Kapitalismus

  • zu 1) es wäre nur ein Menschenrechtangriff wenn die Überwachung willkürlich passiert. Ferner ist normal dass Rechte miteinander kollidieren d.h. das Gericht muss es abwägen.


    mein Recht auf freie Religionsausübung hat man dieses Jahr massiv beschnitten.


    zu 2) nicht umsonst ziehen immer mehr "leistungsträger" weg von Deutschland und Fachkräfte nicht nach Deutschland und ja als Bürger dieses Landes nehme mir einfach das Recht die Regierung zu kritisieren. Man lese z.B. das Schwarzbuch der Bund der Steuerzahler. Jedes Geld was ausgegeben wird um nicht den (Haupt) aufgaben des Staates zu dienen ist Veruntreuung.


    zu 3) ich bin doch auf dein Argument eingegangen daher die EInschränkung. Aber es gibt fast keinen Menschen der nicht handelt weil ohne Handel seine (Grund)Bedürfnisse nicht stellen kann. Ohne Handel gäbe es keine Spezialisierungen d.h. ich käme gar nicht an meine Arbeitsplatz, da ich keinen Führerschein habe.


    zu 4) das ist Ansichtssache der hat ein US Bürger vermutlich eine andere Ansicht wie du, aber ich denke dass wir mit deutsche Modell der soziale Marktwirtschaft gut fahren. Man müsste nur genauer trennen was wäre Grundversorgung ( das müsste der Staat garantieren) oder Luxus.


    zu5 Zur handel zähle ich sind auch Dienstleistungen. Die Zeiten Marx mit hauptsächlich Farbrikarbeiter sind schon lange vorbei.


    Du tauscht deine Leistung gegen die Leistungen des anderen (ggf. unter Umwegen) wenn es in der Regel vorteilhaft wäre würde es nicht 99 + % der Bevölkerung es machen.

  • Wer glaubt, der...

    Bund der Steuerzahler

    ...sei eine objektive Interessenvertretung aller steurzahlenden BürgerInnen und kein neoliberaler Lobbyverein der Unternehmer und SpitzenverdienerInnen, der kann natürlich auch glauben,...

    Zur handel zähle ich sind auch Dienstleistungen. Die Zeiten Marx mit hauptsächlich Farbrikarbeiter sind schon lange vorbei.

    ...dass gerade der deutsche Dienstleistungssektor, welcher unter allen Teil-Arbeitsmärkten derjenige ist, in dem die meisten prekär Beschäftigten und working-poor arbeiten müssen, um sich Handelswaren leisten zu können, so rein ausbeutungsmäßig überhaupt nicht vergleichbar mit den FabrikarbeiterInnen sei, die zu Zeiten Marx' noch das Lumpemproletariat ausmachten.


    Immer wieder gruselig faszinierend, wie gerade die Mitglieder der noch halbwegs gut situierten Bürgerlichen Mitte™ sich so felsenfest einreden können, am Kapitalismus sei doch eigentlich grundsätzlich nichts verkehrtes, so lange sie selbst dabei noch genug Kaufkraft durch Lohnarbeit erwirtschaften können, um die illusion ihrer "Freiheit" durch Konsumfreiheit aufrecht zu erhalten.

  • Utan


    nur weil dir die Organsition nicht gefällt die Fakten zu ignorieren ist schwach. Alternativ kann du gerne beim Bundesrechnungshof nachgucken oder bei unseren Prestigeprojekte Stuttgart 21 und beim BER


    Ist einfach Blödsinn die aktuelle Lebenssitation mit der Zeiten vom Karl Marx zu vergleichen.


    Der Anteil derjenigen die 16 Stunden durcharbeiten und damit lediglich den Mindeststandard erreichen in Deutschland dürfte äußert gering sind. Mitterweile leisten wir einen Sozialstaat der sogar die mitversorgt die keine Lust haben zu arbeiten.


    wie schon gesagt es sind mehr Menschen in den Kapitalmus geflohen als umgekehrt und das Hauptargument war die Freiheit.


    Ein Staat der mir Beruf, Haus und Lebensweg vorschreibt ist für mich nicht erstrebenswert.

  • dass gerade der deutsche Dienstleistungssektor, [...] so rein ausbeutungsmäßig überhaupt nicht vergleichbar mit den FabrikarbeiterInnen sei, die zu Zeiten Marx' noch das Lumpemproletariat ausmachten.

