Kapitalismus

  • The GameStop Bubble Is a Lesson in the Absurdity and Uselessness of the Stock Market


    The online pranksters behind the great GameStop bubble of 2021 are probably going to lose a lot of money. But they’ve done the world a service by reminding us of the utter uselessness of the stock market, an institution that serves no purpose besides making a small number of undeserving people rich.

    [...] Even more amusing are the earnest sorts who think these games somehow pervert the function of the stock market. As Business Insider columnist Josh Barro declared on Twitter: “I know people think this is fun but — why do we have a stock market? So productive firms can raise capital to do useful things. Detaching stock price from fundamental value (Gamestop is now worth almost as much as Best Buy) makes the markets serve the real economy worse.”

    What’s funny about these comments, aside from their earnestness in the midst of low comedy, is that the stock market has almost nothing to do with raising money for productive investment. Almost all the stock that trades on the market, including GameStock, was issued years ago, meaning that companies don’t see a dime of the daily action. Firms do issue stock now and then, in so-called initial public offerings (IPOs), but over the last twenty years, according to finance professor Jay Ritter’s data, IPOs have raised a cumulative total of $657 billion, well under 2 percent of total business investment in things like buildings and equipment over the same period. In the real world, as opposed to Barro’s imagination, firms raise almost all their investment funds internally, through profits. Rather than raising money from shareholders, businesses shovel out vast buckets of money to them. Since 2000, the five hundred large companies that make up the Standard & Poor’s 500 stock index have spent $8.3 trillion buying their own stock to boost its price — over half their profits over the period, and equal to almost 20 percent of business investment over the two decades. Stock buybacks not only make the shareholders happy, but they also fatten CEOs’ paychecks, since bosses these days are paid mainly in stock.

    Lulz aside, this drama, like the seemingly endless rise in stock prices since 2009, interrupted briefly by the COVID-19 scare last March, is a sign of a financial system totally out of touch with economic reality. Trillions in government aid to business and Federal Reserve infusions into the financial markets have created a monstrous gusher of money with nowhere to go but speculative assets, at a time when ICUs are at capacity and 24 million people tell Census Bureau interviewers that they’re having trouble getting enough to eat. Barro would do better to worry about that.

    ...wer erklärt es ihm:


    Natürlich ist das ne Stange Geld, aber wenn die Menschen über mehrere Jahrzehnte hinweg in Aktien investieren, dann werden diese Werte irgendwann erreicht. Genau das will Friedrich Merz. Im Endeffekt würde der Anteil der Arbeiter am Produktivkapital mit jeder Generation steigen. Nach den ersten 25 Jahren wären es vielleicht 20%, nach weiteren 25 Jahren dann 45%, nach weiteren 25 Jahren dann über 80%.

    Das ist die Macht des Zinseszinseffekts.


    Und in 100 Jahren sind wir dann ganz ohne Systemumsturz in der Gesellschaft, in der die Produktionsmittel voll in der Hand der Menschen sind

    ...

    ...

    lol

  • Was da passiert ist eher ein Zeichen für, nicht gegen den Kapitalismus.


    Jeder, der nicht komplett ignorant gegenüber der Geschichte ist, weiß, dass Gruppen von Menschen immer wieder, unabhängig vom System in irrationales Herdenverhalten verfallen.


    Der Unterschied:

    Im Kapitalismus steigt dann eine Aktie viel höher als sie sollte und ein paar Hedgefonds verlieren viel Geld.


    Im Sozialismus verhungern Millionen von Menschen (Ukraine, China) oder es wird sogar fast die halbe Bevölkerung abgeschlachtet, weil sie Anzeichen von Bildung aufweist (Kambodscha) oder es werden Millionen von Juden vergast.



    Es wird auch in Zukunft irrationales Herdenverhalten geben, und man kann nur hoffen, dass wir dann im Kapitalismus leben und einfach Hedgefonds ein bisschen Geld verlieren, anstatt wieder Millionen Menschen dran glauben müssen.

