Kapitalismus

  • Der meint das nicht nur ganz ernst, sondern hat angesichts der Zustände in den USA völlig recht. Auch er hat u.a. den Zusammenhang Kapitalismus => Klimawandel nicht verstanden aber was er über Mistgabeln sagt ist offensichtlich korrekt.

    Es gibt keinen Zusammenhang Kapitalismus --> Klimawandel.


    Es gibt einfach nur den Klimawandel. Der kommt, unabhängig vom Gesellschaftssystem der Menschen. Es wird eine veränderte Welt geben und der Mensch wird nicht ausgestorben sein und muss die neue veränderte Welt an sich adaptieren. Dafür hat sich der Kapitalismus als das beste System erwiesen.


    Der Klimawandel ist das größte Argument für Kapitalismus, nicht dagegen.

  • Ja, weil du stehst zwischen beiden Punkten. Du argumentierst mit Egoismus (oder Menschliche Faktoren) für den Kapitalismus.

    Grundeinkommen ist keine kommunistische Idee, 80%Vermögenssteuer wird innerhalb des Systems entweder umgangen werden oder es wird sich von selbst auflösen und nicht eingehalten. Kapitlismus produziert auf langer Sicht große Hierarchien und Ungleichheiten, die die Machtverhältnisse verschiebt. Deswegen geht es laut Marx nicht so einfach mit sozialdemokratischen Lösungen. Deswegen will er auch das private Eigentum verbieten. Es geht darum, Hierarchien zu überwinden, um die Macht besser und gleicher verteilen zu können.


    Zudem hat ja gerade Schröder gezeigt, dass die Sozialdemokratie eigentlich von individuellen Interessen zerfressen ist, weswegen sie wahrscheinlich erst zu einer Volkspartei geworden ist.

    ich bin ja auch kein kommunist


    ich sage das der kapitalimus das gemeinwohl korrumpiert und den Egoismus fördert. das es die menschen gibt. nichtmal wenige. haste mir doch gestern ein paar sachen gezeigt in der das thema neid eine große rolle spielt und das dies menschlich ist. ich glaube das neis und egoismuss hand in hand gehen.

    zu sagen das sie ihre scheiß Fernseher doch kaufen sollen aber die richtig teuer werden und die gemenschaft und umwelt finanzieren ... ist jetzt nicht ein befürworten des kapitalistimus sondern ein .. damit leben. weil es sie gibt die egoistischen neider. die grosse mehrheit sollte sich frei machen könne ein von denen bestimmtest leben führen zu müssen


    das ist null komma null pro kapitalistisch.

  • JckProtoRogge1.1

    glaubst du echt ich ticke wie der industrielle? der wird sich wundern wenn leute ein grundeinkommen bekommen und er wieder 80% Vermögenssteuer zahlt -


    ich werde falsch verstanden.

    Ich bin für ein Grundeinkommen und eine Vermögenssteuer, habe im Aufwachen-Forum sogar einen Thread dazu eröffnet, warum ich für eine Vermögenssteuer bin und wie ich die gestalten würde.


    BGE und Vermögenssteuer sind neoliberale Ideen, während die progressive Einkommensbesteuerung und unser Sozialstaat, der auf jeden Sonderfall und jede Ausnahme eingeht und bürokratisch geprägt ist, eher sozialdemokratische Konzepte sind.

  • @nase Wie war das mit den Fröschen und dem Sumpf?

    Das Prinzip "Mistgabel" wird anscheinend für immer mehr Menschen attraktiv:


    Nu versteht ihr scheinbar, weshalb ich oft erst mal sage, "Die Armen Reichen", und meine ich nicht das sie mir leidtun, nein nicht alle von ihnen würde ich bemitleiden, ich hab die welche Mitleid verdienen würden, nur noch nicht gefunden. 🤷🏽‍♀️

  • Ich bin für ein Grundeinkommen und eine Vermögenssteuer, habe im Aufwachen-Forum sogar einen Thread dazu eröffnet, warum ich für eine Vermögenssteuer bin und wie ich die gestalten würde.


