Cold War Reloaded - Der neue Ost-West Konflikt

  • @Blechmann

    Die "National Security Strategy" wird vom US Department for Defense beauftragt. Ich unterstelle mal, das sind auch Militärexperten. However, die haben sich noch die Mühe gemacht und ihre Security Strategy notdürftig mit einem gut bekannten wertegeleiteten Deckmäntelchen versehen, indem sie die Bruchline entlang Demokratie vs Autokratie aufgemacht haben. Das ist Qualitätsmanipulation, mit der wir gut umgehen können.


    Doch plötzlich biegt der Sicherheitspod um die Ecke und erklärt ganz ohne Not diese Bruchlinie für falsch, trötet "Das grosse Halali" und erklärt denen, die sich der USA und ihren Verbündeten in den Weg stellen, den heiligen Kreuzzug. Aufseiten des vermeintlichen Gegeners tauchen dann unvermittelt Staaten wie Südafrika auf, hingegen bei uns im Boot sitzt gemäss ihrem Beispiel Vietnam, mit der Begründung, dass chinahassende "Kommunisten" besser seien als gar keine Verbündeten.


    8) Ganz "mein Westen" - so wie er ist - aber nie kommuniziert wird. Und wenn es doch mal einer tut, dann ist diese Klarheit einfach erfrischend. Ich werfe dem Sicherheitspod auf gar keinen Fall vor, dass er die Manipulation "Demokratie vs Autokratie" wegzieht.

  • Dann fallen da aber wieder die Türme.

    Also wirklich so gut wie JEDER arabische Staatschef, der in der Vergangenheit sein Öl nicht mehr in Dollar handeln wollte, ist heute Tod (Gaddafi, Saddam Hussein) oder in Feindschaft mit der USA. In Syrien halten halten US-Truppen die Ölfelder noch immer besetzt.

    Dieses Thema ist von einer derart hohen strategischen Reichweite für die USA (und mittlerweile auch für uns), dass ich mir nicht vorstellen kann, dass vor allem auch mit der jetzigen, maximal aggressiven Außenpolitik, die Öl-Dollarbindung aufgebrochen werden kann. Da werden die Amerikaner nicht lange fackeln. Ich würde da nicht einmal eine Erklärung oder ähnliches erwarten, wenn die reingehen. Ich sehe da tatsächlich eine rote Linie. Das werden die auch dem Kronprinzen zu verstehen geben. Eine solche Entscheidung wird er nicht überleben.

  • Dann fallen da aber wieder die Türme.

    Man lässt Iran und Israel sich erstmal versöhnen und als ersten Beweis der neuen Freundschaft zerlegen die beiden dann die Saudis.

    Wenn Iran nich mitspielt muss halt jemand anderes erstmal noch bissl hochgerüstet werden.

    Und fallende Türme wären ja wenn auch nur nen willkommenes Mittel um die eigenen Leute auf Linie zu bringen.

  • Da werden die Amerikaner nicht lange fackeln. Ich würde da nicht einmal eine Erklärung oder ähnliches erwarten, wenn die reingehen. Ich sehe da tatsächlich eine rote Linie. Das werden die auch dem Kronprinzen zu verstehen geben. Eine solche Entscheidung wird er nicht überleben.


    Sollten sie MBS solche Aussichten eröffnen, werden wir vermutlich bald einen saudischen Atomtest erleben, die sind ja nicht blöd und kaufen einfach die beste Versicherung; waren ja angeblich dick dabei als Pakistan seine A-Versicherung abgeschlossen hat.

  • Also wirklich so gut wie JEDER arabische Staatschef, der in der Vergangenheit sein Öl nicht mehr in Dollar handeln wollte, ist heute Tod (Gaddafi, Saddam Hussein) oder in Feindschaft mit der USA. In Syrien halten halten US-Truppen die Ölfelder noch immer besetzt.

    Dieses Thema ist von einer derart hohen strategischen Reichweite für die USA (und mittlerweile auch für uns), dass ich mir nicht vorstellen kann, dass vor allem auch mit der jetzigen, maximal aggressiven Außenpolitik, die Öl-Dollarbindung aufgebrochen werden kann. Da werden die Amerikaner nicht lange fackeln. Ich würde da nicht einmal eine Erklärung oder ähnliches erwarten, wenn die reingehen. Ich sehe da tatsächlich eine rote Linie. Das werden die auch dem Kronprinzen zu verstehen geben. Eine solche Entscheidung wird er nicht überleben.

