Cold War Reloaded - Der neue Ost-West Konflikt

  • Zitat

    In "the weapons recovered from the battlefield we continue to find different electronics," said Vladyslav Vlasiuk, who advises the president's chief of staff on sanctions policy.


    Auch noch von gestern:


    https://www.reuters.com/market…-ukraine-data-2023-04-14/


    Zitat

    April 14 (Reuters) - A Chinese company bought at least $7.4 million worth of copper alloy ingots from a plant in a Russian-annexed region of Ukraine that is subject to Western sanctions, according to Russian customs data reviewed by Reuters.

    Zitat

    The Chinese firm, Quzhou Nova, bought at least 3,220 tons of copper alloy in ingots worth a total of $7.4 million from the Debaltsevsky Plant of Metallurgical Engineering between Oct. 8, 2022 and March 24, 2023, according to the data.


    The plant is located in the Donetsk region of eastern Ukraine, close to the border with Luhansk. Both Donetsk and Luhansk were among four Ukrainian regions that President Vladimir Putin claimed last September as part of Russia.


    Wenn sich dieses Werk in Debalzewo befindet, war es seit 2015 unter separatistischer Kontrolle muss also nichts sein, was nicht auch schon vorher mal passiert ist.


    Sieht ein bisschen nach Kampagne aus.

  • Nur noch ein bisschen mehr noch schwerere Waffen und dann gibt der Russe auf und ist endlich verhandlungsbereit.

    Putin erleichtert Einberufung zum Militär

    Bis zuletzt konnten Russen dem Militärdienst entgehen, indem sie sich nicht an ihrer registrierten Adresse aufhielten. Mit einem neuen Gesetz hebelt Präsident Putin dies nun aus.

    [...] Künftig müssen Einberufungsbescheide nicht mehr persönlich überreicht werden, sondern können auf elektronischem Weg zugestellt werden. Online erfasste Wehrpflichtige dürfen Russland bis zur Vorstellung bei der Armee nicht mehr verlassen.

    Das Parlament in Moskau hatte das Gesetz am Mittwoch in einer Blitzabstimmung verabschiedet. Einige Abgeordnete beklagten, sie hätten gar keine Zeit gehabt, die mehr als 50 Seiten Gesetzestext richtig zu lesen. Viele Russen fürchten, dass nun erneut massenhaft Männer für den bald 14 Monate dauernden Krieg gegen die Ukraine eingezogen werden sollen. Der Kreml dementierte solche Pläne.

    Im Herbst waren bei einer teils chaotisch organisierten ersten Mobilisierungswelle Hunderttausende Männer ins Ausland geflohen. Andere Russen entgingen der Einberufung dadurch, dass sie nicht an ihrer Meldeanschrift wohnten, so dass der nur in Briefform gültige Einberufungsbescheid nicht zugestellt werden konnte. Dieses Schlupfloch will Russlands Führung nun schließen.

    Wer sich nicht innerhalb von 20 Tagen nach der Vorladung beim Militärkommissariat meldet, muss auch im Alltag mit drastischen Einschränkungen rechnen:

    • So dürfen Wehrdienstverweigerer nicht mehr Auto fahren - es soll ihr Führerschein ausgesetzt werden.
    • Auch eine Registrierung als Selbstständiger wird verboten.
    • Die Gewährung von Krediten sollen nicht mehr möglich sein.
    • Die Ausreise aus Russland soll ebenfalls verboten werden.
    • Zudem sollen sie keine Wohnungen und andere Vermögenswerte verkaufen dürfen.
  • Auch an der erweiterten zivilen Ostfront ist klare Kante gefragt:

    Drei Meter hoch, 200 Kilometer lang - Finnland baut Zaun an russischer Grenze

    Kaum ist Finnland der Nato beigetreten, haben die Arbeiten zum Bau einer Sperranlage zu Russland begonnen. Dabei geht es nach finnischen Angaben jedoch nicht darum, sich vor einer russischen Invasion zu schützen.

    [...] Der zuständige Projektleiter Ismo Kurki teilte mit, Ziel sei es nicht, eine Invasion zu stoppen. Vielmehr sollen etwa 200 der insgesamt 1300 Kilometer langen Grenze abgesichert werden, wo am ehesten Migranten erwartet werden könnten. Finnland befürchtet, dass die Regierung in Moskau eine große Zahl von ihnen nach Finnland weiterleiten könnte. Bisher war die finnisch-russische Grenze, die in großen Waldgebieten liegt, nur durch einen niedrigen Maschendrahtzaun markiert. Er sollte Rinder und andere Haustiere aufhalten, nicht jedoch Menschen. [...]

