Cold War Reloaded - Der neue Ost-West Konflikt
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https://news.sky.com/story/uks…-of-armed-forces-13483860
ZitatAlles anzeigenGet ready to fight: Armed forces chief issues stark warning as Russian threat grows
In an extraordinarily blunt intervention, Air Chief Marshal Sir Richard Knighton warned that Russia's military strength is increasing and is something to fear, with Russian troops now battle-hardened after spending the past nearly four years waging a full-scale war in Ukraine.
There is a growing risk that Russia could attack the UK, and the nation's "sons and daughters" need to be ready to fight, the head of Britain's armed forces has said.
In an extraordinarily blunt intervention, Air Chief Marshal Sir Richard Knighton warned that Russia's military strength is increasing and is something to fear, with Russian troops now battle-hardened after spending the past nearly four years waging a full-scale war in Ukraine.
He said the UK's armed forces would always be the first line of defence alongside the rest of the NATO alliance, but the whole of society must also play a part in rebuilding resilience.
Übrigens, würde ich mehr als Gerücht betrachten, aber es soll eine nicht-öffentliche Think Tank-Veröffentlichung aus dem Westen kursieren, deren Botschaft in etwa ist "stop training the Russians".
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Falls es jemand über sich bringen kann, sich dieses billige, pathetische und moralinsaure Staatstheater anzugucken:
Ich musste leider nach den ersten fünf Minuten damit aufhören, weil ich diese ewige, sture Wiederkäuen der selben Phrasen und die in latent aggressivem, vorwurfsvollem Tonfall zur Schau gestellte Anspruchshaltung von Selenskyj nicht mehr länger ertrage - von Lanz mal ganz abgesehen. Und die - vermutlich selbst ukrainische - Dolmetscherin hat sich alle Mühe dabei gegeben, es ganz unprofessionell noch vorwurfs- und Anspruchsvoller zu übersetzen.
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Wurde Timothy Snyder, Christopher Clark oder Masha Gessen erwähnt? Oder Anne Applebaum, Karl Schlögel, Ivan Krastev? Orlando Figes?
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Jedenfalls nicht in den ersten fünf Minuten.
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https://www.reuters.com/world/…n-forces-post-2025-12-16/
ZitatUnder Ukraine security guarantees, Western troops could repel Russian forces post-ceasefire, says Germany's Merz
BERLIN, Dec 16 (Reuters) - Under post-ceasefire guarantees provided by the United States and Europe to Ukraine, peacekeepers could in certain circumstances repel Russian forces, German Chancellor Friedrich Merz told ZDF public television in an interview, adding that this remained a far-off prospect.
Häh, wo kommt das denn her?
ZitatPressed by interviewers for details on the possible security guarantees floated by the United States in Monday's Berlin talks with Ukrainian President Volodymyr Zelenskiy, Merz said the guarantors would need to repel Russian forces should there be a violation of any ceasefire terms.
"We would secure a demilitarized zone between the warring parties and, to be very specific, we would also act against corresponding Russian incursions and attacks. We're not there yet," he said.
"The fact that the Americans have made such a commitment - to protect Ukraine in the event of a ceasefire as if it were NATO territory - I think that's a remarkable new position for the United States of America."
Deshalb zweifle ich doch sehr, dass das angeboten wurde, aber wenn ist es wohl kaum so gemeint.
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Damit wie mal richtig einstufen was wir da erleben, 10 mal Kubakrise, 300 mal Watergate, 5000 Vietnampapers, den Nazis ("Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda") ist in 12 Jahren öfters mal die Wahrheit rausgerutscht, dem ÖRR in 10 Jahren nicht.
Laß mal ein paar Regierungen in Europa wechseln und neue EU-Personal stellen, dann kommen erst die echten Schweinereien raus, Trillionen für einen Unbekannten der einen anquatscht und sagt "Hasse mal ein paar Trillionen?!" : )
Der Spaß hört auf bei Millionen (!!!) toten Soldaten, kaum Zivilisten, dafür werden viele bitter büßen.
Diese Dimension an Skandal/Verbrechen an der Menschlichkeit hatten wir seit 1945 nicht mehr, die EU und die Juntas in Kiev haben bis an die Oberkannte Unterlippe Blut von vielen Unschuldigen.
