Ich glaube das ist zur einen Hälfte Kampagne, zur anderen Hälfte ist gerade nicht viel los, wobei ich das zu einem guten Teil für den Effekt einer Ermüdung bei den Kriegsbeobachtern und den Effekt des Kontrasts mit der aufregenderen Dynamik des US-Israel-Irankrieges halte, sowie dass es sich eingeschleift hat, das man jeden russischen Erfolg, den man vorher noch als dräuende Katastrophe an die Wand gemalt hat (zuletzt Prokrowsk), sobald er sich einstellt, als Ausweis für die minimalen russischen Fortschritte nimmt. Dadurch werden die eigenen Narrative wie plötzlich ukrainische Drohnen über Moskau (gibt es seit Jahren) oder eine schwere Wirtschaftskrise (überschaubare Kontraktion wahrscheinlich durch Gegensteuern der Zentralbank letztes Jahr in Kombination mit einer Mehrwertsteuererhöhung, sowie die klassischen gedrängten Ausgaben im russischen Haushalt am Jahresanfang) als die eigentlichen Ereignisse wahrgenommen. Und dann kommt denke ich hinzu, dass es das Gefühl gibt, na jetzt wo die US-Amerikaner komplett abgelenkt sind, müsste doch der russische Durchbruch erfolgen. Und dass im Gegenteil alles weiter vor sich hindümpelt und wir natürlich nie einen wirklichen, gesicherten Einblick in die entscheidenden Metriken für einen Abnutzungskrieg haben (den meines Erachtens die Russen klar gewinnen, aber ich weiß es halt auch nicht wirklich), weckt offenbar so eine gewisse Hoffnung.
Cold War Reloaded - Der neue Ost-West Konflikt
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Aber irgendwie hat dieses Interview, und die Art wie es von Carlson geführt und von seinen Leuten geschnitten wurde Mendel für mich nicht unbedingt glaubwürdiger gemacht. Und die russische Ansprache am Ende, worin sie den "Wladimir Wladimirowitsch" darum bittet, doch endlich mit dem Krieg aufzuhören, war schon ein bisschen arg schwülstig und grenzwertig. (Hier gibt's eine Version der Ansprache mit Untertiteln, aber ich weiß nicht, ob die korrekt sind: https://x.com/NatalkaKyiv/status/2053941632446378135?s=20)
Nun ist sie natürlich Selenskyjs Pressesprecherin geworden als der gerade als Friedenskandidat auftrat, der endlich den Bürgerkrieg beendet. Laut dem Wikipedia-Artikel ist sie auch auf ungewöhnliche Art an den Posten gekommen. Sie hat einen öffentlichen Wettbewerb gewonnen:
https://en.wikipedia.org/wiki/Iuliia_Mendel
ZitatMendel won a competition for press secretary that was announced by President of Ukraine Volodymyr Zelenskyy on 30 April 2019. Winning against 4,000 other contestants, Mendel was appointed on 3 June 2019.
Vielleicht erklärt das, warum sie nicht wirklich mit dem politischen Apparat hinter Selenskyj verbandelt geblieben zu sein scheint. Und das macht es vielleicht auch nochmal wahrscheinlicher, dass sie mehr mit seinen ursprünglichen politischen Versprechen sympathisiert hat.
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https://www.politico.eu/articl…corruption-andriy-yermak/
ZitatAlles anzeigenZelenskyy’s former chief of staff charged with corruption
Andriy Yermak used to be the second-most-powerful person in Ukraine after the president.
KYIV — Ukrainian state anti-corruption watchdogs have officially charged Andriy Yermak, the former head of President Volodymyr Zelenskyy’s office, with corruption and money laundering.
“The National Anti-Corruption Bureau of Ukraine and the Special Anti-Corruption Prosecutor’s office charged the former head of the president’s office of Ukraine, a member of an organized crime group, involved in laundering UAH 460 million [€8.9 million] on elite construction near Kyiv,” NABU said in a late evening statement on Monday.
The watchdogs did not name Yermak, but said the latest charges relate to the so-called Midas operation, an €85 million corruption scandal at Ukraine’s state Energoatom energy company. The probe has touched other Zelenskyy associates — entrepreneur Timur Mindich and Oleksiy Chenyshov, Ukraine’s former deputy prime minister.
