-konservatives linkenbashing, wie erwartet.)

  • Bin ich eingentlich der einzige, dem auffällt, dass die Umfragewerte der Grünen in etwa das Spiegelbild der Werte für die Unionsparteien sind?


    Kann doch nicht sein, dass da ständig WählerInnen von Schwarz nach Grün und zurück wechseln.


    Woran liegt das?

    Gibts das auch mit Linie für die Nicht- und Sonstigewähler? Vorher halte ich mich mit meiner Analyse bedeckt.

  • Naja, man könnt auch sagen: in einer entpolitisierten Gesellschaft ist die Sockenpuppe vorn, die die größte Projektionsfläche bietet.

  • Gibts das auch mit Linie für die Nicht- und Sonstigewähler? Vorher halte ich mich mit meiner Analyse bedeckt.

    Die Rohdaten gibts hier (Forsa umfrage berücksichtigt Nichtwähler und sonstige).

    https://www.wahlrecht.de/umfragen/forsa.htm


    Edit:

    https://www.wahlrecht.de/umfra…litbarometer/stimmung.htm


    Die Forschungsgruppe Wahlen unterscheidet zwischen „politischer Stimmung“ und „Projektion“. Die Werte zur „politischen Stimmung“ geben die Antworten auf die Sonntagsfrage wieder, wobei die Antworten der Befragten unterschiedlich gewichtet werden. Die Gewichtung soll sicherstellen, dass die Daten z. B. hinsichtlich Geschlecht, Alter und Bildung als repräsentativ für die wahlberechtigte Bevölkerung gelten können, und Verzerrungen durch das Stichprobendesign kompensieren. Bei der Projektion werden die gewichteten Daten anhand von zusätzlichen Faktoren wie politische Grundüberzeugungen, Bindung an Parteien und taktische Überlegungen so verändert, dass sie nach Auffassung des jeweiligen Meinungsforschungsinstituts einem tatsächlichen Wahlergebnis zum Zeitpunkt der Umfrage möglichst nahe kommen. Die bei uns veröffentlichten Bundestagswahlumfragen anderer Institute sind – soweit wir wissen – sonst alles Projektionen.

  • Die Werte zur „politischen Stimmung“ geben die Antworten auf die Sonntagsfrage wieder, wobei die Antworten der Befragten unterschiedlich gewichtet werden. Die Gewichtung soll sicherstellen, dass die Daten z. B. hinsichtlich Geschlecht, Alter und Bildung als repräsentativ für die wahlberechtigte Bevölkerung gelten können, und Verzerrungen durch das Stichprobendesign kompensieren.


    Die Umfrageergebnisse auf die du hinweist, sind nicht gewichtet.

  • Was willste du wichten ?


    Mehr Repräsentivität der Wähler als die Wähler selber geht nicht ^^


    das sind Ergebnisse und keine Umfragen


    Warum 2021 eine höhere Wahlbeteiligung sein als jemals vorher ?


  • Jaja, dieses Internet ist schon ein lustiger Ort, wo ein Metalhead, der vorwiegend über die Metalszene berichtet, einfach mal die Kanzlerkandidatüllen unter eine Stunde durchleuchtet (und halt Amthor, aber das ist ja schon einfach, den blöd dastehen zu lassen) und dabei 1000x mehr Inhalt in die Diskussion bringt, wer denn die Kanzerkandidadas sind, als es die großen Medienvertreter tun.


    Vielsagend auch sein Statement bzgl. der Pflegediskussion, wo er wieder ausgeladen wurde. Echt nice. Sorry, bei all den wichtigen Dingen, die der ÖR so nischenweise raushaut, so gerate ich zuletzt immer mehr wieder in einen ungesunden Ragemode, wenn ich das alles so mitbekomme. Fuck'em!


    Zum Vergleich dazu das ÖR im Zweiten Internet. Hier wird eigentlich relaitv transparent erklärt, wie das ZDF-Horse racing funktioniert - nur nicht besonders selbstreflektiert. Pfffzzzzzzt!

  • Das Fleischgewordene ÖR goes Privatfernsehen. Resultat: Same Shit.


    Und hinsichtlich des Wahlkampfs noch eine kleine Wahlkampfempfehlung in Richtung Baerbock:

  • Und hinsichtlich des Wahlkampfs noch eine kleine Wahlkampfempfehlung in Richtung Baerbock:


    Wenn alle relevanten Parteien nur noch Angst davor haben, einander auf die Füße zu treten und sich damit womöglich eine schnelle Machtoption zu ruinieren, anstatt das zu tun, wofür sich die freiheitlich-demokratische Grundordnung™ eigentlich eine repräsentative Demokratie leistet: klare politische Positionen zu vertreten...


    30-40 Jahre Neoliberalismus - Die Entpolitisierung der politischen Klasse.

  • stelle mir gerade die frage, ob das in sozialistischen systemen anders war. ist für mich schwer zu beantworten, ich kann nämlich dahingegend kein sozialistisches system so richtig beurteilen und die wo ich das noch am ehesten könnte waren auch eher diktaturen/autokratien. gibts irgendwelche systeme/regierungsformen/epochen von denen man sagen würde, dass da tatsächlich inhaltliche politische debatten stattfanden? als martin sonneborn in seinem buch was über armenien schrieb klang seine beschreibung der dortigen regierung als ziemlich klug.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!