Wow, gibt ja jetzt echt ein geleaktes Dokument für alles mögliche.
Die finden einfach alles raus!
Wow, gibt ja jetzt echt ein geleaktes Dokument für alles mögliche.
Die finden einfach alles raus!
ZitatIn "the weapons recovered from the battlefield we continue to find different electronics," said Vladyslav Vlasiuk, who advises the president's chief of staff on sanctions policy.
Auch noch von gestern:
https://www.reuters.com/market…-ukraine-data-2023-04-14/
ZitatApril 14 (Reuters) - A Chinese company bought at least $7.4 million worth of copper alloy ingots from a plant in a Russian-annexed region of Ukraine that is subject to Western sanctions, according to Russian customs data reviewed by Reuters.
ZitatThe Chinese firm, Quzhou Nova, bought at least 3,220 tons of copper alloy in ingots worth a total of $7.4 million from the Debaltsevsky Plant of Metallurgical Engineering between Oct. 8, 2022 and March 24, 2023, according to the data.
The plant is located in the Donetsk region of eastern Ukraine, close to the border with Luhansk. Both Donetsk and Luhansk were among four Ukrainian regions that President Vladimir Putin claimed last September as part of Russia.
Wenn sich dieses Werk in Debalzewo befindet, war es seit 2015 unter separatistischer Kontrolle muss also nichts sein, was nicht auch schon vorher mal passiert ist.
Sieht ein bisschen nach Kampagne aus.
Wenn man von der Marxschen Analyse ausgeht, ist doch die Annahme, dass westliche Wirtschaftsberater tatsächlich wohlmeinend das Wohl Russlands im Auge haben, völlig absurd.
Wer sagt denn, dass es den (ex-)sowjetischen Eliten der Wendezeit um das Wohl Russlands ging?
Was ist überhaupt das Wohl eines Staates bzw eher sogar einer Nation, eines Landes?
Nur noch ein bisschen mehr noch schwerere Waffen und dann gibt der Russe auf und ist endlich verhandlungsbereit.
Bis zuletzt konnten Russen dem Militärdienst entgehen, indem sie sich nicht an ihrer registrierten Adresse aufhielten. Mit einem neuen Gesetz hebelt Präsident Putin dies nun aus.
[...] Künftig müssen Einberufungsbescheide nicht mehr persönlich überreicht werden, sondern können auf elektronischem Weg zugestellt werden. Online erfasste Wehrpflichtige dürfen Russland bis zur Vorstellung bei der Armee nicht mehr verlassen.
Das Parlament in Moskau hatte das Gesetz am Mittwoch in einer Blitzabstimmung verabschiedet. Einige Abgeordnete beklagten, sie hätten gar keine Zeit gehabt, die mehr als 50 Seiten Gesetzestext richtig zu lesen. Viele Russen fürchten, dass nun erneut massenhaft Männer für den bald 14 Monate dauernden Krieg gegen die Ukraine eingezogen werden sollen. Der Kreml dementierte solche Pläne.
Im Herbst waren bei einer teils chaotisch organisierten ersten Mobilisierungswelle Hunderttausende Männer ins Ausland geflohen. Andere Russen entgingen der Einberufung dadurch, dass sie nicht an ihrer Meldeanschrift wohnten, so dass der nur in Briefform gültige Einberufungsbescheid nicht zugestellt werden konnte. Dieses Schlupfloch will Russlands Führung nun schließen.
Wer sich nicht innerhalb von 20 Tagen nach der Vorladung beim Militärkommissariat meldet, muss auch im Alltag mit drastischen Einschränkungen rechnen:
- So dürfen Wehrdienstverweigerer nicht mehr Auto fahren - es soll ihr Führerschein ausgesetzt werden.
- Auch eine Registrierung als Selbstständiger wird verboten.
- Die Gewährung von Krediten sollen nicht mehr möglich sein.
- Die Ausreise aus Russland soll ebenfalls verboten werden.
- Zudem sollen sie keine Wohnungen und andere Vermögenswerte verkaufen dürfen.
Auch an der erweiterten zivilen Ostfront ist klare Kante gefragt:
Kaum ist Finnland der Nato beigetreten, haben die Arbeiten zum Bau einer Sperranlage zu Russland begonnen. Dabei geht es nach finnischen Angaben jedoch nicht darum, sich vor einer russischen Invasion zu schützen.
