Bundestagswahlen 2021

  • War mein Beitrag nur stichwortgebend für irgendeine Stichelei, die du mit anderen Personen austragen möchtest oder musst, oder wünschst du dir eine Reaktion von beispielsweise mir durch auf einen Sachverhalt oder eine Referenz, die ich akut nicht verstehe? Oder missverstehe ich grundsätzlich etwas?

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  • Hey ChristianS


    Du bist offensichtlich wie alle Geisterfahrer klugen Menschen einfach zu intelligent für ein Forum das aus Deiner - sicher absolut Blasenfreien! - Perspektive von lauter Bubble-verblödeten linksgrünen Vollidioten bevölkert ist.


    Warum nur, Christian, tust Du Dir das an....?

  • Auch wenn ich es gerne möchte, verstehe ich nicht sämtliche Origin Stories der Leute, die sich hier austauschen oder anderweitig beitragen.


    Irgendwie hat es dir die Vokabel des Löschfingers angetan. Cool. Kann ich halt nicht einordnen. Lösche hier und andernorts nichts. Klär das bitte mit den betreffenden Leuten, involvier' andere konstruktiv; Oder mach es eben nicht.


    Aus Beiträgen in nem Nischenforum, in dem sich einige mal den Frust von der Seele schreiben; mal mit etwas weniger Aufwand auf der Meta-Ebene zwecks Klärung von Terminologien und Etymologien diskutieren wollen; mal Werbung für Aktionen machen, zu schließen, dass "links" verortete Personen sich in Meinungsblasen fangen lassen, mag ja einfach sein, scheitert aber irgendwie an u.a. Realitäten wie meiner und anderer Leute, die in pluralen Umfeldern unterwegs, involviert und engagiert sind.


    Scheitert vielleicht auch einfach an der Entropie -- du begegnest statistisch im Alltag mehr Faschos als Leuten, von denen du annimmst, dass sie lediglich in isolierten Blasen "linken" Denkens gefangen sind.


    Heißt nicht, dass "linke" Bewegungen sich strategisch nicht auch anders aufstellen können und auch sollten, und dass auch partizipativ nicht mehr ginge.


    Selbst wenn wir aber mal total naiv wären, und die Pinken, Roten und Grünen in einen sozialliberalen Sack steckten, haben wir hierzulande einfach aktuell mehrheitlich Leute, die gänzlich andere Constraints für sich sehen. Es kann daher meiner Einschätzung nach nicht Aufgabe linker Bewegungen sein, dort fischen zu wollen. Das kann bestenfalls "Mitte-Links" nachhaltig tun (falls davon bei 🚦 noch etwas übrig bleibt), während von eben dort mehr in Richtung Progressivität inspiriert werden müssten.


    Momentan sind wir hierzulande scheinbar gesamtgesellschaftlich in der Fläche (von Links bis Rechts) derart demobilisiert, dass es letztlich egal ist, ob eine Linke keine Fraktion stellen würde, 10% erreicht, oder vielleicht sogar mal 15%. Die Brötchen werden derzeit woanders gebacken, und daran werden noch so viele volksnahe Interaktionen und Bezüge akut nichts richten. Dafür hätte es auch ausreichend andere (mehr oder weniger glaubwürdige) Optionen neben der Linken gegeben.

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  • Ach eine Beobachtung die ich noch mit euch teilen möchte.

    Ich hab in dem Wahlkreis in München, welchen die Grünen bei der Erststimme gewonnen haben als Wahlhelfer mitgemacht. Mir ist da beim Auszählen aufgefallen, dass sehr viele welche Die Linke mit der Zweitstimme gewählt hatten ihre Erststimme der Frau Schäfer gegeben haben. Und ich glaube, dass die auch entscheidend waren. Natürlich ist das aber nur ne sehr kleine (ein Bezirk) und subjektive Stichprobe, aber es würde auch von den Zahlen im Gesamtergebnis passen.

