Ja aber die Hälfte von denen hat in einer Umfrage gesagt, dass sie eigentlich gar nicht mehr in die Ukraine zurück wollen.
Wenn es danach ginge ...
Ja aber die Hälfte von denen hat in einer Umfrage gesagt, dass sie eigentlich gar nicht mehr in die Ukraine zurück wollen.
Wenn es danach ginge ...
Putin Quietly Signals He Is Open to a Cease-Fire in Ukraine
Despite its bravado in public, the Kremlin has indicated its interest in striking a deal to halt the war — so long as it could still declare victory.
Also ich muss sagen, ich bezweifle das sehr. Ich vermute, was auch immer da hinter den Kulissen besprochen wird, ist nur eine auch sonst signalisierte allgemeine Offenheit gegenüber Verhandlungen., die im Gegensatz zu dieser Charakterisierung:
ZitatMr. Putin has also made vague public comments about being open to negotiations, which have largely been dismissed by Western commentators. [...]
Keinesfalls vage öffentlich kommuniziert worden ist. Und die Russen haben mal ab von dem einseitigen Weihnachtswaffenstillstand praktisch nie über Waffenstillstand gesprochen. Es war konsistent der Westen, der das als Ziel der russischen Seite behauptet hat.
Ich denke, man kann es an dieser Stelle etwas herauslesen:
Zitat[...] They said that the cease-fire being floated by Mr. Putin would maintain a sovereign Ukraine with Kyiv as its capital, but leave Russia in control of the nearly 20 percent of Ukrainian territory it has already conquered. They added that while Mr. Putin is telegraphing that he is open to such a deal, he is waiting to be brought a more specific offer. [...]
Mit anderen Worten die Russen machen gar kein Angebot, sondern sie warten darauf, dass man ihnen eines unterbreitet. Mal ab von der Möglichkeit, dass das komplett falsch dargestellt wird, denke ich hier wird eine prinizipiell signalisierte Offenheit der Russen für Verhandlungen entweder tatsächlich missverstanden oder anders verkauft. Dass Russland die annektierten Gebiete behält, ist vermutlich eine der Grundbedingungen aus russischer Sicht. Auf dieser Basis kann ein für sie ernstzunehmendes Verhandlungsangebot formuliert werden, eine andere Grundbedingung wäre:
ZitatAmong the many likely sticking points is Mr. Putin’s determination to keep Ukraine out of NATO.
Das ist konsistent mit dem, was öffentlich die ganze Zeit gesagt wurde.
In dem Zusammenhang:
ZitatIn fact, Mr. Putin also sent out feelers for a cease-fire deal a year earlier, in the fall of 2022, according to American officials. That quiet overture, not previously reported, came after Ukraine routed Russia’s army in the country’s northeast. Mr. Putin indicated that he was satisfied with Russia’s captured territory and ready for an armistice, they said.
Das wäre also parallel zu den Referenden passiert, die zur Annexion der beiden Volksrepubliken und Oblaste führten. Mit anderen Worten als Gebietsrückgabe als reale rote Linie etabliert wurde.
Vermutlich kommt diese Deutung aus einer Mischung der Überzeugung, dass die Russen in einer schlechten Lage sein müssen (durch hohe Verluste, durch die Sanktionen), mit Leuten, die einem erzählen was man hören will. Gerade diese "former Russian officials" habe ich da etwas im Verdacht.
Zitat[...] The former Russian officials said that Mr. Putin would prefer to strike a deal sooner, given the uncertainty inherent in war.
They said that Mr. Putin’s propaganda could easily spin the status quo as a victory, celebrating a land corridor to Crimea, an army that withstood Ukraine’s Western-supplied counteroffensive and Russia’s claimed annexation of four Ukrainian regions — papering over the fact that Russia doesn’t fully control them.
Wirklich, dass zwei Hauptstädte annektierter Regionen nicht unter russischer Kontrolle sind und die Ukraine immer noch ein Drittel von Donetsk kontrolliert, also Gebiet zu dessen "Befreiung" man angetreten ist, lässt sich übertünchen und ganz leicht als Sieg verkaufen?
ZitatAmong the many likely sticking points is Mr. Putin’s determination to keep Ukraine out of NATO. But one of the former Russian officials said a disagreement on that score would not be a deal breaker for Mr. Putin, because the alliance is not expected to admit Ukraine in the foreseeable future.
Wirklich, mit den nach Kriegsbeginn viel deutlicheren Bekenntnissen und Forderungen für eine Aufnahme der Ukraine in die NATO, sind sie jetzt eher gewillt zu glauben, dass die Ukraine sowieso nicht aufgenommen wird? Und wirklich, die klare Ansage des Westens, dass man die Ukraine weiter aufrüsten will, ist keine große Hürde, gegeben, dass die defacto Integration der Ukraine jenseits der formellen NATO-Aufnahme vermutlich einer der Hauptgründe für den Krieg war?
Lawrow hat genau über diesen letzten Punkt vor ein paar Tagen in einem Interview gesprochen:
https://mid.ru/en/foreign_policy/news/1921650/
ZitatSince this has become public knowledge, Richard Haass, Charles Kupchan, and their colleagues (about six people) said that since no country can win, the countries need to settle down for some time, leave things as they are, and then resume the hostilities. They did not hesitate to say that Ukraine needs time to replenish its reserves, materiel, missiles, and other warfare attributes. But this was in April 2023.
Now, Western leaders are open about it. They propose proceeding exactly like that, explicitly stating that it will not be the end of the conflict but a pause. Similar to how the West needed the Minsk agreements (as former Chancellor of Germany Angela Merkel and former presidents of France and Ukraine Francois Hollande and Petr Poroshenko, respectively, later confessed) to flood Ukraine with the latest weapons to wage war against Russia.
This same tactic can now be heard in our Western colleagues’ rhetoric as they discuss it publicly, not in one-on-one talks with us. There have been several serious statements, such as the meeting between the Director of the Russian Foreign Intelligence Service Sergey Naryshkin and Director of the CIA William Burns in Türkiye. However, we heard nothing new.