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Jedenfalls offenbar nicht aus dem Bundeskriegsministerium. Der Obergefreite Pistolius scheint doch etwas ungehalten darüber, dass ihn sein Kriegsführer Fritz dabei nicht hat mitreden lassen:
Also nicht dass das von echter Relevanz für den Fortgang des Krieges wäre, weil die Russen einer solchen Friedenstruppe unter Beteiligung von NATO-Militär mit ziemlicher Sicherheit sowieso nicht zustimmen werden, aber es ist schon bemerkenswert, wie unser Regimeführer Fritz diese fürchterliche Angelegenheit des RusslandsBrutalerVölkerrechtswidrigerAngriffskriegGegenDieUkraine™ dazu nutzt, sich beim linksliberalen bis konservativen Bidungsbürgertum und bei dessen VertreterInnen in der deutschen Qualitätspresse als geopolitischer Verantwortungsträger der europäischen Führungsmacht zu profilieren, dem es sogar gelegentlich gelingt, dabei vor lauter Rührung über seine eigene moralische Integrität und historische Verantwortungsübernahmebereitschaft die eine oder andere Träne aus dem Augenwinkel zu drücken, während selbst die Springerpresse von seinen sonstigen politischen Leistungen eher nicht so besonders überzeugt zu sein scheint.
Brisante Ukraine-Idee Ein "potenziell sehr gefährlicher Einsatz"
Auf dem Berliner Ukraine-Gipfel wurde die Einrichtung einer internationalen Schutztruppe beschlossen, um einen Waffenstillstand abzusichern. Aber wie realistisch ist die Idee überhaupt?
[...] Auf die Frage, was er von der Idee einer multinationalen Schutztruppe halte, die am Montag auf dem Berliner Ukraine-Gipfel ins Spiel gebracht wurde, sagte Pistorius, er finde die Idee "im Kern" gut, aber er sei daran nicht beteiligt gewesen. Viele Fragen seien zudem noch offen, so der Minister mit einer gehörigen Portion Skepsis. Ohnehin gehe es eher darum, dass "die Europäer sich dazu bekannt haben, Mitverantwortung zu übernehmen", und damit wieder Teil der Verhandlungen seien.
Damit spricht Pistorius offen aus, was viele Beobachter über den Vorschlag der Europäer denken: Die Idee ist zum jetzigen Zeitpunkt vor allem ein Signal, kein ausgereiftes Konzept. Die Europäer wurden in den Ukraine-Gesprächen von den USA und Russland an die Seitenlinie gedrängt. Mit dem Berliner Gipfeltreffen hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) den Europäern einen Platz zurück an den Verhandlungstisch erkämpft.
Auch wenn die Idee einer multinationalen Friedensmission durchaus ein diplomatischer Erfolg ist – insbesondere, weil die Truppe von den USA flankiert werden soll –, wirft der vermeintliche Coup Fragen auf. Wie groß müsste die Truppe sein und wer würde die Soldaten überhaupt stellen? Worin bestünde ihr Auftrag und was passiert, wenn Russland die Truppe militärisch testet? Und vor allem: Wie will man den russischen Aggressor dafür erwärmen, dass künftig Truppen aus Nato-Staaten durch die Ukraine marschieren?
Die Probleme beginnen bereits beim rechtlichen Rahmen einer Sicherungstruppe: Unter welchem Mandat soll sie operieren? In der Gipfelerklärung der Europäer heißt es, die Truppe soll von Europa geführt werden, "aus Beiträgen williger Nationen" bestehen und "von den USA unterstützt" werden. Konkreter wird das Papier an der Stelle nicht. [...]
