Bundestagswahlen 2021

  • Wenn ich strategisch wählen müsste, ich würde eher Laschet wie Baerbock wählen ... immerhin war er in Sachen Syrien/ISIS sensibilisiert lange bevor die Regimechanger es langsam akzeptieren mussten.


    Ich traue Grünen alles zu, jede Schandtat, geopolitisch ist es ein 1:1 Nachgeplapper des Pentagons (außer wenn jemand regiert der nichts gegen Russland hat, dann sind sie anderer Meinung).


    Und die ganzen FFF-Kids verstehen noch nicht wie diese Partei tickt, die werden ganz schnell enttäuscht sein werden wenn sich so garnichts ändert, außer das wir politisch korrekter sprechen : )

  • Was haben die Grünen für ein Alleinstellungsmerkmal? Klima, Frieden, Anti-AKW? Hat die CDU auch...


    Was hat die SPD für ein Alleinstellungsmerkmal? Keins, weder Soziales noch Arbeit.


    Linke und FDP haben zumindest eine Gruppe die sie bedienen, aber beide regieren nicht und somit ist es uninteressant.


    Dann bleiben 3 Parteien die in "die Mitte" wollen und die Mitte der Gesellschaft sind eben nur 35-40%, geteilt durch 3 Parteien.

  • ich denke Baerbock kann Kanzler.

    Mit ihrem klaren Kurs pro Amerika und pro Kapitalismus weiß sie, was die Grundlage ist, die es zu erhalten gilt und auf der Basis lässt sich dann auch eine sinnvolle Klimapolitik machen.


    Baerbock weiß, dass nur im Kapitalismus die Klimakrise überwunden werden kann.

  • Ich tippe es wird wie bei den US-Demokraten enden, es wird in der Sache nichts besser, aber wir werden vielen Dingen andere Namen geben.

    naja erst wird es in Deutschland Sachen unbenannt um dann feststellen dass man nun geld fehlt um Unterprivilegte eine ordentliche Schulbildung zu finanzieren.


    Hauptsache der GOTT WOKE ist nun gnädig

  • Nach den Nominierungen von Annalena Baerbock und Armin Laschet als Spitzenkandidaten ihrer Parteien für die kommende Bundestagswahl hat sich die politische Stimmung in Deutschland deutlich verändert. Die Union fiel im Vergleich zur Vorwoche im RTL/ntv-Trendbarometer um sieben Prozentpunkte auf 21 Prozent. Die Grünen legten um fünf Prozentpunkte zu und liegen jetzt mit 28 Prozent vor der CDU/CSU auf Platz eins.


    https://www.welt.de/politik/de…t-auf-21-ab.html#Comments

    Ich persönlich bin jedenfalls richtig gespannt was das gibt.

  • https://www.welt.de/politik/de…n-sein-Wahlkampfteam.html


    Unionskanzlerkandidat Armin Laschet will Friedrich Merz, Konkurrent im Kampf um den Parteivorsitz, in sein Wahlkampfteam holen. „Friedrich Merz gehört für mich fest in den Mannschaftskader der Union für die Bundestagswahl“, sagte der CDU-Vorsitzende am Dienstagabend bei einer Videoschalte mit der baden-württembergischen CDU, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen erfuhr. Mit seiner Wirtschafts- und Finanzkompetenz könne Merz entscheidend dabei helfen, die gewaltigen Herausforderungen für Deutschland nach der Corona-Pandemie nachhaltig zu meistern.


  • der hier?


  • der hier?

    Jetzt mal wirklich ne Lernfrage von mir:


    Wenn fast 50% Neuschulden im neuen Staatshaushalt im Grunde "unproblematisch" sind; warum erhöhen wir diesen Anteil dann nicht auf 300% und hauen die Kohle raus für Klimaschutz, Bildung, Gesundheit, Soziales, Wohnungsbau und Kultur? Ist das nur kurzfristig "unproblematisch" oder kann man als Staat mehr oder weniger soviel Geld drucken wie einem beliebt? Es muss doch irgendwelche Randbedingungen geben, die zu beachten wären, oder?