    Ja, sicher. Der Unterschied nun wäre halt, dass die Saudis nicht mehr das Militär-Hub dienen, sondern selbst Ziel wären. Auch China und Russland, Indien und Pakistan dürften hier eine Rolle spielen - nicht unbedingt auf Seiten der USA. Die globalen Rahmenbedingungen waren in Syrien, Libyen oder dem Irak also etwas anders.


    Wir sehen ja, dass der Westen heute weitgehend isoliert ist. Der Untergang der US- und Dollar-Hegemonie dürfte nicht mehr aufzuhalten sein und beschleunigt sich gerade sogar, denke ich.


    Man lässt Iran und Israel sich erstmal versöhnen und als ersten Beweis der neuen Freundschaft zerlegen die beiden dann die Saudis.

    Eher startet in Iran die Konter-Revolution. Wahrscheinlich sogar über die iranischen Grenzen hinaus.


    Wenn Iran nich mitspielt muss halt jemand anderes erstmal noch bissl hochgerüstet werden.

    An wen denkst Du da? Mir fällt gerade niemand ein.

  • Unterschätzt mal nicht die Geschäftstüchtigkeit der Al-Saud -Dynastie. Die haben sich von allen arabischen, bzw. muslimischen Ländern in der Rgion bisher noch immer bestens darauf verstanden, auch mal hart zu pokern um am Ende maximales Commitment des Westens für ihre Vorherrschaft zu erwirken. Im Moment kommt denen die erneute westliche Sanktionslust gegenüber dem Erzfeind Iran sicher auch nicht ungelegen.


    Gerade erst aktuell ist auf dem grünen Reichparteitag vom Wochenende zu bewundern gewesen, wie das Druckmittel Ölpreis selbst hartgesotten wertbasierte AußenfeministInnen zu der mentalen Brezelbiegerei nötigt, Waffenexporte an die Ölmonarchen mit deutschem Kindeswohl zu rechtfertigen (natürlich nur indirekt).

  • Sollten sie MBS solche Aussichten eröffnen, werden wir vermutlich bald einen saudischen Atomtest erleben, die sind ja nicht blöd und kaufen einfach die beste Versicherung; waren ja angeblich dick dabei als Pakistan seine A-Versicherung abgeschlossen hat.

    Mag sein. Am Ende steckt sowieso Vladimir Vladimirovic Putin dahinter. Und man schwört uns ja schon ein: Besser Tod, als ein Leben unter Putin!

    Also: Call.

  • Eher startet in Iran die Konter-Revolution. Wahrscheinlich sogar über die iranischen Grenzen hinaus.


    An wen denkst Du da? Mir fällt gerade niemand ein.

    Das war nich so ganz durchdacht bzw ernst gemeint. Mehr so sinnbildlich für das bisherige Vorgehen mit solchen Unruhestiftern.

    Nen Aufrüsten von nem potentiellen Gegner der Saudis dürfte nicht kurzfristig genug umsetzbar sein. Wenn dann müsste da ja schneller gehandelt werden, bevor wie ja nun auch schon angesprochen, sich ein neuer atomarer Schutzschirm über die Saudis legt. Noch glaube ich nicht, dass die Chinesen oder die Russen da für die Saudis Vergeltung üben würden. Was ich mir wirklich vorstellen könnte, wären gezielte Attentate, durchaus auch mit viel Kawumm, auf die saudische Königsfamilie. Und wenn man keinen anderen Weg sieht und die eigene Bevölkerung ausreichend dahinter bringen kann, dann auch den ganz offenen Konflikt mit dem Einsatz der gesamten militärischen Möglichkeiten. Ob die Amis da dann noch Wert auf die Meinung des Rests der Welt dazu geben ist da ja aktuell eh eher fragwürdig. Um was mit Werten zu erzählen müsste man sich da ja nichmal was ausdenken und auch das Demokratie vs Autokratie würde da ziehen.

  • 8) Ganz "mein Westen" - so wie er ist - aber nie kommuniziert wird. Und wenn es doch mal einer tut, dann ist diese Klarheit einfach erfrischend. Ich werfe dem Sicherheitspod auf gar keinen Fall vor, dass er die Manipulation "Demokratie vs Autokratie" wegzieht.

    Ich hoffe Du willst damit nicht unterstellen, dass die NAFO-Herren vom "Sicherheits"-Podcast da irgendeine tatsächlich "realpolitische" Haltung an den Tag legen würden.


    Die knallharte Interessenvertretung, die z.B. in den USA viel häufiger auch aus politischen Führungsetagen und diversen tiefstaatlichen "Kreisen" kolportiert wird, als in Europa oder dem neuerdings vollends wertebasierten Deutschland, hat ja bei aller Kaltblütigkeit immer noch den absolut moralisch-idealistischen Hintergedanken, dass jedes noch so brutale Mittel und jeder noch so antidemokratische Mittelsmann zur Durchsetzung der rules based order nur deshalb gerechtfertigt ist, weil die regelende Herrschaft, die sie damit durchzusetzen beansprucht, sich für die einzig gute, richtige und wertebasierte hält.