[...] Der zuständige Projektleiter Ismo Kurki teilte mit, Ziel sei es nicht, eine Invasion zu stoppen. Vielmehr sollen etwa 200 der insgesamt 1300 Kilometer langen Grenze abgesichert werden, wo am ehesten Migranten erwartet werden könnten. Finnland befürchtet, dass die Regierung in Moskau eine große Zahl von ihnen nach Finnland weiterleiten könnte. Bisher war die finnisch-russische Grenze, die in großen Waldgebieten liegt, nur durch einen niedrigen Maschendrahtzaun markiert. Er sollte Rinder und andere Haustiere aufhalten, nicht jedoch Menschen. [...]
Mal abgesehen von Putins Flüchtlingswaffe - Nicht dass sich da noch irgendwelche wehrdienstfähigen Russenlümmel feige ins Ausland absetzen, anstatt sich im Donbass gegen die westliche Wertegemeinschaft verheizen zu lassen.
Bis zuletzt konnten Russen dem Militärdienst entgehen, indem sie sich nicht an ihrer registrierten Adresse aufhielten. Mit einem neuen Gesetz hebelt Präsident Putin dies nun aus.
Da sieht man mal wieder wie deppert die Russen sind, da digitalisieren die das ganze Land damit sie jedem Bürger seine Einberufung im staatlichen Email zustellen können...
Im Innovationswunderland Deutschland reicht da eine rechtliche Zugangsfiktion der Briefpost oder ein Aushang bei Gericht (öffentliche Zustellung) wenn die Anschrift unklar ist.
Ich habe den leisen Verdacht, dass es der russischen Regierung dabei nicht darum ging, rechtsstaatlichen Prinzipien treu zu bleiben.
Schließlich wäre das lediglich die Wiederherstellung des gegenwärtigen nachteiligen Verhältnis bei der Artillerie übernächstes Jahr und bis dahin geht man durch einen Mangel, vielleicht teilweise durch diese windige Südkorea-Leihgabe überbrückt. Ohne eine Annahme, dass Russland seinerseits zur Reduktion des Verbrauchs gezwungen ist, sind auch das nicht besonders gute Aussichten.
Hatte ich ja geschrieben, dass es 1-2 Jahre Durststrecke geben wird, bis die Umstellung auf westliche Waffen vollzogen ist. Danach dürfte sich aber die Kampfkraft erhöhen.
Wenn man selbst über deutlich mehr Soldaten verfügt, könnte man, wie du es beschrieben hast, diese gegen die Stellung anlaufen lassen. Man verliert zwar sehr wahrscheinlich mehr Leute als der Gegner, aber solange der Vorteil überwältigend ist, könnte man so auf eine kritische Reduktion auf der Gegenseite hinarbeiten, also Abnutzung.
Das könnte man natürlich, aber wenn man eine Abnutzung plant, würde man meiner Einschätzung nach, eher da angreifen, wo keine Befestigungen vorhanden sind. Außerdem würde man die Front verlängern, statt verkürzen, wenn man über deutlich mehr Soldaten verfügt. Russland verfügt aber nicht über mehr Soldaten, sondern über mehr Reservisten.
Durch den Artillerievorteil sollten in diesem Fall die russischen Verluste aber sogar geringer sein.
Aber nur wenn alle in ihren Stellungen bleiben. Die Soldaten, die ihre Deckung verlassen, um vorzurücken, werden höhere Verluste haben.
Die Russen haben nicht wirklich mehr Leute im Einsatz und dieses Vorgehen wäre wohl auch nicht sehr beliebt, inklusive bei der russischen Führung. Insofern nutzen sie einen anderen Vorteil nämlich bei der Artillerie (und auch Lufthoheit). Hier gilt die gleiche Kalkulation: Um die Stellung aufzuweichen, bevor sie genommen werden kann, wird mehr Munition verschossen als das, womit die Ukrainer kontern. Aber solange dabei deren Verbrauch zu Verfügbarkeit in einem schlechteren Verhältnis steht als bei den Russen wird Abnutzung erreicht. Mit anderen Worten solange die Russen ihre Verbrauchsrate aufrechterhalten können, aber die ukrainische runtergeht, wird das ukrainische Potential trotz höherem russischen Verbrauch erfolgreich abgebaut. Dabei wird außerdem Gerät zerstört und Soldaten werden getötet oder verwundet. Durch den Artillerievorteil sollten in diesem Fall die russischen Verluste aber sogar geringer sein.
