Der Krieg braucht Dich! (Sammelthread)

  • Immer wieder bezeichnend, wenn statt inhaltlicher (Gegen-) Argumente nur Schmäh und Adhominem kommt. Man kann es als Qualitätssiegel verstehen, wenn jemand eine so gut koordinierte Schmierkampagne Atacken gegen sich auslöst. Nerv(en) getroffen.

    Deswegen gehen mir diese ganzen Shitlibs auf den Zeiger, die sind argumentativ komplett leer. Der merkwürdige Post über Angelas Interview mit der Berliner Morgenpost, ich verstehe nichtmal warum diese Person sauer ist. Ist es weil ihr der Inhalt des Interviews nicht gefällt, oder ist es einfach nur das Medium. Gabs irgendwelche Fragen die nicht gestellt wurden? Komplett nicht zu entschlüsseln.

    Deren Standpunkte sind einfach nicht ausformuliert, man kann sie nur da erahnen, wo sie sich über irgendwas aufregen und dann annehmen, dass sie da gegenteiliger Meinung sein müssen. Man muss pro Israel und Ukraine sein und Anti Putin und Palästina Hamas. Für Amerika, die EU und Nato aber definitiv gegen Trump. Aber ich weiß nicht genau was die genau wollen und warum man diese Positionen vertreten muss. Irgendwas mit Gut gegen Böse und FreiheitTM ist toll und du musst bereit sein für sie zu sterben.

    10-- 1-01 10=- 1-00 1--2 10=0 1-2= 1-01 10=0 1-01 1-20 10=1 10=2 10=1 1-10 10=0 10=1 1-00 1-21 1-21 1-02

  • Ja.


    Zorn kritiert Nymoen ja nicht blos unter diesem TwiX sondern auch noch an anderen Stellen, und es ist ganz klar, dass ihm dessen Buch nicht passt und dass er seine Begründung für die Wehrertüchtigungsverweigerung für undurchdachtes dummes Zeug, bzw. für Marxismus-"LARPen" hält. [...]


    Na, das bewerte ich auch nicht anders. Es ist denke ich völlig klar, dass das ein kleinliche, nebensächliche Kritik ist, die bestenfalls auf einen größeren nicht explizierten Vorwurf einzahlt. Ich weiß bloß nicht, ob sie zumindestens in sich sinnvoll konstruiert ist.

  • Ich weiß bloß nicht, ob sie zumindestens in sich sinnvoll konstruiert ist.

    Ja eben. Ist ja auch nicht so, als hätten ihn nicht, mehrere Leute darum gebeten, das mal genauer auszuführen, damit man die Kritik wenigstens verstehen kann, aber dafür ist er sich halt zu fein, der Herr Logik-Experte.

  • Der Hindukusch wird in Kiew verteidigt. Deshalb auch die Bomben auf Jemen. • Irgendwo in NRW erschoß zur Verteidigung der Menschenrechte die Polizei mal wieder einen gehbehinderten Epileptiker. • Das Säbelrasseln im TV wird illustriert mit auf Friedenstauben schießenden Panzern – was sicherlich vom völkerrechtswidrigen Vernichtungskrieg in Palestina ebenso gut ablenkt wie Berichterstattung über Fussballgedöns. • BSW heuert Faschos an. • Der Berliner Gendarmenmarkt endlich wieder Aufmarschplatz. • Die Fanboys von Lacan bzw. Platon haben sich in ihrem Bällebad verirrt – (sie haben Derrida gelesen und somit kann ihr Denken Spuren schwarzbrauner Haselnüsse enthalten) • Das nächste Arschloch will uns aus dem Paradies vertreiben, und offenbart damit seine Unkenntnis über die Welt. • Journalisten bekennen sich mal wieder lieber zu ihrem Kampf als zur Information. • Hat Streumunition schon den Umweltengel der EU bekommen? • Gibt es noch Orte, an denen ein paar "lalala" singen darf, oder gilt nur noch allgemein hirnrissiges grölen?

    "Nie wieder" mag vielleicht vor ein paar Wochen noch gewesen sein, aber heute sind allzuviele stolz darauf, mit dem Zeitgeist zu gehen.