    Mal abgesehen von Putins Flüchtlingswaffe - Nicht dass sich da noch irgendwelche wehrdienstfähigen Russenlümmel feige ins Ausland absetzen, anstatt sich im Donbass gegen die westliche Wertegemeinschaft verheizen zu lassen.

  • Bis zuletzt konnten Russen dem Militärdienst entgehen, indem sie sich nicht an ihrer registrierten Adresse aufhielten. Mit einem neuen Gesetz hebelt Präsident Putin dies nun aus.


    Da sieht man mal wieder wie deppert die Russen sind, da digitalisieren die das ganze Land damit sie jedem Bürger seine Einberufung im staatlichen Email zustellen können...

    Im Innovationswunderland Deutschland reicht da eine rechtliche Zugangsfiktion der Briefpost oder ein Aushang bei Gericht (öffentliche Zustellung) wenn die Anschrift unklar ist.

  • Schließlich wäre das lediglich die Wiederherstellung des gegenwärtigen nachteiligen Verhältnis bei der Artillerie übernächstes Jahr und bis dahin geht man durch einen Mangel, vielleicht teilweise durch diese windige Südkorea-Leihgabe überbrückt. Ohne eine Annahme, dass Russland seinerseits zur Reduktion des Verbrauchs gezwungen ist, sind auch das nicht besonders gute Aussichten.

    Hatte ich ja geschrieben, dass es 1-2 Jahre Durststrecke geben wird, bis die Umstellung auf westliche Waffen vollzogen ist. Danach dürfte sich aber die Kampfkraft erhöhen.



    Wenn man selbst über deutlich mehr Soldaten verfügt, könnte man, wie du es beschrieben hast, diese gegen die Stellung anlaufen lassen. Man verliert zwar sehr wahrscheinlich mehr Leute als der Gegner, aber solange der Vorteil überwältigend ist, könnte man so auf eine kritische Reduktion auf der Gegenseite hinarbeiten, also Abnutzung.

    Das könnte man natürlich, aber wenn man eine Abnutzung plant, würde man meiner Einschätzung nach, eher da angreifen, wo keine Befestigungen vorhanden sind. Außerdem würde man die Front verlängern, statt verkürzen, wenn man über deutlich mehr Soldaten verfügt. Russland verfügt aber nicht über mehr Soldaten, sondern über mehr Reservisten.


    Durch den Artillerievorteil sollten in diesem Fall die russischen Verluste aber sogar geringer sein.

    Aber nur wenn alle in ihren Stellungen bleiben. Die Soldaten, die ihre Deckung verlassen, um vorzurücken, werden höhere Verluste haben.


    Die Russen haben nicht wirklich mehr Leute im Einsatz und dieses Vorgehen wäre wohl auch nicht sehr beliebt, inklusive bei der russischen Führung. Insofern nutzen sie einen anderen Vorteil nämlich bei der Artillerie (und auch Lufthoheit). Hier gilt die gleiche Kalkulation: Um die Stellung aufzuweichen, bevor sie genommen werden kann, wird mehr Munition verschossen als das, womit die Ukrainer kontern. Aber solange dabei deren Verbrauch zu Verfügbarkeit in einem schlechteren Verhältnis steht als bei den Russen wird Abnutzung erreicht. Mit anderen Worten solange die Russen ihre Verbrauchsrate aufrechterhalten können, aber die ukrainische runtergeht, wird das ukrainische Potential trotz höherem russischen Verbrauch erfolgreich abgebaut. Dabei wird außerdem Gerät zerstört und Soldaten werden getötet oder verwundet. Durch den Artillerievorteil sollten in diesem Fall die russischen Verluste aber sogar geringer sein.


    Dass die Ukrainer versuchen jede Stellung so lange wie möglich zu halten und immer wieder Verstärkung nachschieben, spielt dem in die Hände, denn der Vorteil der Verteidigung an einer Position nimmt tendenziell auch ab, wenn schon eine Weile darum gekämpft wurde. Außerdem haben die Russen mehr Mittel um Konzentrationen von Nachschub und Verstärkung im Hinterland zu treffen. Und wenn der Frontverlauf entsprechend gestaltet wird, etwa bei einer nicht geschlossenen Einkesselung, können auch die Zufahrtswege zu einer Stellung getroffen werden, was das Halten ebenfalls teurer macht.