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Ich glaube das ist zur einen Hälfte Kampagne
Man muss es der ukrainischen Führung (oder den Werbeagenturen, die sie für sich Propaganda machen lässt) schon anerkennen: Die schaffen es immer wieder, das westliche Publikum davon zu überzeugen, dass das Kiewer Staatstheater gar keine Isnzenierung, sondern eine akkurat die Wirklichkeit repräsentierende Reality-TV-Show aufführt.
SelenskyJs und seiner Geschäftswertepartner jüngster Geniestreich ist die bisher offenbar erfolgreiche Selbstvermarktung DerUkraine™ nicht nur als nun plötzlich (seit dem Erfolg iranischer Drohnenangriffe auf die Stützpunkte der USA und auf ihre Verbündeten in Israel und der arabischen Halbinsel) in aller
westlichenWelt bewunderte High-Tech-Rüstungsindustrienation, sondern auch als exklusive Trägerin unersetzlichen Schlachtfeld-know-hows über den Einsatz hochmoderner Drohnen gegen die barbarischen Sturmtruppen einer atomaren Supermacht.(Hier zeigt Bundesverteidigungskriegsminister Pistolius deutsche Stärke. Er ist sich nicht zu schade dafür, die vom harten Kampf ganz schwieligen Hände Unserer ukrainischen Freiheits-verteidigungskämpfer für einen besonders starken und festen Händedruck zu schütteln. Dafür hat er sogar das Jacket ausgezogen und die schwarzen Hemdsärmel hochgekrempelt, damit man sieht, dass er kein abgehobener Politiker, sondern ein echter Macher ist.)
Gerade in der absteigenden Industrienation Deutschland, wo sich praktisch der gesamte politisch-mediale Komplex selbst in eine hysterische Panik vor dem Russensturm auf Westeuropa und in dessen Folge in einen seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr erlebten Rüstungswahn hineingesteigert hat, und wo gleichzeitig händeringend nach neuen Geschäftsmodellen für die stur auf Exportüberschüsse gegenüber dem Rest der Welt fixierte und damit gerade im Scheitern begriffene Standortpolitik gesucht wird, ist das offenbar sehr erfolgreich.
(Bundesverteidigungskriegsminister Pistolius ist besorgt. Wird überlegene deutsche Drohnen-Hochtechnologie wirklich ausreichen, um den Russen
in der Schlacht um Vilnius zu schlagenvom Angriff auf Deutschland abzuschrecken? Doch Zaudern und Zögern liegt nicht in der Natur des Obergefreiten Pistolius. Er weiß: die Rettung liegt im Osten, und macht sich umgehend auf den Weg dort hin.)Dass ein großer Anteil der Bauteile, aus denen private ukrainische Heldenunternehmen und ihre privaten westlichen Kooperationspartnerunternehmen ihre stolz auf Verkaufsshows in der ganzen westlichen Welt ausgestellten Drohnen zusammenbasteln, aus China kommt, oder dass es ohne massive finanzielle Unterstützung der westlichen Wertepartner überhaupt keinen ukrainischen Staat mehr gäbe, der eine Drohnenindustrie mit staatlichen Aufträgen unterhalten, und seinen Staats- und Regierungschef mit seiner großen Drohnenshow auf Dauertournee in die halbe Welt reisen lassen könnte, interessiert dabei offenbar keine Sau in deutschen Qualitäsmedienredaktionen.
(Übrigens wieder gaanz, ganz tolle Fotos!)
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(Übrigens wieder gaanz, ganz tolle Fotos!)
Na klar, schließlich ist er ja auch der beliebteste Politiker Deutschlands!

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A propos...
massive finanzielle Unterstützung der westlichen Wertepartner
NATO’s Rutte asks allies for billions more in Ukraine aid
But the idea for allies to commit 0.25 percent of their GDP to Kyiv is running into opposition from countries like France and the U.K.
Alles anzeigen[...] The alliance's secretary-general raised the possibility at a closed-door meeting of NATO ambassadors late last month, said two alliance diplomats and a person familiar with the matter, who were granted anonymity to speak freely on the sensitive issue. He was speaking as part of preparations for the alliance's upcoming July summit in Turkey.