  • https://x.com/NurderK/status/1901685646936125482


    Kudos an Bosetti und Weißband - die laufen dem Wiegold mühelos in Sachen Sympathie den Rang ab.

    Das muss man sich leider in Gänze angucken, - auch wenn es ganz, ganz furchtbar weh tut - um wirklich zu schätzen zu wissen, wie tapfer unser Kampf für Deutschland, für unser Europa, für unsere #Demokratie und für unsere #Freiheit hier von diesen beiden mutigen, klugen Frauen an der Heimatfront gegen den Wehrkraftzersetzer Nymoen, diesen feigen, dummen und niederträchtigen Agenten des grausamen Frauenschänders, Folterers, Kindermörders und Vernichtungskriegers Wladolf Putler verteidigt werden.



    Wenn man verstehen will, wie hirnloser Idealimsus zu blindem Nationalismus führt, und warum sich "Salonmarxisten" und "Austernlinke" (D.-P. Zorn) wie Ole Nymoen lieber auf eine "materialistische" Analyse berufen, als auf hehre #Werte, dann findet man hier jedenfalls ein anschauliches Lehrstück dazu.


    Ich finde es auch schön, dass man dem Nymoen die deutsche Berufsbildungsbürgerin Marina Weisband als Gegenstimme vorgesetzt hat, denn sie ist ja gleich mehrfach selbst Betroffene und hat sogar einen Cousin vorzuweisen, der sich nicht so hasenfüßig und egoistisch seiner vaterländischen Pflicht entzogen hat wie der Angeklagte, und der sogar freiwillig nach seiner Verwundung aus dem Krankenhaus zurück an die Front abgehauen sei, um weiter auch unsere deutsche #Freiheit im Donbass zu verteidigen.

    Toll ist auch, dass Marina sich die Haare am Hinterkopf zum Zopf aufgerollt, und ein völkstümelig mit Stickereien verziertes Gewand angezogen hat, um sich solidarisch mit dem ukrainischen Heldenvolk zu zeigen, in das sie immerhin zwei Jahre vor dem Mauerfall einmal zufällig hinein geboren wurde, und daher noch weiß, wie schrecklich es in der vom russischen Imperialismus oktroyierten Sowjetunion war, (jedenfalls die letzten zwei-drei Jahre davon) bevor sie dann im Alter von sieben Jahren mit ihrer jüdischen Familie die Heimatstadt Odessa verließ, und als Kontingentflüchtling in den freien, deutschen Westen fliehen konnte - vermutlich vor dem Terror russischer Vatniks, denn UkrainerInen mit faschistoider, völkisch-nationaler Gesinnung und ideologisch verfestigtem Judenhass kann es in DieUkraine™ ja gar nicht gegeben haben, bevor der Russenhitler brutal über sie hergefallen ist..


    Sie wundert sich allerdings, dass Nymoen keinerlei "ownership" über den deutschen Staat haben will, wo man doch als Bürger*in dieses demokratischen, freien Landes - genau wie in der postmaidanischen Ukraine - seine freiheitliche Demokratie selbst mitgestalten könne - Und stellt damit in wenigen Worten unter Beweis, dass sie die bürgerlich-nationalistische Fiktion eines kollektiven "Wir" - um dessen Allgemeinwohl es so einem demokratischen Staat doch nun einmal zu tun sei, wenn er seine jungen Bürger gegen die jungen Bürger anderer Staaten in die Schlacht befehligt - so dermaßen verinnerlicht hat, dass es ihr selbst als öffentliche Berufsintellektuelle intellektuell unmöglich zu sein scheint, den Kern seiner Kritik überhaupt zu verstehen.


    Zum Glück sitzen im Saalpublikum noch mehr mutige, kluge Frauen aus der wehrfähigen Alterskohorte, die der selben idealistischen Illusion aufgesessen sind, und von dem jungen Mann zu recht einfordern, dass er sich doch bitte mal von diesem egoistischen Materialismus verabschieden, und sich statt dessen dazu bereit erklären solle, sein Leben dafür einzusetzen, dass sie ihr auch weiterhin aufsitzen, und ihren Traum träumen können.

  • Kudos an Bosetti und Weißband - die laufen dem Wiegold mühelos in Sachen Sympathie den Rang ab.

