#548 - Theologin Margot Käßmann


  • Zu Gast im Studio: Margot Käßmann, evangelisch-lutherische Theologin und Pfarrerin in verschiedenen kirchlichen Leitungsfunktionen. Sie war unter anderem Mitglied im Exekutivausschuss des ÖRK (1983–2002), Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentages (1995–1999), Präsidentin der Zentralstelle für Recht und Schutz der Kriegsdienstverweigerer aus Gewissensgründen (2002–2011), Landesbischöfin der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers (1999–2010) und Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) (2009–2010). Im Februar 2010 trat sie nach einer Alkoholfahrt mit ihrem Pkw vom Bischofsamt und EKD-Ratsvorsitz zurück. Von 2012 bis 2017 war sie „Botschafterin für das Reformationsjubiläum 2017“ im Auftrag des Rates der EKD.


    Tilo spricht mit ihr über ihren Werdegang, Religion, Politik uvm.


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  • Freue ich mich drauf.


    Ich hoffe Afgahnistan kommt zur Sprache. „Nichts ist gut in Afgahnistan.” Das ist bei mir hängen geblieben. Mich interessiert auf jeden Fall wie sie die öffentliche Meinung über den Verlauf des Kriegs wahrgenommen hat, als auch wie ihre eigene Wahrnehmung des Kriegs über die Zeit war. Und was sie dann bewogen hat, da so deutliche Worte zu benutzten.

  • Freue ich mich drauf.


    Ich hoffe Afgahnistan kommt zur Sprache. „Nichts ist gut in Afgahnistan.” Das ist bei mir hängen geblieben. Mich interessiert auf jeden Fall wie sie die öffentliche Meinung über den Verlauf des Kriegs wahrgenommen hat, als auch wie ihre eigene Wahrnehmung des Kriegs über die Zeit war. Und was sie dann bewogen hat, da so deutliche Worte zu benutzten.

    Da schließe ich mich an. Im zeitlichen Kontext ist dieser Satz, der im kollektiven Gedächtnis über Käßmann nur verkürzt überbleibt, erfolgte Ende 2009 ja zu einer Zeit, als der Afghanistaneinsatz ja immer noch von allen Seiten verteidigt wurde weil man ja tolle Brunnen und Mädchenschulen baute. Das war ja im wesentlichen die öffentliche Wahrnehmung. Dabei war es ja das Karfreitagsbild als diese Schönmalerei erstmals im politischen Diskurs das erste Mal so richtig Risse bekam.

    Naja, jedenfalls freue ich mich auf das Gespräch mit ihr. Hoffentlich mit Surfer-Boi Tilo, auch wenn Hans eine tolle Urlaubsvertretung ist!

  • Freu mich auch drauf!

    Ist sie grundsätzlich mit dem Rechtsverhältnis von Staat und Kirche zufrieden?
    Bspw. mit den Möglichkeiten zum Arbeitsrechtabwandlungen etc. (für nicht-seelsorgerische Angestellte natürlich).
    Das ist zwar eher ein Katholiken Ding, aber es würde mich trotzdem interessieren, wie sie zum allgemeinerem Rechtsrahmen steht.

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