“Rutte and many of us want to make sure the support for Ukraine is consistent and predictable,” said one of the NATO diplomats.
If allies approve the idea, annual flows to Ukraine would effectively triple to $143 billion, based on the alliance's own estimate of combined NATO GDP. Last year, Ukraine received $45 billion in security aid from its allies — covering everything from buying weapons for its military to investments in Ukrainian defense companies and the NATO-led effort to buy U.S. weapons for Kyiv.
Rutte's proposal came partly in response to frustration among some capitals that they are doing much more than others to help Kyiv, the diplomats said. The Nordic and Baltic countries, the Netherlands and Poland are paying a higher percentage of their GDP in military aid to Ukraine than many other allies, according to the Kiel Institute's Ukraine Support Tracker.
Kiel, a German think tank, highlighted that Nordic countries give much more than their share, the big countries of Western Europe are about in line with their GDP, while Southern Europe “remains a small donor.”
“Those ... states who are really contributing more are raising this every single time,” the EU's foreign policy chief Kaja Kallas said Tuesday after a meeting of the bloc's foreign ministers in Brussels. “And if we look at the numbers, it’s clear that the burden is not equally shared.”
Late last year, Swedish Foreign Minister Maria Malmer Stenergard told POLITICO: “The fact that the Nordic countries, with less than 30 million people, we provide for one-third of the military support that the NATO countries — with almost 1 billion people — provide ... is not sustainable.” [...]
But Rutte's proposal has drawn skepticism from some allies, including France and the U.K., said the diplomats, meaning it is unlikely to proceed in its current form. Any alliance-wide target would have to be agreed upon by all NATO members.
Neither France nor the U.K. responded to a POLITICO request for comment.
The idea of setting a percentage-of-GDP target is just one of several being worked on to deliver a concrete result for Ukraine at the July 7-8 summit, the two NATO diplomats said.
“In Ankara, allies need to show Ukraine that NATO backs it for the long term,” said a third NATO diplomat. “That means cash, weapons, and political commitment.”
In a further complication to aid calculations, some NATO allies, which also belong to the EU, want their contributions to the recently approved €90 billion loan to Ukraine — €60 billion of which will go for military spending — “to be taken into consideration” in any upcoming proposals asking them to raise more cash for Kyiv, said the second alliance diplomat. [...]
Das ist aber sicher nur zur Anschubfinanzierung für den neuen europäischen Hightech-Standort Ukraine. Wenn die ganzen deutsch-ukrainischen Joint Ventures erst mal den Weltmarkt erobern, trägt sich das Modell quasi von selbt, so lange noch genug Ukrainer übrig sind, um den Gefechtsdatenreichtum an der Ostfront zu vermehren.
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a propos...
so lange noch genug Ukrainer übrig sind
Das ist einfach eine Frage des politischen Willens:
Ukraine's conscription crisis is getting increasingly bloody
While outside voices insist the war can still be won on the battlefield, young men in the country are violently resisting recruiters to stay out of it
Alles anzeigen[...] Finnish President Alexander Stubb has declared that Ukraine is “on top” and “in a much better place than it has been at any stage in this horrific war,” charging that Russia is unable to recruit enough soldiers to make up for those it’s losing. Ukrainians have “a growing self-confidence” on account of the territory they have supposedly retaken, as one former U.S. ambassador put it, and their growing confidence over military advances “is strikingly higher today than a year ago,” charged another. A spate of reports have it that the walls are closing in on Russian President Vladimir Putin.
A Ukrainian military breakthrough is imminent, in other words, and Ukraine’s population remains committed to endless fighting. But this is hard to square with Ukraine’s growing recruitment crisis, most viscerally embodied by the growing violent resistance to its policy of forced conscription.[...]
How, then, does this square with polling that has tended to show, even recently, a Ukrainian population willing to fight indefinitely until military victory?
“Almost all of those polls are exclusively in the territory under the control of the Ukrainian government,” says Volodymyr Ishchenko, research associate at the Institute of East European Studies, Freie Universität Berlin. “That means they don’t poll Ukrainians in Crimea, in Donbas, in the occupied territories, in the EU, or Ukrainians who went to Russia as refugees, and there are millions of them.”