Die Nichtbeteiligung von Pistorius liest sich (auch in anderen Quaiitätsmedien) bei genaurer Betrachtung dann doch ein bisschen weniger skandalös, als die beiden Bild-Chefredakteure Ronzheimer und Piatov es auf TwiX hatten aussehen lassen. Aber meine Verschwörungstheorie ist ja ohnehin, dass Merz et al. da mit Selenskyj lediglich eine weitere pompöse Inszenierung des ukrainischen Staatstheaters aufgeführt haben, um den Anschein zu erwecken, sie seien zum Frieden bereit, während man eigentlich viel lieber noch ein-zwei Jahre lang Ukrainer ins Feuer schaufeln würde, bis die deutsche Führungsmacht endlich wieder kriegsertüchtigt ist, und dem bis dahin hoffentlich noch weiter geschwächten Autokraten endlich die Stärke zeigen kann, die ihr in ihrer eigenen osteuropäischen Einflusssphäre zusteht.
Und dazu muss man der russischen Führung natürlich weiterhin mit großem TamTam Angebote machen, von denen man ganz genau weiß, dass der Kreml sich darauf sowieso nicht einlassen, und statt dessen lieber weiter Russen ins Feuer schaufeln wird, so lange er an der Front damit langsam aber sicher voran kommt.
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Auf dem Berliner Ukraine-Gipfel wurde die Einrichtung einer internationalen Schutztruppe beschlossen, um einen Waffenstillstand abzusichern. Aber wie realistisch ist die Idee überhaupt?
Wenn Russland das ausdrücklich ablehnt, die Truppen sogar vormals als potenzielle Ziele bezeichnet hat, wenn es nicht Teil der aktuellen Verhandlungen ist - dann verstehe ich nicht wieso es 72 Stunden in der Nachrichtenschleife ist.
Wir sind bei unseren repräsentativen Volksvertretern und Diplomaten auf dem Niveau von doofem Gequatsche und Desinformation gelandet. "Wenn Russland noch einen Funken Menschlichkeit hat, dann gönnen sie den Ukrainern friedliche Weihnachten" (Merz) - die letzten beide Jahre hat Russland eben diesen Weihnachtswaffenstillstand angeboten, die Ukraine und die europäischen Sponsoren haben das abgelehnt.
Während die 4 Europäischen Kriegshelden weiter diplomatischen Sand ins Getriebe schütten, wird der Teil über den man verhandelt immer kleiner.
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Ui, und der Ronzlöffel darf jetzt auch in den Kommentatoren Talk. 2 Springer Wixxer, eine ZEITschreiberin, das (Plastik) Gesicht vom Spiegel und der Schröder als Pausenclown. Das dürfte in seiner Gesamtheit schon als kognitive WMD gelten.
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Ui, und der Ronzlöffel darf jetzt auch in den Kommentatoren Talk.
Ich setz' noch einen drauf:

"Küsschen"

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"Küsschen"

(Ich hatte erst gelesen "Sie sind unverschämt und nicht mehr nüchtern")
Hier gibt's den ganzen Kindergarten:
Der eine argumentiert sachlich und mit einigermaßen gut begründeten Argumenten, die andere moralisiert, dramatisiert, polemisiert ad hominem, und argumentiert rein ideologisch ("wertebasiert").
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(Ich hatte erst gelesen "Sie sind unverschämt und nicht mehr nüchtern")
Hier gibt's den ganzen Kindergarten:
Der eine argumentiert sachlich und mit einigermaßen gut begründeten Argumenten, die andere moralisiert, dramatisiert, polemisiert ad hominem, und argumentiert rein ideologisch ("wertebasiert").
Immerhin scheint der ehemals beste Botschafter aller Zeiten so sehr in Vergessenheit geraten zu sein, dass es nicht mehr lange dauert, bis man ihn mit dem Heimatplaneten von Alf verwechselt.
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Ach schön. Da konnte man natürlich die Uhr nach stellen, dass der Bellizisten-Clan um Oma Courage und Co. mit zunehmender Bestätigung (wer auch immer die gebraucht hätte) ihrer Fehlanalysen – befeuert von pure fucking Hybris und Chauvinismuns – ihr argumentatives Rückzugsgefecht in erster Linie mit bösartigem Trollen vollziehen. Mit ihrer medialen „Operation Verbrannte Erde” sind sie auch ganz in Tradition ihrer großen Vordenker.

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All die Jahre war der doppelgewummste Krieg alternativlos und plötzlich nötigt man unseren Repräsentanten einen Frieden auf - da muß schnell ein neues Narrativ her - "Wir wollten schon immer Frieden, nur der blutgierige Russe wollte nicht".
