"[...] ich hab das Ganze noch nicht durchdacht[...]"
Hat ihn noch nie aufgehalten, wild draufloszulabern.
...oder einfach mal einen Schwall von so richtig abgestandenen Ressentiments abzulassen.
"[...] ich hab das Ganze noch nicht durchdacht[...]"
Hat ihn noch nie aufgehalten, wild draufloszulabern.
...oder einfach mal einen Schwall von so richtig abgestandenen Ressentiments abzulassen.
Das sind irgendwie so gar nicht die news, die aus Grieche Land bei mir durchdringen. So hat jeder seine news Filter bubble.
https://www.spiegel.de/politik…02-0001-0000-000042765023
Interessanter Spiegelartikel. 1972 gab es gemeinsame Bestrehbungen von CDU, Springer und geheimen Lobbyisten die SPD und ihre Forderungen nach Sozialisierung der Produktionsmittel bei der Bevölkerung zu dämonisieren.
Noch stärkerer Tobak stand jenen Lesern ins Haus, die den Coupon der Anzeigen ausschnitten und in die Schumannstraße 14 schickten. Die Interessenten bekamen auf Anforderung eine Broschüre »Enteignung durch Steuern« zugeschickt, die in Röglins R + S-Verlag, Bonn, Schumannstraße 14. produziert worden war. Ungeniert demagogisierte das Schriftwerk gegen die Sozialdemokraten:
Die Sozialisten wollen eine neue »Gesellschaftsordnung. Die Jungsozialisten fordern, weit deutlicher, die Zerstörung des »kapitalistischen Systems« und die Beseitigung der Marktwirtschaft. Dies ist nichts als alter Marxismus: Das Privateigentum an den Produktionsmitteln und an Grund und Boden soll sozialisiert werden – durch offene Enteignung oder, stufenweise, über Mitbestimmung. Das nennt man dann Demokratisierung. Zwischen einer solchen Gesellschaftsordnung« und dem Kommunismus gibt es keine Unterschiede mehr.
Damals hatte die SPD noch interesse an der Arbeitnehmerschaft.
Alles anzeigenhttps://www.spiegel.de/politik…02-0001-0000-000042765023
Interessanter Spiegelartikel. 1972 gab es gemeinsame Bestrehbungen von CDU, Springer und geheimen Lobbyisten die SPD und ihre Forderungen nach Sozialisierung der Produktionsmittel bei der Bevölkerung zu dämonisieren.
Noch stärkerer Tobak stand jenen Lesern ins Haus, die den Coupon der Anzeigen ausschnitten und in die Schumannstraße 14 schickten. Die Interessenten bekamen auf Anforderung eine Broschüre »Enteignung durch Steuern« zugeschickt, die in Röglins R + S-Verlag, Bonn, Schumannstraße 14. produziert worden war. Ungeniert demagogisierte das Schriftwerk gegen die Sozialdemokraten:
Die Sozialisten wollen eine neue »Gesellschaftsordnung. Die Jungsozialisten fordern, weit deutlicher, die Zerstörung des »kapitalistischen Systems« und die Beseitigung der Marktwirtschaft. Dies ist nichts als alter Marxismus: Das Privateigentum an den Produktionsmitteln und an Grund und Boden soll sozialisiert werden – durch offene Enteignung oder, stufenweise, über Mitbestimmung. Das nennt man dann Demokratisierung. Zwischen einer solchen Gesellschaftsordnung« und dem Kommunismus gibt es keine Unterschiede mehr.
Damals hatte die SPD noch interesse an der Arbeitnehmerschaft.
Das scheint ein Erfolgskonzept zu sein, dass die öffentlichen Debatten und das „Sagbare” stets weiter nach rechts verschiebt. Kulminieren tut sich das dann in die heutige politische Landschaft, die im Mainstream nur noch aus - mal mehr, mal weniger mehr extremen - rechten Parteien besteht.
Während des kalten Winters 1946 standen die Hamburger Theater vor der Schließung, weil ihnen Kohlen für die Beheizung und den Betrieb der Bühnentechnik fehlte. Der Verwaltungsdirektor des Deutschen Schauspielhauses, Otto Burrmeister, der Betriebsratsvorsitzende der Hamburgischen Staatsoper, Karl Rosengart, und weitere Beteiligte fuhren daraufhin in zwei holzgasbetriebenen LKW ins Ruhrgebiet, um auf den Kohlezechen um Hilfe zu bitten. Von der Autobahn A2 sahen sie die Schlote der Kraftwerksanlagen der Zeche König Ludwig 4/5 in Recklinghausen-Suderwich und schilderten den dort Beschäftigten ihre Situation. Unter Umgehung der Kontrolle durch die Besatzungsmacht halfen die Bergarbeiter den Theaterleuten und luden die LKW mit Kohle voll.