    Diesen langsamen Prozess (und auch diese Effekte) haben wir in Bachmut gesehen. Es war natürlich lange das eigentliche Ziel, aber ein wirkliches Vordringen in das Stadtgebiet gab es erst in der letzten Phase. Allerdings, während die Russen sich zunächst langsam um Bachmut herumgearbeitet haben, haben sie schon die gesamte Zeit auf ukrainische Stellungen in der Stadt geschossen.


    Wird sie erfolgreich erobert und ggf. eine Gegenoffensive abgewehrt, dürften jedenfalls im Donbass auch keine großen Bewegungen warten - es sei denn die Ukrainer fallen irgendwann doch zurück - sondern das Aufrollen vom Rest der Linie und danach die nächste und vermutlich letzte Verteidigungslinie in der Region Richtung Kramatorsk und Slawiansk.

    Der Grundgedanke ist mir klar, ich finde ihn nur nicht überzeugend, sondern halte ihn für einen Versuch, ein strategisches Versagen in eine sinnvolle Taktik umzudeuten. So wie der gescheiterte Angriff auf Kiew dann ein Ablenkungsmanöver wird. Oder nachdem erst behauptet wurde, die Waffenlieferungen würde alle auf dem Weg zur Front von der russischen Luftwaffe vernichtet, hat man die jetzt alle absichtlich durchgelassen, damit der Westen mehr liefert. Oder die unaufhaltsame russische Artilleriewalze, die jetzt die stationäre russische Artilleriewalze geworden ist.


    Die Grundidee ist immer, dass die Ukraine und der Westen blöd sind und strategisch fehlerhaft agieren, z.B. Gebiete sinnlos halten, wogegen wenn die Russen weglaufen, sie einfach clever sind und Gebiete sinnvoll aufgeben. Ich sehe allerdings keine Anzeichen bisher, die für so eine überlegene Strategie Putins sprechen.


    Fast. Ich denke man kann diesen Aspekt am ehesten so charakterisieren, dass ein zu großer Teil der Kader nicht mehr in den Erhalt des Systems investiert war. Das beruhte meines Erachtens aber nicht wirklich auf einer Affinität für das westliche Modell. Diese Entwicklungsrichtung kam eher daher, weil es Offerten seitens des Westens gab und man halt keine Alternative hatte.

    Aber warum nicht? Ihr sozialer Status beruhte doch auf dem System. Und die Alternative war, so weiter zu machen wie bisher, wie in Nordkorea auch. Oder die chinesische Option, Kapitalismus und kommunistische Diktatur. Welchen Sinn macht es für einen kommunistischen Diktator, Demokratie einzuführen?


    Nun Gorbatschow hat ja schon einen eher schlechten Ruf in Russland, aber die Kommunistische Partei hat nun wirklich kein gutes Wort für ihn übrig. Wahrscheinlich bei ML nicht aufgepasst.

    Jetzt schon. Aber damals haben sie ihn zum Staatschef gemacht, also muss der Ruf da noch besser gewesen sein.

    Ich wollte darauf hinaus, dass die "Attraktivität des Westens" nicht zum Zusammenbruch der Sowjetunion geführt hat.

    Du hast gesagt, es gäbe kein Beispiel, wo ein Staat die westliche Demokratie eingeführt hat, weil sie den Eliten attraktiver erschien, als die Diktatur die sie vorher hatten.

  • Drei Meter hoch, 200 Kilometer lang - Finnland baut Zaun an russischer Grenze


    Kaum ist Finnland der Nato beigetreten, haben die Arbeiten zum Bau einer Sperranlage zu Russland begonnen. Dabei geht es nach finnischen Angaben jedoch nicht darum, sich vor einer russischen Invasion zu schützen.


    Schönes Narrativ haben sie da, wäre doch schade ...


    28. Februar 2023:


    https://www.bbc.com/news/world-europe-64802457


    Zitat

    Work on the fence at the Imatra border crossing started on Tuesday with forest clearance, while road construction and fence installation are planned to start in March.


    Anfang April: Finnland beigetreten


    Aber gut das erste Stück Zaun haben sie dann wohl doch erst im April gesetzt:


    https://yle.fi/a/74-20027205


    Zitat

    14.4 15:59


    The construction of a barrier fence on Finland's eastern border with Russia has commenced, the Finnish Border Guard announced in a press release.

  • Finnland übrigens in der Rezession habe ich nebenbei gesehen:


    https://www.bloomberg.com/news…eper-fourth-quarter-slump


    Zitat

    Finland’s economy contracted more in the fourth quarter than a flash estimate had indicated, affirming that the Nordic nation has entered a recession.


