Ich wäre dafür, dass Netanjahu europäische Straßen bombardiert. Ganz einfach.
Israel & Palästina (Sammelthread)
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Aber vorher werfen sie noch Zettel ab, auf dass alle guten Christenmenschen sich rechtzeitig in andere Stadtviertel begeben können.
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... um da die Flüchtlingscamps zu bombardieren.
Ich wette das wurde von Ziemiak nicht mit Empörung oder Mitgefühl kritisiert?
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Diese rückradlosen Opportunisten können eigentlich nur noch hoffen, dass sie die Geschichtsbücher schreiben werden…
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Vorsicht Hohli. Das ist im besten Falle noch Grauzone vor der holocaustrelativierung.
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Vorsicht Hohli. Das ist im besten Falle noch Grauzone vor der holocaustrelativierung.
Ich würde gerne darüber lachen, allerdings bin ich mittlerweile tatsächlich an dem Punkt, dass ich mich frage, was ich noch sagen darf und wann der Staat mitschreibt und ich z.B. in der Forschung nicht mehr Fuß fassen kann, weil ich keine Geldmittel mehr bekomme oder mit Blick in die Zukunft auch noch schlimmeres.
Generell bin ich seit Amsterdam mehr denn je von unseren nationalen Medien enttäuscht. Nicht das der Zustand bereits katastrophal war, aber der Umgang mit den Ereignissen verstärkt es aus meiner Sicht nochmal.
Am Ende greift jemand wie Warweg so etwas auf. Der mag auch viel Quatsch aufgreifen, im Gegensatz zu den großen Medienhäusern denke ich aber, dass er es zumindest nicht böswillig macht. Daher ist er dann aus meiner Sicht mehr Journalist als diese.Vielleicht werden dann irgendwann die Nachdenkseiten (ich habe nicht viel Ahnung von dem Blatt und wem es gehört und mit welchen Netzwerken es verknüpft ist) zu einem Ausdruck des neuen deutschen Qualitätsjournalismus gemessen an den anderen Käseblättern.
Vielleicht bin ich allerdings auch nur extrem frustriert und muss noch eine weitere Nacht darüber schlafen und in Waffen investieren, um unsere demokratischen Wertewesten bei seiner Selbstverteidigung zu unterstützen.
PS.: Warum ich gerade NDS aufgreife - einfach weil ich noch an dem alten Beitrag von mir hänge, wo ich gefragt habe, was denn NDS/Warweg so viel schlimmer macht als Bild, Welt, Faz .... -
Am Ende greift jemand wie Warweg so etwas auf. Der mag auch viel Quatsch aufgreifen, im Gegensatz zu den großen Medienhäusern denke ich aber, dass er es zumindest nicht böswillig macht. Daher ist er dann aus meiner Sicht mehr Journalist als diese.
Die anderen machen das - vielleicht mit Ausnahme von einigen Leuten bei Springer - auch nicht böswillig. Es ist viel schlimmer: Die glauben wirklich, damit das Werk des Guten gegen das Böse zu tun.
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Die anderen machen das - vielleicht mit Ausnahme von einigen Leuten bei Springer - auch nicht böswillig. Es ist viel schlimmer: Die glauben wirklich, damit das Werk des Guten gegen das Böse zu tun.
Ich weiß, dass ihr das immer sagt und ich liege teilweise abends im Bett und denke darüber nach. Ich kann mir sowas einfach nicht vorstellen, egal wie ich es drehe, ich lese dieses Narrativ, aber ich kann es nicht nachvollziehen, nicht glauben, nicht verstehen. Zumindest nicht so richtig... keine Ahnung, vielleicht bin ich komisch.
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Es ergibt einfach keinen Sinn, zu denken, die würden sich alle zum Lügen absprechen, denn das müssten sie tun, um sich nicht permanent selbst und gegenseitig zu widersprechen.
Das geht nur, wenn man sich gegenseitig ein gemeinsames "Narrativ" einredet, bzw. es sich von ganz gezielter staatlicher Propaganda einreden lässt, und dadurch dann ungewollt selbst zum Propagandisten wird - wenn man also genau das tut, was man seinen KritikerInnen ständig vorwirft - und tatsächlich daran glaubt.