Das ist konsistent mit dem, was öffentlich die ganze Zeit gesagt wurde.
Ja aber nicht von den Amerikanern. Warum werden jetzt solche Sachen - egal ob sie stmmen oder nicht - aus den "Kreisen" an die NYT durchgestochen? Es sind ja nicht nur die "fomer russian officials", sondern auch amerikanische, sowie irgendein angeblcher "envoy" Putins, auf die die sich berufen.
Gab es nicht neulich das Gerücht, dass Lavrovs Flugzeug heimlich in Washington gelandet wäre?
Und wenn das alles Fake ist - was versprechen die sich davon?
Da kann Russland von Israel aber noch viel lernen was Gebäudeeinebnungen angeht.
Und Apropos Putin flirtet mit dem Wort Waffenstillstand, er hat nun wirklich schriftlich und wörtlich mehrfach betont das er eben keinen Krieg in der Fläche mit der Ukraine will - aber doofes Zeug und anheizen kam dann immer aus Kiev (plus der "Coalition of the Willing").
Ukraine KIDNAPS Mentally Disabled, Old For Forced Service
Ja aber nicht von den Amerikanern. Warum werden jetzt solche Sachen - egal ob sie stmmen oder nicht - aus den "Kreisen" an die NYT durchgestochen? Es sind ja nicht nur die "fomer russian officials", sondern auch amerikanische, sowie irgendein angeblcher "envoy" Putins, auf die die sich berufen.
Gab es nicht neulich das Gerücht, dass Lavrovs Flugzeug heimlich in Washington gelandet wäre?
Und wenn das alles Fake ist - was versprechen die sich davon?
Schwer zu sagen, ohne zu wissen, was nun wirklich dran ist. Wahrscheinlich Leute, die möchten, dass die USA mit den Russen verhandeln und um das besser zu verkaufen, wird es vielleicht so dargestellt, dass man "Putin" erfolgreich in eine Ecke gedrängt hat und man diese Chance nutzen sollte.
https://n1info.rs/english/news…ussian-security-services/
ZitatOutgoing Serbian Prime Minister Ana Brnabic thanked the Russian security services for notifying the Serbian government about the incidents planned for Sunday in Belgrade which, as she claimed, were orchestrated by some Western services.
Zitat„This probably won’t be very popular with those from the West, but especially this evening I feel it is very important to stand up for Serbia and thank the Russian security services that had this information and shared it with us,” said Brnabic.
“The Serbian state bodies then shared this information with other international community representatives who dismissed it as Russian disinformation,” said Brnabic.
Wie lief das Gespräch? - "Habt ihr da was geplant?" - "Nönö."
https://understandingwar.org/b…high-price-losing-ukraine
https://understandingwar.org/b…ilitary-threat-and-beyond
ZitatThe High Price of Losing Ukraine
Der Sinn dieses Textes ist es klarzumachen, dass die Ukraine nicht weiter zu unterstützen, schlimmste Folgen nach sich ziehen wird. Im zweiten Teil wird das Bild eines Ringens um den stärkeren Willen gezeichnet, das jenseits irgendeiner militärischen oder wirtschaftlichen Komponente den eigentlichen Konflikt darstellt:
Zitat[...] If Russia wins in Ukraine because of the collapse of Western aid, it will be because Russia has managed to shape Americans’ understanding of reality such that the United States willingly chooses to act against its interests and values without realizing that it is doing so. Russia will have manipulated America into abandoning its own interests in a fight it could and should have won. [...]
Diese Lobbyorganisation versucht die US-Führung zu beeinflussen, heißt das die sehen sich in direkter Konkurrenz zu Russland?
ZitatDegrading America’s will
Russia targets what it perceives to be the US center of gravity — America’s will to act. The Kremlin is using its information-based warfare together with military operations to persuade the United States to choose inaction in Ukraine. [...]
The Kremlin seeks to strip America of its will to act. [...] The Kremlin has been, therefore, focused on diminishing America’s will to act, which it likely sees as America’s center of gravity. Russia seeks to shape America’s behavior to act against its interests and values, to strip the United States of the will to act altogether, and to convince the world that the United States can and should be dismissed.
Wie soll das erreicht werden?
ZitatThe Kremlin is engaged in several lines of effort in support of this objective:
1) Russia seeks to undermine Americans’ belief in the value of action as such. Putin needs the United States to choose inaction in Ukraine, otherwise, Russia cannot win. [...]
2) Russia seeks to undermine the perception of US credibility, power, leverage, and righteousness around the world to diminish America’s ability to inspire others to act. [...]
Das geht ja mittlerweile ganz von selbst.
Zitat3) The Kremlin is targeting global will to act. [...]
Als Unterpunkt davon den US-Handlungswillen zu bezwingen, natürlich.
Das alles läuft schließlich auf diese esoterische Deutung eines russischen Erfolgs in diesem Widerstreit des Willens hinaus. So ein Einfolg wäre praktisch ein Eingriff in das Schicksalsgefüge selbst:
ZitatAltering America’s will is no small thing. America is an idea. America is a choice. America is a belief in the value of action. US domestic resilience and global power come in no small part from people and countries choosing the United States and from Americans preserving their agency to act with intent. An adversary learning how to alter these realities is an existential threat — especially when ideas are that adversary’s core weapon.
Ansonsten finden sich eine ganze Reihe von Zuschreibungen, die sich ziemlich gut auch umgekehrt anwenden lassen:
Zitat[...] But narratives rule Russia, they have got us where we are today with Russia, and they will shape Russia’s foreign policy for years to come. [...]
Zitat[...] The Kremlin thus seeks not just to compete with the United States but to diminish US power and global influence. [...]