    Gross domestic product shrank 0.6% last quarter from the previous three-month period, when it contracted a revised 0.1%, Statistics Finland said on Tuesday. A flash estimate had indicated a 0.2% decline in output.

  • Marner Ist das neuerdings so viel gepriesene skandinavische/schwedische Wehrpflichmodell eigentlich mit dem Kantonsystem des Soldatekönigs vergleichbar?

    In Details vergleichbar, nie gleich, an und für sich aber nein.

    Die Skandinavier sind auf eine Art totale Verteidigung eingerichtet, bei einem Angriff geht das ganze Land in den Modus Krieg und Verteidigung, das gab es bei FW I. nicht, auch bestand keine Notwendigkeit. Vielleicht gibt's Ähnlichkeiten bei Wehrerfassung und Einberufung, dass das lokal gesteuert wird (vgl. Kreiswehrersatzämter bei uns "früher"), kenne auch die Struktur des schwedischen Territorialheers nicht so genau ob man da lokal eingesetzt wird. Was sicher vergessen ist ist der starke Reservistenbezug beider Strukturen in ihrer Qualität sind die aber ganz anders ausgeprägt Preußen hat sie als eigentlich noch verpflichtet aber freigestellt betrachtet mit der Dienstverpflichtung wie im alten Rom für 20 Jahre, während in Schweden ab und an gewehrübt wird.


    Wenn man so drüber nachdenkt schon viele Parallelen...

  • Putin erleichtert Einberufung zum Militär


    Bis zuletzt konnten Russen dem Militärdienst entgehen, indem sie sich nicht an ihrer registrierten Adresse aufhielten. Mit einem neuen Gesetz hebelt Präsident Putin dies nun aus.


    Also am 1. April hat die Frühjahrseinberufung von Wehrpflichtigen begonnen. Interessanterweise gab es am 30./31. März dazu dieses Ankündigung vom Verteidigungsministerium:


    https://telegra.ph/Brifing-nac…Vladimira-Cimlyansk-03-30



    Via Google Translate:



    Die Datenbank gibt es also im Prinzip schon. Mir scheint der Gesetzgeber oder die Regierung hat darauf reagiert, dass es zwar darauf basierend eine Benachrichtung geben sollte, aber diese keine bindende Vorladung ist. Und bei der Gelegenheit haben sie gleich noch Maßnahmen gegen Wehrpflichtige, die sich der Einberufung widersetzen, verschärft.


    https://crimea.ria.ru/20230410…go-ucheta-1128102055.html



    Via Google Translate:



    Das ganze ging in der Tat schnell (die Staatsduma hat das allerdings am Dienstag verabschiedet, der Föderationsrat am Mittwoch). Ich nehme an, weil es in der laufenden Einberufungskampagne zur Anwendung kommen soll.


    Уклонистам sieht man beim Verteidigungsministerium gar nicht gern: https://recrut.mil.ru/career/.htm

  • Im Innovationswunderland Deutschland reicht da eine rechtliche Zugangsfiktion der Briefpost oder ein Aushang bei Gericht (öffentliche Zustellung) wenn die Anschrift unklar ist.


    Mir scheint darauf fallen die allerdings auch zurück:


    https://tass.com/russia/1604691


    Zitat

    According to the law, hard copies of draft orders that are sent to people eligible for military service will be supplemented by electronic copies. An electronic summons will be considered served once it’s posted to the person’s account on "a relevant online service, in an information system." Also, a person will be notified about the summons in his or her account with the online government services portal. If a summons is not delivered in writing or electronically, it will be considered served after seven days passes from the date it was registered in the draft registry.

  • Frohe Ostern:


    https://twitter.com/tassagency_en/status/1647473669122162695



    https://twitter.com/KyivIndepe…tatus/1647573530798702594



    Nun muss man da Skepsis walten lassen.


    Nikopol liegt gegenüber Energodar und dem Kernkraftwerk Saporoschje, dort schießen die Russen oft hin, könnte also sein.


    Vom angeblichen Vorfall in Donetsk in der Nacht sollen diese Aufnahmen während des Angriffs stammen:


    https://twitter.com/RWApodcast/status/1647429073310822401



    Die Kathedrale selbst sieht da aber eigentlich recht intakt aus.


    Beeindruckender ist da schon der Schaden hier, ein weiterer Vorfall, allerdings ohne Opfer:


    https://twitter.com/KyivIndepe…tatus/1647433724940697601



    https://twitter.com/DefenceU/status/1647584877930246145



    Auch diesen Ort kann man vermutlich von der russischen Seite der Front gut beschießen, denke das sind etwa 30 km. Es gibt aber ein weiteres Detail dazu, womit die Kirche getroffen wurde:


    https://twitter.com/Flash_news_ua/status/1647631054465912835



    Raketen des S300-Systems.


