Stammtisch & Kaffeekranzerl

  • Hohli

    Welches Pamphlet meinst du? Haste mal nen Link?


    Das hier würde mich noch interessieren:


    Hohli , wenn du willst, dass dem Söder "der Arsch auf Grundeis geht", dann verstehe ich nicht, warum du Posts, die seinem Narrativ zuarbeiten (wie das [Link: RE: Der SARS-CoV-2-Thread ] von Wemire ), unkommentiert stehen lässt, meine Versuche einer Richtigstellung aber verurteilst. Und das noch nicht mal anhand ihres Inhalts, sondern allein anhand der Tatsache, DASS ich es tue. Wie kommt das?

  • Ich glaube man muß durch einige Krankheiten durch, ich würde deswegen aber keine Krankheit-Partys befürworten, auch keine Impfungen ausschliessen.


    Das Immunsystem ist ja eins der wichtigsten genetischen Faktoren für die nächste Generation, Wissenschaftler haben erforscht das Frauen anhand des Geruchs von getragegen Männer-Tshirts den Mann ausfindig machen können der ihr Immunsystem am besten ergänzt.

    Jo, ist mir bekannt und ich würde deine These zu gerne glauben. Bei den Autoimmunerkrankungen ist das aber glaube ich etwas differenzierter, schließlich gibts etliche davon und bei einigen weiß man von genetischen Defekten bei anderen von externen Einflüssen in der Vergangenheit. Ich weiß dazu aber auch nur, was man aus Infotainment-Sendungen so beiläufig mitbekommt oder mal irgendwo liest.

    Viel hängt da vermutlich auch mit der Nahrung zusammen. Das wundert nicht und schließt den Kreis, wenn man weiß, dass der Darm eine Hauptrolle im Immunsystem spielt. Gerade auf Arte konnte man dazu immer wieder interessante Dokus sehen. Ob diese Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung in der durchökonomisierten Schulmedizin ankommen, daran habe ich allerdings erhebliche Zweifel. Ich merke, ich schweife ab.

  • Gabs schon mal ein Jung und Naiv mit jemandem von Volt?


    Bei uns hängen gerade überall Plakate von denen für die Kommunalwahl am Wochenende. Und jedes Mal wenn ich daran vorbei radele, läuft mir ein liberaler Schauer den Rücken runter. Kann den Verein nicht richtig einschätzen.


    Der schlimmste Management Bullshit Slogan auf deren Plakaten:


    Hey Bonn! Komm, lass uns gestalten.

  • Diskussion?

    Kurz nachdem die Bedeutung dieses furchtbaren Denglishsatzes im Hirn ankam, hab ich n0llkommanichts bei Twitter besucht...

    Danke für das Angebot, aber nein danke von mir.


    Vielleicht wirfst du das ganze Thema hier selbst, mit ein paar Worten, welche These genau zu diskutieren ist und wo der Schwerpunkt dabei liegen soll. Deine eigene Meinung oder auch nur Arbeitshypothese wäre auch ein netter Einstieg.

  • Kurz nachdem die Bedeutung dieses furchtbaren Denglishsatzes im Hirn ankam, hab ich n0llkommanichts bei Twitter besucht...

    Danke für das Angebot, aber nein danke von mir.


    Vielleicht wirfst du das ganze Thema hier selbst, mit ein paar Worten, welche These genau zu diskutieren ist und wo der Schwerpunkt dabei liegen soll. Deine eigene Meinung oder auch nur Arbeitshypothese wäre auch ein netter Einstieg.

    Nö, hab darüber nicht weiternachgedacht und bei der Antwort wurde das quasi im Keim erstickt. Nein Danke.

  • Nö, hab darüber nicht weiternachgedacht und bei der Antwort wurde das quasi im Keim erstickt. Nein Danke.

    Beleidigte Leberwurst finde ich jetzt schade, es war mit Sicherheit nicht mein Wunsch dich abzuwürgen.

    Das folgende soll gerade kein Nachtreten sein, sondern den Hintergrund meines "Thanks,but no thanks." aufzeigen.


    Der gewünschte Diskussionseinstieg war sehr unklar, sollten wir


    - uns zur adjektivierten Verwendung eines englishen Verbs in einem deutschen Satz verhalten?

    - uns mit Denglish als keineswegs neuem, aber gefühlt den Sprachrhythmus immer krasser brechendem, Phänomen auseinandersetzen?

    - versuchen das Abgrenzungsverhalten oder direkte Abscheu (cringe ist da nicht eindeutig konotiert) dessen der diesen Satz rausgehauen hat gegenüber pazifistischen Linken zu verstehen, vielleicht im Sinne einer vereinigten Linken hinzubiegen....