    Das Stichwort heißt Ausbeutung.


    Ausbeutung von Arbeitskraft

    Wenn ein Arbeiter für seine Arbeit einen unzureichenden Lohn erhält, spricht man von Ausbeutung. Auch wenn er zum Beispiel mehr und länger arbeiten muss, als es in seinem Vertrag steht, ohne dass er dafür mehr Geld bekommt, spricht man von Ausbeutung.

    Die Ausnutzung der Arbeitskraft anderer Menschen hat es in der Geschichte der Menschheit schon immer gegeben. Der Philosoph Karl Marx hat im 19. Jahrhundert sehr intensiv darüber nachgedacht und zum ersten Mal darüber geschrieben. In seinen Überlegungen zum Kommunismus spielt dieser Begriff eine entscheidende Rolle.


    Aber wenn man natürlich meint, wir lebten tatsächlich in einer...


    soziale[n] Marktwirtschaft


    ...und Ausbeutung von Arbeitskraft fände nur statt, wenn einer 16 Stunden am Tag sechs Tage die Woche lang ölverschmiert am Fließband in einer lauten, verqualmten Fabrik schuften muss, dann kann man sich auch einreden es gäbe heute gar keine Ausbeutung mehr - jedenfalls nicht hier im Exportweltmeisterparadies.

    Das offensichtliche Elend, das es immer noch braucht, damit wir uns hier von unseren Arbeitseinkünften so einen schönen Überfluss an preiswerten Konsumgütern leisten können, haben wir natürlich schön da hin outgesourced, wo wir nichts mehr davon mitbekommen, wenn nicht zufällig mal irgendwo eine Textilfabrik abfackelt und der Medienzirkus sich mal ein paar Tage lang über diese schrecklichen Zustände in Entwicklungsländern empört, bis eine andere Sau durchs Pressedorf getrieben wird.


    Aber so ist das eben mit dem Neoliberalismus. So etwas wie gesellschaftliche Verhältnisse erscheinen dem bürgerlichen Individuum darin natürlich nicht mehr zeitgemäß, weil es sich selbst immer wieder einredet, sein Dasein als abhängig beschäftigter Arbeitsmensch sei alleine seiner eigenen fleißigen Leistungsträgerschaft geschuldet und sein individuelles Arbeitsverhältnis habe nichts mit irgendwelchen Klassenunterschieden zu tun.

  • Utan


    wenn die Kapitallisten schuld sind an die Ausbeutung, warum sind die Löhne in der Jobs in der öffentlichen Hand in der Regel wesentlich geringer bezahlt? Der Staat muss ja kein Profit machen im Gegensatz zum Unternehmen.


    Man kann sich auch VORHER den Vertrag durchlesen und nachhaken wie Überstunden abgehandelt werden. Laut Europäischen Gerichtshof müssen sämtliche Stunden erfasst werden. Wenn dies nicht geschieht ist das strafbar.


    Ob ein Lohn angemessen ist kann man einfach vergleichen a) Gehalt in vergleichbaren Position und Region b) alternativ kann man schauen wieviel man als Freiberufler pro stunde verdienen könnte und entsprechend ehrlich runterrechnen ( 4 Wochen Urlaub + 2 Krankheit Wochen+ Versicherungen) . Wesentliche Gehaltssteigerungen sind m.E. nur durch AG-Wechsel drin.


    Die Leute, die ich kenne, die unzufrieden mit Gehalt sind, schaffen es nicht mal sich woanders zu bewerben bzw. ein xing Profil zu bauen. Offenbar ist der Leidensdruck doch nicht groß


    --


    Erstmal bezweifle ich ganz stark, dass die soziale Marktwirtschaft von den 33 Mrd Textilimporten beruht ( nebenbei ist deutschland der 5. größten Textilexporteur)


    --


    Deutschland handelt hauptsächlich neben China und der USA mit dem EWR Staaten. Die anderen Staaten einzeln sind für Export und Import vernachlässigbar


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    Wenn der Handel schuld an die Armut bzw. Ausbeutung wäre warum geht es während der Coronakrise, wo diese Ausbeutung beendet ist, den Leute schlechter als vorher?


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  • Wenn der Handel schuld an die Armut bzw. Ausbeutung wäre warum geht es während der Coronakrise, wo diese Ausbeutung beendet ist, den Leute schlechter als vorher?