  • Ganz nett verzweifelt tendentiös und fakegenewst, aber war der Ausgangspunkt nicht, dass du es für eine gute Idee hieltest, die Vermögen der Menschen grundsätzlich durch analoge Konstrukte in einem System abzusichern, dass bereits durch ... <raschel>... ein Videospielehandelsunternehmen der Kategorie "lachhaft" namens "Game Stop" ... verunsichert werden kann?

  • Ach Indi...


    Das war bei den Chinesen. Bei uns kann sowas nicht passieren.

    Ganz andere #Randbedingungen!


    Aber mal nur so unter uns zwei passionierten Geschichtsklitterern:...


    Was, glaubst Du, hat der Umstand, dass in totalitären Diktaturen Menschenrechte mit Füßen getreten (Stalin, Mao, Pol Pot), oder gar ein kapitalistisches Geschäft daraus gemacht wurde, Millionen von unschuldigen Menschen erst mit Zwangsarbeit für die heimische Privatwirtschaft auszubeuten und sie dann mittels eines industriell massenproduzierten Insektizids zu ermorden (Hitler) damit zu tun, dass die Menschheit sich in ihrer über 200.000-jährigen Geschichte bisher noch keine andere soziökonomische Organisationsform ihrer Gesellschaft ausgedacht hat, in der das irrationale Herdenverhalten einer kleinen Gruppe von Investoren oder Gamer-Nerds einen solchen Einfluss auf das weltweite wirtschaftliche Geschehen haben kann, wie in dem System, das wir hier die letzten ein-zweihundert Jahre lang betreiben und damit regelmäßig katastrophale Krisen - inklusive zweier Weltkriege - auf dem ganzen Erdball auslösen?


    (Ich weiß natürlich schon welche Antwort Deine Entwickler von der Initiative dazu gleich aus dem Katalog der abgedroschenen Scheinargumente holen werden, aber bitte, tu' uns den Gefallen und hau' noch so ein paar lustige Nebelkerzen raus!)

  • Du hast gerade den Verlust von Job und Haus damit gleichgesetzt gezielt ausgehungert oder vergast zu werden.

    Nicht mehr normal.


    Lies mal ein paar Geschichtsbücher. Zum Beispiel über den großen Sprung nach Vorn in China.

    Hab ich nicht. Von jeder Denkart die Menschenleben und Tode gegeneinander ausspielt distanziere ich mich. Deine Argumentation ist eben nur hypokritisch und doppelmoralisch.


    Und dein Populismus ist schlimmer als Goebbels'.

  • was sind denn tatsächlich physisch vohandene werte? (ich frag für einen freund)

    bibup :S

    Infrastruktur, Rohstoffe, Langlebige Produkte, Wohnhäuser die bewohnt sind,.... Echte Assets eben.

    Du hast Assets und als Gegenbuchung dazu Geld und die Geldmenge wächst exponentiell.

    Und genau da bläht sich die Blase auf -> das Geschäftsmodell Blackrock ist Luftpumpe um Blase aufzupumpen und genau DARUM sollen alle Bürger auch Aktien kaufen. Und wenn alle Aktien haben, dann steigen die wohlhabenden Akteure aus und überlassen die Verluste den anderen.

  • Weil die nur eine Blase aufpumpen ohne das die tatsächlichen Werte physisch vorhanden sind.

    Das sind nur Buch und Spekulationswerte für Renditen die in der Zukunft erwirtschaftet werden sollen....


    Wenn das mal alles fällig wird und bezahlt werden muss,...

    naja wenn die Geldmenge steigt, und dafür sorgen die Stimmus dann steigen die Assets ( Gold, Aktien etc) . Ein Anteil von Amazon zumindest etwas Wert sein als ein entwertes Fiatgeld.


    Wir sehen ein Flucht aus dem Fiatgeld bzw. negativ Zinsen und dementsprechend ist alles andere mehr Wert.

    https://de.wikipedia.org/wiki/…ts_of_US_Money_supply.svg


    Das ist die Erklärung von Hochs von Bitcoins Aktien etc.


    --


    Man wird im jeden System Schwachstellen ausnützen können wie es momentan mit Gamestop passiert, allerdings nicht beliebig oft :)

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