    - nach historischen, ähnlichen Phrasen suchen um das gemeinsame bzw. konträre Sentiment das transportiert wird zu vergleichen. Hier drängt sich Heiner Geißlers "Der Pazifismus der dreißiger Jahre [...] hat Auschwitz erst möglich gemacht." auf.


    Es mag altmodisch sein, aber wenn eine Frage wohlformuliert ist und durchblicken lässt, das der Fragesteller Zeit und Hirnschmalz aufgewendet hat, steigt meine Motivation mich mit der Materie auseinander zu setzen.

    How To Ask Questions The Smart Way

    oder zu deutsch

    Wie man Fragen richtig stellt

  • Der gewünschte Diskussionseinstieg war sehr unklar, sollten wir


    - uns zur adjektivierten Verwendung eines englishen Verbs in einem deutschen Satz verhalten?

    - uns mit Denglish als keineswegs neuem, aber gefühlt den Sprachrhythmus immer krasser brechendem, Phänomen auseinandersetzen?

    - versuchen das Abgrenzungsverhalten oder direkte Abscheu (cringe ist da nicht eindeutig konotiert) dessen der diesen Satz rausgehauen hat gegenüber pazifistischen Linken zu verstehen, vielleicht im Sinne einer vereinigten Linken hinzubiegen....

    Ich find, des ist Quatsch. Die Sprache ist typisch für eine bestimmte Twitter-Filterbubble, die sich hier zu artikulieren versucht und gerade durch einen bestimmten Sprachgebrauch sich abgrenzt und emanzipiert. Die einzigen, die sich über "krasses" Denglisch aufregen sind Philologensöhne oder konservative Deutschlehrer. Oder eben Leute, die sich nicht hier auskennen oder Leute, die es nicht verstehen wollen und künstlich darüber aufregen. So als wenn sich im alltäglichen Sprachgebrauch über einen gefühlten Sprachrythmus gedanken macht. Das ist auf einer Ebene mit "Der sieht anders aus und hat eine andere Hautfarbe."

  • Ich find, des ist Quatsch. Die Sprache ist typisch für eine bestimmte Twitter-Filterbubble, die sich hier zu artikulieren versucht und gerade durch einen bestimmten Sprachgebrauch sich abgrenzt und emanzipiert. Die einzigen, die sich über "krasses" Denglisch aufregen sind Philologensöhne oder konservative Deutschlehrer. Oder eben Leute, die sich nicht hier auskennen oder Leute, die es nicht verstehen wollen und künstlich darüber aufregen. So als wenn sich im alltäglichen Sprachgebrauch über einen gefühlten Sprachrythmus gedanken macht. Das ist auf einer Ebene mit "Der sieht anders aus und hat eine andere Hautfarbe."


    Schade, dass das alles war das dir zu meinem Post eingefallen ist.

    Meiner Meinung nach eine Themaverfehlung, du pickst dir aus einer Liste an Themenvorschlägen einen raus und behandelst es als Selbstverständlichkeit, dass er in der dir gewohnten Weise verhandelt wird. Weiterhin nimmst du mein Ergebnis vorweg und haust es mir im Verbund mit allerlei Nettigkeiten um die Ohren.

    So "schön" kann man in die ausgestreckte Hand beissen...

  • Schade, dass das alles war das dir zu meinem Post eingefallen ist.

    Meiner Meinung nach eine Themaverfehlung, du pickst dir aus einer Liste an Themenvorschlägen einen raus und behandelst es als Selbstverständlichkeit, dass er in der dir gewohnten Weise verhandelt wird. Weiterhin nimmst du mein Ergebnis vorweg und haust es mir im Verbund mit allerlei Nettigkeiten um die Ohren.

    So "schön" kann man in die ausgestreckte Hand beissen...

    Meine Güte, ich war ja noch nicht fertig. Immer eins nach dem anderen. Das lernt man am Fließband, Meister Ingenieur. Die Liste verschwindet ja nicht einfach.


    Ich versuch kurz eine Pause zu machen.


  • JckProtoRogge1.1

    streiche RegEx, setze: Soziologie

    I'm sorry, aber Sprache ist ein soziales Phänomen. Es würde einfach sehr viel fehlen, wenn man die soziale, kulturelle Dimension von Sprache ignoriert und auf irgendwelche Jamben oder Rhytmen und Reime achtet. Das Denglisch hört sich für dich schrecklich an, für diejenigen, die das häufiger machen, ist es normal und zeigt die Zugehörigkeit zu einem Milieu an. (Emanzipation oder Abgrenzung ist mir gleich, aber es gehört zu Identitätsbildung oder Individuierung oder Sozialisierung oder wie du es nennen willst, Soziologie ist jetzt da nicht so abwegig als dass man sie nicht benutzen könnte).