    Weil der "Handel", den Du hier offenbar irgendwie als selbständige, von der restlichen kapitalistischen Marktwirtschaft losgelöste Sphäre abhandeln willst, sich nicht nur auf Güter und Dienstleistungen beschränkt, sondern auch auf Arbeitskraft, die wie eine Ware gehandelt wird, seit die unsichtbare Hand des Handels Marktes vor ein-zwei Jahhunderten auf die Idee gekommen ist, die Produktion von Handelswaren von der unmittelbaren Befriedigung von Bedürfnissen loszulösen, und sie dem Zweck des Gelderwerbs und der Kapitalakkumulation zuzuführen.

    Deshalb sind auch nicht "die Kapitalisten" Schuld an der Misere, wie Du nicht müde wirst, es den linken Kritikern immer wieder in den Mund zu legen, sondern der Kapitalismus.


    Und weil mit Ausbruch der Krise ein globaler Nachfrageeinbruch stattfand, der die Realisierung von mittels Arbeitskraft erzeugtem Mehrwert in Geldform drastisch reduziert hat, hat sich eben auch die globale Nachfrage nach Arbeitskraft reduziert.

    Gerade eine Exportnation wie Unserland, deren Außenhandel außerhalb der europäischen Währungsunion keineswegs vernachlässigbar ist, wie Du oben behauptest, sondern der Exportüberschuss im Zuge der Finanzkrise heute [Edit: stellenweise] sogar insgesamt ein höheres Volumen (PDF, S. 6) mit anderen Ländern erreicht hat, als mit den Mitgliedern der Eurozone, ist zwingend darauf angewiesen, dass der Welthandel ordentlich brummt, um weiter mehr deutsche Exporte in Geld (bzw. in ausländische Schulden) verwandeln zu können, als es für importe ausgibt und einen kleinen Teil davon per trickle down economics auch dem arbeitenden, lohnabhängigen Pöbel zukommen zu lassen, damit er nicht auf die Idee kommt, z.B. in Berlin die Volksverfassung zu verkünden, oder das Parlamentsgebäude zu "stürmen".

  • 1) ist das EWR der europäischen Wirtschaftsraum NICHT die Eurozone


    Deutschland handelt hauptsächlich neben China und der USA mit dem EWR Staaten. Die anderen Staaten einzeln sind für Export und Import vernachlässigbar



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    und ja der Rest der Staaten spielt einzeln keine große Rolle für Deutschland



    Lohnarbeit geht mindest seit der Antike also nichts mit 100 - 200 Jahre. Der Rest deines Beitrag lese ich wenn ich fertig bin ausgebeutet zu werden.

  • Ausbeutung von Arbeitskraft

    Wenn ein Arbeiter für seine Arbeit einen unzureichenden Lohn erhält, spricht man von Ausbeutung. Auch wenn er zum Beispiel mehr und länger arbeiten muss, als es in seinem Vertrag steht, ohne dass er dafür mehr Geld bekommt, spricht man von Ausbeutung.

    Die Ausnutzung der Arbeitskraft anderer Menschen hat es in der Geschichte der Menschheit schon immer gegeben. Der Philosoph Karl Marx hat im 19. Jahrhundert sehr intensiv darüber nachgedacht und zum ersten Mal darüber geschrieben. In seinen Überlegungen zum Kommunismus spielt dieser Begriff eine entscheidende Rolle.



    Ich wollte kurz noch erwähnen, dass Lohnarbeit nicht nur ausbeuterisch ist, wenn der Lohn "unzureichend" ist. Lohnarbeit ist inhärent Ausbeutung, egal bei welcher Form von Lohnarbeit und egal, wie viele Stunden man arbeitet. Ein Unternehmen kann kein Profit machen, wenn nicht eine gewisse Menge an Mehrwert erzeugt wird. Jeder Lohnarbeiter erzeugt Mehrwert, selbst wenn er einen angemessenen Lohn bekommt. Ich arbeite immer eine Zeit lang für meinen Lohn und eine Zeit lang für den Profit des Unternehmens, ohne diese kostenlose Arbeit für den Profit funktioniert Kapitalismus nicht. Z. B. bei einem 8-Stunden Tag 4 Stunden für meinen Lohn und 4-Stunden für den Profit des Unternehmens, oder 2-Stunden für meinen Lohn und 6-Stunden für den Profit des Unternehmens, oder halt auch 7-Stunden für meinen Lohn und 1 Stunde für den Profit. JEDE Lohnarbeit ist Ausbeutung. Die Ausbeutungsrate ist dann das Verhältnis dieser zwei Arbeitsteile. Bei jeweils 4 Stunden ist die Ausbeutungsrate 100%, weil ich genauso lange für meinen Lohn wie für den Profit des Unternehmens arbeite. Daraus ergibt sich dann auch der Wert einer Ware mit W = c+v+m. v ist die Arbeitszeit für meinen Lohn m ist die Arbeitszeit für den Profit. m/v ist dann die Ausbeutungsrate. (c sind die Arbeitsstunden, die ich mit dem Anwenden der Produktionsmittel brauche).