“So up to one third of the total population of those who carry Ukrainian passports are not even polled,” Ishchenko adds.
Other metrics point to a silent reluctance to fight. Ukraine’s own defense minister revealed this year that there were 2 million draft dodgers and 200,000 cases of desertion. While voluntary enlistment drove the war’s early months, conscription is now responsible for 70% of recruitment. Ukrainian nationals who fled to Europe at the start of the war have resisted European efforts to send them back, in some cases to be drafted at the Ukrainian government’s request.
While affluent Ukrainians are able to bribe their way out of being conscripted, the commander of Ukraine’s National Guard has urged those who “have money problems” to join the military. According to one analysis of Ukrainian casualty figures, the vast majority of those killed in action come disproportionately from small towns, where poverty rates tended to be higher.
What’s at stake is more than whether Ukraine wins or loses. The prolongation of the war has created and intensified a severe economic and demographic crisis for Ukraine that threatens its future as a stable and functioning state. Last week, the head of Ukraine’s Office of Migration Policy estimated that 70% of those abroad may not return to the country, threatening labor shortages in critical sectors. The Ukrainian state, which already is kept afloat through massive loans from Europe, owes an unsustainable debt worth many billions of euros to the families of dead soldiers, whose numbers have ballooned.
Much of this is unknown to Western publics. English-language reports about violent resistance to conscription are dwarfed by stories claiming Russia is faltering. Some Ukrainian-language reports about the country’s recruitment and demographic crises are simply never translated to English. And so, those who most ardently back Ukraine unwittingly cheer policies that ensure its gradual destruction.
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Chodorkowski hat übrigens die bevorstehende Beendung des Krieges durch sein ganz besonders feines Näschen für Kremlologie ausgemacht:
https://twitter.com/khodorkovs…tatus/2054266553823089123
ZitatI have listened to Putin speak for over twenty years. Last week, he did something I have not seen since the full-scale war began: he called Zelenskyy 'господин Зеленский.' Mr. Zelenskyy.
That single word is why a negotiated peace now feels within reach (🧵 Read on)
[Video]
Ich bin mir nicht sicher, ob das wirklich stimmt, aber das sollte der Kontext sein:
http://kremlin.ru/events/president/news/79718
А.Колесников: По поводу послания.
В.Путин: Да, господин Фицо мне сказал об этом, сказал о своей встрече. Как бы особого послания там и не было, просто я услышал ещё раз о том, что украинская сторона, господин Зеленский готов провести личную встречу. Да, это я слышал. Но мы слышим это не первый раз.
Что можно в этой связи сказать? Что мы никогда не отказывались, и я не отказывался. Я не предлагаю эту встречу, но, если кто-то предлагает, – пожалуйста, пусть приезжает тот, кто хочет встретиться, пусть приезжает в Москву, мы встретимся.
Можно встретиться и в третьей стране, но только в том случае, когда будут достигнуты окончательные договорённости о мирном договоре, который должен быть рассчитан на длительную историческую перспективу, чтобы поучаствовать в этом мероприятии либо что-то подписать, но это должна быть окончательная точка, а не сами переговоры, потому что мы знаем, что такое сами переговоры.
Via Google Translate:
ZitatAlles anzeigenA. Kolesnikow: Was die Botschaft betrifft...
W. Putin: Ja, Herr Fico hat mich darauf angesprochen; er berichtete mir von seinem Treffen. Genau genommen handelte es sich dabei nicht wirklich um eine spezifische „Botschaft“ – ich habe lediglich erneut gehört, dass die ukrainische Seite – Herr Selenskyj – bereit ist, ein persönliches Treffen abzuhalten. Ja, das habe ich gehört. Doch ist dies nicht das erste Mal, dass wir dies vernehmen.
Was lässt sich diesbezüglich sagen? Dass wir uns niemals geweigert haben – und ich persönlich habe mich ebenfalls niemals geweigert. Ich bin nicht derjenige, der dieses Treffen vorschlägt; sollte es jedoch von anderer Seite vorgeschlagen werden – nur zu. Wer auch immer ein Treffen wünscht, möge hierherkommen; er möge nach Moskau kommen, und wir werden uns treffen.