    Sendung wurde von 3sat mit der Suche nach "Lösungsansätzen" beworben und endet dementsprechend zeitgeistkonform im aggressiven Kreuzfeuer der Trivialargumentation von Sarah Beretta und Irina Kalashnikova. Gibt doch nichts, was wir nicht besser könnten als diese elenden Russen.


    Nur Ole schiesst immer noch nicht...


    Von mir gibts dafür den Tapferkeitsorden am goldenen SelbstbeherrschungsBande ... schliesslich haben alle überlebt.

  • Aber der Fairness halber muss man Bosetti lassen, dass sie das alles ja eigentlich gar nicht rechtfertigen möchte und es nur mit dollen Bauchschmerzen tut. Dat is eben leider einfach so. Und Ole versteht das nicht.


    Wir bombardieren, destabilisieren, rüsten auf und nehmen uns was wir wollen, ja. Aber doch nur unter schrecklichen Schmerzen und im permanenten Konflikt mit uns selbst. Das war doch immer ein guter Deal für uns obwohl wir eigentlich immer die Opfer waren. Deshalb sind solche Prämissen, wie sie Ole hält, auch für Menschen wie Brosetti so „verdächtig”. Sie geben dem wahrhaftig gefühlten Schmerz eine schrecklich häßlische Fratze. Das ist doch unfair. Wieso verstehen das nicht alle?

  • Wann ist eigetlich diese Kaste von korinthenkackenden, säuselnd-hauchenden, immer dezent, höflich und distinguiert kommunizierenden und sich niemal im Ton vergreifenden Berufsabiturientinnen entstanden? Also sowohl in Moderation, Gast als auch Publikum? Gibt es wirklich soviel Lehrerkinder?


    Ownership. ÖRR. Meine Fresse sind wir am Arsch.

  • Wann ist eigetlich diese Kaste von korinthenkackenden, säuselnd-hauchenden, immer dezent, höflich und distinguiert kommunizierenden und sich niemal im Ton vergreifenden Berufsabiturientinnen entstanden? Also sowohl in Moderation, Gast als auch Publikum? Gibt es wirklich soviel Lehrerkinder?


    Ownership. ÖRR. Meine Fresse sind wir am Arsch.

    Ist halt Selektionsbias, wenn du eine halbwegs normale Person bist, hast du abends irgendwas besseres zu tun, wie spazieren gehen, Bier trinken oder Pornos gucken.

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  • Das „ownership“-Ding war witzig.

    Ich fands gruselig. Gerade mit dieser "ich hab da einen Begriff für" Attitude. Dieser, wie jeder andere Staat sowie jede Person darin wird geowned von reichen Eliten. Wir existieren nur aus dem einen Grund: Damit andere an uns Geld verdienen können. Die Ownership die wir haben, besteht aus Fresse halten und arbeiten gehen. Und um uns allen ganz feini klarzumachen, dass wir gefälligst dankbar zu sein haben, wenn "wir", ganz empört 'never again is now' skandierend um den Hauptbahnhof spazieren dürfen um uns danach von Bosetti & co erklären lassen zu dürfen, warum man das Richtige tun muss.


    Das schlimme ist dass ich innerlich beginne, Liberalen in meinem Umfeld zuzustimmen, dass dieser ÖRR weg muss. Was es noch schlimmer machen wird. Aber diese Akademiker Elite, aussen jung und nice, innerlich erzkonservativ, ist ein grösseres Problem als jeder Rechtskonservativismus.

  • Also du hast diese beiden Frauen, die über Minuten hinweg darauf bestehen, dass Nymoens Antworten unzureichend sind und er doch nochmal tiefer schöpfen muss. Alles mit so einer gewissen Bedrückung bei Bosetti und ich denke unterdrückten Empörung bei Weisband vorgetragen. Dazu steht noch eine junge Frau aus dem Publikum auf und sagt auch in etwa, da ist man ja schon eine Antwort schuldig. Ich hatte sogar den Eindruck als man das Publikum mal in einer Kameraeinstellung von hinten gesehen hat, da sitzen hauptsächlich Frauen.