    BGE und Vermögenssteuer sind neoliberale Ideen, während die progressive Einkommensbesteuerung und unser Sozialstaat, der auf jeden Sonderfall und jede Ausnahme eingeht und bürokratisch geprägt ist, eher sozialdemokratische Konzepte sind.

    dann aber nicht jammern wenn es richtig teuer wird.aber schön zu sehen. das dies ein noeliberale ideen sind.. kann ich nicht glauben auch wenn ich mir vorstellen kann das ihr euch das auf dem sinkenden schiff gern einredet und verbeitet

  • Ok Industrieller. jetzt mal tacheles. Du willst einfach keine Verantwortung übernehmen und nicht eingestehen dass etwas was du tust irgendein Problem darstellst. Du bist wie ein zwei Jähriger dem man dabei erwischt hat Kekse zu klauen.


    Weil dir jegliche Möglichkeit der Reflexion fehlt schneiderst du dir eine Wunschrealität zurecht in der alles was du tust richtig ist während die echte Welt um dich in trümmern versinkt. Es ist ein pathologischer Zustand der völligen Realitätsverweigerung wie er sonst nur Auftritt wenn man regelmäßig Valium mit Alkohol mischt.


    Hast du damit vielleicht ein Problem? Solltest du vielleicht mal über dein Pillenproblem nachdenken?

  • Ok Industrieller. jetzt mal tacheles. Du willst einfach keine Verantwortung übernehmen und nicht eingestehen dass etwas was du tust irgendein Problem darstellst. Du bist wie ein zwei Jähriger dem man dabei erwischt hat Kekse zu klauen.


    Weil dir jegliche Möglichkeit der Reflexion fehlt schneiderst du dir eine Wunschrealität zurecht in der alles was du tust richtig ist während die echte Welt um dich in trümmern versinkt. Es ist ein pathologischer Zustand der völligen Realitätsverweigerung wie er sonst nur Auftritt wenn man regelmäßig Valium mit Alkohol mischt.


    Hast du damit vielleicht ein Problem? Solltest du vielleicht mal über dein Pillenproblem nachdenken?

    Schau in den Spiegel, das trifft alles super auf dich zu.


    Die echte Welt versinkt nicht in Trümmern.

    Schau mal aus dem Fenster. Ich seh hier glückliche Menschen, die ihre Fahrradtouren machen, Spaziergänger, alle gut gelaunt, genießen die Sonne und den Samstag.


    Schau doch auch mal aus dem Fenster und überleg mal, wie es vor genau 100 Jahren hier aussah, als die Krankheit Sozialismus gerade begann, Europa zu erfassen.

  • ich sehe kaum noch Insekten und vögel höre ich auch kaum. sehe Hitzeperioden die nicht mehr normal sind . von jahr zu jahr sinken die Niederschlagsmengen.

    wir leben in anderen Welten

  • Du hast da vor Sozialismus ein Wort weggelassen, und vor 100 Jahren wussten wir, also mit wir meine ich die Regionalen Gesellschaften, nicht was sie heute wissen, und auch dieses wissen war nie überall gleichberechtigt zugänglich und anderes wissen wurde später verbrannt, damit keine mehr drauf zeigen konnte, also schau auch du in den Spiegel, und schau mal genauer hin.



  • Falsch waren einfach die Zahlen, die du genannt hast. Von den anderen 1.500€ geht der Löwenanteil ebenfalls an andere Menschen, die von den Lieferanten, diejenigen von den Stromversorgern, die im gleichen Unternehmen, die Unterstützungsprozesse am laufen halten, über die Steuern an Sozialstaatsempfänger und Verwaltungsangestellte, Lehrer, Polizisten, etc.

    An die Mitarbeiter, die die Investitionsgüter herstellen, und so weiter.



    Darum ging es nicht. Ja mir ist klar, dass man, wenn man den Bruttolohn nimmt, das noch weiter aufdröseln kann. Es geht aber darum, zu zeigen, wie grundlegend die Aneignung von Mehrwert funktioniert.



    Als Profit bleiben in Deutschland im Schnitt 2% übrig oder bei deinen 3.000€ eben 60€.

    Das ist die maximale Summe, die sich der Kapitalist noch aneignen könnte, aber selbst das geht dann nicht 100% an Eigentümer, sondern auch noch an Kreditgeber, wo der größte Teil dann wieder an Bankmitarbeiter geht.


    Quelle zu den 2%? Rückzahlung des Kredits gehört zur Kapitalverwertung.


