Polizeigewalt

  • Wer behauptet, dass es keinen Rassismus bei der Polizei gibt, der hat noch nie mit Menschen aus der betroffenen Gruppe geredet. Es sind die Organisationen der Minoritäten die dieses anliegen zu recht vertreten und als erste Massnahme eine Untersuchung über Rassismus bei der Polizei.


    Diese Forderung zu Ignorieren ist für mich schon von Rassismus ununterscheidbar.

    Meines Wissens gab es schon eine Studie in einem Bundesland, leider auf der Schnelle nicht auffindbar. Werde heute abend nochmal schauen


    Ergebnis war statt Rassismus Überarbeitung etc. aber diese ist wie gesagt nicht leicht zu finden. Müsste ich heute abend nochmal schauen


    Im Prinzip sehe die Schwierigkeit zu differenzieren was das Opfer als Rassismus empfinde und wie der Sachverhalt darstellt. Man müsste den Polizist ständig fragen ob er anders gehandelt hätte wenn es sich um andere Ethnien gehandelt hätte. Ich bezweifle dass ein Polizist das zugäbe, weil er dann rechtlich schon in Schwierigkeiten wäre.


    Das Ergebnis der Studien könnte also quasi schon vorhersagen:


    Die "Opfer" sagen es gibt Rassismus

    Die " Täter" sagen es läge an anderen Faktoren


    Meine Ansicht nach liegt die Wahrheit wie meistens in der Mitte.


    Ja es gibt sicherlich Rassisten in der Polizei und diese sollte man entfernen. da wird auch keiner etwas dagegen haben. Aber wo ich wirklich ein Problem habe sind haltlose Anschuldigungen, die u. U. nicht nur den Job kosten sondern auch den Pensionanspruch.


    Wenn ich eine Anschuldiungen machen dann sollte diese auch begründbar sein.

  • Das ist alles einfach deshalb Quatsch weil die reale Situation die ist, dass Rassisten bei der Polizei einfach keine unabhängige Untersuchung fürchten müssen.


    Deine aussage ist allerdings wieder mal rechts offen und betreibt Täter Opfer Umkehr.


    Man kennt das schon:

    "Wenn die Frauen so kurze Röcke tragen"

    "Wenn die Schwarzen immer Drogen verkaufen"

    "Wenn die Zigeuner immer klauen"

    "Wenn die Türken immer gleich Rassist schreien"

    "Der hat die Schläge verdient wenn der so frech ist"


    Dann sind die alle selber schuld. Das ist Nazi sprech.


    Es müssen Tausende Vorfälle passieren bis in der Statistik rechtsextreme Polizisten einen jüdischen Philosophieprofessor verprügeln aber ein einziger solcher Fall sollte eigentlich mehr als genug Anlass sein um die Strukturen (Von Gewalt und Anzeige wegen Widerstand) bei der Polizei zu hinterfragen .


  • Gegenfrage wie stellst du eine unabhängige Studie bzw. eine unabhänge Untersuchung vor ?


    Du denkst nicht ernsthaft dass ein Polizist seine Ermittlungen gefährdet indem er zugibt dass er rassistisch gehandelt hätte und du wirst in der Regel beweisen können dass es so war.


    Selbst in Berlin mit Antidiskrimiserunggesetz schaut es nicht anders aus.



    Der Rest sind böswillge Unterstellungen auf meine Person, die ich zurückweise.

  • Meines Wissens gab es schon eine Studie in einem Bundesland, leider auf der Schnelle nicht auffindbar. Werde heute abend nochmal schauen


    Ergebnis war statt Rassismus Überarbeitung etc. aber diese ist wie gesagt nicht leicht zu finden. Müsste ich heute abend nochmal schauen

    Das eine schließt das andere nicht aus. Höchstwahrscheinlich sollte man hier auch mal mehr auf das Recht auf Faulheit/Pausen mehr pochen.

    Nein. Rassismus bei der Polizei geht nicht. Das ist gegen das Grundgesetz. So ist nun mal der Staat aufgebaut und das sollte man als Polizist wissen. I'm sorry, aber da darf er dann auch seine Pension und den Job verlieren.

    Zitat

    Im Prinzip sehe die Schwierigkeit zu differenzieren was das Opfer als Rassismus empfinde und wie der Sachverhalt darstellt. Man müsste den Polizist ständig fragen ob er anders gehandelt hätte wenn es sich um andere Ethnien gehandelt hätte. Ich bezweifle dass ein Polizist das zugäbe, weil er dann rechtlich schon in Schwierigkeiten wäre.

    ...


    Wenn ich eine Anschuldiungen machen dann sollte diese auch begründbar sein.

    Das ist Quatsch. Es geht nicht unbedingt um Opfer-Täter-Verhalten, so als wenn sich hier zwei gleichrangige Parteien gegenüber stehen und dann muss vor Gericht geklärt werden, wer den nun Recht hat. Der Polizist hat immer die höhere Hierarchie, die größeren Privilegien, weil er im Namen des Staates auftritt. Das muss klar sein. Die Macht des Staates steht hinter ihm. Die Frage ist, ob ein Polizist damit umgehen kann oder ob er diese Stellung ausnutzt und das kann man sehr gut beurteilen wie oben bei dem Fall, den Fefe geschildert hat. Auf wie viele Machtspiele lässt sich ein Polizist ein? Wann treibt er es wirklich zur Eskalation?

    Es gibt kein "Die Wahrheit liegt in der Mitte.", sondern man kann das meist sehr gut eindeutig zuordnen.

    Es gilt immer die Unschuldsvermutung und das Eingreifen der Polizei muss begründet werden. Darum ist es sowieso schleierhaft, wie das eigene Verhalten zu solchen Fällen wie Lügennetzwerke usw. führen kann. Das ist gewissenlos und psychopathisch eigentlich schon.

  • Junge, eine sozialwissenschaftliche Studie in großem Ausmaß kann sehr viel an Wissen generieren. selbst, wenn gelogen wird. Das wird ja eben auch publiziert, kritisiert usw., also wenn es Lücken gibt, dann wissen wir das früher oder später. Dein neunmalkluger Einwurf "WAs IsT WeNN diE lüGen?" ist ziemlich ... Erstmal eine Studie zu machen ist schon ein Fortschritt also lass sie doch mal machen und versuch nicht klüger zu sein als die Experten.

  • Gegenfrage wie stellst du eine unabhängige Studie bzw. eine unabhänge Untersuchung vor ?

    Auch nochmal Gegenfrage: Warum sollen wir uns eine Studie ausdenken? Es gibt Professoren, Wissenschaftler, unterbezahlte Studenten usw. es gibt Werkzeuge, die einsehbar sind usw. also, als wenn das so ein großer Akt ist.


    Hier ist es auch eher die Polizei, die eine solche ähnliche, harmlose Studie ablehnt: https://www.spiegel.de/panoram…pft-bedroht-a-677320.html

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