Zitat[...] Russian information-based warfare and reflexive control specifically have been among the stronger Russian capabilities and a core element of Russia’s strategy against the United States for years. Reflexive control is how Russia fights, and it is one of the true ways in which Russia poses a threat to America beyond its nuclear arsenal. Russia’s true sphere is its global information space — communities penetrated by the Russian narratives, including in the United States. [...]
Mir scheint der eigentliche Kampf wird hier nicht gegen Russland ausgetragen, sondern gegen die Normalisierung dieser Vorstellung:
ZitatAllowing Russia to win in Ukraine would result in a reshaped global order that favors US adversaries and normalizes the following ideas:
- [...]
- The United States will face an international environment in which moral
relativism further resurges and values further erode, fueled by arguments to the effect of if Russia won, maybe they were not that bad, maybe it wasn’t a black and white issue after all.
Keine simplen Schwarz-Weiß-Narrative mehr, aus denen sich eine einzelne, unzweideutige richtige Antwort ergibt, welcher Wille umgesetzt werden muss.
Ansonsten finden sich eine ganze Reihe von Zuschreibungen, die sich ziemlich gut auch umgekehrt anwenden lassen:
Man wird den Verdacht nicht los, dass die Sicht der meisten staatstragenden westlichen Analysten auf den Rest der Welt außerhalb ihrer behaupteten Wertegemeinschaft eine reine Projektion der eigenen Denkweise ist, die sich tautologisch als objektives Urteil begründet, indem sie ihr eigenes Scheitern als einzig richtige und hegemoniale Weltanschauung zum Beweis dafür erklärt, dass der Feind sie bereits zu stark mit seiner falschen Ideologie unterwandert hat.
Egal ob er nun in Moskau oder in Beijing, in Teheran oder in irgendeinem Qatarischen Luxushotel sein Zentrum des Bösen hat - auf jeden Fall behauptet der Feind zwar, er wolle lediglich die Vorherrschaft Amerikas und seiner Verbündeten zugunsten einer multipolaren Weltordnung beenden, doch in Wahrheit will er selbst zur globalen Vorherrschaft werden.
Das Ziel des Feindes ist es nicht, dem eigenen nationalen Interesse innerhalb der im Wettbewerb der Wirtschaftsstandorte und Machtsphären zur ewigen Konkurrenz verdammten Weltgemeinschaft mehr Geltung zu verschaffen, sondern er trachtet insgeheim danach, jenes eigene Interesse durch perfide Manipulation, Desinformation und Verdrehung der Wirklichkeit in den Köpfen westlicher Bevölkerungen zu verankern, um ihnen somit vorzugaukeln, es handele sich dabei auch um ihre Interessen.
Dabei ist der Feind einerseits zu schwach, um seine Weltherrschaftsambitionen militärisch und/oder ökonomisch zu erzwingen, verfügt aber dafür andererseits über eine schier unerschöpfliche, unbezwingbare Manipulationskraft, die es ihm erlaubt, den BewohnerInnen der freien Welt ihre freiheitsliebenden Köpfe so dermaßen zu verdrehen, dass sie sich einbilden, die Unfreiheit, die der Feind zur Grundlage seiner Herrschaft macht, sei in Wahrheit der einzige Weg zu einer Befreiung, nach welcher sie sich nur deshalb sehnen, weil die Propagandamaschine des Feindes ihnen bereits eingeredet hat, sie seien gar nicht frei.
Die Methoden des Feindes sind perfide und undurchsichtig. Sie zielen nicht auf den klaren Verstand der aufgeklärten westlichen Köpfe, die gegen seine ansteckende, falsche Geisteskrankheit immun sind, sondern auf emotionale Ansprache und Verwirrung jener schwachen Geister, die er durch seine allgegenwärtige Propaganda bereits verunsichert, und somit von einem klaren Bekenntnis zur richtigen Seite abgehalten hat.
Wenn der Feind öffentlich behauptet, er akzeptiere, dass die Welt eine Kugel sei, dann meint er damit eigentlich, dass sie eine Scheibe ist, und spielt dabei im Hintergrund mit der Hundepfeife eine Partitur verborgener Wünsche an, die aus einer irrationalen Sehnsucht nach einfachen Erklärungen erwachsen, deren Keim der Feind selbst in den Herzen einer Opfer installiert hat.
Die politischen, publizistischen und staatswissenschaftlichen Führer der richtigen westlichen Meinung und Haltung können ihren eigenen Bevölkerungen nicht mehr über den Weg trauen, denn die sind vom autoritären Feind bereits zu sehr desinformiert, emotional manipuliert, und gegen die Demokratie aufgehetzt worden, als dass sie noch klar sehen könnten, wie demokratisch ihre gewählte Führung in Wahrheit ihre souveränen Interessen vertritt und über ihre Schicksale entscheidet.
Mir scheint der eigentliche Kampf wird hier nicht gegen Russland ausgetragen, sondern gegen die Normalisierung dieser Vorstellung:
Damit der Feind nicht gewinnt, muss er nicht nur militärisch bekämpft und ökonomisch sanktioniert werden, sondern er muss vor allem an der weiteren Verbreitung seines antidemokratischen Gedanken- und Seelengiftes gehindert werden. Wenn der Feind die Informations- und Meinungsfreiheit im freien Westen für seine eigenen schändlichen, und unfreien Zwecke missbraucht, dann ist es die Aufgabe demokratischer Führung, das Volk vom freien Gebrauch falscher Information abzuhalten, und dafür zu sorgen, dass es von demokratischen Expert*innen und Meinungsführer*innen richtig informiert wird.
Eine Abschiebung wäre vermutlich nicht der Weg sowas zu machen, eine Auslieferung wäre wahrscheinlicher. Die Totalverweigerung würde auch bei uns strafrechtlich verfolgt und auf ein Rechtshilfeersuchen bliebe da dann auch nur rabulistischer Spielraum.
Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestags hat dazu auch was erarbeitet, denke auf der Grundlage kann in beide Richtungen argumentiert werden zur Auslieferung, für Abschiebung sieht es schwieriger aus.
