Cold War Reloaded - Der neue Ost-West Konflikt

  • Stichwort Abhängigkeit von russischem Gas: Zumindestens bisher scheint da niemand am Gashahn zu drehen. Wenn schaffen höchstens die westlichen Sanktionen ein gewisses Risiko, dass bei einer Zahlung irgendwas doch durchfällt und das Gas nicht geliefert werden kann, zumindestens wenn eine fällig wäre.

  • Allerdings flüchten da vor allem Frauen, Kinder und SeniorInnen, die sich nicht mehr fit genug fühlen, um sich mit der Volkssturm-Miliz den zerlumpten russischen Mörderbanden in den Weg zu stellen. Den Vätern, Brüdern, Söhnen und Enkeln im wehrfähigen Alter zwischen 18 und 60 Jahren hat die demokratisch gewählte ukrainische Regierung die Flucht aus Feigeheit vor dem Feinde leider zum Glück strengstens untersagt.

    Das ist genau das wofür der subsidiäre Schutz entwickelt wurde, Zivilisten rausbringen bis die Kampfhandlungen vorüber und die Situation wieder sicher ist.

  • Brief von Gysi an Wagenknecht, stark :thumbup:


    Quelle


    Der Vollständigkeit halber auch nochmal der „Brief des Anstoßes“ zum Abgleich



  • McCarthy hätte seine Freude gehabt.


    überhaupt, RT fliegt bei allen Netzwerken raus, also etwas mehr Selbstvertrauen in die Medienkompetenz der Bürger des Westens hätte ich mir schon gewünscht. Jetzt geht doch bloß wieder das Geraune los "Was gibt's denn zu verheimlichen?"

  • Aber: Dass seine Macht(!)interessen bedroht sind, bedeutet noch lange nicht, dass seine Machtinteressen auch angemessen sind.

    Ich halte seine Machtinteressen nicht für angemessen - genau so wenig wie ich die Machtinteressen des Westens für angemessen halte - und zwar nicht zuletzt deshalb weil ich Machtinteressen, die von der herrschenden Klasse der einen Weltregion gegen die Machtintersessen der herrschenden Klasse in einer anderen Weltregion in Stellung gebracht werden grundsätzlich für absolut illegitim halte, da jene Machinteressen in allen Fällen nicht auf einer tatsächlichen, demokratischen Willensbekundung einer vollumfänglich informierten, aufgeklärten und mündigen Bevölkerung beruhen, sondern auf der ideologischen Verteidigung kapitalistischer Ausbeutung zugunsten der jeweils herrschenden Profitinteressen.


    Die Frage ist allerdings nicht, was ich oder sonst irgendein Klugscheisser in einem Forum persönlich für angemessen halte, sondern sie lautet: "Wer definiert eigentlich auf geopolitischer Ebene mit welcher Legitimation was "angemessen" ist?"


    Putin (und die russische Oligarchie die er repräsentiert) hat diese Frage seit Jahren eigentlich sehr deutlich und mehrfach aufgeworfen. Und als er darauf keine - aus seiner Sicht - ernst gemeinte Antwort erhielt, außer dem Hinweis darauf, dass Russland ja schliesslich...


    keine Großmacht mehr

    ...sei, und daher gar kein Recht mehr habe, sich in solche Fragen einzumischen hat er sie dann irgendwann offenbar für sich dergestalt beantwortet, dass er selbst die Deutungshoheit darüber beansprucht, was "angemessen" ist. Das kann man für anmaßend und falsch halten, aber es ist genau das was die russische Seite schon seit langem - und wie ich finde zurecht - der westlichen Gegenseite vorwirft ,und so nicht akzeptieren will.



    Nein das ist überhaupt nicht richtig und ich verstehe wirklich nicht, warum das für Dich so schwer zu verstehen ist.


    Aus meiner Sicht wird die Bevölkerung der Ukraine hier in erster Linie in einem ideologischen Kampf um die Deutungshoheit über genau solche Fragen der "Angemessenheit" in Sachen "Souveränität", "Selbstbestimmung der Völker", "repsonsibility to protect", und andere geopolitische Reizthemen, von beiden Seiten skrupellos instrumentalisiert und als Kanonenfutter verheizt.

