Interessante Sendungen und Links

  • Mariana Mazzucato - A new story about capitalism


    The coronavirus crisis triggers a recession of seismic proportions, leaving countries in massive public debt and causing millions of people to become unemployed. Together with one of the world’s most influential and creative economists Mariana Mazzucato, we will look at how the current crisis could serve as an opportunity to implement structural economic reforms. Which political decisions should leaders around the globe make to achieve this?

    Mariana Mazzucato is one of the world’s most influential and creative economists. She is professor of economics at UCL, director of the Institute for Innovation and Public Purpose (IIPP), and author of two highly acclaimed books: The Entrepreneurial State (2013) and The Value of Everything (2018). She advises policy makers around the world on innovation-led inclusive and sustainable growth. In a recent op-ed in the Guardian, she wrote that the Covid 19 crisis is a chance to do capitalism differently. We will speak about this question with her during a live – zoom interview.




    Oh, ich liebe das Interview mit Prof. Mariana Mazzucato!!!


    Sie nimmt die Entscheidung der EU auseinander, sie unterstützt Fridays for Future und ich feier den Moment, wo sie sagt: Tesla ist Müll und Fake! :love:


    Vielleicht kann das Interview mit Mariana mit in die Video Liste von Jung und Naiv, weil ja derzeit nicht so viele Pressekonferenzen sind. :)


    Es ist richtig gut !<3

  • Prüfungsrelevant: Sinnlosigkeit

    "In einer ökonomisierten ökonomischen Bildung werden Inhalte belanglos – gleichzeitig bestätigt das eigene Handeln das Bild des Homo Oeconomicus, der Studenten vermittelt wird. So der Befund einer neuen Studie über die VWL."


    Fazit: Insgesamt geben die Ergebnisse Anlass zur Besorgnis um die Qualität der Ausbildungsprogramme künftiger Ökonomen. Insbesondere der starke Mathematik- und Methodenfokus in den ersten Semestern wird von Studierenden als regelrechtes Hemmnis ihrer vielfältigen Studienmotivationen wahrgenommen. Anstatt studentische Anliegen ernst zu nehmen und aufzugreifen, sehen sie sich einem rigiden Lernkatalog und einem enormen Belastungsdruck ausgesetzt.

    Nicht wenige Studierende beschreiben, wie sie angesichts dessen ihre ökonomischen Fragen und Anliegen aufgeben müssen, um im Wettbewerb mit ihren Kommilitonen bestehen zu können. Die fachwissenschaftlichen Inhalte, dies verdeutlicht der Befund eines Primats der Studienstrukturen, werden aber ihrerseits allenfalls als ein Mittel zum übergeordneten Zweck des Prüfungserfolges gesehen. Eine wirkliche Auseinandersetzung und ein tiefergehendes Verständnis der Hintergründe ökonomischer Theorie verbleibt eine Ausnahme – oder wird in einem begleitenden Selbststudium absolviert. Vor diesem Hintergrund ist es kaum überraschend, dass die ökonomische Bildung als sinnentleert oder sinnentleerend wahrgenommen wird.

  • Covid-19-Impfstoffentwicklung – eine Debatte ist dringend nötig, findet aber nicht statt


    "Es vergeht kaum ein Tag, an dem keine Meldung zur globalen Impfstoffentwicklung über die “Corona-Ticker” der großen Medienplattformen geht. Bei diesen Meldungen handelt es sich um Verlautbarungen, basierend auf den Presseinformationen der auf diesem Gebiet forschenden Einrichtungen und Unternehmen. Fragen – erst recht, wenn sie unbequem sind – werden nicht gestellt. Das ist mehr als erstaunlich, bietet das Thema doch eine Unzahl von bislang ungeklärten Fragen, die sehr relevante Aspekte betreffen. Schließlich geht es um einen Impfstoff, der Milliarden Menschen verabreicht werden soll. Es geht jedoch nicht nur um Milliarden Menschen, sondern auch um viele Milliarden Euro und handfeste wirtschaftliche Interessen. Konfliktlinien, die nur so nach einer öffentlichen ergebnisoffenen Debatte schreien. Doch diese Debatte findet nicht statt. Medien und Politik wirken wie ein Kaninchen in Angststarre, das die Schlange anstarrt und nicht fähig ist, sich zu bewegen. Von Jens Berger."


    https://www.nachdenkseiten.de/?p=63388

  • Während die USA den größten Einbruch ihrer Wirtschaft in der Geschichte verzeichnen fand im US-Kongress vor zwei Tagen eine sechsstündige Anhörung der CEOs von Google, Amazon, Facebook und Apple über mögliche Verletzungen von anti-trust Gesetzen statt. Microsoft war nicht dabei. Das Ergebnis war erwartungsgemäß eher so lala.



    TL/DW:

    Lawmakers From Both Sides Take Aim at Big Tech Executives

    Democrats on the committee quickly dug into the issue of competition, citing documents obtained from inside the tech companies that they said showed their anti-competitive conduct.

    Representative David Cicilline, the chairman of the antitrust subcommittee, grilled Sundar Pichai, Google’s chief executive, about how Google steers traffic to its own search pages and products. Representative Jerrold Nadler of New York asked Mark Zuckerberg, Facebook’s top executive, about emails he wrote describing Instagram as a potentially disruptive competitor before the company acquired the firm. And Representative Hank Johnson of Georgia pushed Tim Cook of Apple on whether his company exerts unfair dominance over app developers in its app store.

    In multiple cases, the chief executives evaded the questions, claiming not to know specifics about the documents or interactions in question.

