Interessante Sendungen und Links

  • Holy Shit!



    Gesucht: Kanonenfutter Schutzpersonal für die Ostfrontflanke.


    Geboten: Kameradschaft! Hammer-Technik!! Knallharte Action!!!


    #defundBundeswehr

  • Seid mal nicht so streng, Litauen ist ein äußerst verwirrendes Einsatzgebiet, da steht der Ruß im Westen ;)

  • Zitat von Clausewitz

    Der Eroberer ist immer friedliebend, er zöge ganz gerne ruhig in unseren Staat ein.

  • Gibts von dem AgitPropClip schon eine afghanische Version?

  • In seiner Epoche wurden Land und Leute erobert, dabei war beides eine wichtige Ressource. Heute ist wieder Vernichtungskrieg mancherorts.

    Die Parallelen sind doch wohl trotz ideologischer Veränderungen frappierend. Es geht lediglich um den Zugriff auf die Ressourcen, human und natürlich. Dass man heute statt durch Geburt und Krone auserkorener adeliger Großgrundbesitzer, gierige Oligarchen und von Anteileignern getriebene Konzerne die Ausbeutung betreiben lässt, macht die Sache nicht besser. Anders als die erkämpften Rechte, die damit aber weniger zu tun haben.

    Wenn also mal wieder eine Friedenssicherungsmission gen Osten ansteht, gilt die Weisheit heute noch wie damals. Sind sie nicht willig, so braucht es Gewalt. Das Imperium hält mit seiner Strategie bezüglich Eurasien usw. eigentlich nicht hinterm Berg. Wobei die verbrannte Erde im Zweifell gerne in Kauf nehmen.

  • Die gute Ulrike Guérot im Gespräch.

    Sie macht im Verlauf des Gesprächs viele gute Punkte, wenn es um generelle gesellschaftliche Entwicklungen geht, dafür ist es gut anschaubar.

    In der Coronafrage scheint sie mir das Grundproblem aber überhaupt nicht verstanden zu haben, es geht nicht primär um Corona als schlimme Krankheit, es geht um Corona als Überlastungsmittel für das Gesundheitswesen. Da relativiert sie was vor sich hin, ohne dass die Moderatorin mal irgendwann einschreitet. Fand ich ein bisschen anstrengend.

    Weiterhin fand ich es merkwürdig, dass sie immer wieder und wieder auf vermeintliche Schuldzuschreibungen in Bezug auf Corona zurückkehrte. Das habe ich so bisher nicht wahrgenommen, vielleicht stecke ich da aber auch nicht genug drin?

  • Weil ACAB die sPD ja neulich im Bundestag so nett für die Soziale Marktwirtschaft™ gelobt hat und dafür so viel Hähme von der €dU bekam, die jene eierlegende Wollmilchsau nach wie vor eisern als Erfindung ihres Parteigenossen L. Erhard verteidigt - hier mal ein kleiner historischer Abriss zur Begriffsgeschichte:

    Die Ironie der Geschichte

    Ludwig Erhards Programm lässt sich durchaus als neoliberal bezeichnen. Nach einem Generalstreik tat er alles, um es als sozial zu verkaufen.


    [...] Die „soziale Marktwirtschaft“ erfreut sich allgemeiner Beliebtheit, auch weil oft geglaubt wird, dass damit Sozialpolitik gemeint sei. Dies ist jedoch ein fundamentales Missverständnis: Ludwig Erhards Programm lässt sich durchaus als neoliberal bezeichnen. Der Markt hatte bei ihm immer recht. Die Idee war, dass der Wettbewerb zu niedrigen Preisen führe, von denen Kunde König dann profitieren würde. Oder wie Ludwig Erhard es ausdrückte: „Ich meine, dass der Markt an sich sozial ist, nicht dass er sozial gemacht werden muss.“ Sozialpolitik hat in diesem Verständnis keinen Platz.