    Also als Donald Trump damals verkündete, es sei völlig in Ordnung, sich die Kosten für den gewaltsamen Angriffskrieg gegen ein anderes Land mittels anschliessender Ausbeutung der dort gelagerten Rohstoffe durch amerikanische Konzerne zurück zu holen, war das zwar eine knallharte Interessenbekundung, aber dass das andere Land nur deshalb überhaupt angegriffen wurde, weil der Angreifer sich das Recht dazu aus seiner eigenen gottgegebenen Großartigkeit heraus nahm, hat er damit ja nicht in Frage gestellt.

  • EU bleibt auf Kriegskurs – EUMAM gießt Öl ins Feuer

    [...] Ebenfalls am heutigen Tag billigten die EU-Außenminister*innen zudem das Krisenmanagementkonzept und den Beschluss zur Einrichtung der militärischen Ausbildungsmission „European Union Military Assistance Mission” (EUMAM Ukraine). Hierbei sollen die bislang auf Ebene der Einzelstaaten erfolgenden Ausbildungsmaßnahmen EU-weit gebündelt und deutlich intensiviert werden. Schon vor einiger Zeit wurde klar, was für ein gefährliches Spiel mit dem Feuer hier gespielt wird. Schließlich kam das Gutachten „Rechtsfragen der militärischen Unterstützung der Ukraine durch NATO-Staaten zwischen Neutralität und Konfliktteilnahme“ des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages bereits vor Monaten zu dem Ergebnis, mit der seit Mai 2022 erfolgenden Ausbildung ukrainischer Militärs werde Deutschland faktisch zur Kriegspartei. Dasselbe lässt sich jetzt auch für die Europäische Union insgesamt sagen.

    Als Ziel wird ausgegeben, bis zum Frühjahr 2023 etwa 15.000 ukrainische Militärs ausgebildet zu haben – ein guter Teil davon von Deutschland, schreib Zeit Online: „Es handelt sich um die mit Abstand größte militärische Mission der EU – Deutschland will dabei laut Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) einen signifikanten Beitrag leisten. ‚Wir haben noch nie so viele Soldaten ausgebildet und das in so vielen verschiedenen Bereichen‘, sagt ein EU-Diplomat. Deutschland will dem Vernehmen nach ein Drittel der ukrainischen Soldaten schulen, also rund 5.000. Dafür soll die Bundeswehr ein Hauptquartier einrichten. Seit Beginn des russischen Angriffskriegs trainierten bisher rund 800 ukrainische Soldaten in Deutschland.“ [...]


    Dass man sich in der EU künftig noch stärker um die Ausbildung weiteren Materials für die Menschenmaterialschlacht an der erweiterten NATO-Ostflanke kümmern werde, hatte auch der EU Gartenbau- und Außenbeauftragte - der kriminelle, dumme, rassistische Imperialist und Idiot J. Borell - gestern in einer PK schon stolz als Teil der neiuen internationalen Verantworung der EU im geostrategischen Feldherrenspiel verkündet, in der er auch nochmal jegliche Rassismus-Vorwürfe bezüglich seiner "Dschungel"-Einlassungen als lächerlich zurückwies.



    [...] Totenstille herrscht dagegen weiter an der diplomatischen Front, hier versagt die Friedensnobelpreisträgerin auf ganzer Linie – oder besser wohl: sie will hier versagen. Angesichts der immer gefährlicheren Eskalation des Krieges fordern selbst mehr und mehr gestandene Militärs, dass um die Aufnahme von Verhandlungen keinerlei Weg herumführt. Zuletzt äußerten sich etwa der ehemalige Chef des US-Generalstabs unter Bush und Obama, Mike Mullen, oder auch Helmut W. Ganser, ehemaliger Brigadegeneral der Bundeswehr, in diese Richtung: „Anstatt einer dramatischen Ausweitung und Eskalation des Kriegs zuzusehen, bedarf es dringend der Analyse von Ausstiegsoptionen, die zunächst einmal das Gemetzel an den Fronten stoppen“, so Ganser. „Mit Blick auf die wachsenden Eskalationsrisiken für Europa insgesamt und die Ukraine ohnehin kommt es jetzt auf einen rationalen Abwägungsprozess an – zwischen den Zerstörungsrisiken einer nuklearen Eskalation und den Risiken, Bedingungen und Folgen einer Einstellung der Kampfhandlungen in Verbindung mit humanitären Lösungen.“ [...]