Ich halte das für eine konzertierte Aktion, wahrscheinlich hat bei einem der GX/EU-Treffen Zelensky angefragt was man da machen kann und letztlich hilft es den EU-Ländern in mehrerlei Hinsicht, man löst das Problem des Nachschubs und man entlastet die Sozialausgaben massiv.
Es fingen quasi 10 stellen gleichzeitig an darüber zu "diskutieren", wenn sowas passiert wurde längst eine Entscheidung getroffen und die wird als "Diskussion" darüber verkündet.
Und da ja auch Bauernschläue schlau ist, wie will man sichern das die sich freiwillig melden und abreisen, in der Regel tun die Leute das nach Ausreiseaufforderung nicht - wir haben nicht das nötige Personal um jedem hinterherzulaufen.
Die USA sammeln dann mal die kleinen Preise auf.
https://www.reuters.com/world/…ion-agreement-2023-12-06/
ZitatUS and Sweden sign Defence Cooperation Agreement
December 6, 2023
https://www.reuters.com/world/…-pact-with-us-2023-12-14/
ZitatFinland to sign defence pact with US
December 14, 2023
https://www.reuters.com/world/…nce-agreement-2023-12-19/
ZitatDenmark, U.S. reach defence agreement
December 19, 2023
Da sie weitere Dehnung nicht wirklich gebrauchen können, würde ich da aktuell eine Umverteilung innerhalb von Europa erwarten und gerade genug Ressourcen, um die besten Möglichkeiten die Russen besser zu überwachen oder zu ärgern auszunutzen.
Putin hat die 3 Tage nie erwähnt, war die US-Seite. Wobei sie Kiev zweifellos in 2 Tagen zu einer Ruinenstadt machen könnten, da gibt's genug Äußerungen weshalb sie es nicht tun, verstehen Transatlantiker nur nicht.
Mach mal ein bisschen Steuern locker, die Thinktanks thinken wieder:
Dieser Beitrag erschien durch Kooperation mit Deutsche Welle
Angriff auf NATO immer realistischer- Deutschland, die Ukraine und die Militarisierung des Alltags
Doch noch immer sei die deutsche Rüstungsproduktion nicht signifikant gestiegen, kritisiert DGAP-Analyst Christian Mölling: „Wir fangen nicht an, neue Produktionskapazitäten aufzubauen, die uns befähigen würden rechtzeitig fertig zu sein mit Blick auf die Deadlines, die wir in unserem Papier genannt haben.“
Die schreiben was auf ein Papier und niemand hält sich dran, ich werde verrückt!
Da sie weitere Dehnung nicht wirklich gebrauchen können, würde ich da aktuell eine Umverteilung innerhalb von Europa erwarten und gerade genug Ressourcen, um die besten Möglichkeiten die Russen besser zu überwachen oder zu ärgern auszunutzen.
A propos Umverteilung innerhalb Europas - Offenbar hat die deutsche Führungsmacht es so eingerichtet, dass sie sich die Stationierung einer kriegstüchtigen Heeresbrigade in Litauen von der Regierung des baltischen Frontstaates kofinanzieren lässt:
Die geplante dauerhafte Stationierung einer Bundeswehr-Brigade in Litauen stellt das baltische Land vor finanzielle Probleme. Insbesondere die Kosten für die zivile Infrastruktur zur Unterbringung der deutschen Soldaten und ihrer Familien waren bislang nicht eingeplant, hatte der deutsche Militärattaché in Vilnius nach Berlin gemeldet. Allerdings gaben diese Informationen den Stand vor zwei Monaten wieder.
Der Bericht aus Vilnius, über den als erster der Spiegel am (heutigen) Mittwoch berichtete, stammt vom 1. November. Der Attaché hatte darin von den Finanzierungssorgen berichtet, weil Litauen parallel die Infrastrukturanforderungen der Bundeswehr erfüllen und gleichzeitig die Beschaffung von schweren Kampfpanzern stemmen müsse. Das Land sei durch die Ankündigung des deutschen Verteidigungsministers Boris Pistorius im Juni, nun doch dauerhaft eine deutsche Kampfbrigade zu stationieren, völlig überrascht worden.
Bis zur Stationierungsentscheidung habe Litauen für die damals noch vorgesehene rotierende deutsche Brigade bis zu 600 Millionen Euro an Kosten für die Infrastruktur eingeplant, heißt es in dem Bericht. Für eine dauerhafte Stationierung sei dieser Betrag allerdings viel zu niedrig angesetzt. [...]
Offenbar hat der Balte nicht bedacht, dass die kameradschaftliche Solidarität deutscher Wertekampftruppen nicht umsonst, und dass #Freiheit nicht zum Nulltarif ohne entsprechende Eigenverantwortung zu haben ist.
Allerdings hat man zwar im deutschen Kriegsministerium durchaus den unbändigen politischen Willen zur militärischen Führung manifestiert, aber dabei offenbar seinerseits nicht bedacht, dass man auch als deutscher Militärführer ein entsprechend physisch vorhandenes mlitärisches Gewaltpotenzial, nebst ausreichender Humanressourcen zu dessen fachgerechter Bedienung braucht, das den Führungsanspruch dann auch in die praktische Tat umsetzen kann.
Eine deutsche Kampfbrigade soll im Ernstfall Litauen vor einem russischen Einmarsch verteidigen. Für Boris Pistorius ein Prestigeprojekt, doch noch fehlt es an allem: Geld, Panzern – und Soldaten.
Boris Pistorius lächelt, als er seine Unterschrift unter das Dokument setzt: Mit seinem litauischen Amtskollegen Arvydas Anusauskas besiegelt er am 18. Dezember vor laufenden Kameras ein Dokument, das in die Geschichte eingehen wird: Es ist der Fahrplan für die deutsche Litauen-Brigade, eine deutsche Kampfbrigade, die ab 2027 voll einsatzfähig und dauerhaft in dem baltischen Staat stationiert werden soll.[...]