    Also sagt mir, wenn ich das zu simpel sehe, aber ist der Subtext hier nicht einfach, dass Frauen fassunglos sind, dass sich der Typ - in diesem Fall auch noch gänzlich ohne Scham - entziehen will ... so als Mann? Aber sie ringen mit sich, weil sie zu einem guten Teil postheroisch erzogen wurden und vermutlich auch die feministische Dekonstruktion von Gewaltbereitschaft als Teil von Männlichkeit irgendwann verinnerlicht haben und genau das deshalb so nicht sagen wollen.


    Mit anderen Worten hier ist ein Mann, der definitiv nicht für sie kämpfen will. Was wenn die Männer in ihrem eigenen Umfeld sich das zum Vorbild nehmen? Das kann man doch so nicht stehen lassen.

  • Mit anderen Worten hier ist ein Mann, der definitiv nicht für sie kämpfen will. Was wenn die Männer in ihrem eigenen Umfeld sich das zum Vorbild nehmen?

    Finde ich jetzt nicht abwegig.


    Allerdings gibt es auch jede Menge Männer, die genauso empört darüber sind, dass der Nymoen nicht für sein Vaterland kämpfen will - vorzugsweise natürlich solche, die entweder in politischen Entscheiderpositionen sitzen, in denen sie im Ernstfall selbst die Befehle geben würden, zu alt sind, um noch eingezogen zu werden, oder reich und kosmopolitisch vernetzt genug, um sich Notfalls ins Ausland absetzen zu können.


    Was die mit Frauen wie Frau Bosetti und ihrem Publikum gemein haben ist, dass sie mehrheitlich aus eher gehobenen bildungsbürgerlichen sozialen Millieus stammen, in denen man sich so einen hirnlosen Idealismus noch leisten kann und dabei chauvinismtisch genug von der eigenen Wertebasiertheit überzeugt ist, um sich dabei von den völkischen Nationalisten zu distanzieren, die in Sachen "make_meine Nation.*_ great_again" eigentlich genau das selbe wollen.


  • Bundeswehr - Vom Verweigerer zum Reservisten

    Daniel Gay verweigerte den Dienst an der Waffe, wurde ausgemustert und war froh darüber. Knapp 20 Jahre später macht er freiwillig eine "Grundausbildung für Ungediente". Was treibt ihn an?


    [...] Es war der Krieg in der Ukraine, der Daniel Gay zum Umdenken brachte. Bilder des Grauens, wie das von dem Mann aus Butscha, der erschossen neben seinem Fahrrad auf der Dorfstraße liegt. Die Einkaufstaschen hängen noch am Lenker. Das Bild lässt ihn nicht mehr los: "Das war mein Moment, wo ich gesagt habe, ich muss hier was tun." Der ehemalige Kriegsdienstverweigerer und Chef einer Karlsruher Werbeagentur meldete sich freiwillig bei der Heimatschutzreserve der Bundeswehr.

    20 Jahre zuvor, als junger Mann, wollte er mit Militär und Bundeswehr nichts zu tun haben. Den Dienst an der Waffe verweigerte er aus Gewissensgründen. Ein Fehler, meint der 40-jährige Vater von drei Töchtern heute mit Blick auf die Ukraine: "Denn verdammt, das kann genauso auch bei uns passieren."

    An diesem Wochenende liegt Gay im Wald. [...]


  • So sehen übrigens echte deutsche Helden aus:



    Also nicht wie dieses schlechte Peter Maffay-Double Kowalczuk, sondern wie dieser "Jugendoffizier" der Bundeswehr mit dem Schnorres und dem VoKuHiLa, der dem feigen Lumempazifisten Nymoen bei Hart aber Fair neulich erklärt hat, warum es sich doch lohnt, für Deutschland zu verrecken.


    Den finden die alle absoult geil - inklusive er sich selbst:




    Also das kommt einem überhaupt nicht wie eine Kampagne vor...

  • Ja gut, das war zu erwarten. Da hätte man auch einen alten, durchgelatschten Springerstiefel auf den Tresen stellen können und die Kloppies hätten ihn gefeiert. Der Dullie nimmt jetzt seine 5 Minuten mit und klebt sich vermutlich ein Poster vom Auftritt übers Hochbett, um die Luft in den einsamen, leeren Nachtstunden auf der Stube etwas zum Knistern zu bringen, während seine Hand stramm in den gilbweissen Grobrippschlüpper gleitet.

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