Die Vorbereitung des Zaubertricks, aus einem ukrainischen Ex-Soldaten einen Handlanger des Russenhitlers zu machen, dauert so lange...
Das will medial ja gut geplant sein.
Die Vorbereitung des Zaubertricks, aus einem ukrainischen Ex-Soldaten einen Handlanger des Russenhitlers zu machen, dauert so lange...
Das will medial ja gut geplant sein.
Hoffentlich gibt's ein Making Of über die Verfilmung der Heldentat durch Filmhelden und Heldenfilmer mit einem echten Heldenvolkshelden als technischer Berater am Set.
Zweimal war dem Generalbundesanwalt ein ukrainischer Taucher entkommen, der an der Gaspipeline-Sprengung beteiligt gewesen sein soll. Nun wurde Vladimir Z. in Kroatien verhaftet – wohl im Zusammenhang mit einem Filmdreh über das Attentat.
Alles anzeigenIm kroatischen Küstenort Pula hat die Polizei am Mittwoch einen weiteren Tatverdächtigen der Nord-Stream-Sprengung im Jahr 2022 festgenommen. Die Festnahme erfolgte aufgrund eines europäischen Haftbefehls, den der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof erwirkt hatte. Dem ukrainischen Staatsbürger und ausgebildeten Taucher Vladimir Z. wirft die Bundesanwaltschaft vor, zu einer sechsköpfigen Gruppe um Serhii K. gehört zu haben. Die soll im September 2022 nahe der Insel Bornholm Sprengsätze an den Gasleitungen "Nord Stream 1" und "Nord Stream 2" platziert haben.
Vladimir Z. bzw. je nach Schreibweise Wolodymyr Sch. soll sich an den Tauchgängen beteiligt haben, teilte die Pressestelle der Bundesanwaltschaft mit. Die Gruppe soll eine Segelyacht genutzt haben, um zu den Unterwasserleitungen zu gelangen. Sie sollen mit der Yacht von Rostock aus gestartet sein. Die Yacht sei zuvor mithilfe gefälschter Ausweispapiere über Mittelsmänner bei einem deutschen Unternehmen angemietet worden. Die Sprengsätze waren am 26. September 2022 in rund 80 Metern Tiefe detoniert und hatten schwere Schäden an beiden Pipelines verursacht.
Z. soll nach seiner Überstellung aus Kroatien dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt werden, hieß es in einer Pressemitteilung. Z. hatte in der Vergangenheit öffentlich eine Beteiligung abgestritten.
Die Festnahme am Mittwoch geschah offenbar unter skurrilen Umständen. So soll Z. nach Informationen von LTO in Kroatien bei Dreharbeiten zu eben jener Nord-Stream-Sprengung festgenommen worden sein. In Kroatien haben Anfang August Filmarbeiten für einen neuen fiktionalen Polit-Thriller mit den Hollywoodstars Sean Penn und Adrien Brody begonnen. Der Titel: "Snake Island". Regie führt der US-Regisseur Doug Liman, bekannt unter anderem durch seinen Film "Die Bourne Identität".
"Snake Island" soll inspiriert sein von den Vorgängen um die Sprengung der Nord-Stream-Gaspipelines vor der deutschen Küste 2022. Medienberichten zufolge soll es in dem Film um ein verdeckt operierendes Team ukrainischer Taucher gehen, das sich auf eine gefährliche Unterwassermission begebe, während die Spannungen zwischen Russland und der Ukraine eskalierten.
Nachdem die Dreharbeiten laut kroatischen Medien zunächst in der Hauptstadt Zagreb stattfanden, zog der Dreh nun weiter an die kroatische Küste. Vermutlich, um Tauchszenen aufzunehmen. Gedreht wurde zuletzt in der Küstenstadt Pula. [...]
Die Festnahme am Mittwoch beruht auf einem europäischen Haftbefehl aus dem Sommer 2024. Der wirft Z. gemeinschaftliches Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion (§ 308 Abs. 1 Strafgesetzbuch, StGB), verfassungsfeindliche Sabotage (§ 88 Abs. 1 Nr. 3 StGB) sowie Zerstörung von Bauwerken (§ 305 Abs. 1 StGB) vor.
Wer genau die Sprengung vor der deutschen Küste 2022 beauftragt hat, ist noch nicht ermittelt. Der Bundesgerichtshof entschied im Dezember 2025 über eine Haftbeschwerde des mutmaßlichen Anführers K. Der 3. Strafsenat verwarf die Haftbeschwerde und äußerte sich dabei zu möglichen Hintergründen des Anschlags. Es sprächen dringende Gründe dafür, dass die Sprengung staatlich initiiert und gesteuert wurde. Hierzu beruft sich der Strafsenat unter anderem auf die Nutzung von originalen Ausweisdokumenten mit falschen Personalangaben, die Professionalität des Vorgehens und das primär politische Ziel des Anschlags.
Sollte das so gewesen sein, hätte es auch Folgen für die strafrechtliche Einordnung der mutmaßlichen Sprengung durch die Tauchgruppe. Denn damit würde für die Gruppe die allgemeine Funktionsträgerimmunität greifen, die ein gemäß Art. 25 Satz 1 GG und § 20 Abs. 2 Satz 1 GVG von Amts wegen zu beachtendes Verfolgungshindernis darstellt.
Aber der BGH gab gleich noch Hinweise, welcher Vorwurf K. dennoch treffen könnte: Für Kriegsverbrechen und gewaltsame Spionageakte gelte der Schutz nicht, das sei im Völkerrecht anerkannt. Die Sprengung könnte also ein Angriff mit militärischen Mitteln auf zivile Objekte gewesen sein, die das humanitäre Völkerrecht schützt, mithin ein Kriegsverbrechen nach § 11 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 Völkerstrafgesetzbuch. Die Bundesanwaltschaft könnte also insoweit einen neuen Haftbefehl beim BGH erwirken. Die Festnahme in Kroatien am Mittwoch erfolgte noch aufgrund des Haftbefehls aus 2024.
Ein Küstenurlaubsort war übrigens auch K. zum Verhängnis geworden: Er wurde 2025 in der Nähe des italienischen Rimini verhaftet. K. wurde nach Deutschland überstellt und beim Oberlandesgericht Hamburg angeklagt.
Offensichtlich ist es den Filmemachern von "Snake Island" möglich, einen der angeblichen "Haupttäter" der Nordstream-Sabotage ausfindig zu machen, zu kontaktieren und aufgrund "ihrer Risikoabschätzung" zur vorOrt-Mitarbeit am Set zu motivieren. Das alles, obwohl er angeblich 2x nur äusserst knapp dem Zugriff entkam.
Dann greift der deutsche GBA zu.
Diese OstseeCoverUp-Segeltörn-Story nimmt einfach kein Ende.
Vielleicht war die ganze Filmproduktion ein Fake, ein Köder? Traut unserem Staat doch auchmal was zu!
dobrindt masterclass
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