Wir könnten uns auch in einem Drittland treffen – allerdings erst dann, wenn endgültige Einigungen bezüglich eines Friedensvertrags erzielt wurden; eines Vertrags, der auf eine lange historische Dauer ausgelegt ist –, um an jenem konkreten Ereignis teilzunehmen oder um Dokumente zu unterzeichnen. Dieses Treffen muss jedoch den krönenden Abschluss bilden, nicht aber den Verhandlungsprozess an sich – denn wir wissen genau, was ein solcher Verhandlungsprozess mit sich bringt.
Putin nennt ihn also angeblich erstmals seit langem Herr Selenskyj, wenn er sagt der kann ja nach Moskau kommen, wenn er sich mit mir treffen will (und den Vorschlag macht er nicht das erste Mal). Ansonsten, wenn wir uns woanders treffen, dann erst nachdem ein enorm umfassendes Vertragswerk ausgehandelt wurde, bei dem wir bisher kaum über die ersten paar Schritte in den Verhandlungen hinweg gekommen sind.
Der eigentliche Grund, warum Chodorkowski dem Gewicht verleiht:
https://twitter.com/khodorkovs…tatus/2054266555668599077
ZitatBoth sides are making only minimal progress at the front, and any serious attempt to change that would require mass mobilization, greater economic strain and more repressive measures domestically.
[2/13]
Sprich es ist ein Patt und es kann nicht aufgelöst werden.
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Sprich es ist ein Patt und es kann nicht aufgelöst werden.
Ich schreib's ja immer wieder:
Das erinnert alles stark an den 1. Weltkrieg mit dem Grabenkrieg.Nur, dass jetzt Gamer die Artillerie abgelöst haben
Zitat von FR„Ich fühlte nichts“: Gen-Z-Piloten töten im Ukraine-Krieg mit Drohnen – Ihr Ziel sind 50.000 Abschüsse
Das ist wirklich eine der asozialsten Truppengattungen, mMn.
Und das will was heißen beim Militär.
Und der 1. Weltkrieg hat geendet, als das Kaiserreich militärisch immer mehr zusammengebrochen ist.
Bei billigen Drohnen, die
unersetzlichesnoch billigeres Leben vernichtenzum Zweck des Fortschritts, kann das auch nur passieren, wenn einer Seite die Ressourcen ausgehen (Geld schieben beide ja hinten & vorne rein). -
Naja, ich glaube ja nicht, dass es ein Patt ist. Aber das sehen wir dann erst hinterher.
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Mal wieder ein größerer Angriff:
https://www.bbc.com/news/articles/cq5p8yygq94o
ZitatUkraine rescuers pull dead from rubble of Kyiv flats after massive Russian strikes
Dafür, dass er keinen Nachschub mehr an Munition für die Luftverteidigungssysteme bekommt, traut Selenskyj sich aber immer noch sehr hohe Abfangquoten zu behaupten:
ZitatThe overnight barrage saw more than 670 drones and 56 missiles targeting the country, President Volodomyr Zelensky said. This is among the largest attacks Russia has mounted since the start of its full-scale invasion in 2022.
ZitatHe said a "significant number" of Russian drones and missiles were shot down, with an "overall interception rate" of 93%.
Wobei die "interception rate" sich natürlich nur auf einen Abfangbesuch beziehen könnte. Weiß ich gar nicht mal so genau. (Nicht, dass ich das dann glauben würde.) -
Dafür, dass er keinen Nachschub mehr an Munition für die Luftverteidigungssysteme bekommt, traut Selenskyj sich aber immer noch sehr hohe Abfangquoten zu behaupten
Das ist doch nur konsequent für einen Herrscher, der sein Land und seine darin gefangenen männlichen Untergebenen im wehrfähigen Alter auf dem Weltmarkt für industrielles Mordwerkzeug als großes Menschenversuchslabor für modernste Drohnen- und Drohnenabwehrtechnik anpreist, damit das Geld aus dem Ausland weiter fließt.
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Zur Erinnerung das hatte Pistorius an Munition für die Patriot-Systeme im Februar in Aussicht gestellt, wenn alle nochmal zusammenlegen:
[...] Das ist Pistorius große Ankündigung in dem Bereich:
ZitatAs the German Minister of Defence Boris Pistorius has just announced, Germany will deliver 5 PAC-3 missiles to Ukraine if other countries jointly gather and deliver a further 30 PAC-3 missiles for the Ukrainian MIM-104 Patriot air defence systems.