  • Der wissenschaftliche Dienst des Bundestages, der da nicht so eine klare Antwort parat hat, und eigentlich eher das Gegenteil nahe legt, kann dann ja eigentlich auch weg.

    [...] Bei Unterstützungsleistungen auf der Grundlage von non-belligerency bleibt der Umfang von Waffenlieferungen,9 aber auch die Frage, ob es sich dabei um „offensive“ oder „defensive“ Waffen handelt, rechtlich unerheblich.10 Erst wenn neben der Belieferung mit Waffen auch die Einweisung der Konfliktpartei bzw. Ausbildung an solchen Waffen in Rede stünde, würde man den gesicherten Bereich der Nichtkriegsführung verlassen.11 [...]


  • Der wissenschaftliche Dienst des Bundestages, der da nicht so eine klare Antwort parat hat, und eigentlich eher das Gegenteil nahe legt, kann dann ja eigentlich auch weg.

    Ey, nicht so laut. Der Frosch hats gerade so richtig schön gemütlich im warmen heissen Kochtopf.

  • Da kann man aber noch ein paar C° aufdrehen:

    Die USA bereiten Taiwan auf ein Kriegsschicksal wie dasjenige der Ukraine vor und rüsten Taipei dazu passend auf.

    Deutschland beteiligt sich an einer Kampagne, die einen Krieg um Taiwan riskiert.


    [...] Aus US-Sicht kann sich Taiwan mit einer traditionellen Strategie nicht mehr gegen die weit überlegenen Streitkräfte der Volksrepublik verteidigen. Die Hauptursache liegt darin, dass die taiwanischen Kriegsschiffe, Kampfjets und Startbahnen ein leichtes Ziel für die chinesischen Streitkräfte sind, die sie – so heißt es in Militärkreisen – möglicherweise schon in einer ersten Angriffswelle ausschalten könnten.[2] Stattdessen drängt Washington Taipei immer stärker, sich auf eine asymmetrische Strategie einzulassen, die im Wesentlichen dem Resisting Operating Concept (ROC) gleicht, in dem US-Spezialkräfte schon vor dem Krieg ukrainische Militärs trainierten und das heute zumindest partiell in der Ukraine zur Anwendung kommt.[...]

    Auf Taiwan werden neben militärstrategischen auch ganz allgemeine Bedenken geäußert. Unklar ist, ob die Aussicht, im Falle einer chinesischen Invasion zu enden wie die Ukraine, in der taiwanischen Bevölkerung wirklich Anklang findet. Taiwan könne „sich nicht mit dem Patriotismus und der Bereitschaft der Ukrainer messen, ihr Land zu schützen“, wurde etwa Chang Yan-ting, ein ehemaliger Generalleutnant der taiwanischen Luftwaffe, unlängst zitiert. Taipei täusche Washington gezielt, erklärte Chang: „Wir sind nicht bereit, insbesondere in Sachen militärische Moral.“[...]

    An der Provokationsstrategie mit der Aussicht, die Bedingungen herzustellen, die für Beijing erklärtermaßen ein Kriegsgrund sind, beteiligt sich auch die Bundesrepublik. Kürzlich hielt sich eine deutsche Parlamentarierdelegation auf Taiwan auf und traf dort nicht zuletzt mit Präsidentin Tsai Ing-wen zusammen. Für Ende Oktober ist ein Besuch von Mitgliedern des Menschenrechtsausschusses des Bundestags auf der Insel angekündigt. Eine beträchtliche Ausweitung der Beziehungen in wirtschaftlicher und kultureller Hinsicht ist im Gespräch; im Sprachgebrauch selbst von Mitgliedern der Bundesregierung wird Taiwan faktisch als ein eigenständiger Staat behandelt: Anfang August erklärte Außenministerin Annalena Baerbock, Berlin „akzeptiere“ es nicht, wenn „ein größerer Nachbar völkerrechtswidrig seinen kleineren Nachbarn überfällt“.[10] Die Formulierung impliziert, dass die Volksrepublik und Taiwan gleichen Status besäßen und deshalb eine chinesische Invasion das Völkerrecht bräche. Damit hat Baerbock das Ein-China-Prinzip, das die Bundesregierung bislang gewahrt hat, infrage gestellt. Inzwischen ist zudem eine Durchfahrt eines deutschen Kriegsschiffs durch die Taiwanstraße im Gespräch.[11] Damit brächte sich Deutschland auch militärisch offen gegen China in Position.