    Und auch der Unternehmer hat nicht viel Kontrolle über die Investitionen.

    Wenn er seinen Maschinenpark nicht mit den produktivsten Maschinen modernisiert, macht er Verluste und verliert das Unternehmen. Auf dem Papier hat er vielleicht Kontrolle über Investitionen, in der Realität aber nur, wenn er genau die Investitionen tätigt, die der Markt vorgibt.


    Wie ich schon geschriebe habe, gehört das zu den Investitionen, mit denen der Unter ehmer im Wettbewerb bestehen kann. Das Geld wird nicht investiert, um auf die Bedürfnisse der Menschen einzugehen, sonder dafür, dass das Unternehmen im Wettbewerb bestehen kann. Seit Jahrzehnten brauchen wir eine ökologische Wende, wieso wurde das wohl nicht schon früher gemacht? Weil die alten Energieformen günstiger sind und man auf dem Markt mehr Profit machen kann. Deswegen müssen ja auch die neuen Energien vom Steuerzahlergeld subventioniert werden.


    Und auch der Unternehmer hat nicht viel Kontrolle über die Investitionen.

    Wenn er seinen Maschinenpark nicht mit den produktivsten Maschinen modernisiert, macht er Verluste und verliert das Unternehmen.


    Ja und die Investionen in neue Maschine führt dazu, dass Arbeiter obsolet werden. Es gibt also eine systematische Arbeitslosigkeit. Die neuen Arbeitsplätze, die für die Herstellung der neuen Maschinen entstehen, können die Arbeitsplätze nicht ohne extremen Aufwand (Fortbildung, neue Ausbildung ect.) ausgleichen.

  • ...ohne jetzt hier alles im detail nachverfolgt zu haben und mich ausschweifenden interpretationen hinzugeben..ich hab nirgends im forum etwas zu diesem artikel gefunden, den die zeit mitte mai veröffentlicht hat..warum? war ich blind und sah den wald vor lauter bäumen nicht? wenn das irgendwo bereits verlinkt ist, gerne her mit dem post :)

    alla, die weitergabe der forderung der 3000 wissenschaftler, die dieses dokument gezeichnet hatten, war im sinne der kapitalismustheorie höchst interessant. es lenkte mich darauf, dass alles worüber in zahllosen chats manch einer nachdachte, längst klare handlungsalternativen bot. optionen, die's wert sind, praktiziert zu werden. ich sehe in diesen worten mechanismen, die den kapitalismus, so wie er besteht, abwandeln zu können. changierend zu einem system, welches nicht zu den fatalen folgen führen muss, wie sie marx und engels zurecht aufzeigten..und wo wir sie aktuell und in der vergangenheit global betrachten können/ konnten..

    wie auch immer man das dann nennen möchte...postneoliberaler globalförderalismus (PNGF) humankapitalismus (HK); biosphärendiversitätskapitalismus (BDK), mir isses schnurzpiepe. hauptsache in sachen PR kommen die worte 'sozialismus' und 'kommunistisch' nicht vor...da rennen zu viele mit wehenden fahnen davon *g*

    im artikel (aka manifest) implizieren eine menge heller köpfchen u.a. eine, in meinen augen 'gesunde' staatliche einflussnahme, parallel zu einer ebenso intensivierten form der arbeitnehmerbeteiligung an den unternehmensentscheidungen. JA, find ich gut, wo darf ich unterschreiben?


    https://www.zeit.de/kultur/202…g-nachhaltigkeit-manifest

  • Du hast da vor Sozialismus ein Wort weggelassen, und vor 100 Jahren wussten wir, also mit wir meine ich die Regionalen Gesellschaften, nicht was sie heute wissen, und auch dieses wissen war nie überall gleichberechtigt zugänglich und anderes wissen wurde später verbrannt, damit keine mehr drauf zeigen konnte, also schau auch du in den Spiegel, und schau mal genauer hin.

    Das Ergebnis des Sozialismus ist immer Zerstörung, das gilt für jede Spielart, egal ob national, international, dynastisch, chavistisch, kubanisch, sowjetisch oder was es sonst noch für Spielvarianten gibt. Die Methoden der Zerstörung unterschieden sich teilweise, nicht aber das Grundprinzip selbst.