Das ist wie mit Ideologien - die haben auch immer nur die anderen, während man selbst nichts geringerem als der reinen Vernunft folgt.
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staatlicher Propaganda einreden lässt
Das ist der Punkt, an dem ich scheitere. Meine Annahme ist, dass die staatliche Propaganda (und die diverser als jüdisch getarnter Organisationen (diese Formulierung ist möglicherweise nicht bulletproof und sollte bitte nicht auf die Goldwage gelegt werden)) einfach das Leitmotiv aller folgender Artikel ist - manchmal mehr, manchmal etwas weniger. Dazu muss man diese nicht glauben. Gleichzeitig kann man sich immer grob an dem orientieren, was die Kollegen schreiben. Dies verhindert dann auch die größeren Inkonsistenzen und wenn jemand dann auf diverse Detailfehler verweist, ist er einfach ein Antisemit, Verschwörungstheoretiker und schlechter Mensch, der vom Kern und den guten Absichten der diversen Journalisten ablenken will.
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Meine Annahme ist, dass die staatliche Propaganda [...] einfach das Leitmotiv aller folgender Artikel ist - manchmal mehr, manchmal etwas weniger. Dazu muss man diese nicht glauben.
Aber dann musst Du die Frage beantworten, warum sich alle AutorInnen folgender Artikel die staatliche Propaganda zum Leitmotiv nehmen sollen. Was hätten die denn davon?
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Vorsicht Hohli. Das ist im besten Falle noch Grauzone vor der holocaustrelativierung.
Das war doch offensichtlich Satire meinerseits und ist daher von der Kunstfreiheit gedeckt. Das sehen selbst Antideutsche so.
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Aber dann musst Du die Frage beantworten, warum sich alle AutorInnen folgender Artikel die staatliche Propaganda zum Leitmotiv nehmen sollen. Was hätten die denn davon?
Die Sicherheit, dass ihre Artikel veröffentlicht werden, bzw. in den größeren Medienhäusern werden vermutlich auch entsprechende Artikel einfach abgelehnt, die diesem Narrativ nicht folgen und gefährden die Karrieren der Journalisten.
Es muss ja gar nicht alle treffen. Da reicht schon die Angst, die zu vorauseilendem Gehorsam führt. Ansonsten gefährdet man als Journalist die eigene zukünftige Karriere bzw. überhaupt noch Anstellungen/Aufträge zu finden/zu bekommen.Ich denke, dass es keine Verschwörung braucht, einfach nur der Drang nach persönlich, finanzieller Sicherheit reicht völlig.
Um ehrlich zu sein, wäre ich Journalist, ich würde auch dieses Narrativ bedienen aus genau diesem Grund. Ich möchte weiter wohnen, dazu muss ich Miete zahlen und meine Familie ernähren. Ich möchte nicht in Altersarmut enden..., es täte mir für die Menschen Leid, aber das Klima würde dazu führen, dass ich genau so handeln würde.
Ich denke, da können wir gut einen Blick zurück in das Buch "Eichmann in Jerusalem" werfen. Das Konzept der Banalität des Bösen kann, denke ich, auch in völlig beliebigen Dosierungen auftreten.
Daher finde ich gerade die Tätigkeit Tilos und dessen Position öffentlich auszutragen sehr mutig. Auch wenn ich denke, dass er es in ruhigeren Zeiten geschafft hat, bereits eine Lebensgrundlage und berufliche Stabilität zu erarbeiten, von der viele Journalisten nur träumen können (vielleicht auch entsprechende Rücklagen) - alles Hypothesen basierend auf der Bekanntheit der Person Tilo Jung und Jung & Naiv. Wenn man also viel stärker von Arbeitgebern und Aufträgen abhängig ist, denke ich auch, dass irgendwann der Mut aus diversen Gründen nicht mehr ausreicht, um bestimmte Positionen zu beziehen. -
Die Sicherheit, dass ihre Artikel veröffentlicht werden, bzw. in den größeren Medienhäusern werden vermutlich auch entsprechende Artikel einfach abgelehnt, die diesem Narrativ nicht folgen und gefährden die Karrieren der Journalisten.