    Welche Randbedingungen spielen Eurer Einschätzung nach in der "modern-money-theory" die wichtigsten Rollen?


    (Dass man jetzt in eine Krise nicht hineinsparen soll, habe ich auch schon mitbekommen, aber "mmt" klingt mir bislang dann doch zu sehr nach Schlaraffenland...zumindest innerhalb meines Halbwissens)

  • In einer isolierten Volkswirtschaft mit eigener Währung kann nach Belieben neues Geld in Umlauf gebracht werden. Dies würde aber auch in diesem Fall zu einem Anstieg der Inflation führen.

    Deutschland ist aber nicht isoliert und unsere Schuldner sitzen nicht nur in Deutschland.

    Ein Staat geht nicht im klassischen Sinne bankrott, aber verliert zunehmend seine Handlungsfähigkeit, wenn die Schulden zu hoch werden.

    Ab einen bestimmten Punkt ist nunmal kein Geldgeber bereit neue Anleihen zu kaufen um Altschulden zu tilgen.



    Daher kann man nicht unbegrenzt Schulden aufnehmen. Ob sich Neuschulden lohnen um in die Zukunft zu investieren muss im Einzelfall entschieden werden.

    Aber ehrlich gesagt will ich nicht jetzt auf pump alles finanzieren und in 20 Jahren unter Kürzungen leiden

  • Wozu Anleihen? Wozu Geldgeber? Wenn ich das richtig verstanden habe kauft ja die EZB derzeit die Staatsanleihen auf....

  • Die MMT sagt - stark vereinfacht! - nur, dass Zentralbanken nicht Pleite gehen können. Ein Staat, der über seine eigene Währung verfügt und seine Zentralbank kontrolliert, kann sich daher von ihr das Geld "drucken" lassen und muss es nicht zwingend über Anleihen am Kapitalmarkt aufnehmen.


    Dass man einfach unbegrenzt Geld verteilen könne, besagt die MMT nicht. Das ist eine propagandistische Verdrehung der Theorie von Seiten all jener, die Staaten gerne weiter abhängig von Finanzmärkten, bzw. vom privaten Investitionsmonopol sehen würden, oder von PolitikerInnen, die sich von deren LobbyistInnen und gekauften Wirtschafts-"WissenschaftlerInnen" das Hirn vernebeln lassen.


    Entscheidend ist, wofürdas Geld ausgegeben wird. Wenn das z.B. längst fällige Infrastrukturmaßnahmen sind, oder Mittel zur Belebung einer krisenbedingt schwachen Konjunktur, dann ist auch das Inflationsrisiko gering.

    Die monetaristische Theorie, die vor allem von Neoliberalen und vielen deutschen Ordoliberalen gerne dagegen ins Feld geführt wird, und derzufolge eine Erhöhung der Geldmenge zwangsläufig die Inflation gallopieren lasse, ist eigentlich heute nicht mehr haltbar.


    Um eine Überhitzung der Wirtschaft zu vermeiden muss der Staat dann aber auch steuernd - z.b über Steuern - eingreifen. Das ist dann auch der Grund, warum viele wirtschaftsnahe Neoklassiker und neoliberale Ideologen marktliberale Ökonomen die MMT ablehnen.


    So lange man an der grundsätzlichen Beschaffenheit des europäischen Geld- ud Fiskalsystems und dem Mandat der EZB nichts ändert, ist das allerdings in der EU nicht so wirklich durchsetzbar, weil es dafür eine Kontrolle der Zentralbank durch eine demokratisch gewählte EU-Regierung, oder wenigstens ein gemeinsames Finanzministerium bräuchte, und nicht eine schein-unabhängige Zentralbank, die nicht demokratisch kontrolliert wird, sondern defacto nach Interessenlage des privaten Bankensystems und der Finanzmärkte agiert.


    Das ist letztendlich keine Frage der Ökonomik, sondern eine politische, bzw. eine ideologische.

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