    Mr. Cicilline, who has led the investigation into the tech giants for more than a year, opened the hearing with a broadside against the companies, saying their dominance harms the economy and leaves consumers with no choice but to use their products.

    “Any single action by one of these companies can affect hundreds of millions of us in profound and lasting ways,” Mr. Cicilline, a Rhode Island Democrat, said in his opening statement. “Simply put: They have too much power.”

    (...was natürlich demokratische lawmakers in der jüngeren Vergangenheit nicht unbedingt daran hinderte, z.B. Mr. Zuckerberg anzukreiden, dass er die zu große (Markt)Macht seines Unternehmens nicht dazu nutze, Fake News die vom politischen Gegner verbreitet werden, aus dem Teil der öffentlichen Debatte heraus zu zensieren, den es mit Instagram und Facebook monopolisiert hat.)


    Republicans spent much of their time steering away from antitrust and competition, instead asking about the tech giants’ efforts in China and unproven claims that the companies suppress conservative views.

    Representative Jim Jordan of Ohio, the top Republican on the Judiciary Committee, spent his opening statements listing anecdotes where Republican officials had been subject to enforcement actions by the platforms’ rules. (He did not mention that conservative publications and figures routinely rank among the top performing pages on Facebook and other platforms.)


    While the topic was ostensibly antitrust and anti-competitive behavior, several Republican members of the committee attacked Facebook for allegedly suppressing conservative voices, despite the fact that -- as Rep. Jamie Raskin, D.-Md., pointed out -- the most popular posts on the site consistently come from right-leaning outfits such as Ben Shapiro, Franklin Graham, and Breitbart.


    “Big isn’t inherently bad,” said Representative James Sensenbrenner, a Wisconsin Republican. Representative Ken Buck, a Republican of Colorado, said: “Our witnesses have taken ideas born out of a dorm room, a garage. You have enjoyed the freedom to succeed. I do not believe big is necessarily bad. In fact, big is often a force for good.”


    Other members of the subcommittee seemed unprepared with details. One notable exception was Rep. Pramila Jayapal, D-Wash., who pressed Facebook's Mark Zuckerberg on whether he'd ever threatened to clone a company he was trying to acquire, and Amazon's Jeff Bezos on how the company uses data from third-party sellers to inform its own product creation. For the most part, the committee members used their time to make speeches and accusations, and frequently interrupted the witnesses before they had a chance to finish answering their questions.

  • Zitat

    Wir werden Zeugen, wie unsere Bundesregierung Polizeiagenten entsendet, um Tränengas und Schlagstöcke gegen friedliche Demonstranten einzusetzen

    Wie gut für Obama und die Demokraten, dass niemand bemerkt, dass er und sie die gesetzliche Grundlage dafür geschaffen haben.

  • In der ARD lief eine sehr gute Dokumentation über eine der SS Aufseherin im KZ Ravensbrück, die tatsächlich von polnischen Gefangenen nach dem Krieg gerettet und versteckt wurde.


    Sie ist noch bis zum 5. August in der Mediathek.


    Die Aufseherin - The Case of Johanna Langefeld.


    https://www.daserste.de/inform…g/die-aufseherin-100.html


    Der Film erforscht die Hintergründe der Geschichte von Johanna Langefeld, der Oberaufseherin der größten Konzentrationslager für Frauen in Ravensbrück und Auschwitz. Sie entzog sich in Krakau ihrem Prozess, indem sie am 23. Dezember 1946 mit Hilfe ihrer ehemaligen Gefangenen aus dem Gefängnis Montelupich/Krakau flüchtete. Danach hielt sie sich elf Jahre lang in Polen versteckt. Sie lebte noch bis 1974 unbehelligt in Bayern. Ein rätselhafter und irritierender Vorgang. Dieses Geschehen wurde jahrzehntelang geheim gehalten, um sowohl die ehemalige SS-Oberaufseherin wie auch ihre ehemaligen polnischen Gefangenen vor strafrechtlicher Verfolgung zu schützen.


    Die Filmautoren Gerburg Rohde-Dahl und Wladek Jurkow sprachen mit polnischen Überlebenden aus dem KZ Ravensbrück. Unter den mörderischen Bedingungen von Folter und Tod erschien vielen von ihnen Johanna Langefeld als ein noch menschlicher Charakter. Zeugenaussagen in früheren Prozessen bestätigen, dass Johanna Langefeld keine Sadistin war. Andere Dokumente bezeugen jedoch: Sie war eine überzeugte Nationalsozialistin und Antisemitin. Sie ordnete harte Strafen an und führte die Selektionen in die Gaskammern von Ravensbrück und Auschwitz durch.

    Eine hochrangige Nazi-Täterin, die gleichzeitig das Leben von Gefangenen gerettet hat

    Auf der Grundlage von Archivmaterial und Aussagen von Zeitzeugen nähern sich die beiden Filmautoren aus Polen und Deutschland einer hochrangigen Nazi-Täterin, die gleichzeitig das Leben einzelner Gefangenen gerettet hat. Der Dokumentarfilm erweitert den Blick auf die deutsch-polnische Geschichte aus beiden Perspektiven. Das Erste zeigt den international mehrfach preisgekrönten Dokumentarfilm erstmals einem größeren Publikum.

    Ein Film von Gerburg Rohde-Dahl und Wladek Jurkow



    Ich hatte eine permanente Gänsehaut, während der gesamten Dokumentation !

    Von diesem Fall hatte ich noch nie gehört.

    Mir fehlen komplett die Worte !

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