Das würde ich vielleicht für JournalistInnen aus den niederen Rängen durchgehen lassen, die das normale Geschäft der aktuellen Berichterstattung erledigen und sich dabei natürlich nicht gegen gewisse Sprachregelungen auflehnen, oder gewisse Themen einfach auslassen und gewisse Sichtweisen nicht ansprechen.
Die müssen das vielleicht machen, um ihr ohnehin nicht besonders fürstliches Einkommen nicht zu verlieren. Die entscheiden aber nicht die Linie des Blattes, oder des Senders. Wenn ich behaupte "die" seien Überzeugt davon, gute Menschen zu sein, die Gutes tun, dann meine ich damit leitende und ChefredakteurInnen, prominente FersehjournalistInnen, Talkshow-ModeratorInnen und -Dauergäste, usw. - Leute die den öffentlichen Diskurs dominieren und bestimmen. Und natürlich die ganzen PolitikerInnen und VertreterInnen wichtiger Interessengruppen.
Da sind sicher auch einige dabei, die mit Absicht die Unwahrheit sagen, aber eine solche - auch parteiübergreifende - Konformität von Haltungen und Meinungen innerhalb der politischen und publizistischen Eliten der Nation, wie etwa zum Thema Israel/Palästina, oder auch zum Krieg in der Ukraine, bekommt man doch nicht hin, wenn nicht die überwiegende Mehrheit der ProtagonistInnen davon überzeugt ist.
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Nations League · Do., 14.11. 20:45
Frankreich – Israel
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Nations League · Do., 14.11. 20:45
Frankreich – Israel
Begegnung wird aus Sicherheitsgründen abgesagt und mit 0:6 für Zion gewertet. UEFA muss ein Zeichen gegen Antisemitismus setzen. ❤️🔥
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https://www.axios.com/2024/11/…hu-trump-three-calls-gaza
ZitatNetanyahu says he spoke three times with Trump in recent days
Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu said on Sunday that he has spoken three times with President-elect Trump in recent days. Netanyahu is also sending Minister of Strategic Affairs Ron Dermer to Mar-a-Lago this week, a senior Israeli official told Axios.
ZitatWhat they're saying: "These were very good and important conversations. We see eye to eye on the Iranian threat in all its components, and the danger it poses. We also see the great opportunities that Israel faces, in the field of peace and its expansion, and in other areas," Netanyahu said.Expansion des Friedens - das hört sich nicht gut an.
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In der FAZ werden jetzt auch schon Pogrome relativiert:
Die „Judenjagd“ und ihre Vorgeschichte
Die Gewalt gegen israelische Fußballfans in Amsterdam hat die Welt aufgeschreckt. Aber sie kam nicht aus heiterem Himmel: Anhänger von Maccabi Tel Aviv hatten mit Gesängen provoziert und ein Taxi angegriffen.
Alles anzeigen[...] Mit etwas Abstand wird nun klar, dass der Gewaltausbruch aus der Nacht von Donnerstag auf Freitag nicht aus heiterem Himmel kam. Er hatte vielmehr eine Vorgeschichte, auf die der Chef der Amsterdamer Polizei, Peter Holla, schon am Freitagmittag hinwies. Die begann mit gewaltsamen Übergriffen von Anhängern des Fußballclubs Maccabi Tel Aviv, die zum Champions-League-Spiel ihrer Mannschaft gegen Ajax Amsterdam angereist waren. „Sie rissen eine Flagge von einem Haus am Rokin, und sie zerstörten ein Taxi“, sagte Holla in einer Pressekonferenz. „Auf dem Dam-Platz wurde eine palästinensische Flagge angezündet.“
Der Übergriff auf ein Taxi führte auf jeden Fall zu einer ersten Eskalation. Mehrere Fahrer in der Umgebung – die meisten dürften ebenfalls arabischen Ursprungs gewesen sein – verfolgten daraufhin Maccabi-Anhänger, die zum Holland-Casino liefen, wo sich insgesamt 400 Fans aufhielten. „Die Polizei eskortierte die Fans sicher aus dem Casino“, sagte Polizeichef Holla, um 3.30 Uhr in der Nacht auf Donnerstag sei dann Ruhe eingekehrt. Die Zeitung „De Volkskrant“ berichtete von Chats in propalästinensischen App-Gruppen, in denen dazu aufgerufen wurde, wegen der „israelischen Hooligans“ keine palästinensischen Erkennungszeichen zu tragen und lieber zu Hause zu bleiben. „Seid ihr körperlich und geistig darauf vorbereitet, es mit einer Menge Hooligans aufzunehmen?“, hieß es in einem oft geteilten Eintrag. Wer daheim bleibe, sei kein weniger guter Aktivist.