    Die Taiwanesische Regierung, so steht es auch noch im Artikel, würde eine chinesische Invasion eigentlich lieber von vorne herein abwehren, und hat dazu auch entsprechdenes Gerät bestellt. Die USA verzögern nun aber u.a. die Auslieferung von F-16 Kampfflugzeugen und würde lieber mehr tragbare Waffen liefern, damit die chinesische Armee dann nach dem Überfall in einen lange anhaltenden Partisanenkrieg verwickelt werden könnte.

  • https://twitter.com/ZelenskyyUa/status/1582285715970613248



    Ich glaube Selenskyj nennt 30% weil er denkt, dass hört sich noch nicht so schlimm an, aber für eine Woche ist das ziemlich katastrophal. Wahrscheinlich kann man das anteilig auch gar nicht so genau angeben, sondern es ist mehr die Frage wieviel fragiler das Gesamtsystem jetzt ist.

  • https://twitter.com/ZelenskyyUa/status/1582285715970613248



    Ich glaube Selenskyj nennt 30% weil er denkt, dass hört sich noch nicht so schlimm an, aber für eine Woche ist das ziemlich katastrophal. Wahrscheinlich kann man das anteilig auch gar nicht so genau angeben, sondern es ist mehr die Frage wieviel fragiler das Gesamtsystem jetzt ist.

    30% klingt nicht viel? Keine Ahnung, also ich finde, das kommt bei jedem recht katastrophal an (gegeben dem Fall, die Nachricht erreicht jemanden, weil kein Strom).

    Man ey, nach dem Wintermonate sind echt nur noch beschissen.

  • https://twitter.com/ZelenskyyUa/status/1582285715970613248



    Ich glaube Selenskyj nennt 30% weil er denkt, dass hört sich noch nicht so schlimm an, aber für eine Woche ist das ziemlich katastrophal. Wahrscheinlich kann man das anteilig auch gar nicht so genau angeben, sondern es ist mehr die Frage wieviel fragiler das Gesamtsystem jetzt ist.

    Wow. Alles, weil er unbedingt das verbriefte Recht glaubte zu haben, er könne frei darüber entscheiden NATO-Frontstaat zu sein und die Ost-Ukraine zu Gentrifizieren.


    Diese Hybris. Er wird als der traurige Clown Pennywise in die Geschichte eingehen.


    30% klingt nicht viel? Keine Ahnung, also ich finde, das kommt bei jedem recht katastrophal an

    Zumal wir bei uns gerade die übertriebene Debatte wegen 7 % AKW Anteil haben.

  • "Now this is not the end. It is not even the beginning of the end. But it is, perhaps, the end of the beginning" - Winston Churchill


    Nach allem was man jetzt so sieht wird man Kiew entweder einnehmen oder isolieren, eine neue Front im Norden zieht die ukrainischen Truppen auseinander, die schon jetzt auf immer sinnlosere und verlustreiche Einsätze geschickt werden (Reminds me to 1944).


    Die Drohnenangriffe gehen weiter, vielleicht mit größeren Drohnen die alle markierrten S-300 & Co inklusive Radar ausschalten - dann wäre der Luftraum offen für russische Jets. Ich denke es wird auch Regierungsgebäude erwischen. Am Ende bleibt eine Ukraine ala Morgentauplan, als Agrarstaat und Puffer für Russland, innerhalb einer russischen Föderation mit Belarus/Russland/Ukraine.


    Was ich mir nicht mehr vorstellen kann sind Friedensgespräche oder diplomatische Lösungen.


    Ein schnelles Ende, was jetzt beschlossen scheint, wäre der Totalverlust des westlichen Investments, alles wäre sinnlos "verballert" worden, ohne Einfluss auf das Land zu bekommen, denn das ist dann unter russsischer Kontrolle.


    Dann Partisanen, dagegen kämpft Russland in Dagestan und vielen anderen Republiken sehr erfolgreich mit viel Erfahrung.

  • 30% klingt nicht viel? Keine Ahnung, also ich finde, das kommt bei jedem recht katastrophal an (gegeben dem Fall, die Nachricht erreicht jemanden, weil kein Strom).

    Man ey, nach dem Wintermonate sind echt nur noch beschissen.

    Zumal wir bei uns gerade die übertriebene Debatte wegen 7 % AKW Anteil haben.


    Folgt halt dieser Logik zwei Drittel haben wir noch. Tatsächlich war die Ukraine wohl immer etwas überversorgt (wenn man den demographischen Zusammenbruch seit den Neunzigern bedenkt) und größere Teile der Industrie sind ausgefallen. Die haben aktuell also mehr Luft als es unter normalen Bedingungen der Fall wäre.

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