    Zitat

    Nicht alles was sich abgrenzt/ abgrenzen lässt ist emanzipatorisch unterwegs

    Ich bin in den Ingenieurwissenschaften zu Hause.

    Wo kommen nur die Vorurteile gegen Soziologen her, prüfen die in den ersten Semestern eigentlich irgendwen raus?

    Deine Rassismusparallelen kanst du dir... oder sonstwohin...

    Selbst als Soziologe weiß man (ich bin keiner), dass du sowas "Nicht alles was sich abgrenzt/ abgrenzen lässt ist emanzipatorisch unterwegs" nicht einfach ohne Beleg oder Beispiel schreiben kannst. Es gibt diese Verbindung im Sinne von Freiheit heißt, nicht alles mit zu machen, was andere machen: ich emanzipiere mich von meiner Familie indem ich mich abgrenze durch anderen Sprachgebrauch. Die Rassismusparallele scheint bei dir ein wunden Punkt getroffen zu haben?

    - nach historischen, ähnlichen Phrasen suchen um das gemeinsame bzw. konträre Sentiment das transportiert wird zu vergleichen. Hier drängt sich Heiner Geißlers "Der Pazifismus der dreißiger Jahre [...] hat Auschwitz erst möglich gemacht." auf.

    Joah, das geht so in die Richtung. Vorallem ist das eine riesige Diskussion seit Karl Marx Gewaltaufrufen im Manifest.

  • Holy Shyt!


    Aus dem Kapitalismus-Thread:

    Das ist natürlich gerade unter jenen Vollhonks Mitgliedern des neuen besorgten Bürgertums, welche vor lauter kreuz- und querdenken nicht mehr geradeaus denken können, die bestechendste aller Logiken.


    Jetzt sind also die Marxisten und sonstige linksradikale KapitalismuskritikerInnen selbst daran schuld, dass im liberalen Mainstream und selbst bei DIE LINKE niemand mehr , der/die da noch irgendwas zu melden hat - oder demnächst zu melden haben will - etwas mit ihnen und ihrer fundamentalen Systemkritik zu tun haben will.


    Und auch daran, dass die öffentlich-rechtliche LügenSystempresse irgendwelchen marxistischen oder sonstigen Kapitalismuskritiken bestenfalls irgendwann nach 23 Uhr auf Arte ein paar Minuten Sendezeit einräumt, während man den Vordenkern der konspiratistischen Gegenaufklärung seit Wochen immer wieder Gelegenheit gibt, ihre verquere Propaganda unter das besorgte Bürgertum zu verteilen und dort Begehrlichkeiten nach einer Harten Hand zu wecken, die mal ordentlich mit diesem linksgrün versifften Merkel-Regime aufräumt, sind natürlich die Linksradikalen schuld.


    Wenn unser verlogener, narzisstischer Über-Troll noch ein bisschen weiter in diese Richtung "kritisch" querdenkt, dann ist er auch irgendwann endlich da angekommen, wo genau die Bande von rechten Demokratieverächtern, vor denen er uns alle jetzt neuerdings angeblich schon vor Monaten gewarnt haben will, ihn und die ganzen anderen Schlafschafe haben will, die sich seit Wochen vorblöken lassen in welche Richtung kritisch nachzublöken sei - Und zwar da, wo der Feind links ist.


    HowTo Syd - Regel Nr. 7:


    Im Zweifel ist Angriff immer noch besser als Verteidigung!

    Wenn es mit der Ursachenlogik der behaupteten Generalverschwörung gegen das deutsche WirSindDasVolk™ ohnehin schon nicht allzu weit her ist, dann kann darauf im Ernstfall auch gleich ganz verzichtet werden.

    Wenn der argumentative Spieß der Gegenseite sowieso schon in einen geistigen Wackelpudding stößt, in welchem eigentlich gar nichts wirklich Konsistenz hat (siehe Regeln Nr. 1 bis 4), außer den Zahlen die man sich nach eigenem Belieben zurecht interpretiert, dann kann man ihn auch gleich umdrehen und - natürlich auch konform mit Regel Nr. 5 (Immer vom gewünschten Ergebnis her denken!) - so tun, als seien die Leute die schon von je her für einen echten Systemwechsel und gegen autoritäre Strukturen plädierten nun dafür verantwortlich, dass sich der kleine Mann auf der Straße neuerdings wieder nach Autoritäten sehnt, die ihm endlich ganz einfach erklären, wer Schuld daran ist (und dafür eingesperrt oder gleich auf's Schaffot vor's Volkstribunal gehört), dass dieses System nicht mal eine etwas "schwerere Grippewelle" ertragen kann, ohne dabei an den Rand des Zusammenbruchs gebracht zu werden.

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