Vor dem Spiel versammelten sich Maccabi-Anhänger am Donnerstagnachmittag auf dem Dam-Platz. Auch davon gibt es Videos. Sie sangen abermals „Fuck you, Palestine“, zeigten Transparente mit israelischen Kriegshelden und zündeten Feuerwerk. Wer sich dort traf, stand auf den vielen Aufklebern, die am Ort hinterlassen wurden: die „Maccabi Fanatics“, die Ultras des Clubs. Auf dem Weg zur U-Bahn riefen sie „Tod den Arabern“ und einen Schlachtruf, mit dem sie nicht ihr Team, sondern ihre Armee anfeuerten. In der U-Bahn sangen sie ein Lied mit der Zeile: „Es gibt keine Schulen mehr in Gaza, alle Kinder sind tot. Olé, olé, olé.“
Im Stadion selbst wurden die Fans beider Mannschaften von der Polizei getrennt, sodass es dort ruhig blieb. Allerdings fiel auf, dass die knapp 3000 Maccabi-Anhänger eine Schweigeminute für die Opfer der Überschwemmungen in Spanien – einem israelkritischen Land – mit Pfiffen störten. Zu der Explosion der Gewalt gegen die Israelis kam es dann nach dem Spiel, das Ajax Amsterdam mit 5:0 gewann. In der Innenstadt wurden die israelischen Fans von Schlägertrupps erwartet, die sie mit Überraschungsangriffen auseinandertrieben, um sich auf einzelne Opfer zu stürzen und diese brutal zusammenzuschlagen. Nun war jeder ein Ziel, der als Maccabi-Anhänger zu erkennen war. Wer einen nichtisraelischen Pass vorweisen konnte, wurde verschont. Diese Bilder gingen dann um die Welt.
Nach Angaben des Polizeichefs wurden 20 bis 30 Israelis mit leichten Verletzungen ambulant versorgt. Fünf Menschen wurden ins Krankenhaus gebracht und nach wenigen Stunden wieder entlassen. Berichte, dass Menschen entführt worden seien, bestätigten sich nicht. Alle kehrten bis Sonntag nach Israel zurück, auch mit vier israelischen Sonderflügen.[...]
Einer erhob indes schon am Freitag schwere Vorwürfe: der Rechtspopulist Geert Wilders, dessen Partei die Regierung mit drei weiteren Partnern trägt. Wilders bemängelte den „mangelnden Schutz“ der Israelis und ein zu lasches Auftreten der Polizei. Durch die „Judenjagd“ sah er sich in seinem tief sitzenden Hass auf Muslime bestätigt. Er empfing den israelischen Außenminister Gideon Saar am Flughafen Schiphol – als sei er selbst der Regierungschef. Ministerpräsident und Außenminister waren da noch nicht zurückgekehrt. Die Vorgeschichte des Gewaltausbruchs erwähnte er mit keinem Wort. „Ich werde alles tun, um Juden zu schützen und islamische Radikale zu stoppen und auszuweisen“, teilte Wilders nach einem Telefonat mit Netanjahu mit. Tatsächlich dürften die meisten Verdächtigen allerdings niederländische Staatsangehörige sein.
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Man kann auch mal mit Holländern (sogar mit ein paar jüdischen) sprechen, liebe deutsche Quaitätsjournalist*innen, bevor man die nächste "Kristallnacht" ausruft:
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