Dass die Ukrainer versuchen jede Stellung so lange wie möglich zu halten und immer wieder Verstärkung nachschieben, spielt dem in die Hände, denn der Vorteil der Verteidigung an einer Position nimmt tendenziell auch ab, wenn schon eine Weile darum gekämpft wurde. Außerdem haben die Russen mehr Mittel um Konzentrationen von Nachschub und Verstärkung im Hinterland zu treffen. Und wenn der Frontverlauf entsprechend gestaltet wird, etwa bei einer nicht geschlossenen Einkesselung, können auch die Zufahrtswege zu einer Stellung getroffen werden, was das Halten ebenfalls teurer macht.
Diesen langsamen Prozess (und auch diese Effekte) haben wir in Bachmut gesehen. Es war natürlich lange das eigentliche Ziel, aber ein wirkliches Vordringen in das Stadtgebiet gab es erst in der letzten Phase. Allerdings, während die Russen sich zunächst langsam um Bachmut herumgearbeitet haben, haben sie schon die gesamte Zeit auf ukrainische Stellungen in der Stadt geschossen.
Wird sie erfolgreich erobert und ggf. eine Gegenoffensive abgewehrt, dürften jedenfalls im Donbass auch keine großen Bewegungen warten - es sei denn die Ukrainer fallen irgendwann doch zurück - sondern das Aufrollen vom Rest der Linie und danach die nächste und vermutlich letzte Verteidigungslinie in der Region Richtung Kramatorsk und Slawiansk.
Der Grundgedanke ist mir klar, ich finde ihn nur nicht überzeugend, sondern halte ihn für einen Versuch, ein strategisches Versagen in eine sinnvolle Taktik umzudeuten. So wie der gescheiterte Angriff auf Kiew dann ein Ablenkungsmanöver wird. Oder nachdem erst behauptet wurde, die Waffenlieferungen würde alle auf dem Weg zur Front von der russischen Luftwaffe vernichtet, hat man die jetzt alle absichtlich durchgelassen, damit der Westen mehr liefert. Oder die unaufhaltsame russische Artilleriewalze, die jetzt die stationäre russische Artilleriewalze geworden ist.
Die Grundidee ist immer, dass die Ukraine und der Westen blöd sind und strategisch fehlerhaft agieren, z.B. Gebiete sinnlos halten, wogegen wenn die Russen weglaufen, sie einfach clever sind und Gebiete sinnvoll aufgeben. Ich sehe allerdings keine Anzeichen bisher, die für so eine überlegene Strategie Putins sprechen.
Fast. Ich denke man kann diesen Aspekt am ehesten so charakterisieren, dass ein zu großer Teil der Kader nicht mehr in den Erhalt des Systems investiert war. Das beruhte meines Erachtens aber nicht wirklich auf einer Affinität für das westliche Modell. Diese Entwicklungsrichtung kam eher daher, weil es Offerten seitens des Westens gab und man halt keine Alternative hatte.
Aber warum nicht? Ihr sozialer Status beruhte doch auf dem System. Und die Alternative war, so weiter zu machen wie bisher, wie in Nordkorea auch. Oder die chinesische Option, Kapitalismus und kommunistische Diktatur. Welchen Sinn macht es für einen kommunistischen Diktator, Demokratie einzuführen?
Nun Gorbatschow hat ja schon einen eher schlechten Ruf in Russland, aber die Kommunistische Partei hat nun wirklich kein gutes Wort für ihn übrig. Wahrscheinlich bei ML nicht aufgepasst.
Jetzt schon. Aber damals haben sie ihn zum Staatschef gemacht, also muss der Ruf da noch besser gewesen sein.
Ich wollte darauf hinaus, dass die "Attraktivität des Westens" nicht zum Zusammenbruch der Sowjetunion geführt hat.
Du hast gesagt, es gäbe kein Beispiel, wo ein Staat die westliche Demokratie eingeführt hat, weil sie den Eliten attraktiver erschien, als die Diktatur die sie vorher hatten.