Auf die Frage von ARD-Moderatorin Tina Hassel, ob sich Litauen etwas mehr Tempo beim Aufstellen der Brigade wünsche, verzieht sich Landsbergis' Gesicht plötzlich zu einem verkrampften Lächeln. Der Minister stockt, scheint kurz von der Rolle und blickt gedankenverloren an die Decke. Es dauert ein paar Sekunden, bis Landsbergis weiß, was er den (vermutlich) mehrheitlich deutschen Zuhörern an dieser Stelle mitgeben will.
Er sei nicht sicher, was man in Deutschland über die Brigade denke, aber für Litauen sei sie "eine der wichtigsten sicherheitspolitischen Entscheidungen in diesem Jahrhundert". Dass die Bedeutung für Deutschland offenbar deutlich geringer ist, wollte der litauische Chefdiplomat so direkt nicht sagen, aber ließ sich an seiner Reaktion ablesen.
Umfragen bestätigen das: So ergab etwa eine Befragung im "Sicherheitsreport 2023" im Februar dieses Jahres, dass zwar viele Deutsche Russland als Bedrohung sehen. Doch befürworteten nur 40 Prozent einen deutschen Militäreinsatz zur Verteidigung des Baltikums, sollte Russland dort einmarschieren. Ein gleich hoher Prozentsatz forderte hingegen, dass Deutschland sich aus so einem Konflikt heraushalten sollte. Eine Studie der Körber-Stiftung vor wenigen Wochen kam zu einem ähnlichen Ergebnis.
Ist die Zeitenwende schon zu Ende? [...]
Etwas ungünstig wirkt sich also womöglich der leidige Umstand aus, dass das deutsche Volk den Enthusiasmus seines sozialdemokratischen Kriegsministers für die Verteidigung litauischer Souveränität durch deutsche Panzerbatallione nicht so mehrheitlich teilt, wie man es sich in den demokratischen Führungszentren in Berlin und Vilnius vielleicht wünschen mag. Hier ist dringend mehr Aufklärung vonnöten, und deutsche Qualitätsmedienredakteure - wie hier beispielhaft von t-online-Mann Daniel Mützel vorexerziert - sollten sich mehr dazu in die Pflicht genommen sehen, dem Wähler klarzumachen, dass er auch militärische Führung bekommt, wenn er politische Führung bestellt, denn...
[...] International könnte der Druck kaum größer sein: Deutschland hat der Nato bis 2025 eine einsatzbereite Division zugesagt, die Kampfbrigade in Litauen ist Teil davon. Nicht zuletzt ist die Erwartungshaltung in Litauen gewaltig: Für den baltischen Staat mit seinen rund 15.000 Soldaten sei die deutsche Brigade "wie eine zweite Armee", so der litauische Verteidigungsminister Arvydas Anusauskas.
Die großen Worte aus Berlin und Vilnius drohen bereits jetzt die Erwartungen so in die Höhe zu schrauben, dass sie kaum erfüllbar scheinen. Denn das Prestigeprojekt soll auf fast wundersame Weise gelingen – während die bekannten Strukturprobleme der Bundeswehr ungelöst bleiben. Auch sind die zentralen Fragen der Brigade ungeklärt: Wie teuer wird sie und wie wird sie finanziert? Wo kommen die Soldaten her, wo die schweren Waffen und die Ausrüstung? [...]
...schliesslich hat die demokratische Führung der demokratischen Bundeserepublik Deutschland der demokratischen Bürger*inneninitiative NATO bis 2025 eine bei der Russenbekämpfung zu allem einsatzbereite Division zugesagt und ein deutscher Politiker muss sich daran messen lassen, wie er zu seinem Wort steht - koste es was es wolle.
Leider will es wohl ziemlich viel kosten:
[...] Von dieser mangelnden öffentlichen Rückendeckung scheint sich der deutsche Verteidigungsminister nicht beeindrucken zu lassen. Boris Pistorius führt, wenn auch vorerst vor allem mit Worten. Denn viel ist noch nicht passiert hinsichtlich der Litauen-Brigade, das meiste ist noch in der Planungsphase.[...]
Nur wo kriegt man bis 2027 die 5.000 militärischen und zivilen Kräfte her? Laut Generalinspekteur Carsten Breuer wolle man "vorerst" auf Freiwilligkeit setzen. Ob das klappt, ist fraglich. In Ministeriumskreisen sieht man die Personalfrage ohnehin als das größte Problem. Bekannt ist, dass die Bundeswehr seit Jahren mit Personalmangel und unbesetzten Dienstposten zu kämpfen hat. Nicht auszuschließen ist daher, dass am Ende einige Tausend Soldaten per Befehl ans Baltikum verlegt werden.
Doch noch setzt das Verteidigungsministerium auf bewährte Lockmittel: Mit "attraktiven Angeboten" wie Prämien will sie Soldaten zum Einsatz an der Nato-Ostflanke ködern.
Die können vor allem für Offiziere üppig ausfallen: Laut "Spiegel" soll ein alleinstehender Hauptfeldwebel etwa einen steuerfreien monatlichen Auslandszuschlag in Höhe von 2.050 Euro am Standort Rukla erhalten, ein Oberstleutnant mit Familie sogar einen Zuschlag von 3.878 Euro. Für jeden Tag Dienst in Litauen sollen zudem zwei Tage Lebensarbeitszeit verrechnet werden.[...]
Immerhin scheint es hier bei der Besoldung des Staatspersonals doch bedeutend großzügiger zuzugehen, als beim sonstigen öffentlichen Dienst. Auch hier geht die Bundesregierung mutig voran und setzt den Bürger*innen in der Rezession bei steigender Arbeitslosigkeit Anreize, um sich für das Gemeinwohl zu engagieren. Denn wer braucht schon Pflegekräfte, Kinderbetreuung oder zivile Verwaltungsbeamt*innen, wenn die freiheitlich demokratische Grundordnung selbst unter feindlichem Beschuss steht?