Zum Dank für die Kohlehilfen gastierten im Sommer 1947 150 Schauspieler der drei Hamburger Staatsbühnen unter dem Motto „Kunst für Kohle“ im Städtischen Saalbau Recklinghausen.
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Interessanter Spiegelartikel. 1972 gab es gemeinsame Bestrehbungen von CDU, Springer und geheimen Lobbyisten die SPD und ihre Forderungen nach Sozialisierung der Produktionsmittel bei der Bevölkerung zu dämonisieren.
Noch stärkerer Tobak stand jenen Lesern ins Haus, die den Coupon der Anzeigen ausschnitten und in die Schumannstraße 14 schickten. Die Interessenten bekamen auf Anforderung eine Broschüre »Enteignung durch Steuern« zugeschickt, die in Röglins R + S-Verlag, Bonn, Schumannstraße 14. produziert worden war. Ungeniert demagogisierte das Schriftwerk gegen die Sozialdemokraten:
Die Sozialisten wollen eine neue »Gesellschaftsordnung. Die Jungsozialisten fordern, weit deutlicher, die Zerstörung des »kapitalistischen Systems« und die Beseitigung der Marktwirtschaft. Dies ist nichts als alter Marxismus: Das Privateigentum an den Produktionsmitteln und an Grund und Boden soll sozialisiert werden – durch offene Enteignung oder, stufenweise, über Mitbestimmung. Das nennt man dann Demokratisierung. Zwischen einer solchen Gesellschaftsordnung« und dem Kommunismus gibt es keine Unterschiede mehr.
Damals hatte die SPD noch interesse an der Arbeitnehmerschaft.
Heutzutage sind sie im Ruhestand und halten 40% aller Wahlstimmen. Die SPD geht halt mit ihren Wählern ala Generation Letztwähler.
Erfolgsgeschichten allerorten:
Wirklich fantastische Vorlesungen. Der steht einfach da, erzählt stundenlang über Geschichte, ohne dass es aussieht als hätte er sich vorbereitet.
Super👏
Wie könnte man Hardware entwickeln, damit Software besser läuft (bzw weniger ein fuck-shit-stack ist)?
Geile Beschreibung der Leiharbeit, bei ca. 9:35. Doppelte entwürdigung, auf der einen Seiten den Herr vom Betrieb ("wie im feudalismus") und dann noch den Herr von der Leiharbeit, fast wie Leibeigenschaft. Super. Auch ansonsten beste rede
Geile Beschreibung der Leiharbeit, bei ca. 9:35. Doppelte entwürdigung, auf der einen Seiten den Herr vom Betrieb ("wie im feudalismus") und dann noch den Herr von der Leiharbeit, fast wie Leibeigenschaft. Super. Auch ansonsten beste rede
Ich kann mich noch erinnern als unter Kohl die Zeitarbeitsfirmen als "unseriöse" Arbeitgeber galten und Arbeitslose nicht gezwungen waren die Jobs anzunehmen : )
Für wenige Experten im Arbeitsmarkt ist das ein lukratives Model, für die meisten ist es Abzocke.
Faszinierend, aber auch traurig. 😔
Selbstverständlich kann die "Messerkriminalität" nur durch eine Verschärfung des Waffengesetzes bekämpft werden; Mord, Totschlag, fahrlässige/ schwere/ gefährliche Körperverletzung (mit/ ohne Todesfolge) sind vermutlich auch noch nicht verboten genug...
Ein bisschen ausmisten wäre im Waffengesetz nicht verkehrt was die Messer angeht, aber die vorangegangenen Reformen lassen nichts gutes erahnen und der oben verlinkte Vorschlag führt vermutlich zu sehr viel neuen Klappmessern...
Bis demnächst beim Schwammerlsuchen mit angeschliffenem Hölzchen aus dem Steckerleis. Aber nicht beidseitig, sonst wirds zum Dolch!
Notfalls ist ein langer Kreuzschraubendreher legal, oder wie im Knast angespitze Gegenstände aller Art.
Der Nachteil bei dem "Hype" ist ja das jeder denkt alle tragen Waffen und man bräuchte die selber, wenn dann eine Rempelei anfängt oder "Was guckst Du, suchze Ärger" dann nimmt man das eben auch gerne schnell mal raus, vielleicht beide und wer verliert verliert vielleicht alles und wer gewinnt sitzt im Knast.
Wichtig ist nicht das Messer, wichtig ist zu wissen ab wann man wegrennt wenn es potenziell gefährlich wird, eine unterschätzte Option : )
Notfalls ist ein langer Kreuzschraubendreher legal...
.... das sollte er nie sein!! Lieber hab ich 'nen Kreuzbit in der Halsschlagader, als in meinem Schraubendreher, grrrr.
#torx
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