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  • Komisch. Um die Leute von der Parkbank im Freien zu verjagen, wegen Corona, haben sie das damals mit den Lautsprecherwagen auch hinbekommen. Nachdem man jetzt die Sirenen abgeschafft und tagelange Vorwarnungen vom Wetterdienst ignoriert hat, bleibt uns noch der Pfarrer mit seiner Kirchturmglocke als letztes verbliebenes Meldesystem.


    Die Lautsprecherwagen und Bombenevakuierungen hat man im Ruhrpott eigentlich alle 4 Wochen mal und das ist sehr eingespielt. Allerdings hat man bei einer Bombe die 70 Jahre im Boden lag auch Zeit, die kann ruhig noch 12 Stunden liegen bis man alles sorgsam evakuiert und abgesperrt hat. Bei extremen Wasseranstieg innerhalb von 20 Minuten wird man auch keine Lautsprecherwagen mehr vor Ort bekommen und niemanden großartig evakuieren können. Da kann man nur aufklären und sagen wenn das Wasser quasi minütlich sichtbar stark steigt, dann liebe Leute parkt nicht das Auto um, lauft nicht im Freien rum, holt nicht erst die Gartenstühle rein, setzt euch in die oberen Etagen und übt euch in Kontemplation ... wobei das auch nicht den Leuten hilft die gerade unterwegs sind (in einer Ubahn z.B.).



    Man muss auch sagen viele nehmen Unwetterwarnungen kaum wahr, wenn ich sehe es gibt eine Tornado/Unwetterwarnung und ich erzähle das Leuten, dann gucken die einen an als wenn man bescheuert wäre das überhaupt ernst zu nehmen. Wenn man es lange genug vorher weiß und die Warnungen davor täglich drastischer und klarer werden, dann muss man sich da auch drauf einstellen, im eigenen Interesse.


    Es bleibt alles schwierig bei Wetterextremen, so oder so, einen Idealfall gibt es da wohl nicht.

  • Die Lautsprecherwagen und Bombenevakuierungen hat man im Ruhrpott eigentlich alle 4 Wochen mal und das ist sehr eingespielt. Allerdings hat man bei einer Bombe die 70 Jahre im Boden lag auch Zeit, die kann ruhig noch 12 Stunden liegen bis man alles sorgsam evakuiert und abgesperrt hat. Bei extremen Wasseranstieg innerhalb von 20 Minuten wird man auch keine Lautsprecherwagen mehr vor Ort bekommen und niemanden großartig evakuieren können.

    Ich weiß nicht, ob es bei dir angekommen ist. Die Vorhersagen lagen lange vorher auf dem Tisch, recht genau was Wassermenge und Orte angeht. Wenn man natürlich daraufhin nichts unternimmt, kann man auch kurzfristig keine Maßnahmen mehr ergreifen. Die Meldekette hat nicht funktioniert. Ich habe mir aber sagen lassen, dass auch bei Hochwasser diese Lautsprecherwagen ein bewährtes Mittel sein können. Ich kann es nicht beurteilen.

    Wie dem auch sei. Jetzt so zu tun, als hätte es für die Verantwortlichen nur einen Handlungsspielraum von 20 Minuten gegeben finde ich nicht besonders hilfreich. Wir wissen ja vom Gegenteil.

    Man muss auch sagen viele nehmen Unwetterwarnungen kaum wahr, wenn ich sehe es gibt eine Tornado/Unwetterwarnung und ich erzähle das Leuten, dann gucken die einen an als wenn man bescheuert wäre das überhaupt ernst zu nehmen. Wenn man es lange genug vorher weiß und die Warnungen davor täglich drastischer und klarer werden, dann muss man sich da auch drauf einstellen, im eigenen Interesse.

    Es bleibt alles schwierig bei Wetterextremen, so oder so, einen Idealfall gibt es da wohl nicht.