[...] Doch der eigentliche Knackpunkt sind die schweren Waffen, also Kampfpanzer für das Panzerbataillon und Schützenpanzer für die Panzergrenadiere. Ziel der Stationierung ist die Abschreckung einer aggressiven Großmacht, entsprechend hatte Deutschland seinem baltischen Schützling "schwere Kräfte des Heeres" zugesagt. Doch wo kommen die her?
Das Heer galt schon vor dem Ukraine-Krieg als "blank". Die Zeitenwende hat aufgrund der deutschen Ukraine-Unterstützung paradoxerweise erst mal dazu geführt, dass die Bundeswehr weiter ausgeweidet wurde. Bestes Beispiel ist das Panzerbataillon 203, das den Kern der Litauen-Brigade darstellen soll. Die Einheit hatte 18 ihrer Leopard-2-Panzer an die Ukraine abgegeben. Diese wurden zwar in der verbesserten Version 2A8 nachbestellt und sollen bis 2026 ausgeliefert werden, um rechtzeitig in Litauen zu sein.
Aber wo sind die anderen? Das Bataillon 203 hat auf dem Papier 44 Kampfpanzer, abzüglich der 18 für Kiew blieben noch 26. Doch nach t-online-Informationen sind die Systeme nur teilweise einsatzfähig, viele müssen von der Industrie gewartet werden. Laut einer Antwort des Bundesverteidigungsministeriums auf eine entsprechende Anfrage von t-online könnte es sogar den Großteil der Leoparden betreffen:
Demnach erklärt eine Sprecherin, dass das Panzerbataillon 203 aktuell "mit einigen Panzern und den immer für die Ausbildung vorgesehen Simulatoren" seine grundsätzliche Befähigung sicherstelle. Mit einigen Panzer und Simulatoren? Das klingt nicht unbedingt nach den schweren Kräften des Heeres, die Litauen vor einer russischen Bedrohung schützen sollen.
"Umso wichtiger ist es, dass wir möglichst zügig nachbestellen und die Zeitenwende endlich auch in der Rüstungsproduktion umsetzen", sagt der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter t-online. Der Oberst a.D. warnt: "Deutschland darf keine Operettenarmee ins Baltikum schicken", das wäre international eine "Blamage".[...]
t-online-Wertepartner und Stichwortgeber Oberst Roderich bringt es auf den Punkt: Jetzt ist nicht die Zeit für verspielte Operetten, sondern für donnernde Wagner-Opern. Das ist Europa-Regisseur Deutschland seinem eigenen Führungsanspruch vor dem internationalen Publikum einfach schuldig.
Eine Reaktion auf diese angeblichen Offerten der Russen für einen Waffenstillstand:
https://www.nytimes.com/2023/1…ukraine-military-aid.html
ZitatUkraine Doesn’t Need All Its Territory to Defeat Putin
The new report in The New York Times that Russia is quietly signaling a readiness to freeze the war in Ukraine is both suspicious and tantalizing.
Nicht verdächtig, bezüglich dass es dieses Signal geben soll, sondern bloß, ob es ernst gemeint ist und irgendwelche anderen Zwecke verfolgt:
ZitatThe caveats are many: An armistice would leave Vladimir Putin in control of about a fifth of Ukrainian territory. He is not trustworthy; he could use prolonged negotiations to bolster his forces for a renewed push, or to lull Western lawmakers into cutting aid for Ukraine; he may be stalling in the hope that Donald Trump, his preferred choice for president, will return to the White House and stiff Ukraine.
But if Mr. Putin turns out to be serious, Ukraine should not pass up an opportunity to end the bloodshed. Recovered territory is not the only measure of victory in this war.
Vermutlich kommt diese Deutung aus einer Mischung der Überzeugung, dass die Russen in einer schlechten Lage sein müssen (durch hohe Verluste, durch die Sanktionen), [...]
Dieser Artikel demonstriert diese Überzeugung:
ZitatAlles anzeigenAnd stopping the fight is not to grant Mr. Putin a victory, however loudly he may claim one. Ukraine and much of the world will not accept his annexation of any Ukrainian territory. Russia’s army has been mauled and humiliated and the country’s economy has been severed from the West. Mr. Putin launched the invasion 22 months ago convinced that it really would be a “special military operation” — that the Ukrainian government would promptly cave, that the West would prove impotent, and that a Moscow-installed quisling would ensure Ukraine never became independent, successful, free or joined to the European Union.
Instead, Russia was forced into a chaotic retreat from Kyiv and plunged into a terribly costly war with a stalwart Ukraine backed by billions of dollars worth of American and European arms and funds. It took Russian forces, led by mercenaries, more than a year and massive casualties to capture one city, Bakhmut; another key town, Avdiivka, is still in Ukrainian hands despite wave after wave of soldiers, many of them ill-prepared reservists and conscripted convicts, thrown against it.
Untold thousands of Russian soldiers have been sent to their slaughter and untold thousands more of Russia’s best and brightest have fled the country, whether to avoid the war or imprisonment for opposing it. Mismanagement of the war prompted a short-lived mutiny by the head of the mercenary Wagner Group, Yevgeny Prigozhin, followed by his death in a plane crash almost certainly engineered by the Kremlin.
Crushing sanctions have put an end to nearly all business with the West and have fueled spiraling inflation, although Mr. Putin has found ways for his cronies to profit nonetheless. And while the Russian economy got a short-term boost from feeding the military machine and filling the gaps left by sanctions, long-term prospects are bleak.
Mit dieser Perspektive glaubt man die USA haben durch ihren Ukrainekurs bereits enorme Erfolge erzielt. Denke eine recht typische Einschätzung im US-Kommentariat.