    Zudem ist auch die Erzählung falsch, Ludwig Erhard habe „uns“ die „soziale Marktwirtschaft“ geschenkt. Diese Legende beginnt stets mit der Währungsreform im Juni 1948, als die D-Mark eingeführt wurde. Damals hätte Erhard durch eine „Wirtschaftsreform“ das westdeutsche „Wirtschaftswunder“ begründet.

    Die Währungsreform selbst war keine westdeutsche Erfindung, sondern wurde von den Alliierten konzipiert und umgesetzt. Um den Geldüberhang aus den Zweiten Weltkrieg zu beseitigen, wurde das Finanzvermögen um 93,5 Prozent abgewertet. Für 10 Reichsmark gab es also nur 0,65 D-Mark. Schlagartig wurden die Sparer weitgehend enteignet, während Eigentümer von Sachwerten wie Immobilien oder Unternehmen kaum Einbußen hatten.[...]

    Für die CDU rettete schließlich Hermann Pünder den Begriff. Pünder, heute völlig unbekannt, war damals der oberste deutsche Amtsträger in den Westzonen und damit Erhards Vorgesetzter. Durch den Generalstreik unter Druck geraten, behauptete er am 10. November 1948 im Parlament, dass die Regierung „keine freie, sondern nur eine soziale Marktwirtschaft schaffen und betreiben“ würde – und dies angeblich schon immer getan habe. Pünder legte anschließend eine entsprechende Broschüre vor, die sich programmatisch „Unsere soziale Marktwirtschaft“ nannte, und warb innerhalb der CDU für diese neue politische Leitvokabel.

    Durch die Kräfteverhältnisse auf der Straße und in der CDU dazu gezwungen, schwenkte schließlich auch Erhard widerwillig auf die „soziale Marktwirtschaft“ um. Im Februar 1949 diskutierte die CDU in Königswinter ihre Position für den ersten Wahlkampf in der kommenden Bundesrepublik. Auch Ludwig Erhard hielt eine Rede, in der er erstmals über das Konzept „so­ziale Marktwirtschaft“ nachdachte. Doch seine eigentliche Überzeugung änderte er bei dieser Gelegenheit nicht. Wieder behauptete er: „Nur die Marktwirtschaft ist sozial.“ [...]

  • Geschäftsmodell eines kreativen Großentrepreneurs im Immobilinsegment in a nutshell: Große Objekte in Innenstädten kaufen, Wertsteigerungserwartung maximieren, dieselbe als realen Wert in die Bilanz schreiben, und dann neue Kredite auf dieser Bewertungsbasis aufnehmen und noch mehr Objekte kaufen.

    Ach ja - und dabei natürlich die Mieten in den Gewerbeobjekten so hoch treiben, dass man den Geldgebern glaubhaft machen kann, sie würden ihre Investitionen mit ordentlich Rendite zurück bekommen. Da kann dann schon mal die ein oder andere Kaufhausbelegschaft auf der Straße landen. Wo gehobelt wird fallen Späne.

    Und nicht vergessen: immer schön beim Sektempfang mit der Spitzenpolitik networken, damit das dann auch in der Pandemie mit den Hilfszahlungen hinhaut, und die Dividenden weiter gezahlt werden können.

    Bonus: Auch unser Bundesfinanzwirtschaftsminister und unser Bundeswirtschaftswirtschaftsminister sind mit von der Partie.

    Video: Der Kaufhauskönig – Wie ein Multimillionär Karstadt und Kaufhof versilberte (ARD)

    Galeria Karstadt Kaufhof befindet sich schon länger in einer wirtschaftlichen Schieflage. Eigentümer ist die SIGNA-Gruppe, die mehrheitlich dem Milliardär René Benko gehört. Ist er überhaupt am Erhalt der Arbeitsplätze interessiert?



    Und da behaupten verbohrte linke Ideologen, der Kapitalismus sei ein Schneeballsystem.

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