Interessante Sendungen und Links

  • Dabei hat doch der Fratzscher seine Kolumne dort, die (vermeintlich) dunkelrote Socke.


    War der "rote"Fratzscher nicht der, der im J&N-Interview damals verkündete, er habe nie "Das Kapital" gelesen?


    Andererseits... Aus Sicht der FAZ-Wirtschaftsredaktion ist einer wahrscheinlich schon kurz vorm linken Extremismus, wenn er Keynes gelesen hat.

  • Vgl.


    https://www.deutschlandfunkkul…ml?dram:article_id=482017


    „Das Buch von Lisa Eckhart, der Roman „Omama“, sei nach noch gar nicht erschienen. Deshalb könne nur auf ihre früheren Wortmeldungen Bezug genommen werden. Diese passten bestimmten Leuten nicht und es werde Druck ausgeübt. „Das bedeutet, dass Kulturschaffende, die vom gesprochenen Wort leben, mundtot gemacht werden“, kritisiert Leggewie. Man wolle sie virtuell töten und solche Wünsche seien von schwerster Aggressivität getragen: „Man möchte, dass Leute, die Meinungen haben, die einem nicht passen, der Schneid abgekauft wird, und man möchte sie zu Büßergesten veranlassen.“


    - „Narzissmus der allerkleinsten Differenz“ -


    Man müsse sich fragen, woher dieser „Wahn“ komme, sagt Leggewie. „Es handelt sich meines Erachtens um einen Narzissmus der allerkleinsten Differenz.“ In der Regel seien dabei nicht ultrarechte und damit wirklich gefährliche Gegner unserer Gesellschaft und Demokratie im Visier, sondern es sei vielmehr ein Streit zwischen besonders Linken und anderen Linken oder zwischen Linken und Liberalen. Es gehe also um Ordnung im eigenen Lager.“

  • Es wird immer enger.

    Kevin Kühnert verkündete seine Kandidatur in Tempelhof-Schöneberg, der Noch-ein-bisschen-Regierende Bürgermeister Michael Müller ließ daraufhin gestern ... wissen, dass er nach Charlottenburg-Wilmersdorf ausweicht. Nun müssen sich beide nur noch einigen, welcher Kopf die Zahl 1 auf dem Wahlzettel bekommt – und die SPD sollte sich für einen Platz erweichen, auf den Müllers Staatssekretärin Sawsan Chebli ausweichen kann, die auch in Charlottenburg-Wilmersdorf antreten wollte. „Ich respektiere Michael Müllers Wunsch, in den Bundestag zu gehen – er wäre dort mit seiner politischen Lebensleistung sicherlich eine Verstärkung für unsere Fraktion“, sagte Chebli ... Die SPD solle darüber hinaus aber mit Kandidatinnen und Kandidaten antreten, „die für neue Impulse stehen“.

  • Florian Schröder in Stuttgart bei den Qan711ers.

    Die NDS nehmens leider nicht sehr sportlich und arbeiten sich lieber an den die bekannten Unzulänglichkeiten des usual Business, als sich mal den durchaus aufschlussreichen Reaktionen des Publikums anzunehmen.

    Die sind nämlich ein wesentlicher Grund, für den im letzten Absatz geäußerten Unmut.

    Zitat

    Was einmal mehr völlig untergeht, sind Aspekte der Corona-Politik, die über eine rein medizinische Betrachtung hinausgehen: die isolierten Alten und Kranken, die zerstörten Existenzen, die traumatisierten Kinder, die nochmals verschärfte Ungleichheit, die gefährlichen Potenziale in Bezug auf Massenüberwachung.

    Ein bisschen selbstkritisch darf die Widerstandsbewegung dann auch ruhig mal sein. Das Verhalten des Publikums war an dem Auftritt jedenfalls wirkungsvoller, als die Bühnenperformance. Und dann wundert man sich, warum diese Aspekte so wenig Raum bekommen.

  • Die NDS nehmens leider nicht sehr sportlich und arbeiten sich lieber an den die bekannten Unzulänglichkeiten des usual Business, als sich mal den durchaus aufschlussreichen Reaktionen des Publikums anzunehmen.

    Was ist passiert? Haben sie ihn beim Abgang von der Bühne verprügelt? In Hamburg muss man dieses als SatirikerIn wohl befürchten, in Stuttgart meines Wissens noch nicht.


    Es diskutiert sich übrigens schlecht, wenn einer ein Mikrofon hat und man selber nicht. Buh-Rufe und Pfiffe sind dann durchaus die der Situation angemessen Mittel der Wahl.


    [Der Satiriker als vollkommen ironiefreier Volkserzieher ist übrigens ein Konzept, dem ich keine große Zukunft prophezeie.]

  • Ein bisschen selbstkritisch darf die Widerstandsbewegung dann auch ruhig mal sein. Das Verhalten des Publikums war an dem Auftritt jedenfalls wirkungsvoller, als die Bühnenperformance.

    NDS:

    Dadurch, dass er keine satirische Distanz mehr einnimmt, sondern in eine moralisch-pädagogische Predigt einstimmt, wird der Auftritt nicht nur uninteressant, er wird beleidigend.

    Dazu gehört etwa eine Passage, in der er das Publikum indirekt als Wegbereiter für ein „neues 1933“ beschimpft: „Die, die glauben, Corona sei eine Erfindung, werden die sein, die die Wirtschaftskrise auslösen, von der die Populisten alle profitieren werden.


    Angesichts dieser ebenso irren wie unverschämten Zuschreibung kann man die Stuttgartern für ihre Coolness nur bewundern. Von den so Verunglimpften auch noch Selbstkritik einzufordern ist ziemlich... Na ja, was soll‘s. Es passt immerhin zum Motto, welches über den Dingen hier schwebt: Irgendwas mit naiv.

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