Alles anzeigenEine Reaktion auf diese angeblichen Offerten der Russen für einen Waffenstillstand:
https://www.nytimes.com/2023/1…ukraine-military-aid.html
Nicht verdächtig, bezüglich dass es dieses Signal geben soll, sondern bloß, ob es ernst gemeint ist und irgendwelche anderen Zwecke verfolgt:
Dieser Artikel demonstriert diese Überzeugung:
Mit dieser Perspektive glaubt man die USA haben durch ihren Ukrainekurs bereits enorme Erfolge erzielt. Denke eine recht typische Einschätzung im US-Kommentariat.
Ich bin mir nicht so sicher, dass das wirklich eine allgemeine "Überzeugung" darüber zum Ausdruck bringt, dass Russland bereits entscheidend geschwächt wurde.
Da haben sicher einige besonders werteorientierte Kommentatoren ein Bedürfnis, sich die Lage weiter schönzureden, aber es sieht für mich vielmehr danach aus, als käme auch das "liberale" US-Kommentariat und seine diversen Stichwortgeber aus den anonymen Regierungskreisen langsam zu der Erkenntnis, dass ihr Commander in Chief durch sein umfängliches Engagement im Kampf gegen die Feinde der #Freiheit bis zum letzten Ukrainer und zum letzten palästinensischen Kleinkind sowohl seine Chancen auf einen politischen Sieg an der Heimatfront, als auch die anfänglich so bedingungslose Solidarität seiner transatlantischen Wertepartner entscheidend geschwächt hat, und dass es nun höchste Eisenbahn wäre, wenigstens mal eine der zwei Fronten einzufrieren, damit das bis zu den Präsidentschaftswahlen im November nicht noch schlimmer wird.
Die Schwäche der Imperialen Führung kann man allerdings als staatstragender Kolumnist eines weit über die Grenzen des Imperiums hinaus rezipierten Hochqualitätsmediums nicht offen zugeben, und muss das daher gegenüber dem eigenen Wahlpöbel und dem Rest der Welt als Erfolgsgeschichte verkaufen.
For two years, Biden and Zelenskyy have been focused on driving Russia from Ukraine. Now Washington is discussing a move to a more defensive posture.
[...] The White House and Pentagon publicly insist there is no official change in administration policy — that they still support Ukraine’s aim of forcing Russia’s military completely out of the country. But along with the Ukrainians themselves, U.S. and European officials are now discussing the redeployment of Kyiv’s forces away from Ukrainian President Volodymyr Zelenskyy’s mostly failed counteroffensive into a stronger defensive position against Russian forces in the east, according to the administration official and the European diplomat, and confirmed by a senior administration official. This effort has also involved bolstering air defense systems and building fortifications, razor wire obstructions and anti-tank obstacles and ditches along Ukraine’s northern border with Belarus, these officials say. In addition, the Biden administration is focused on rapidly resurrecting Ukraine’s own defense industry to supply the desperately needed weaponry the U.S. Congress is balking at replacing.[...]
For Biden, navigating the nearly two-year-old war in the middle of a tough election campaign — with former President Donald Trump and other Republican candidates openly mocking his efforts — will prove tricky at best. As it helps Ukraine shift to a more defensive posture, the Biden administration can’t appear to be handing the advantage to Putin after insisting since the war began in February 2022 that it stands fully behind Zelenskyy’s pledge of victory over Moscow.
“Those discussions [about peace talks] are starting, but [the administration] can’t back down publicly because of the political risk” to Biden, said a congressional official who is familiar with the administration’s thinking and who was granted anonymity to speak freely. [...]
Schuld daran sind natürlich vor allem die Republikaner, die dem Führer der freien Welt die fiskalische Gefolgschaft verweigern. Und selbstverständlich hält man an dem Mythos fest, es liege allein in der Hand des ukrainischen Volkes in Gestalt seines furchtlosen Anführers, über die weitere strategische Ausrichtung der durch sie in die blutige Praxis umgesetzten westlichen Kriegführung zu entscheiden.
[...] In an interview on Dec. 21, John Kirby, head of strategic communications at the National Security Council, said that with Washington “nearing the end of our ability” to provide military assistance to the Ukrainians because Republicans have blocked Biden’s request for roughly $60 billion more in aid, the Biden administration is “very much focused on helping them on offense and defense.”
“We are having literally daily conversations with the Ukrainians about the battlefield, about what their needs are and their intentions,” Kirby said. But he added: “I’m not going to telegraph to the Russians what the Ukrainian strategy is in the coming months.”
At his year-end news conference in early December, Zelenskyy said Ukraine was preparing new proposals to end the war but he added that he would not alter his insistence that Russia withdraw all forces. Kirby reaffirmed the administration line that “we are not dictating terms to President Zelenskyy.” Instead, he said, the White House is helping Zelenskyy to “operationalize” his own peace proposal “with interlocutors around the world.”
Over the past year — with U.S. military support flagging fast on Capitol Hill and Zelenskyy’s once-vaunted counteroffensive failing since it was launched in June — Biden has shifted from promising the U.S. would back Ukraine for “as long as it takes,” to saying the U.S. will provide support “as long as we can” and contending that Ukraine has won “an enormous victory already. Putin has failed.”
Some analysts believe that is code for: Get ready to declare a partial victory and find a way to at least a truce or ceasefire with Moscow, one that would leave Ukraine partially divided. [...]
Kenner des staatstragenden deutschen Politikexpertentums werden sich daran erinnern, dass transatlantisch venetzte Koriphäen der kriegswissenschaftlichen Forschung wie Professor Carlo M. bereits vor Monaten den Vorwurf etrüstet zurück wiesen, der Westen verweigere sich kategorisch der Verhandlung mit dem Regime Putin und strebe mit der Unterstützung der ukrainischen Offensivbemühungen die Vernichtung Russlands an, und statt dessen darauf abstellten, man wolle damit vor allem den Russen verhandlungsbereit schiessen und gleichzeitig "die Ukraine" in eine bessere Verhandlungsposition bringen.