Drei Meter hoch, 200 Kilometer lang - Finnland baut Zaun an russischer Grenze
Kaum ist Finnland der Nato beigetreten, haben die Arbeiten zum Bau einer Sperranlage zu Russland begonnen. Dabei geht es nach finnischen Angaben jedoch nicht darum, sich vor einer russischen Invasion zu schützen.
Schönes Narrativ haben sie da, wäre doch schade ...
28. Februar 2023:
https://www.bbc.com/news/world-europe-64802457
ZitatWork on the fence at the Imatra border crossing started on Tuesday with forest clearance, while road construction and fence installation are planned to start in March.
Anfang April: Finnland beigetreten
Aber gut das erste Stück Zaun haben sie dann wohl doch erst im April gesetzt:
Zitat14.4 15:59
The construction of a barrier fence on Finland's eastern border with Russia has commenced, the Finnish Border Guard announced in a press release.
Finnland übrigens in der Rezession habe ich nebenbei gesehen:
https://www.bloomberg.com/news…eper-fourth-quarter-slump
ZitatFinland’s economy contracted more in the fourth quarter than a flash estimate had indicated, affirming that the Nordic nation has entered a recession.
Gross domestic product shrank 0.6% last quarter from the previous three-month period, when it contracted a revised 0.1%, Statistics Finland said on Tuesday. A flash estimate had indicated a 0.2% decline in output.
Marner Ist das neuerdings so viel gepriesene skandinavische/schwedische Wehrpflichmodell eigentlich mit dem Kantonsystem des Soldatekönigs vergleichbar?
In Details vergleichbar, nie gleich, an und für sich aber nein.
Die Skandinavier sind auf eine Art totale Verteidigung eingerichtet, bei einem Angriff geht das ganze Land in den Modus Krieg und Verteidigung, das gab es bei FW I. nicht, auch bestand keine Notwendigkeit. Vielleicht gibt's Ähnlichkeiten bei Wehrerfassung und Einberufung, dass das lokal gesteuert wird (vgl. Kreiswehrersatzämter bei uns "früher"), kenne auch die Struktur des schwedischen Territorialheers nicht so genau ob man da lokal eingesetzt wird. Was sicher vergessen ist ist der starke Reservistenbezug beider Strukturen in ihrer Qualität sind die aber ganz anders ausgeprägt Preußen hat sie als eigentlich noch verpflichtet aber freigestellt betrachtet mit der Dienstverpflichtung wie im alten Rom für 20 Jahre, während in Schweden ab und an gewehrübt wird.
Wenn man so drüber nachdenkt schon viele Parallelen...
Putin erleichtert Einberufung zum Militär
Bis zuletzt konnten Russen dem Militärdienst entgehen, indem sie sich nicht an ihrer registrierten Adresse aufhielten. Mit einem neuen Gesetz hebelt Präsident Putin dies nun aus.
Also am 1. April hat die Frühjahrseinberufung von Wehrpflichtigen begonnen. Interessanterweise gab es am 30./31. März dazu dieses Ankündigung vom Verteidigungsministerium:
https://telegra.ph/Brifing-nac…Vladimira-Cimlyansk-03-30
Брифинг начальника управления Главного организационно-мобилизационного управления ГШ ВС РФ контр-адмирала Владимира Цимлянского
[...]
В этом году мероприятия постановки на воинский учет проходили в новом формате. Мы впервые получали информацию от различных федеральных, региональных и муниципальных органов государственной власти в электронном виде. При этом, с целью исключения ошибок, проводилось и дублирование информации путем получения печатных сведений на бумажных носителях.
На основе полученных электронных сведений нами сформирована единая электронная база данных, которая размещена на закрытом сегменте Министерства обороны Российской Федерации. В дальнейшем эти сведения будут максимально использованы в учетно-призывной работе, в том числе с целью недопущения случаев необоснованного призыва граждан на военную службу.
Это стало возможным благодаря оснащению военных комиссариатов цифровым телекоммуникационным оборудованием с предоставлением доступа к закрытому и конфиденциальному сегментам сети передачи данных Минобороны России, а также подключением к сети «Интернет».
[...]