  • und ja der Rest der Staaten spielt einzeln keine große Rolle für Deutschland

    Lohnarbeit geht mindest seit der Antike also nichts mit 100 - 200 Jahre. Der Rest deines Beitrag lese ich wenn ich fertig bin ausgebeutet zu werden.

    Lohnarbeit hat es immer irgendwo und in irgendeiner Form gegeben, aber sie war in früheren Zeiten nicht gesellschaftlich Relevant und auch nicht allgemein. Relevant und allgemein wurde sie erst ab dem 18. - 19. Jahrhundert und der moderne Arbeitsmarkt entstand erst 1832 in England.

  • Lohnarbeit geht mindest seit der Antike also nichts mit 100 - 200 Jahre. Der Rest deines Beitrag lese ich wenn ich fertig bin ausgebeutet zu werden.


    Lohnarbeit hat es immer irgendwo und in irgendeiner Form gegeben, aber sie war in früheren Zeiten nicht gesellschaftlich Relevant und auch nicht allgemein. Relevant und allgemein wurde sie erst ab dem 18. - 19. Jahrhundert und der moderne Arbeitsmarkt entstand erst 1832 in England.

    Man hatte vor allem Subsistenzwirtschaft und das Feudalsystem oder Sklaven.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Fr%C3%BChkapitalismus

    Zitat

    Die gesellschaftlichen Voraussetzungen wie vertragsbasierte freie Lohnarbeit, Pachtverträge für Bauern statt Leibeigenschaft und Hörigkeit setzten sich zuerst im Zuge frühbürgerlicher Revolutionen an den westlichen Rändern Europas gegen das althergebrachte Geburtsrecht und Privilegiensystem des Adelsstands mit seiner feudalen Grundordnung durch.

    Lohnarbeit wurde mit der Industrialisierung, Abolutionsbewegung, und philosophisch-ökonomischen Überlegungen wie der Adam Smiths oder eben Kants wichtig.

  • 1) ist das EWR der europäischen Wirtschaftsraum NICHT die Eurozone

    Na gut, von mir aus.

    Das hilft aber trotzdem nichts, wenn z.B. mit den USA der größte Handelspartner einknickt und wenn China als drittgrößter Handelpartner ganz aktiv daran arbeitet, selbst Exportweltmeister zu werden und nicht mehr als verlängerte Werkbank westlicher Unternehmen zu dienen.


    Aber abgesehen davon hat die Verelendung von ArbeiterInnen in Billiglohnländern auch wenig mit dem Außenhandelsüberschuss zu tun, sondern damit, dass unsere Industrie natürlich Rohstoffe und Vorprodukte zur Weiterverarbeitung in der heimischen Produktion schon aus rein betriebswirtschftlichen Gründen so billig wie möglich besorgen muss.


    Ein anderer schöner Nebeneffekt des europäischen Wirtschaftsraumes ist, dass er zum Beispiel industrielle Agrarprodukte aus der EU so stark subventioniert, dass es sich für die heimischen Produzenten sogar noch lohnt, für den Export in Entwicklungsländer zu produzieren und dort die Landbevölkerung in den Ruin zu treiben.

    Lohnarbeit geht mindest seit der Antike also nichts mit 100 - 200 Jahre. Der Rest deines Beitrag lese ich wenn ich fertig bin ausgebeutet zu werden.

    Das ist natürlich grober Unfug. Nur weil vielleicht auch schon im alten Rom irgendwer mal für ein paar Sesterzen einen Dienst getan hat, anstatt ihn von Sklaven verrichten zu lassen, heißt das noch lange nicht, dass die gesamte Erwerbstätigkeit der Bevölkerung der Römischen Republik oder des Cäsarenreiches gegen Lohn oder sonstiges Geld getätigt wurde, so wie sich das seit den Anfängen der industriellen Revolution zunächst in Europa und schliesslich in der ganzen Welt etabliert hat.