[...] “Biden’s victory comment has the virtue of being true,” said George Beebe, a former chief of Russia analysis for the CIA who is now head of strategy for the Quincy Institute for Responsible Statecraft. But “time has become a stark disadvantage when it comes to Ukraine’s manpower and industrial capacity, and that’s true even if the West continues its support. The longer this goes on the more we’re going to have to concede up front just to get the Russians to the negotiating table.”
A shift to defense could buy Ukraine the time it needs to eventually force Putin into an acceptable compromise. “It’s very likely that going to a defensive posture would allow the Ukrainians to conserve resources while making future Russian progress look unlikely,” said Anthony Pfaff, an intelligence expert at the U.S. Army War College who co-authored a study that anticipated Putin’s Ukraine invasion years before it happened.
The European diplomat based in Washington said that the European Union is also raising the threat of expediting Ukraine’s membership in NATO to “put the Ukrainians in the best situation possible to negotiate” with Moscow.[...]
Interessant ist hier auch der Verweis auf die immer wieder ostentativ angesprochene Aussicht auf NATO-Mitgliedschaft der Ukraine als Druckmittel (und nicht so sehr als ernsthafte Perspektive).
Jetzt kann man natürlich einwenden, dass sei halt das politische Nischenblatt POLITICO und nicht die renommierte New York Times, aber angesichts der Tatsache, dass dieses Medium mittlerweile dem deutschen Springer-Konzern gehört, dessen sonstige Publikationen in dieser Angelegenheit bisher nun nicht gerade als besonders russenfreundlich aufgefallen sind, würde ich deren Bericht über die Einschätzungen diverser anoymer Insider aus dem US- und EU-Apparat hier tatsächlch mehr Nachrichtenwert zugestehen, als dem Kommentar eines altgedieneten Qualitätsredakteurs der New York Times.
A propos Russland schwächen...
Russia's deputy prime minister says almost all the country's oil exports this year have been shipped to India or China. India is the far bigger growth market as western countries sanction Moscow.
Alles anzeigen[...] Novak said China's share of Russian exports had grown to around 45-50%. But the deputy prime minsiter also said that, of the two markets, it was India where Russian sales were growing most rapidly.
"Earlier, there bascially were no supplies to India; in two years, the total share of supplies to India has come to 40%," Novak said.
India has even been able to purchase exported Russian crude oil, sometimes at a discount, refine it, and then sell it to Europe. This is partly possible because refineries often use crude from various sources, making it difficult or impossible to define where the end product originally hailed from.
The EU's top foreign policy official, Josep Borrell, told Reuters earlier this year that the bloc was both aware of the reported issue and looking for ways to halt or limit the practice.
"That India buys Russian oil, it's normal. And if, thanks to our limitations on the price of oil, India can buy this oil much cheaper, well the less money Russia gets, the better," Borrell said this March. "But if they use that in order to be a center where Russian oil is being refined and by-products are being sold to us ... we have to act."
Deputy Prime Minister Novak also told Rossiya-24 on Wednesday that Russia was sticking to its supply cut pledges as a member of the OPEC+ group of oil-producing countries. He said he anticipated an oil price similar to current levels in 2024, around $80-85 (roughly €72-77 at the current exchange rate) per barrel.
He predicted that Russian oil and gas export revenues would total almost 9 trillion rubles (roughly $98 billion) for the year, a level similar to 2021, the last year before the invasion of Ukraine and subsequent sanctions.
The oil and gas industry accounts for around 27% of Russia's GDP, according to Novak, and around 57% of its export revenues. He said Moscow remained open to other buyers.
"There are a lot of people who want to buy Russian oil. These are Latin American countries, African countries, and other countries of the Asia-Pacific region," he said. [...]
Jaja. Das sagt halt so ein Putinknecht. Die lügen doch wenn sie nur den Mund aufm...
Allies discuss ways to ‘toughen up’ key sanction as Moscow circumvents limits on seaborne crude
Alles anzeigen[...] One senior European government official said “almost none” of the shipments of seaborne crude in October were executed below the $60-a-barrel limit that the G7 and its allies have attempted to impose.
“The latest data makes the case that we’re going to have to toughen up . . . there’s absolutely no appetite for letting Russia just keep doing this,” the official said.
EU officials have held discussions in recent days on reinforcing the cap, including options for strengthening enforcement or clamping down on Russia’s access to the used oil tanker market.
Concerns among western officials are backed up by official Russian statistics on oil sales in October, which Moscow says shows the average price received was above $80 a barrel. While Russian economic statistics have been questioned during the war, the level recorded is the basis for how much Moscow taxes oil exports.
The jump in Russian prices has dealt a blow to G7 efforts to limit the funds flowing to the Kremlin to fund its full-scale invasion of Ukraine, and comes as Kyiv has made only limited progress in its counteroffensive.[...]
G7 members and Australia introduced the price cap measures for crude oil last December, aiming to squeeze Russia’s revenues by cutting off access to western services such as shipping and insurance unless traders abided by the $60 limit.
While the measures enjoyed some early success, Russia has proved adept at countering them, building up its so-called “shadow fleet” of ageing oil tankers to circumvent western markets, for example.
The average price of Urals, Russia’s main export grade, moved above the $60 limit this summer as oil prices rallied due to supply cuts by Saudi Arabia and Moscow with the wider Opec+ cartel, but a substantial portion continued to trade below that level.
But by late September the FT reported that almost three-quarters of all seaborne Russian crude flows travelled without western insurance in August, a key sign that more were starting to circumvent the cap.
In October, only 37 of the 134 vessels that shipped Russian oil held western insurance and officials say the number operating below the cap is now likely to be much lower.
European officials are concerned that some western insurance providers have been given false declarations from Russian oil companies or traders, which must provide written assurances the crude is priced below $60. One mechanism by which this has been achieved previously is by inflating shipping costs.
Western officials say they remain committed to the price cap, even as they acknowledge few barrels still trade below it. [...]
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