Der Film Thread

  • aktuell in der ZDF Mediathek

    https://www.zdf.de/filme/sturm-kommt-auf-100


    "Sturm kommt auf"

    Zweiteiler nach einem Roman von Oskar Maria Graf

    aus der Vergangenheit für die Gegenwart erzählt, ohne plump das eine mit dem anderen gleichzusetzen.


    Zitat

    "Nach dem Ersten Weltkrieg vertiefen sich die politischen Gräben in einem oberbayerischen Dorf. Ein Bauer wird zum Bürgermeister gewählt und gerät mit seinem aus dem Krieg zurückgekehrten Sohn aneinander, der zum Vorreiter der Nationalsozialisten im Ort wird. Aber auch der Kommunismus findet Anhänger im Dorf. Mehr und mehr zwischen die Fronten gerät ein zurückgezogen lebender Schuster, zumal als seine jüdische Identität bekannt wird. Ein sorgsam inszeniertes, ausgezeichnet besetztes Historiendrama als Anti-Heimatfilm nach dem Roman „Unruhe um einen Friedfertigen“ von Oskar Maria Graf. Abgesehen von wenigen erzählerischen Vereinfachungen werden Zeitläufte und widerstreitende Positionen in ihrer Komplexität erfahrbar, ohne dass der Dorfschauplatz je verlassen werden müsste."

    filmdienst.de

  • Bin mit ihm irgendwie nie so warmgeworden und ich fand selbst Pans Labyrinth beim zweiten Schauen weniger gut als beim ersten Mal :/ shape of water fand ich zB wirklich nicht so pralle und ich schätze, er ist für mich so die Kategorie Tim Burton, den check ich meistens auch nicht (auch wenn ich da ein paar Filme mal ganz ok fand).

  • an del torro mag ich vor allem das er sein ding genau so durchzieht und auf die leinwand bringt wie er es für richtig hält.

    er hat natürlich einen sehr speziellen stil und shape of water fand ich persönlich auch nicht so gut.

    pan's labyrinth und der hier haben mich aber direkt abgeholt weil ich märchen liebe,sozusagen.ausserdem bin ich mit den defa filmen aufgewachsen,also damals noch..in dunkeldeutschland^^

  • Ich fand den Film auch ohne Wolfgangs Filmkritik nicht besonders herausragend.


    Abgesehen von solchen eher dürftig mit Klischees gestopften Plotlöchern, ist es dann aber rein handwerklich immerhin ein ganz passables Spektakel.

  • Udo Kier ist tot.

    Das ewige Licht leuchte ihm.




  • 97 in bad freienwalde,wir heimkinder hatten uns damals auf ne wiese zurückgezogen um nen joint zu rauchen. ich hatte das kippchen und sone interessant aussehende gestalt ausm off: "kann ick ma ziehn"?

    ich fand den tüp spannend und hab ihm den joint gegeben. der is sofort weitergelaufen ,mit lunte in hand und ich hinterher.

    bisschen geschnackt,und er meinte komma morgen vorbei mucke hören.

    gesagt,getan.


    und dann kam das brett das mein leben für immer verändert hat..der brutale garagen sound von schleimkeim. instant love!


    ich weiss nich ob ich das in meinem doch zugegebener massen angenebeltem gehirn schonmal geteilt hab, is ja auch egal:



    R.I.P. Otze

  • wer guillermo del toros kunst mag wird diesen film lieben! wiedereinmal ein bildgewaltiges märchen.


    Hatte Zeit für einen Film. Hab’s nicht bereut. Echt gut.


    Edit: Gerade noch Wolfgangs Analyse gesehen. Puh, er hat den Film wohl nicht verstanden. Schade. Da war ihm sein spontan in einer Sektlaune gekommener glööckler gag wohl wichtiger, als zu sehen. 👎

  • Fiel mir gerade wieder ein, als ich den von Schilli_Burger geposteten Trailer gesehen habe (wegen Juno Temple): Kennt ihr den Film "Fargo - Blutiger Schnee"? Fein. Den Film fand ich ehrlich gesagt nicht halb so kultig, wie er angepriesen wurde, aber die gleichnamige Serie hat was, wobei nicht jede der mittlerweile fünf Staffeln gleich sehenswert ist (imho).


    Das Setting ist immer das selbe und an den Film angelehnt: die Szenerie spielt im Winter und hat einen Bezug zum Örtchen Fargo in North Dakota. Wenn man sich alle Staffeln anschaut, wird man feststellen, dass gewisse Charaktere zu verschiedenen Zeiten in den unterschiedlichen Staffeln beleuchtet werden, aber das ist nur ein Gimmick, denn jede Staffel steht inhaltlich für sich allein und benötigt kein Vorwissen.


    So: lange Vorrede. Staffel 4 fand ich persönlich am schwächsten, alle anderen sind kurzweilig und unterhaltsam (zumindest, wenn man schwarzen Humor mag und in diesem Rahmen kein Empathieproblem bei Gewaltdarstellungen hat), wobei ich Staffel 5 ganz besonders hervorheben möchte, da sie mich über alle Maßen unterhalten hat.


    *Disclaimer* Ihr wisst ja, dass ich leicht zu begeistern bin und ein sehr sehr schlichtes Gemüt habe. :S

    Will sagen: das ist kein Arthouse, es ist nicht sonderlich anspruchsvoll - es ist nur Unterhaltung, die aber zumindest mir dabei hilft, ab und zu mal meine Gedanken zu zerstreuen angesichts von all dem Mist, der uns so um die Ohren fliegt.

  • Fargo war für mich damals auf dem Peak des Serienentertainment Hype und sicherlich gehörte die Serie den besseren - zumal nach einer Staffel das Ganze abgeschlossen ist und man den Plot nicht künstlich in die Länge zieht. Unter dem Aspekt Entertainment fand ich Fargo da (ähnlich wie du) ziemlich cool, habe aber nur die erste drei gesehen und fand davon die letzte nicht ganz so gut wie die erste und die zweite. Ähnlich ging es mir da mit True Detective, wobei ich da nur die erste Staffel richtig gut fand, die zweite schwächer, die dritte...naja.

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