Учитывая положительный эффект проведенных мероприятий сотрудникам военных комиссариатов, поставлена задача в ходе подготовки к весенней призывной кампании, которая начинается с 1 апреля, оповещение граждан осуществлять в электронном виде. При этом в случае отсутствия технической возможности оповещение будет проводится путем вручения повесток.
Via Google Translate:
ZitatAlles anzeigenBriefing von Konteradmiral Vladimir Tsimlyansky, Leiter der Hauptverwaltung für Organisation und Mobilisierung des Generalstabs der Streitkräfte der Russischen Föderation
[...]
In diesem Jahr wurden militärische Registrierungsveranstaltungen in einem neuen Format abgehalten. Erstmals erhielten wir Informationen von verschiedenen Bundes-, Landes- und Kommunalbehörden in elektronischer Form. Gleichzeitig wurde zur Beseitigung von Fehlern auch eine Vervielfältigung von Informationen durchgeführt, indem gedruckte Informationen auf Papier erhalten wurden.
Basierend auf den erhaltenen elektronischen Informationen haben wir eine einzige elektronische Datenbank gebildet, die sich im geschlossenen Segment des Verteidigungsministeriums der Russischen Föderation befindet. In Zukunft werden diese Informationen so weit wie möglich bei der Registrierung und Einberufung verwendet, auch um Fälle von unangemessener Einberufung von Bürgern zum Militärdienst zu verhindern.
Möglich wurde dies durch die Ausstattung der Militärkommissariate mit digitaler Telekommunikationsausrüstung mit Zugang zu den geschlossenen und vertraulichen Segmenten des Datenübertragungsnetzes des russischen Verteidigungsministeriums sowie der Verbindung zum Internet.
[...]
Angesichts der positiven Wirkung der von den Mitarbeitern der Militärkommissariate ergriffenen
Maßnahmen wurde in Vorbereitung auf die am 1. April beginnende Frühjahrs-Einberufungskampagne die Aufgabe gestellt, die Bürger elektronisch zu benachrichtigen. Gleichzeitig erfolgt die Zustellung mangels technischer Machbarkeit durch Zustellung von Vorladungen.
Die Datenbank gibt es also im Prinzip schon. Mir scheint der Gesetzgeber oder die Regierung hat darauf reagiert, dass es zwar darauf basierend eine Benachrichtung geben sollte, aber diese keine bindende Vorladung ist. Und bei der Gelegenheit haben sie gleich noch Maßnahmen gegen Wehrpflichtige, die sich der Einberufung widersetzen, verschärft.
https://crimea.ria.ru/20230410…go-ucheta-1128102055.html
СИМФЕРОПОЛЬ, 10 апр – РИА Новости Крым. В России создадут Единый реестр военнообязанных, а электронные повестки будут иметь ту же силу, что и традиционные бумажные. Об этом сообщил глава думского комитета по обороне Андрей Картаполов, его слова приводит РИА Новости.
По словам Картаполова, создание Единого реестра военнообязанных на базе государственного информационного ресурса сделает систему воинского учета прозрачной, а все сведения – актуальными. Кроме того, это позволит минимизировать количество вызовов в военкомат.
Электронные повестки призывникам будут иметь туже юридическую силу, что и привычные бумажные, отказываться от которых пока не собираются, подчеркнул он.
[...]
Для уклонистов ужесточат ответственность. Они рискуют сперва лишиться права выезжать из страны, а еще спустя двадцать дней – управлять транспортным средством и заключать сделки с недвижимостью.
"Если человек не получает повестку или делает вид, что ее не получает, то он будет обязан во время следующего призыва в течение двух недель добровольно явиться в военный комиссариат. Если он этого не сделает, то ему за цифровой подписью военного комиссара приходит уведомление о том, что вводится ограничение на выезд и последуют другие ограничительные меры", – уточнил парламентарий.
Via Google Translate:
ZitatAlles anzeigenSIMFEROPOL, 10. April - RIA Nowosti Krim. Russland wird ein einheitliches Register der Wehrpflichtigen erstellen, und elektronische Vorladungen werden die gleiche Kraft haben wie traditionelle Papiervorladungen. Dies teilte der Vorsitzende des Duma-Verteidigungsausschusses Andrei Kartapolov mit, seine Worte werden von RIA Novosti zitiert.
