Interessante Sendungen und Links


  • Die brauchen da eine knappe Stunde um an den Knackpunkt zu kommen und dann ... einfach aufzuhören.

  • So sehr man als alter Lumpenmaterialist natürlich mit Hartmut Rosas mehr an der baldigen Beendigung der Schlachterei als am "gerechten" Frieden durch militärische Stärke interessierten Position viel eher sympathisiert, als mit dem Geschwätz des Professionellen Medienschwätzers und Berufsmilitaristen Masala, muss ich leider sagen, dass in meinen Augen keine Diskussion mit solchen Leuten irgend einen Wert hat, in der man es denen erlaubt, die gefühlte Wahrheit von des Russenhitlers angeblich ganz klar und unverhohlen (Masala: "...keinen Hehl daraus...") ausgesprochener Absicht, sein Imperium gewaltsam in den Rest Europas auszudehnen, vor einem Massenpublikum nachzuplappern, ohne sie so lange gnadenlos zu fragen, wo genau man diese unverhohlene Ankündigung Putlers denn mal nachlesen könne, bis sie zugeben müssen, dass man das nicht kann.


    So lange man sie diese Behauptung einfach weiter wie eine Naturwissenschaftliche Konstante vor sich her tragen lässt, können diese Wahnsinnigen es auch immer weiter als leider, leider alternativlos verkaufen, sich zum Krieg zu ertüchtigen, um ihn dann am Ende nicht führen zu müssen.

  • Das falsche Versprechen vom Aufstieg- You can win if you want?


    "Herkunft klebt wie Scheiße am Schuh", sagt Marlen Hobrack, aufgewachsen als Arbeiterkind in Bautzen. Ist Klasse in Deutschland von Geburt an festgeschrieben? Frauen und Männer zwischen 27 und 41 Jahren reflektieren ihre Last der sozialen Herkunft, erzählen von Stolz und Scham, von Geldnot und Reichtum....


    ....Die festgefahrenen Auswahlmechanismen beim sozialen Aufstieg in Deutschland werden erklärt von den SozialforscherInnen Martyna Linartas, Michael Hartmann und Marcel Helbig....


  • "In seinem Aufsatz ‚The Necessity of Multiple Nation-States for Capital‘ (in ‚Nation States‘ 2016, 187ff.) skizziert Neil Davidson eine dritte Alternative zu den Utopien des Weltsozialismus und des globalen Weltkapitalismus:


    „[N]o state, but many capitals. Those who have come closest to advocating this outcome have been adherents of … anarcho-capitalist thought, from Max Stirner and John Calhoun … to Murray Rothbard and Ayn Rand …“


    Das diskutiert Davidson 2012, Texte aus 2009 und 2012 kompilierend – mitten in den Hype um eine kapitalistische Globalisierung angeführt von den USA unter Obama.


    Für Davidson ist die anarcho-kapitalistische Utopie – die relativistische Variante der beiden One-World-Universalismen – ebenso unrealistisch wie unglaubwürdig, weil auch die härtesten Libertären, einmal an der Macht, nur jene Funktionen des Staates angreifen, die ihre Agenda behindern, den Staat als solches aber brauchen, um sich durchzusetzen. Davidson sieht deutlich, dass der Anarcho-Kapitalismus am Ende vom Utopischen ins Autoritäre, Caesarische neigt.


    Davidson variiert nun in seinem Aufsatz das Argument, dass Staat und Kapital nach oft sich überschneidenden, aber doch unterschiedlichen Logiken funktionieren: Anders als im neuzeitlichen Staat geht es nicht hier um ‚Territorium‘ und dort um ‚Profit‘ – sondern der Staat ist bereits eine Art Dienstleistungsfunktion des Kapitalismus – spätestens seit 1789. das liegt an dem, was Davidson mit Hal Draper die „political inaptitude of the capitalist class“ nennt: die Kapitalisten wollen ihre Zeit ihren Unternehmen widmen und ihre Konkurrenz untereinander erschwert jede gemeinsame Klassenaktion (auch deswegen sind Oligarchien so gefährlich!). Unternehmen als Quasi-Regierungen – das ist in der Vergangenheit aus genau diesem Grund schiefgegangen.