  • "Wahlchaos" in Berlin.


    Liest man nach, scheint es echte Probleme, fehlende Stimmzettel usw., in einer handvoll Wahllokalen gegeben zu haben. Also nachgeschaut:


    https://www.berlin.de/wahlen/w…kel.966836.php#wahllokale


    Es gibt laut der Liste 2258.


    Dass man länger warten musste, war unter den Bedingungen dagegen zu erwarten und definitiv nicht nur in Berlin so. Auch wenn man sich andernorts freuen darf, dass das dank Hauptstadt vergessen zu sein scheint. Man sollte vielleicht auch nochmal nachsehen, ob die Berliner weniger Briefwahl genutzt haben. Bei der Kommunalwahl in Niedersachsen vor zwei Wochen war es ein ähnliches Bild:


    https://www.ndr.de/nachrichten…agt,kommunalwahl1336.html


    Dass auch in Berlin das Zusammenkommen von vier Abstimmungen - waren es wohl - Teil des Problems war, zeigt einem gleichzeitig mal wieder, dass Demokratie nicht funktionieren würde.

  • Liest man nach, scheint es echte Probleme, fehlende Stimmzettel usw., in einer handvoll Wahllokalen gegeben zu haben. Also nachgeschaut:


    Es gibt laut der Liste 2258.


    In einigen Ländern würde man es ohne jeden Zweifel als Wahlbetrug darstellen : )


    Angesichts der Millionen Wähler kann es anscheinend auch ohne Vorsatz passieren ... sollte man bei gemeldeten Unstimmigkeiten im Ausland dann auch mal im Hinterkopf behalten.

  • Warum der Osten anders wählt (S01/E03)

    Der Osten wählt schon immer anders, Koalitionen sind viel schwieriger zu bilden. Doch viel von dem, was zunächst eine ostdeutsche Eigenheit erscheint, erreicht später das ganze Land.

    Zur Auflockerung

    How Centuries Old Local Differences Still Influence German Politics

    ...

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    It is obvious that Germany is not a politically uniform landscape. There are strong regional tendencies. The east and north are more Social-democratic territory. The south and some districts in the west are more Union black. Saxony in the south-east is the only area in which a majority voted for the right wing 'Alternative'. Some well off city center districts voted for the Greens.

    What I find amazing is that these differences can be traced back through hundreds of years.


    Vor der Wahl

    MDR - DIE LINKE in Ostdeutschland in der Krise?

    Nachwuchsproblem in den ländlichen Regionen, als Ursache für den aufreibenden Richtungsstreit und damit den dortigen Identitätsverlust. Keine Kapizitäten mehr, z.B. für Bürgersprechstunden.


    In dem Zusammenhang, könnte man die Erstwählertendenz in Richtung FDP auch als Foreshadowing begreifen. AFDP.


    MDR - Ostsachsen vor der Bundestagswahl: CDU gegen AfD

  • Ich trau den Saarländern zu stattdessen SPD oder Linke angekreuzt zu haben, so leicht sollte man es sich nicht machen.


    Und nein, RRG hatte nie eine Chance, weil es dazu eine sehr deutliche Mehrheit gebraucht hätte. Und die stand nicht in Aussicht. Bei knappen Mehrheiten wäre es nicht realistisch gewesen, da es in allen drei Parteien zu viele potentielle Abweichler gegeben hätte.


    Allerdings wäre eine linke Mehrheit trotzdem wichtig gewesen, sie hätte für SPD und Grüne als Druckmittel fungiert, und die Möglichkeit gewisse soziale Teile ihrer Wahlprogramme mit FDP und/oder CDU umzusetzen. Dieses Druckmittel fehlt nun, und so wird mit der FDP beispielsweise keine Reform von Hartz 4 möglich sein, davon kann man sich leider verabschieden, um nur ein Beispiel zu nennen.

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