    Das Putin dieses Problem jetzt extrem eskaliert hat ist völlig unstrittig.

    Aber anstatt sich dieser Frage tatsächlich - und veilleicht auch mal selbstkritisch - zu stellen, zieht man es im Westen und im deutschen Parlament vor, den Heldenmut des ukranischen Präsidenten bei seiner Verteidigung der westlichen Demokratie gegen die Russen aus der Hölle zu bejubeln und dabei nebenher im Handstreich sämtliches Geschwafel über Fiskaldisziplin genau so das vergessene Geschwätz von gestern sein zu lassen, wie die alte kapitalistische Formel von "Wandel durch Handel", oder die Rolle, welche Deutschland mal als Vermittler im Transatlantisch-Östlichen Kräfteverhältnis durchaus konstruktiv ausübte.


    Die Lösung des Konfliktes kann nicht sein, dass wir jetzt die Ukraine quasi per Feldbeförderung zur Speerspitze unserer eigenen, westlichen Dominanzbestrebungen erheben. Die NATO hat diesen Krieg nicht begonnen, aber sie hat aktiv dazu beigetragen, dass die Russische Seite in weiteren diplomatischen Bemühungen keinen Sinn mehr sah, und Putin sich somit dazu legitimiert fühlte, Tatsachen nach seinen eigenen Vorstellungen zu schaffen.


    Nochmal: Dass Russland sich von der NATO-Osterweiterung bedroht fühlt, ist im Westen nicht erst seit seinem Einmarsch in der Ukraine bekannt. Es gibt unzählige Expertisen erfahrener journalisten, Diplomaten und Transatlantiker, die seit Jahren vor der damit verbundenen Gefahr für den Frieden in Europa warnen.


    Wenn man wirklich verhindern will, dass aus dem russischen Einmarsch eine noch schlimmere Katastrophe wird, welcher massenhaft ZivilistInnen zum Opfer fallen, dann darf man den Krieg nicht mit Waffenlieferungen anheizen, völlig irrwitzige Forderungen nach sofortiger Not-Aufnahme der Ukraine in die EU nicht auch noch ernst nehmen, und auch Putin nicht zum neuen Hitler ausrufen, gegen den nur noch mehr Druck und militärisches Drohpotenzial helfen könne, sondern dann muss man damit aufhören auf der allgemeinen Empörungswelle zu reiten, seinen Kopf wieder gerade aufsetzen, und alles dafür unternehmen die Kontrahenten [Edit: also nicht irgendwelche Russich-ukrainischen Delegationen ohne Entscheidungsgewalt, sondern Joe Biden und Vladimir Putin] zurück an den Verhandlungstisch zu bringen.


    Wenn man aber auf allen Kanälen verbreitet, dass mit dem Russen nicht zu verhandeln sei, weil er sowieso nichts als Lug und Betrug im Sinn habe und sich an keine Abmachungen halte, während man die nicht weniger von Korruption und Oligarchischer Einflussnahme geprägte Ukrainische Regierung mit standing ovations im Bundestag als ultimativen Hort der freiheitlich-demokratischen Rechtsstaatlichkeit und internationalen Zuverlässigkeit abfeiert...


    ...ja was soll denn damit erreicht werden? Erklär's mir.

  • McCarthy hätte seine Freude gehabt.


    überhaupt, RT fliegt bei allen Netzwerken raus, also etwas mehr Selbstvertrauen in die Medienkompetenz der Bürger des Westens hätte ich mir schon gewünscht. Jetzt geht doch bloß wieder das Geraune los "Was gibt's denn zu verheimlichen?"


    Stufenplan Gestapo/Stasi: Fremd/Feindsender zu hören ist bei Strafe untersagt


    Sorgen macht mir die offenkundig heraushörbare Herabsetzung in der TV-Berichterstattung bzw. Kommentierung - zusammen mit der Hurra-Jetzt-Sind-Wir-Wieder-Wer-Euphorie.


    Am Rande einer möglichen Weltwirtschaftskrise ... Deja Vu?