  • kann man so sehen aber dazu noch paar Anmerkungen von mir:


    1) erstmal macht ein mittelständische Unternehmen ca 4 % Rendite Umsatz aus d.h. das Unternehmen würde nach deine Argument 4 % deines Lohn nicht ausbezahlen? Relativ zu Staat der dir gleich 25 % wegnimmt ist das relativ wenig ( und die 25 % sind nur ausgewiesen auf Lohnzettel)


    2) Du gehtst davon aus, dass das Unternehmen Profit machst. Wenn der Gewinn negativ ist wäre es nicht konsequent den Lohn zurückzuzahlen?


    3) du gehst davon dass man die Lohnkosten bzw. den Profit einzeln zurechnen könnte, das ist nicht der Fall. Was ist z.B. der Mehrwert für das Endproduktes gemessen an Lohnkosten eines Sekräterin


    4) Viele Lohnarbeiten sind in der öffentlichen Hand und stellen keine Produkte her. Wie bemisst den angemessenen Lohn einer Leherin / Erzieherin? Dessen Lohn müsste ja bei fast Null liegen, da Sie keinen messbaren Mehrwert produziert

  • kann man so sehen aber dazu noch paar Anmerkungen von mir:


    1) erstmal macht ein mittelständische Unternehmen ca 4 % Rendite Umsatz aus d.h. das Unternehmen würde nach deine Argument 4 % deines Lohn nicht ausbezahlen? Relativ zu Staat der dir gleich 25 % wegnimmt ist das relativ wenig ( und die 25 % sind nur ausgewiesen auf Lohnzettel)

    4 % Umsatz? Meinst du das hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Rentabilit%C3%A4t ? Die Mehrwerttheorie bezieht sich auf den Wert, der in der Arbeit hergestellt wird. Also der Gewinn.

    2) Du gehtst davon aus, dass das Unternehmen Profit machst. Wenn der Gewinn negativ ist wäre es nicht konsequent den Lohn zurückzuzahlen?

    Was rauchst du eigentlich?

    3) du gehst davon dass man die Lohnkosten bzw. den Profit einzeln zurechnen könnte, das ist nicht der Fall. Was ist z.B. der Mehrwert für das Endproduktes gemessen an Lohnkosten eines Sekräterin

    Das ist abstrakter gemeint, als du es schreibst. Aber ein Sekretär hat auch sein Anteil daran.

    4) Viele Lohnarbeiten sind in der öffentlichen Hand und stellen keine Produkte her. Wie bemisst den angemessenen Lohn einer Leherin / Erzieherin? Dessen Lohn müsste ja bei fast Null liegen, da Sie keinen messbaren Mehrwert produziert

    Darum geht es Marx einfach nicht. Es geht um die Produktion. Das Kapital geht nicht zu Lehrern, Erziehern, sondern in die Produktion. Lehrer und Erzieher sind systemrelevant. Sie müssen bestimmte Subjektivitäten fördern. Und das finanziert der Staat gerne.

  • Also, wenn ein Unternehmen kein Profit macht, dann stirbt es. Jeder Unternehmer wird dir sagen, dass ein Unternehmen wachsen muss, sonst geht es pleite.

    nein Amazon + Tesla hat jahrelang Verluste gemacht trotzdem ist es gewachsen. Fast kein Unternehmen wird 2020 Gewinne machen können trotzdem wird der Lohn weiterbezahlt.



    Zitat von clembus 2) Du gehtst davon aus, dass das Unternehmen Profit machst. Wenn der Gewinn negativ ist wäre es nicht konsequent den Lohn zurückzuzahlen?

    Was rauchst du eigentlich?


    Wenn ich Anteil vom Gewinn haben will muss ich ggf. den Verlust mittragen oder meinste der Arbeiternehmer düfte den Gewinn mitnehmen aber die Verluste der Unternehmer ?

  • Es geht um die Produktion. Das Kapital geht nicht zu Lehrern, Erziehern, sondern in die Produktion. Lehrer und Erzieher sind systemrelevant. Sie müssen bestimmte Subjektivitäten fördern. Und das finanziert der Staat gerne.

    Ich könnte auch Müllmänner, Krankenschwestern usw. nehmen, die einfach nicht produzieren aber trotzdem notwendig sind.



    Außerdem ist das produzierenden Gewerbe schon lange nicht wesentlich Faktor in der Arbeitswelt

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