    Ich empfehle dir dieses Buch, du scheinst eine riesige Bildungslücke zu haben:

    https://www.amazon.de/dp/B01MS…ect?_encoding=UTF8&btkr=1

  • Quelle zu den 2%? Rückzahlung des Kredits gehört zur Kapitalverwertung.

    Das wird von der Bundesbank jährlich erfasst (allerdings vor Steuern und dem Teil der Kapitalverwendung, der an ganz normale Mitarbeiter von Banken geht.

    https://www.bundesbank.de/de/a…ent%20vor%20Gewinnsteuern.




    Wie ich schon geschriebe habe, gehört das zu den Investitionen, mit denen der Unter ehmer im Wettbewerb bestehen kann. Das Geld wird nicht investiert, um auf die Bedürfnisse der Menschen einzugehen, sonder dafür, dass das Unternehmen im Wettbewerb bestehen kann. Seit Jahrzehnten brauchen wir eine ökologische Wende, wieso wurde das wohl nicht schon früher gemacht? Weil die alten Energieformen günstiger sind und man auf dem Markt mehr Profit machen kann. Deswegen müssen ja auch die neuen Energien vom Steuerzahlergeld subventioniert werden.

    Das Unternehmen versucht selbst im Wettbewerb zu bestehen, aber dieses Ziel erreicht es eben nur, wenn es die Bedürfnisse der Kunden besser erfüllt als die Wettbewerber. Deshalb funktioniert der Kapitalismus und deswegen sind die eigentlichen Nutznießer des Mehrwerts die Kunden und nicht die Kapitalisten.



    Ja und die Investionen in neue Maschine führt dazu, dass Arbeiter obsolet werden. Es gibt also eine systematische Arbeitslosigkeit. Die neuen Arbeitsplätze, die für die Herstellung der neuen Maschinen entstehen, können die Arbeitsplätze nicht ohne extremen Aufwand (Fortbildung, neue Ausbildung ect.) ausgleichen.

    Das ist falsch. Wir haben heute viel produktivere Maschinen als in der Vergangenheit und Milliarden von Arbeitsplätzen, während es früher nicht mal eine Milliarde Arbeitsplätze gab.

  • ...ohne jetzt hier alles im detail nachverfolgt zu haben und mich ausschweifenden interpretationen hinzugeben..ich hab nirgends im forum etwas zu diesem artikel gefunden, den die zeit mitte mai veröffentlicht hat..warum? war ich blind und sah den wald vor lauter bäumen nicht? wenn das irgendwo bereits verlinkt ist, gerne her mit dem post :)

    alla, die weitergabe der forderung der 3000 wissenschaftler, die dieses dokument gezeichnet hatten, war im sinne der kapitalismustheorie höchst interessant. es lenkte mich darauf, dass alles worüber in zahllosen chats manch einer nachdachte, längst klare handlungsalternativen bot. optionen, die's wert sind, praktiziert zu werden. ich sehe in diesen worten mechanismen, die den kapitalismus, so wie er besteht, abwandeln zu können zu einem system, welches nicht zu den fatalen folgen führen muss, wie sie marx und engels zurecht aufzeigten..und wo wir sie aktuell und in der vergangenheit global betrachtet können/ konnten..wie man auch immer man das dann nennen möchte...postneoliberaler globalförderalismus (PNGF) humankapitalismus (HK); biosphärendiversitätskapitalismus (BDK), mir isses schnurzpiepe..hauptsache in sachen PR kommen die worte 'sozialismus' und 'kommunistisch' nicht vor...da rennen zuviele mit wehenden fahnen davon *g*

    hier implizieren eine menge heller köpfchen u.a. eine, in meinen augen 'gesunde' staatliche einflussnahme, parallel zu einer ebenso intensivierten form der arbeitnehmerbeteiligung an den unternehmensentscheidungen. JA, find ich gut, wo darf ich unterschreiben?


    https://www.zeit.de/kultur/202…g-nachhaltigkeit-manifest

    habe wenig Hoffnung das diese schlaue zeitgemäße Betrachtung des Problems hier in der uni hochschuldiskusion und Buchbesprechung "das kapital" in den diskurs einfließt.


    danke für den Artikel .. nebenbei.. als der raus kam gab es das Forum nicht außerdem ist er aktueller den je

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