  • Aus meiner Sicht wird die Bevölkerung der Ukraine hier in erster Linie in einem ideologischen Kampf um die Deutungshoheit über genau solche Fragen der "Angemessenheit" in Sachen "Souveränität", "Selbstbestimmung der Völker", "repsonsibility to protect", und andere geopolitische Reizthemen, von beiden Seiten skrupellos instrumentalisiert und als Kanonenfutter verheizt.


    Es war jetzt gerade nicht die NATO die der Ukraine den Einmarsch im friedliebenden Russland befohlen hat. Man hat sich schon weit abgesetzt um die ganze Krimgeschichte herum. Allerdings haben die Ukrainer wohl keinen Bock Russen zu werden, anders kann man sich den Widerstand kaum erklären. Zwischen "responsibility to protect" und Vermeidung eines nuklearen Schlagabtauschs reitet man gerade die Rasierklinge indem man reichlich Waffen über den Zaun wirf aber kein Personal.


    Den Aufmarsch auf NATO-Gebiet zu Land, Wasser und See halte ich im Moment für richtig.


    alles dafür unternehmen die Kontrahenten zurück an den Verhandlungstisch zu bringen.

    Da fehlt meiner Ansicht nach der Anreiz für Putin, man gibt ihm gerade keinen Grund zu verhandeln, oder wir hören davon nichts. Möglich wären meiner Ansicht nach gewisse Zugeständnisse was Truppenkontingente und deren Kontrolle durch die OSZE angeht. Einem souveränen Staat dagegen das Recht abzusprechen sein Bündnis selbst zu wählen da fehlt's schon am völkerrechtlichen Instrument in dem das festgelegt werden könnte, ausser man erteilt wieder jemandem Vollmacht im Sinne einer Mandatsmacht aber dann ist Essig mit der Souveränität, ausserdem sollten solche Kolonialinstrumente da bleiben wo sie hingehören, nämlich im 20 Jahrhundert.


    Putin (und die russische Oligarchie die er repräsentiert)

    Mal sehen wie lang und fest ihm die noch die Stange halten, da kommen wir dann auch wieder zum Rasiermesser und der Hoffnung, dass wir keinen Stanislaw Petrow brauchen.

  • Die Lösung des Konfliktes kann nicht sein, dass wir jetzt die Ukraine quasi per Feldbeförderung zur Speerspitze unserer eigenen, westlichen Dominanzbestrebungen erheben.

    [...]

    ...ja was soll denn damit erreicht werden? Erklär's mir.

    Du beantwortest Deine Frage selber. Das ist das, was "der Westen" erreichen wird und eh schon wollte, weil "der Westen" es so betrachtet, dass es eh nur die Wahl zwischen US-Kapitalismus und Putin-höriger Autokratie für Osteuropa gibt.

    Und da wählen die Osteuropäer selber.

    Mit "kann nicht sein" zu beginnen, wenn aber genau das Realität ist... was bringt das? Es IST so.


    Du willst ganz andere Wahloptionen. Verstehe ich. Gibts aber nicht.


    (edit: Und ich bin doch auch einer derjenigen, der in allen möglichen Lebenslagen bereit ist, seitenweise, ja romanweise Texte auszutauschen, wie man dahinkommen könnte, eine weitere Wahloption zu erreichen. Aber IM KRIEG bzw. ganz am Anfang dieses Krieges... ne... da versuch ich hier Pause zu machen und mich dieser Katastrophe zu stellen. Wenns ne akute Überschwemmung gibt, lamentiere ich auch nicht ewig über den Klimawandel rum, während die Leute ersaufen, sondern helfe bzw. bin einfach für direkte Unterstützung. Aktuell bin ich für direkte Unterstützung der Ukraine.)


    Was Du erneut nicht gesagt hast: Was wäre AKUT JETZT IN DIESEM MOMENT für jemanden zu tun, der sich auf Deine Sichtweise komplett einlassen wollte. Also was willst DU tun.

    Willst Du offenbar nicht. Ist OK. Schade... aber OK. Die Gründe kenne ich nicht. Es wirkt aber... sagen wir... höchst defensiv, sich nicht positionieren zu wollen, wenn eigentlich nur die Wahl zwischen Pest und Cholera zu erkennen ist.