    Das schlägt sich nieder in dem eskapistische Ideal eines transpolitischen Kapitals: Man kann jenseits von staatlichem Kleinklein Geschäfte machen, jenseits der Politik, in einem überstaatlichen, transstaatlichen kapitalistischen System.


    Oder?


    Dieses Ideal geht dort schief, so Davidson, wo Kapitalisten dann doch immer wieder territorial in bestimmten Staaten einrichten:


    „Capitalism is based on competition, but capitalists want competition to take place on their terms; they do not want to suffer the consequences if they lose. … A global state could not do this … /9

    … [f]or if everyone is protected, no one is …“


    Wenn das stimmt, so Davidson, wenn also das Kapital die *Vielfalt* kapitalistischer Staaten benötigt, um die jeweils eigenen Wettbewerbsinteressen durchzusetzen, dann „we should expect to find not only the persistence of many states but also that these … will persist in competing with each other – that is, capitalist competition will find expression in geopolitical competition.“ Und dieser Wettbewerb hat stets „the potential to end in war.“


    Bislang, so Davidson weiter, hat sich dieser doppelte Wettbewerb geopolitisch vor allem am Rand und in Stellvertreterkonflikten gezeigt. Aber: So wie sich die Kapitalinteressen verschieben, so bewegt sich auch der Wettbewerb.


    „The moment of maximum danger for humanity will come when the capitalist great … /12

    … powers no longer express their different competetive interests by proxy … – it will be the moment when they directly confront each other on the geopolitical stage.“


    Diese Verschärfung des doppelten Wettbewerbs geht mit dem Wiederaufstieg der Nationalismen einher. Nationalismus ist jene ideologische Formation, mit der man Wettbewerb über Gewinnspannen hinaus rechtfertigen kann. Die Renationalisierung und der Zusammenbruch internationaler Organisationen auf zwischenstaatlicher Ebene folgt der Logik eines intensivierten Wettbewerbs.

    Folgt man Davidson, ist das Herbeibeten eines Zustands vor Trump 2025 ebenso illusorisch wie die naive Furcht, ‚die Oligarchen‘ könnten allmächtig ihre apolitischen Utopien umsetzen.


    Beides lenkt davon ab, dass eine viel wahrscheinlichere Transformation ansteht: die republikanischer in autoritäre Demokratien. Indem die USA sich Russland zum Vorbild machen, werden Staatskonzepte wie die BRD, die ihrerseits die alten USA zum Vorbild hatten, zum Auslaufmodell.

    Das lädt längst vorhandene autoritäre Tendenzen dazu ein, sich offener zu äußern und beraubt die westlichen Republiken der Illusion, sie seien mehr als nur ein zeitweise nützlicher Ausdruck eines wesentlich älteren Systems.

    Ganze Gesellschaften in kürzester Zeit umzuformen ist das *Erfolgsmodell* dieses Systems – eine solche gigantische Umformung ist die *historische Voraussetzung* der westlichen Demokratien.

    Kapitalismus ist, vor allem anderen, ein System der ständigen Transformation. Diese hat keinerlei Rücksicht auf ein 1000 Jahre altes System genommen – und sie wird keine Rücksicht nehmen auf ein knapp – mal mehr, mal weniger – 100 Jahre altes System.


    Viel ist dieser Tage Gerede über die Künstliche Intelligenz und ihre Ähnlichkeit zum Menschen – die einzige KI, die wir tatsächlich geschaffen haben, ist dem Menschen so fremd, dass er nicht verhindern konnte und kann, von ihrem Schöpfer zu einem ihrer Systemprozesse reduziert zu werden – der Markt des Kapitalismus ist kein Naturzustand, kein Ausdruck eines imperialistischen Willens – er ist pure Operation: blind, dumm und unerbittlich. /20 fin"

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    Wo er recht hat, hat er recht.