Laut Kartapolov wird die Schaffung eines einheitlichen Registers der Wehrpflichtigen auf der Grundlage der staatlichen Informationsquelle das militärische Registrierungssystem transparent machen und alle Informationen auf dem neuesten Stand sein. Außerdem wird dadurch die Anzahl der Anrufe beim Militärregistrierungs- und Einberufungsamt minimiert.
Elektronische Vorladungen für Rekruten werden die gleiche Rechtskraft haben wie die üblichen Papiervorladungen, die sie noch nicht ablehnen werden, betonte er.
[...]
Die Verantwortung für Ausreißer wird verschärft. Sie riskieren, zunächst das Recht zu verlieren, das Land zu verlassen und zwanzig Tage später - ein Fahrzeug zu führen und Immobiliengeschäfte abzuschließen.
„Wenn eine Person keine Vorladung erhält oder vorgibt, sie nicht zu erhalten, ist sie verpflichtet, innerhalb von zwei Wochen beim nächsten Anruf freiwillig beim Militärkommissariat zu erscheinen, dass eine Reisebeschränkung eingeführt wird und andere restriktive Maßnahmen eingeführt werden folgen", präzisierte der Parlamentarier.
Das ganze ging in der Tat schnell (die Staatsduma hat das allerdings am Dienstag verabschiedet, der Föderationsrat am Mittwoch). Ich nehme an, weil es in der laufenden Einberufungskampagne zur Anwendung kommen soll.
Уклонистам sieht man beim Verteidigungsministerium gar nicht gern: https://recrut.mil.ru/career/.htm
Im Innovationswunderland Deutschland reicht da eine rechtliche Zugangsfiktion der Briefpost oder ein Aushang bei Gericht (öffentliche Zustellung) wenn die Anschrift unklar ist.
Mir scheint darauf fallen die allerdings auch zurück:
https://tass.com/russia/1604691
ZitatAccording to the law, hard copies of draft orders that are sent to people eligible for military service will be supplemented by electronic copies. An electronic summons will be considered served once it’s posted to the person’s account on "a relevant online service, in an information system." Also, a person will be notified about the summons in his or her account with the online government services portal. If a summons is not delivered in writing or electronically, it will be considered served after seven days passes from the date it was registered in the draft registry.
Frohe Ostern:
https://twitter.com/tassagency_en/status/1647473669122162695
https://twitter.com/KyivIndepe…tatus/1647573530798702594
Nun muss man da Skepsis walten lassen.
Nikopol liegt gegenüber Energodar und dem Kernkraftwerk Saporoschje, dort schießen die Russen oft hin, könnte also sein.
Vom angeblichen Vorfall in Donetsk in der Nacht sollen diese Aufnahmen während des Angriffs stammen:
https://twitter.com/RWApodcast/status/1647429073310822401
Die Kathedrale selbst sieht da aber eigentlich recht intakt aus.
Beeindruckender ist da schon der Schaden hier, ein weiterer Vorfall, allerdings ohne Opfer:
https://twitter.com/KyivIndepe…tatus/1647433724940697601
https://twitter.com/DefenceU/status/1647584877930246145
Auch diesen Ort kann man vermutlich von der russischen Seite der Front gut beschießen, denke das sind etwa 30 km. Es gibt aber ein weiteres Detail dazu, womit die Kirche getroffen wurde:
https://twitter.com/Flash_news_ua/status/1647631054465912835
Raketen des S300-Systems.
Noch ein weiterer Angriff diesmal keine Kirche. Auch wieder diese Raketen:
https://twitter.com/KyivIndepe…tatus/1647477370620616704
Der Telegramkanal von den Luftstreitkräften hat nichts dazu, aber mir scheint die dokumentieren die Angriffe nicht mehr.
Es wäre mal interessant zu sehen, wieviele zivile Tote mit den S300-Abwehrraketen in Zusammenhang gebracht werden und wieviele mit etwas anderem.
