Löst endlich das Palästinenserhilfswerk auf
Die Interessen des Uno-Flüchtlingshilfswerks UNRWA und der Hamas überschneiden sich. Leidtragende sind vor allem die Palästinenser.
Alles anzeigen[...] Was es allerdings tatsächlich gibt, ist ein weltweit verbreitetes, ideologisches Konstrukt, das gegen Israel und auch gegen Juden gerichtet ist, man könnte es eine »antijüdische Weltverschwörung« nennen – wenn es nicht zum größten Teil offen sichtbar wäre: die globale Ablehnungsgemeinschaft gegen den einzigen jüdischen Staat. Bei der Uno wird sie deutlich sichtbar. Deren Vollversammlungen verurteilen regelmäßig Länder, die sich aus Uno-Sicht nicht wohl betragen haben. Israel hat zwischen 2006 und 2023 mehr Verurteilungen abbekommen als alle anderen Länder zusammen, nämlich 103. Nordkorea liegt bei 16, Iran bei 14.
Unbedarfte könnten glauben, es sei in den beiden mörderischen Totalitär-Diktaturen Iran und Nordkorea nicht so schlimm wie in der liberalen Demokratie Israel. Das ist natürlich grotesker Unfug, sichtbar für alle, die es sehen wollen. Wollen aber gar nicht alle, denn absichtsvolles Wegschauen und diplomatisches Kuhhandeln sind ein essenzieller Teil der Weltgemeinschaft. Und auch der Uno, die durch die Abstimmungsdynamik in Sachen Israel alles andere als objektiv, neutral oder etwas Derartiges ist – obwohl sie von der Öffentlichkeit oft so wahrgenommen wird.
Was wiederum zur UNRWA führt. [...]
UNRWA, so könnte man es auch formulieren, hat gar kein institutionelles Interesse daran, Flüchtlingen eine Zukunftsperspektive zu bieten. Deshalb werden es immer mehr Menschen, nicht zuletzt, weil faschistoid-islamistische Ideologien, wie die der Hamas, Frauen vor allem als Gebärmaschinen betrachten, die neue Kämpfer auf die Welt bringen sollen. Auch deshalb hatte Gaza im Jahr 2005 mit im Durchschnitt 6,2 Kindern je Frau eine der höchsten Fertilitätsraten der Welt. Die UNRWA unterhält inzwischen 58 Flüchtlingslager – zum Teil seit über 70 Jahren. Der Internet-Philosoph Clay Shirky prägte den Ausspruch »Institutionen versuchen, das Problem aufrechtzuerhalten, dessen Lösung sie sein sollen.« Die UNRWA ist geradezu die Verkörperung dieser Erkenntnis. Sie kümmert sich neben der Lagerverwaltung besonders auch um Bildung, deshalb sind so viele Lehrende bei der UNRWA beschäftigt. In der Vergangenheit wurden in Schulbüchern der UNRWA antisemitische, propagandistische Inhalte entdeckt.[...]
Der Eindruck drängt sich auf, dass die UNRWA als Kind der Uno mit dem Segen der arabischen Länder das Leid der Palästinenser gar nicht bekämpfen will. Das gibt die UNRWA auf ihrer Website sogar indirekt zu – dort steht nämlich : »UNRWA hat kein Mandat dafür, nach dauerhaften Lösungen wie die Integration in Aufnahmegemeinschaften oder Neuansiedlung in Drittländern zu suchen.«
Das bedeutet nichts anderes, als dass die UNRWA bis heute auch als Druckmittel gegen Israel eingesetzt wird. Die UNRWA ist der institutionalisierte Antizionismus – und hat damit sowohl räumlich wie auch in ihrer Zielsetzung eine Überschneidung mit der Hamas. Deshalb sind die Verbindungen zwischen beiden Organisationen kein Wunder.[...]
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