    Ich wähle hier tatsächlich... Corona :)

  • Und ich bin doch auch einer derjenigen, der in allen möglichen Lebenslagen bereit ist, seitenweise, ja romanweise Texte auszutauschen, wie man dahinkommen könnte, eine weitere Wahloption zu erreichen. Aber IM KRIEG bzw. ganz am Anfang dieses Krieges... ne... da versuch ich hier Pause zu machen und mich dieser Katastrophe zu stellen. Wenns ne akute Überschwemmung gibt, lamentiere ich auch nicht ewig über den Klimawandel rum, während die Leute ersaufen, sondern helfe bzw. bin einfach für direkte Unterstützung. Aktuell bin ich für direkte Unterstützung der Ukraine.

    Du bist nicht IM KRIEG.


    Du sitzt genau wie ich sicher und behütet vor dem Bildschirm und gibst Deine Meinung zu einem Krieg ab, in dem weder Du noch ich beschossen werden oder auf andere Menschen schiessen müssen.


    Was Du erneut nicht gesagt hast: Was wäre AKUT JETZT IN DIESEM MOMENT für jemanden zu tun, der sich auf Deine Sichtweise komplett einlassen wollte. Also was willst DU tun.

    Meine Position habe ich ausführlich dargestellt. Und genau wie Du es sicher auch nicht tun wirst, werde ich jetzt nicht nach Polen an die ukrainische Grenze fahren und mich freiwillig zur Verteidigung der freiheitlich demokratischen Grundordnung an der erweiterten NATO-Ostfront melden, sondern schön weiter angewidert und hilflos dabei zugucken, wie die ukrainische Bevölkerung in einem Stellvertreterkrieg verheizt wird, den eine Regierung die ich nicht gewählt habe mit Waffenlieferungen weiter antreibt.


    Ein moralisches Bekenntnis das Dich emotional mehr befriedigt, als das was ich bisher dazu geschrieben habe, wirst Du von mir hier jedenfalls auch dann nicht lesen, wenn Du Deinen nächsten Post komplett in Großbuchstaben verfasst.


    Emmanuel Macron, für den ich eigentlich auch nichts übrig habe, hat immerhin nicht nur großmäulige Reden im Parlament geschwungen und die Aufnahme von neuen Schulden in Höhe von 100 Milliarden Euro für die Aufrüstung dekretiert, sondern er hat tatsächlich bei Satan persönlich angerufen und mit ihm geredet. Dieser elende Putinversteher.

  • Du bist nicht IM KRIEG.

    Hab ich nicht geschrieben, hab ich nicht gemeint. Es IST Krieg in Europa. Nationalstaat vs. Nationalstaat - Krieg zweier Armeen.


    Dass Du behauptest, meine Wahl mich MIT MEINER MEINUNG zur JETZT-Lage zu positionieren wäre ein "moralisches Bekenntnis" oder würde mich "emotional befriedigen" zeigt einfach nur, dass Du nicht Willens bist über DEINE MEINUNG bzgl einer klaren JETZT-Positionierung zu sprechen.


    Du bist dabei im Strohmann meiner Meinung zur JETZT-Positionierung rumzuwühlen. Meine Meinung ist klar. Können wir lange drüber reden. Ich halte meine Meinung sogar für nicht besonders moralisch, sondern für eine erwähnte Dilemma-Wahl-Meinung - und ganz sicher befriedigt mich meine Positionierung kein bißchen emotional. Es ist eher schmerzhaft. So ist das Leben leider manchmal. Sehr schmerzhaft. Meine emotionale Lage ist natürlich ein Witz im Vergleich zu den Menschen, die gerade IM KRIEG leben. Das gilt für nahezu ALLE Themen, die wir hier bzgl. weltweiter Katastrophen und Mißstände besprechen. Dass Du mir deshalb hier irgendwas unterstellen willst... ach... mach nur.


    So oder so: Deine Meinung ist eben NICHT klar zur Positionierung im Jetzt. Nein - da muss ich Dir widersprechen.