Die Kathedrale selbst sieht da aber eigentlich recht intakt aus.
https://ria.ru/20230416/donetsk-1865621075.html
War wohl auch nur in der Nähe:
ZitatЗа прошедшую ночь украинские войска несколько раз обстреляли Донецк: под огонь попали Ворошиловский, Куйбышевский, Кировский и Киевский районы города. Корреспондент РИА Новости передавал, что в Ворошиловском районе ракеты упали вблизи Спасо-Преображенского собора, где шло пасхальное богослужение, люди были вынуждены эвакуироваться. Были "прилеты" в соседние с храмом автостанцию и крытый рынок. Как минимум один человек погиб, шестеро получили ранения
Via Google Translate:
ZitatIn der vergangenen Nacht haben ukrainische Truppen Donezk mehrmals beschossen: Die Stadtteile Woroschilowsky, Kuibyschewski, Kirowski und Kiew wurden unter Beschuss genommen. Ein Korrespondent von RIA Novosti berichtete, dass im Bezirk Woroschilowski Raketen in der Nähe der Verklärungskathedrale einschlugen, wo der Ostergottesdienst stattfand, die Menschen mussten evakuiert werden. Es gab "Ankünfte" am Busbahnhof und am überdachten Markt neben dem Tempel. Mindestens eine Person starb und sechs wurden verletzt.
[...] Insofern nutzen sie einen anderen Vorteil nämlich bei der Artillerie (und auch Lufthoheit). [...]
Hier ist ein Beispiel, wenn auch nicht das beste:
https://www.spectator.co.uk/ar…r-on-ukraines-front-line/
ZitatAlles anzeigen[...] Perryman has yet to come face to face with a real fascist foot soldier. The Russians keep their distance, and so far, the closest he’s got to seeing one was a brief, rustling presence in some bushes a few hundred metres away, gone before he could train his rifle on it.
[...]
[...] Any Ukrainian units setting foot on the islands attract constant artillery fire, directed in by nosy Russian drones that buzz overhead like giant marsh mosquitoes. ‘Their artillery crews are pretty bloody good,’ says Perryman. ‘Iraq does not compare to this, it’s far more intense.’
[...]
[...] There is little to do except guard duty and sleep – if the artillery, which sometimes comes in 100 times a day, permits it.
‘Mentally it’s exhausting,’ says Perryman. ‘You’re just waiting for the artillery, and also thinking “Will this be the day the Russians actually advance?”. That makes you apprehensive, but also excited, as finally it’s a chance to actually fight.’
Nicht das beste Beispiel, weil das Kämpfe auf den Inseln im Dnjepr beschreibt. Aber es gibt diese Einschätzung, dass die Schilderung auch auf Fronten im Donbass zutrifft:
ZitatTo many, this might seem like an unrewarding soldiering experience: as at HS2, he is being pummelled by an enemy from afar, with no chance to hit back. It is, however, typical of most of Ukraine’s combat, be it on the Dnipro or in the Donbas. Soldiers can man the front lines for months without ever getting to shoot directly at the enemy. If Call of Duty brought out a war game based on this, no one would play it.
Also dem folgend sind wir nicht in der Lage, ukrainisches Getreide aus Polen heraus zu transferieren. Wird die gesamte Transportinfrastruktur von Waffenlieferungen belegt oder wie muss ich mir das vorstellen?
https://www.reuters.com/world/…says-minister-2023-04-16/
ZitatAfter Russia's invasion blocked some Black Sea ports, large quantities of Ukrainian grain, which is cheaper than that produced in the European Union, ended up staying in Central European states due to logistical bottlenecks, hitting prices and sales for local farmers.
ZitatPoland's Agriculture Minister Robert Telus was quoted as saying on Sunday that the ban was necessary to "open the eyes of the EU to the fact that further decisions are needed that will allow products from Ukraine to go deep into Europe, and not stay in Poland.
(Mal ab von dem ewigen Klagen, dass die anderen müssen endlich erkennen, dass man recht hatte.) Warum exportieren die das nicht? Es sollte von Odessa aus exportiert werden. Warum kann das nicht von einem polnischen Hafen verschifft werden? Als Lösung spricht er auch nur von "deep into Europe".
Rauslassen tun wir offenbar nicht viel?
ZitatAround 3 million tonnes of grain left Ukraine every month via the Black Sea grain corridor while only up to 200,000 tonnes are moving to European ports through Polish territory, according to the Ukrainian ministry.
Ist ja schlimmer als der Russe.
Ich meine, ich hatte vermutet, das meiste fließt in den europäischen Markt. Aber stattdessen hängt es in Polen, Ungarn usw. fest?
Diese ganze Geschichte war immer sehr undurchschaubar.
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