    Und hier muss man eben einfach sagen. Es war genug Zeit, die Menschen entsprechend nachdrücklich auf die drohende Gefahr hinzuweisen. Das mag vereinzelt nicht ernst genommen werden, war aber nicht das Problem.

    Problematisch war, dass die vorhandenen Warnungen auf der Entscheidungsebene kaum wahrgenommen werden. Die werden dafür bezahlt, die Lage einzuschätzen und dafür zu sorgen, dass die Informationen zur Bevölkerung durchdringt.

    Wiederholt zeigt sich, dass unser Land organisatorisch mit Krisen nicht mehr umzugehen weiß.


    Aber wir können ja zukünftig die Luca App erweitern. Das wäre so der Ansatz in Deutschland 2021. Wenn du mal nicht weiter weißt, lass dir einfach von irgendwelchen Unternehmen eine App basteln.

  • The top 1% of Americans have about 16 times more wealth than the bottom 50%

    The wealthiest 1% of Americans controlled about $41.52 trillion in the first quarter, according to Federal Reserve data released Monday. Yet the bottom 50% of Americans only controlled about $2.62 trillion collectively, which is roughly 16 times less than those in the top 1%.

    ...

    In the first quarter of 1990, the top 1% had roughly six times the wealth as the bottom half of Americans.

    ...

  • Pilotprojekt: Wahlempfehlung-was-zeigt-dir-der-youtube-algorithmus-zur-bundestagswahl-juli-2021


    DataSkop ist eine Plattform für Datenspenden. Datenspenden können helfen, Licht in die Blackboxes der Algorithmen sozialer Medien und automatischer Entscheidungssysteme zu bringen.


    [..]

    Die gespendeten Daten werden dann sowohl von Wissenschaftler·innen der Europa-Universität Viadrina (Frankfurt Oder) als auch von Datenjournalist·innen von Der Spiegel ausgewertet. Noch vor der eigentlichen Bundestagswahl Ende September 2021 sollen erste Erkenntnisse aus den Daten veröffentlicht werden.


    Bis zum 25.08. kann man noch seine Daten spenden.


  • Und jetzt vergleiche man nur mal wirklich kurz den Snippet der Anstalt bzgl. der Steuerkonzepte mit dem heutigen 20 Minuten langem Laschetinterview-Sommer von Theo Koll. Mindestens drei Mal hat der Penner (sorry) versucht Laschet irgendein O-Ton abzuluchsen in Sachen "Söder" und war auch sonst stets darum bemüht maximal belanglos zu sein. Wenn ich sowas sehe, dann kann ich Markus Lanz eigentlich gar nicht genug loben...was ist hier los verdammt noch mal???

  • gut koll war ja schon immer furchtbar, der wolf blitzer deutschlands - der markenkern ist einfach so wenig anspruch an irgendwas wie nur möglich zu haben und ja nicht die möglichkeit darzustellen, dass sich jemals irgendwas ändern könnte oder sollte. wir haben ja auch alle genug aufwachenpodcast gesehen wo diese form des journalismus seziert wurde.

  • Die USA erhöhen die progressive Schlagzahl, mit dem National Defense Authorization Act für 2022 könnte die Wehrerfassung für Frauen festgeschrieben werden.


    The Senate Armed Services Committee has approved language in its annual defense policy bill that would require women to register for the draft.

    Gar nicht sooo unwahrscheinlich, der Supreme Court wiegelt Klagen momentan mit der Erwartung der Kongress mache bald was ab.

  • Die USA erhöhen die progressive Schlagzahl, mit dem National Defense Authorization Act für 2022 könnte die Wehrerfassung für Frauen festgeschrieben werden.


    The Senate Armed Services Committee has approved language in its annual defense policy bill that would require women to register for the draft.

    Gar nicht sooo unwahrscheinlich, der Supreme Court wiegelt Klagen momentan mit der Erwartung der Kongress mache bald was ab.

    Diesbezüglich ist unser GG ja auch noch wiedersprüchlich.

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