    Du positionierst Dich NICHT bzgl einer Haltung, was jetzt nach Deiner Meinung zu tun wäre. JEZTT. HEUTE. Als "der Westen" (bzw. als deutsche Nation, der wir ja nunmal als Bürger angehören).


    Das darfst Du natürlich auch. Aber nicht mal DAS sagst Du klipp und klar. Du behauptest, eine Position zu haben, aber genau das, was ich nachfrage... steht da nirgendwo drin. Vielleicht überlese ich es ja immer noch. DU bist gerade hier der Politiker, der einfach eine klare Frage nicht beantwortet - das, was wir ständig im TV beklagen.

    Keine Ahnung, was Du hier gerade für Schwierigkeiten hast. Ist mir auch wurscht. Ich habs versucht - hätte schon längst aufhören sollen. Tu ich nun.


    Sorry für die nachdrückliche Störung.

  • Dass Du behauptest, meine Wahl mich MIT MEINER MEINUNG zur JETZT-Lage zu positionieren wäre ein "moralisches Bekenntnis" oder würde mich "emotional befriedigen" zeigt einfach nur, dass Du nicht Willens bist über DEINE MEINUNG bzgl einer klaren JETZT-Positionierung zu sprechen.


    Was willst Du denn von mir hören?


    Wieviel Seiten Positionsbestimmung "im Jetzt" soll ich denn noch verfassen?


    Ich verstehe nicht, was das soll.

  • A propos...

    [...] werde ich jetzt nicht nach Polen an die ukrainische Grenze fahren und mich freiwillig zur Verteidigung der freiheitlich demokratischen Grundordnung an der erweiterten NATO-Ostfront melden [...]

    Andere Patrioten und Freiheitkämpfer aus dem Wertewesten sind da natürlich nicht so zögerlich wie alte linke Kriegsdienstverweigerer und Wehrkraftzersetzer:

    Spezialkommandos: Britische und amerikanische Nato-Veteranen in der Ukraine

    Die Kämpfer dienten in militärischen Spezialeinheiten in den USA und Großbritannien. Sie sollen nun „für die Demokratie“ und gegen Russland kämpfen.


    Amerikanische und britische Spezialkräfte von Nato-Einheiten bereiten sich auf den Kampf der Ukraine gegen Russland vor. Sie folgen einem Appell des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Er hatte die Botschaft verbreitet: „Jeder, der sich der Verteidigung der Ukraine, Europas und der Welt anschließen will, kann kommen und Seite an Seite mit den Ukrainern gegen die russischen Kriegsverbrecher kämpfen.“

    Die britische Außenministerin Liz Truss reagierte schnell auf die Nachricht. Sie sagte der BBC, sie unterstütze britische Staatsangehörige, die in die Ukraine gehen könnten, um „für die Demokratie“ zu kämpfen. Der ukrainische Botschafter im Vereinigten Königreich, Vadym Prystaiko, sagte, dass eine „überwältigende“ Zahl ausländischer Staatsangehöriger „darum bittet, für die Ukraine kämpfen zu dürfen“.

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelenskij hat ausländische Staatsangehörige ebenfalls aufgefordert, sich an „der Verteidigung der Sicherheit in Europa zu beteiligen“. Er hatte kürzlich über seine offiziellen Kanäle mitgeteilt, dass die Ukraine eine „internationale“ Legion von Freiwilligen für Ausländer aufstelle, die sich der ukrainischen Armee im Kampf gegen die russischen Streitkräfte anschließen wollen. [...]

    Nein, keine Sorge - es sind nur Veteranen, keine aktiven Truppenteile, die die britische Außenministerin hier bei ihrem heldenhaften Einsatz für die Freiheit unterstützt.

  • Habe ich auch schon bei anderen Leuten beobachtet. Wenn man diesen Krieg kontextualisiert, sind sie entsetzt. Ist wohl eine Art Fehlverbindung auf der emotionalen Ebene. Der Eindruck entsteht, dass man die Gefühlslage nicht nur nicht teilt, sondern gegenteilig fühlt.

  • Medwedews mahnende Worte


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