    Noch ein weiterer Angriff diesmal keine Kirche. Auch wieder diese Raketen:


    https://twitter.com/KyivIndepe…tatus/1647477370620616704



    Der Telegramkanal von den Luftstreitkräften hat nichts dazu, aber mir scheint die dokumentieren die Angriffe nicht mehr.


    Es wäre mal interessant zu sehen, wieviele zivile Tote mit den S300-Abwehrraketen in Zusammenhang gebracht werden und wieviele mit etwas anderem.

  • Die Kathedrale selbst sieht da aber eigentlich recht intakt aus.


    https://ria.ru/20230416/donetsk-1865621075.html


    War wohl auch nur in der Nähe:


    Zitat

    За прошедшую ночь украинские войска несколько раз обстреляли Донецк: под огонь попали Ворошиловский, Куйбышевский, Кировский и Киевский районы города. Корреспондент РИА Новости передавал, что в Ворошиловском районе ракеты упали вблизи Спасо-Преображенского собора, где шло пасхальное богослужение, люди были вынуждены эвакуироваться. Были "прилеты" в соседние с храмом автостанцию и крытый рынок. Как минимум один человек погиб, шестеро получили ранения


    Via Google Translate:


    Zitat

    In der vergangenen Nacht haben ukrainische Truppen Donezk mehrmals beschossen: Die Stadtteile Woroschilowsky, Kuibyschewski, Kirowski und Kiew wurden unter Beschuss genommen. Ein Korrespondent von RIA Novosti berichtete, dass im Bezirk Woroschilowski Raketen in der Nähe der Verklärungskathedrale einschlugen, wo der Ostergottesdienst stattfand, die Menschen mussten evakuiert werden. Es gab "Ankünfte" am Busbahnhof und am überdachten Markt neben dem Tempel. Mindestens eine Person starb und sechs wurden verletzt.

  • [...] Insofern nutzen sie einen anderen Vorteil nämlich bei der Artillerie (und auch Lufthoheit). [...]


    Hier ist ein Beispiel, wenn auch nicht das beste:


    https://www.spectator.co.uk/ar…r-on-ukraines-front-line/



    Nicht das beste Beispiel, weil das Kämpfe auf den Inseln im Dnjepr beschreibt. Aber es gibt diese Einschätzung, dass die Schilderung auch auf Fronten im Donbass zutrifft:


    Zitat

    To many, this might seem like an unrewarding soldiering experience: as at HS2, he is being pummelled by an enemy from afar, with no chance to hit back. It is, however, typical of most of Ukraine’s combat, be it on the Dnipro or in the Donbas. Soldiers can man the front lines for months without ever getting to shoot directly at the enemy. If Call of Duty brought out a war game based on this, no one would play it.

  • Also dem folgend sind wir nicht in der Lage, ukrainisches Getreide aus Polen heraus zu transferieren. Wird die gesamte Transportinfrastruktur von Waffenlieferungen belegt oder wie muss ich mir das vorstellen?


    https://www.reuters.com/world/…says-minister-2023-04-16/


    Zitat

    After Russia's invasion blocked some Black Sea ports, large quantities of Ukrainian grain, which is cheaper than that produced in the European Union, ended up staying in Central European states due to logistical bottlenecks, hitting prices and sales for local farmers.

    Zitat

    Poland's Agriculture Minister Robert Telus was quoted as saying on Sunday that the ban was necessary to "open the eyes of the EU to the fact that further decisions are needed that will allow products from Ukraine to go deep into Europe, and not stay in Poland.


    (Mal ab von dem ewigen Klagen, dass die anderen müssen endlich erkennen, dass man recht hatte.) Warum exportieren die das nicht? Es sollte von Odessa aus exportiert werden. Warum kann das nicht von einem polnischen Hafen verschifft werden? Als Lösung spricht er auch nur von "deep into Europe".


    Rauslassen tun wir offenbar nicht viel?


    Zitat

    Around 3 million tonnes of grain left Ukraine every month via the Black Sea grain corridor while only up to 200,000 tonnes are moving to European ports through Polish territory, according to the Ukrainian ministry.


    Ist ja schlimmer als der Russe.


    Ich meine, ich hatte vermutet, das meiste fließt in den europäischen Markt. Aber stattdessen hängt es in Polen, Ungarn usw. fest?


    Diese ganze Geschichte war immer sehr undurchschaubar.

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