    Umso unverständlicher sind dann seine meterlangen Spiegelgefechte mit Scheinargumenten, die er allen möglichen marxistischen Linken, und zuletzt auch dem Lumpenpazifisten Nymoen als falsche Staatskritik unterstellt, um sie als verbohrte Ideologen abzukanzlen, obwohl die mit ihrer etwas verschraubten Ausdrucksweise Inhaltlich in dieser Frage letztendlich gar nichts anderes behaupten.

  • Was bitte soll das im Nahverkehr "Rund und Rückfahrten" sind nicht erlaubt, auch nicht wenn sie innerhalb Fahrtzeit und Fahrbereich liegen. Am Automat mußte ich einen schwachen, alten Mann erklären das es keine Kurztickets (3 Haltestellen) mehr gibt, wurden abgeschafft. Wer jetzt 1-2 Haltestelle zum Arzt fahren muß, der ist hin/Zurück beo gerundet 8 Euro, vorher 4 Euro.


    Taxi-Preise


    Man könnte denken die ärgern einen vorsätzlich


  • (Außer in Carsten Maschmeyers Firma, natürlich)


    Ohne diese schreckliche staatliche Bürokratie würde in der Privatwirtschaft natürlich alles supereffizient wie am Schnürchen laufen, denn in Unternehmen ist alles nur auf Produktivität und Fortschritt der Gesellschaft ausgelegt!


  • (Außer in Carsten Maschmeyers Firma, natürlich)


    Ohne diese schreckliche staatliche Bürokratie würde in der Privatwirtschaft natürlich alles supereffizient wie am Schnürchen laufen, denn in Unternehmen ist alles nur auf Produktivität und Fortschritt der Gesellschaft ausgelegt!

    Wundervoll wie er selbst eine Parodie zu den Missstand abliefert, den er bemängelt. Man darf sich wundern, wie viele Leute er beim durchscrollen seiner Bulletpointpredigten davon abhält, ihre Fakework-Powerpointpräsis zu gestalten.


  • (Außer in Carsten Maschmeyers Firma, natürlich)


    Ohne diese schreckliche staatliche Bürokratie würde in der Privatwirtschaft natürlich alles supereffizient wie am Schnürchen laufen, denn in Unternehmen ist alles nur auf Produktivität und Fortschritt der Gesellschaft ausgelegt!

    Wir können nicht einfach mit dem "Fake Work" aufhören, denkt denn keine an die ganzen Jobs im mittleren Management, deren Hauptaufgabe es ist, Fake Work zu orchestrieren?`Andererseits können wir diese Jobs vielleicht mit KI ersetzen. Und die KI dann auch die ganzen emails schreiben und Meetings machen lassen (die senden dann einfach ein Protokoll von dem was sie mit der anderen KI abgequatscht haben an die Mail-KI).

    Die Manager und Scrum Master die ihren Job verloren haben können dann im Kraftwerk arbeiten und Kohle in den Ofen schaufeln um die Rechenzentren am Laufen zu halten.

    10-- 1-01 10=- 1-00 1--2 10=0 1-2= 1-01 10=0 1-01 1-20 10=1 10=2 10=1 1-10 10=0 10=1 1-00 1-21 1-21 1-02

  • Wir können nicht einfach mit dem "Fake Work" aufhören, denkt denn keine an die ganzen Jobs im mittleren Management, deren Hauptaufgabe es ist, Fake Work zu orchestrieren?`Andererseits können wir diese Jobs vielleicht mit KI ersetzen. Und die KI dann auch die ganzen emails schreiben und Meetings machen lassen (die senden dann einfach ein Protokoll von dem was sie mit der anderen KI abgequatscht haben an die Mail-KI).

    Die Manager und Scrum Master die ihren Job verloren haben können dann im Kraftwerk arbeiten und Kohle in den Ofen schaufeln um die Rechenzentren am Laufen zu halten.

    Wieso mittleres Management? Das geht über alle Ebenen hinweg und macht weder halt vor dem CFO, noch vor der jungen Marketing oder P&C-Praktikantin.

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