Damit bleiben eigentlich nur die IRIS-T-Systeme, die wir den Ukrainern gegeben haben. Ich denke dafür bekommen sie immer noch Abfangraketen, weil wir vermutlich alles rüberreichen anstatt selbst Vorräte anzulegen.
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Nebenbei der lettische Verteidigungsminister ist deshalb zurückgetreten:
https://www.reuters.com/world/…-hit-oil-tanks-2026-05-10
[...]
Finde ich schon erstaunlich, dass die Ukrainer ihn den Posten gekostet haben.
https://www.bbc.com/news/articles/cwy21k5917jo
ZitatAlles anzeigenLatvian PM resigns after row over stray Ukrainian drones
Latvian Prime Minister Evika Silina has resigned following a political crisis over Russia-bound Ukrainian drones straying into Latvian territory.
She had fired her Defence Minister Andris Spruds last week after two drones crashed down in eastern Latvia, criticising his response and appointing a replacement.
In protest, Spruds's Progressives party pulled their support for Silina's governing coalition, causing it to collapse months before a planned general election in October.

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Ja gut,. Die Bürgermeisterin von Riga ist zurückgetreten.

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Der Artikel...:
RE: Israel & Palästina (Sammelthread)
...befasst sich eigentlich mit dem pro-Israel-Bias der großen amerikanischen "liberalen" Qualitätsmedien, aber darin kommen auch diese schönen Datenvergleiche hier vor:
"[...] Sympathetic Victims: Gaza vs. Ukraine
Victims of Israel’s attack on Gaza who could be expected to elicit sympathy from audiences — like journalists and children — received little coverage during the first 100 days of Israel’s assault, compared to their counterparts in Ukraine. [...]"
Chart: The Intercept
Chart: The Intercept

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Der Artikel...:
RE: Israel & Palästina (Sammelthread)
...befasst sich eigentlich mit dem pro-Israel-Bias der großen amerikanischen "liberalen" Qualitätsmedien, aber darin kommen auch diese schönen Datenvergleiche hier vor:
"[...] Sympathetic Victims: Gaza vs. Ukraine
Victims of Israel’s attack on Gaza who could be expected to elicit sympathy from audiences — like journalists and children — received little coverage during the first 100 days of Israel’s assault, compared to their counterparts in Ukraine. [...]"
Chart: The Intercept
Chart: The Intercept

Interessant und nicht unerwartet, aber The Intercept versteht es leider nicht besonders gut, Balkendiagramme vernünftig darzustellen (bzw. Teilweise wären andere Darstellungen noch beeindruckender und zeitgleich klarer gewesen).
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Ein neues Dekret von Putin, das die Verleihung der russischen Staatsbürgerschaft an Bürger von Transnistrien (Pridnestrowja) betrifft:
http://kremlin.ru/acts/news/79762
ZitatУказ о приёме в российское гражданство жителей Приднестровья
Президент подписал Указ «О приеме в гражданство Российской Федерации жителей Приднестровья».
Via Google Translate:
ZitatErlass über die Verleihung der russischen Staatsbürgerschaft an Einwohner Transnistriens
Der Präsident hat den Erlass „Über die Verleihung der Staatsbürgerschaft der Russischen Föderation an Einwohner Transnistriens“ unterzeichnet.
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Ein neues Dekret von Putin, das die Verleihung der russischen Staatsbürgerschaft an Bürger von Transnistrien (Pridnestrowja) betrifft:
http://kremlin.ru/acts/news/79762
Via Google Translate:
Das traut der Autokrat sich nur, weil Wir ihm noch immer nicht genug Stärke gezeigt haben, denn der Russe ist ein Barbar, der einem das Zuckerbrot wegnimmt, wen man ihn die Peitsche nicht spüren lässt.
Ich hoffe Michael Roth und Oberst Roderich nehmen die Sache in die Hand. Europa braucht jetzt mehr denn je mutige Menschen aus der Zivilgesellschaft, die Haltung gegen Autokratie und Imperialismus zeigen.
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