Dabei hat sich Putin mit jedem dem angereist ist unterhalten, Scholz und Macron, aber alle hatten nur die üblichen Maximalforderungen: Laß die Ukraine ihre ehtnischen Reinigungen durchziehen, russische Truppen die da stören müßen aus dem Land, die autonomen Gebiete müßen zurück usw. - kein Wunder das so ignoranten Gespräche gescheitert sind.
Es sei allen gegönnt Weihnachten in Frieden zu verbringen ...
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A propos Varwick - Der hat sich jetzt auch noch mit dem neuen Zentralkomiteechef der putinistisch-stalinistischen Kaderpartei Bündnis
Sahra WagenknechtFabio De Masi, dem notorisch linksfaschistischen Lumpenpazifisten Fabio De Masi zusammen konspiriert, um im Auftrag des Kremlhitlers einem deutschen Qualitätsmagazin infame, als Gastbeitrag getarnte Desinformation™ und RussischesNarrativ™ unterzujubeln:"Man kann einen Krieg mit Russland auch herbeireden"
BSW-Chef Fabio De Masi und Politikwissenschaftler Johannes Varwick finden die Russland-Rhetorik westlicher Politiker verantwortungslos. In diesem Gastbeitrag argumentieren sie, die Entspannungspolitik sei tragischerweise bestätigt worden.
Alles anzeigen[...] Um von den fatalen Irrtümern der westlichen Ukraine-Politik abzulenken, wird nun der gefährliche Popanz aufgebaut, es gehe Russland um mehr. Viele Politiker haben sich, sekundiert von Analytikern, die auf dünner Faktenbasis den "letzten Friedenssommer" verkündeten, in einen Angriff Russlands auf das mächtigste Militärbündnis der Welt beziehungsweise Nato-Territorium hineingesteigert. Wie die Anhänger einer prophetischen Sekte werden bereits konkrete Jahreszahlen für einen Krieg mit Russland benannt, mal heißt es 2026 und dann wieder 2029. Alles spricht dafür, dass dies eine völlig falsche Lageeinschätzung ist.
Selbstverständlich sollten wir nicht naiv sein. Russland ist ein politisches und militärisches Problem für die europäische Sicherheit und radikalisiert sich zunehmend auch im Inneren. Aber Russland hat unzweifelhaft weder die Fähigkeiten noch aller Wahrscheinlichkeit nach die Intention, die Sowjetunion wiederherzustellen. Der Ukraine-Krieg ist in vielerlei Hinsicht ein militärisches Desaster für Putin.
Die nun betriebene "Hitlerisierung" Putins ist von einem deutschen Bundeskanzler nicht nur geschichtsvergessen, sie würde zu Ende gedacht die Entsendung eigener Bodentruppen erfordern. Es macht den Eindruck, Merz und Co plagt die Friedensangst, die Irrtümer der Vergangenheit schonungslos offenlegen wird. Frontopfer sind dabei kein Thema, obwohl eine große Mehrheit der Ukrainer mittlerweile einen schnellen Verhandlungsfrieden wünscht und Russland auf Dauer mehr Männer in den Fleischwolf mobilisieren kann.
Die Ukraine wäre, so hat es auch jüngst der ehemalige Chef der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, formuliert, nur "Vorposten" europäischer Sicherheit. Die Ukraine muss in dieser Logik ausbluten, bis die EU stark genug gerüstet habe, um sich ohne Trump zu verteidigen.
Allein aus dieser Beurteilung heraus machen dann auch die permanenten Störfeuer wichtiger europäischer Staaten gegen die von den USA vorangetriebene Verhandlungslösung im Krieg gegen die Ukraine "Sinn". Merz und Co setzen weiter auf eine russische Niederlage, statt mit realistischen Vorschlägen den Rechtfertigungs-Druck auf Moskau zu erhöhen.
Verkannt wird dabei, dass die Eskalationsrisiken eines verlängerten Krieges mit einer Nuklearmacht höher sind als die Risiken einer russischen Invasion etwa im Baltikum nach einem Verhandlungsfrieden. Man kann einen Krieg mit Russland auch herbeireden.
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