Stammtisch & Kaffeekranzerl

  • Caesar und Prinzipat sind aber auch nochmal zwei unterschiedliche Dinge. Wobei es auch da Historiker gibt, die der Ansicht sind, Caesar hätte schon eine institutionelle Ordnung geschaffen, nicht erst Augustus. Die republikanische Phase Roms sollte man sich allerdings auch nicht als Hort rechtlicher Sicherheit vorstellen.

  • Caesar und Prinzipat sind aber auch nochmal zwei unterschiedliche Dinge. Wobei es auch da Historiker gibt, die der Ansicht sind, Caesar hätte schon eine institutionelle Ordnung geschaffen, nicht erst Augustus. Die republikanische Phase Roms sollte man sich allerdings auch nicht als Hort rechtlicher Sicherheit vorstellen.

    Du meinst eher Verfassung. Rechtsstaat ist nochmal etwas anderes, beide haben aber miteinander zu tun. Ein Verfassungsstaat kann, muss aber nicht, ein Rechtsstaat sein. Das RR durchlief mehrere Perioden, Königszeit, Republik, Kaiserzeit, keine davon war auch nur irgendwie rechtsstaatlich. Unterscheiden müsste man auch zwischen Verfassung (ob rechtsstaatlich oder nicht) und Verfassungsrealität. Darüber könnte man jetzt ganze Bücher schreiben.

  • Du meinst eher Verfassung. Rechtsstaat ist nochmal etwas anderes, beide haben aber miteinander zu tun. Ein Verfassungsstaat kann, muss aber nicht, ein Rechtsstaat sein. Das RR durchlief mehrere Perioden, Königszeit, Republik, Kaiserzeit, keine davon war auch nur irgendwie rechtsstaatlich. Unterscheiden müsste man auch zwischen Verfassung (ob rechtsstaatlich oder nicht) und Verfassungsrealität. Darüber könnte man jetzt ganze Bücher schreiben.


    Die Verfassung ist ein Ausdruck des Rechtsstaats. Sie ist selbst Recht und legt zum Beispiel eine (im Allgemeinen) institutionelle Ordnung der Herrschaftsstrukturen fest. Wie gesagt natürlich finden sich im Römischen Reich rechtsstaatliche Elemente, sprich konkrete Beispiele, wo staatliche Macht durch Gesetze gebunden und das zivile Leben einer Rechtsordnung unterworfen war.

  • Wer braucht schon eine historische Entwicklung, die Rom zumindest in Kontrast zum damaligen Recht unserer Breiten wo man genau soviel Rechte hatte wie die eigene Sippe bereit/ fähig war in Fehde zu erstreiten, wenn er das Ende der Geschichte fest im Blick hat.

    Blöderweise ist die Quellenlage hinsichtlich der tatsächlichen historischen Entwicklung "unserer Breiten" zu Zeiten des römischen Imperiums aufrgund der Abwesnheit nachhaltigen Schrifftums bei den germanischen Sippen einigermaßen lückenhaft.


    Offenbar wurde gerne und viel gesoffen...


  • Kannst du das wenigstens im betreffenden Thread posten und nicht in der Kneipe? Kekule sieht die Pandemie aktuell übrigens sehr kritisch und hofft trotz der Impfungen mehr Vorsicht für geboten und geht von Schulschließungen aus. In diesem Sinne nutzt die schwarzweiße Palette Böhmermann genau so wenig wie dir. Und Böhmermanns Vorwurf ist in diesem Punkt ggf. überzogen (bei Streeck würde ich es sogar noch so ähnlich sehen) und passt bei Kekule übrigens nicht, aber ich sehe das Problem eher bei anderen Themen, wie beispielsweise hier :



    Klimadiskussion in der seriösund angestrichenen Phönixrunde - nicht fehlen darf ein Klimawandelskeptiker und seines Zeichens Buchautor und Nutznießer dieser These.

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