Interessante Sendungen und Links

  • Für Frau Dr. Giffey und die Berliner sPD ganz normale Bündnispartner:

    Immobilienkonzern in Turbulenzen: Adler Group strauchelt

    Die Adler Group, eine der großen privaten Immobiliengesellschaften in Berlin, ist in finanziellen Schwierigkeiten. Nun kommen massive Vorwürfe hinzu.


    [...] Die Adler Group ist Teil des Wohnungsbündnisses des Senats mit einem Teil der Immobilienbranche, wenngleich der Konzern Berichten zufolge allein dem Finanzamt Neukölln 21 Millionen Euro schulde. Offene Rechnungen über insgesamt 78 Millionen Euro bestehen demnach gegenüber Handwerksfirmen, darunter sind auch Betroffene in Berlin.

    Im vergangenen Jahr hieß in einem Report eines britischen Investors, Adler sei eine „Brutstätte von Betrug, Täuschung und finanzieller Falschdarstellung, um die wahre finanzielle Lage zu verschleiern, die düster ist“. Ausräumen konnte die Gruppe die Vorwürfe nicht.

    In der ARD-Doku über die „dubiosen Geschäfte“ wird dem Konzern vorgeworfen, teure Grundstücke trotz Baugenehmigungen brachliegen zu lassen und unerklärliche Wertsteigerungen in seinen Bilanzen zu verbuchen. Gesprochen wird von einem „Schneeballsystem“, das dazu diene, sich noch mehr Geld zu leihen. Profitieren würden wenige Großaktionäre, während andere An­teils­eig­ne­r:in­nen um ihre Einlagen bangten – und Mie­te­r:in­nen um ihre Wohnungen. [...]

  • Verglichen mit Napoleon sind 300.000 bescheiden, mit Unternehmen Barbarossa zwergengleich, aber der Sauhaufen in Russland ist auch keine Rote Armee mehr.

    Aber wir wollen nicht auf Moskau marschieren. Außerdem ist das nur das Deutsche Kontingent. Wenn die andern NATO Staaten entsprechend Truppen beisteuern sind wir schon im Millionen Bereich.

  • Aber wir wollen nicht auf Moskau marschieren. Außerdem ist das nur das Deutsche Kontingent. Wenn die andern NATO Staaten entsprechend Truppen beisteuern sind wir schon im Millionen Bereich.


    Was heißt da wir? ;)


    Nein, das ist das ganze NATO-Kontingent, welches in verschiedenen Abstufungen (10 bis 50 Tage waren es glaub ich) verlegebereit sein soll. Keine Ahnung von welcher Personalstärke der Bundeswehr du ausgehst, aber mehr als gute 180.000 Soldaten haben wir nicht. Davon sind nur 14.000 in den NRF abgestuft eingebunden, was nur Material- und Personalrochaden klappt.

    Um 300.000 zu stellen, müssten wohl Bundespolizei und THW mit ran und viele Tausend könnten dann auch nur laut "Peng" rufen...

  • Nein, das ist das ganze NATO-Kontingent, welches in verschiedenen Abstufungen (10 bis 50 Tage waren es glaub ich) verlegebereit sein soll. Keine Ahnung von welcher Personalstärke der Bundeswehr du ausgehst, aber mehr als gute 180.000 Soldaten haben wir nicht. Davon sind nur 14.000 in den NRF abgestuft eingebunden, was nur Material- und Personalrochaden klappt.

    Um 300.000 zu stellen, müssten wohl Bundespolizei und THW mit ran und viele Tausend könnten dann auch nur laut "Peng" rufen...

    Naja, ich dachte das sind Pläne, so wie Klimaneutral bis 2030 oder sowas. Pläne müssen ja nicht umsetzbar sein. Auf NATO-Ebene klingt das schon plausibler, wenn Deutschland sagen wir 50.000 davon stellt und wirklich alle mitziehen.


  • So langsam macht sich das Großkapital offenbar ernsthafte Sorgen...

    Ausstand in Seehäfen - Arbeitgeberpräsident bringt Brechung von Streikrecht ins Gespräch

    Braucht Deutschland einen »nationalen Notstand«, um Streiks wie zuletzt in den Seehäfen zu unterbinden? Arbeitgeberpräsident Dulger denkt laut darüber nach – und erntet Empörung bei Gewerkschaftern.


    Im Zusammenhang mit Warnstreiks der Gewerkschaft Ver.di in Seehäfen hat Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger eine Einschränkung des Streikrechts ins Gespräch gebracht. Die Ausstände in einer Zeit, in der die Unternehmen dringend Materialien brauchen, hätten ihm sehr missfallen, sagte Dulger vor Journalisten in Berlin. Vielleicht brauche man einen »nationalen Notstand«, der auch Streikrecht breche.

    Er sei aber auf keinen Fall dafür, das Streikrecht einzuschränken, so Dulger weiter. Dieses sei eines der Grundrechte.

    In einem Tarifkonflikt zwischen Ver.di und dem Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe hatten Hafenarbeiter mit einem 24-stündigen Warnstreik die Abfertigung von Container- und Frachtschiffen in großen Nordseehäfen weitgehend lahmgelegt.

    Die Aussagen stießen auf scharfe Kritik bei Ver.di. »Das ist Ausdruck einer antidemokratischen Geisteshaltung«, sagte Ver.di-Chef Frank Werneke dem Nachrichtenportal »The Pioneer«. Werneke sprach von einer »sehr, sehr bedenklichen Formulierung« Dulgers. Offenbar träume Dulger davon, »dass es einen autoritären Staat gibt, der Arbeitnehmerrechte niederknüppelt«.

    Werneke verteidigte die Aktionen der Hafenarbeiter. »Der Sinn von Streiks ist es ja, wirtschaftlich Druck zu machen, damit die Forderung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, von Gewerkschaften überhaupt eine Chance auf Realisierung zu haben«, so der Ver.di-Chef. »Wegen unserer schönen blauen Augen haben wir am Verhandlungstisch noch nie etwas bekommen, sondern nur, wenn wir durchsetzungs- und im Zweifelsfall auch konfliktfähig sind.« [...]

    ...und lässt seine Interessenvertreter schon mal vorfühlen, ob man das mit dieser Demokratie und der Mitbestimmung der Lohnarbeitskräfte jetzt nicht langsam ein bisschen staatlich begrenzen sollte.


    Schön ist auch, dass der SPON im Teaser schreibt: "Braucht Deutschland einen »nationalen Notstand«, um Streiks wie zuletzt in den Seehäfen zu unterbinden?". Man stellt ja als wertejournalistisches Leitmedium nur kritische Fragen.

  • Es geht nicht darum, dass Ausländer Dir den Job wegnehmen. Es geht darum, dass Arbeiter ausgebeutet werden. Die Solidarität gilt dem Proletariat, das ausgebeutet wird. Der Feind ist das System.

    Passend dazu hat der SWR übrigens gerade erst vor ein paar Tagen eine Doku veröffentlicht...Armut trotz Job:

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