Stammtisch & Kaffeekranzerl
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Sollte das nicht in "Witziger Nonsens"?
EDIT: Bei genauerer Betrachtung ist die Kombination von Überschrift und Bild doch ein ein gelungenes Gesamtkunstwerk.
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https://www.sueddeutsche.de/po…enen-bundestag-li.3303390
ZitatGlosse: Das Streiflicht
Der letzte echte deutsche Denker nimmt Abschied
Nun ist wohl nicht wirklich ernst gemeint.
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Ja eben.
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Gelungener Scherz.
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Also ich verstehe ja, dass ihr Syds Beiträge löscht, liebe Mods, weil der Chef das so haben will.
Aber wenn ihr dann auch noch die Zitate seiner Posts aus den Beiträgen anderer Leute löscht, dann ergeben deren Antworten überhaupt keinen Sinn mehr, und sehen aus wie völlig wirre Selbstgespräche.
Das halte ich gerade dann, wenn man sich stundenlang Mühe damit gemacht hat, den gefährlichen Unsinn zu entkräften, den Leute wie unser konspiratistischer Klabautermann permanent verbreiten, für ziemlich demotivierend.
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Alles anzeigen
A propos...
(leider hier nur als TwiX-Einbettung zeigbar:)
https://www.instagram.com/reel/DOD1obgDXWY/?l=1
Komplett Gaga.

Nachdem ich das nochmal reflektiert habe ist glaube ich das ekligste an der Angelegenheit dieses herablassende "Ist ja auch das Beste für dich, du willst keine Medienkampagne". Absolut erbärmlich.
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Dass sie zuerst die Mutter angerufen haben, finde ich auch nett.
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Ja, mag sein. Aber das war noch in Zeiten vor dem ersten a! Crash. Da hatte Stefan ständig von Söder geschwärmt. Völlig absurd.
Das muss zu der Zeit gewesen sein, als er auch mit voller Überzeugung behauptete, dass mit Emanuel Macron nun endlich eine Lichtgestalt am politischen Firmament Europas erschienen sei.
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Das muss zu der Zeit gewesen sein, als er auch mit voller Überzeugung behauptete, dass mit Emanuel Macron nun endlich eine Lichtgestalt am politischen Firmament Europas erschienen sei.
Nee, das war doch dieser Regierungssprecher vom AA.
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Nee, das war doch dieser Regierungssprecher vom AA.
Vielleicht kam die Formulierung nicht von Schulz selbst, aber er hat sie auf jeden Fall (halb-)"ironisch" übernommen. Macron hatte damals eine - nicht nur von Schulz, sndern auch von deutschen Politikwissenschaftlern und Qualitätsjournalisten - viel beachtete Rede an der Sorbonne gehalten, in der er forderte, Frankreich und Deutschland sollten nun beherzt gemeinsam die Führungsnationen der EU werden und den nötigen Reformstau notfalls auch gegen den Einspruch weniger Leistungstragender Mitgliedsländer im Alleingang einleiten.
Schulz hat diese Rede dann mit heller Begeisterung und in länglicher Ausführung vor dem Publikum und vor Tilo Jung referiert (der, glaube ich, nicht ganz so begeistert davon war).
Natürlich ist Macron damals damit bei der bleiernen Kanzlerin abgeblitzt, und das war sowieso lange vor der #Zeitenwende, anlässlich derer man die europäische Außen- und Sicherheitspolitik dann an der Bedrohungsgefühlslage völkischer Nationalist*innen in Finnland und den baltischen Zwergstaaten neu ausrichtete.
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Jetzt mal ganz von der Lichtgestalt abgesehen, Macron scheint auch nach Jahren immernoch der einzige, der an mehr als einer Wirtschaftsunion, im Sinne eines europäischen Gedankens, Interesse hat.
Von daher sollte man, so lächerlich das mit der Lichtgestalt auch ist, den dahinterliegenden Gedanken mal nicht einfach abtun finde ich.
Da hatte Stefan völlig imO Recht.
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Macron scheint auch nach Jahren immernoch der einzige, der an mehr als einer Wirtschaftsunion, im Sinne eines europäischen Gedankens, Interesse hat.
Der hatte allerdings damals den "europäischen" Gedanken, dass es unter den Europäischen Staaten eben solche - wie zum Beispiel Frankreich oder Deutschland - gebe, die es verdienten, Führungsnationen der EU zu sein, und solche, die sich deren führenden Gedanken unterzuordnen hätten.
Der Unterschied zwischen seiner und Merkels Vorstellung von einem über die reine Wirtschaftsunion hinaus gehenden Europa war lediglich, dass Merkel sich aufgrund der zu ihren Gunsten stehenden wirtschaftlichen Verhältnisse in Europa damals noch vorstellen konnte, Deutschlands alleinigen Führungsanspruch in der EU zu behaupten während Macron eingesehen hatte, dass Frankreich diese Rolle alleine nicht würde ausfüllen können, und dass er daher versuchte, sich mit dem mächtigsten Konkurrenten zusammen zu tun, um den Rest zu dominieren und auf seinen Kurs zu bringen.
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Der hatte allerdings damals den "europäischen" Gedanken, dass es unter den Europäischen Staaten eben solche - wie zum Beispiel Frankreich oder Deutschland - gebe, die es verdienten, Führungsnationen der EU zu sein, und solche, die sich deren führenden Gedanken unterzuordnen hätten.
Der Unterschied zwischen seiner und Merkels Vorstellung von einem über die reine Wirtschaftsunion hinaus gehenden Europa war lediglich, dass Merkel sich aufgrund der zu ihren Gunsten stehenden wirtschaftlichen Verhältnisse in Europa damals noch vorstellen konnte, Deutschlands alleinigen Führungsanspruch in der EU zu behaupten während Macron eingesehen hatte, dass Frankreich diese Rolle alleine nicht würde ausfüllen können, und dass er daher versuchte, sich mit dem mächtigsten Konkurrenten zusammen zu tun, um den Rest zu dominieren und auf seinen Kurs zu bringen.
Nun ja, Du erwähnst ja auch nicht selten, dass ein paar Kleinstaaten am östlichen Rand der EU mit einer handvoll Einwohner vielleicht nicht repräsentativ sind für die ganze EU, wer wenn nicht die großen Länder sollten in dieser EU (dass die fundamental undemokratisch und auf tönernen Füßen erbaut ist, ist wohl keine Diskussion wert) die Führung übernehmen?
Und nein, ganz so sehe ich das bei Macron tatsächlich nicht, ich kaufe dem einen europäischen Gedanken schon mehr ab, als allen deutschen Kanzlern nach Kohl.
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Du erwähnst ja auch nicht selten, dass ein paar Kleinstaaten am östlichen Rand der EU mit einer handvoll Einwohner vielleicht nicht repräsentativ sind für die ganze EU
Das stimmt. Aber erstens meine ich damit deren durchgeknallte politische Führungskräfte und zweitens wären auch Frankreich und Deutschland zusammen trotz deutlich größerer Einwohnerzahl nicht repräsentativ und keine Mehrheit unter knapp 450 Millionen EU-EinwohnerInnen.
Abgesehen davon braucht man darüber heute sowieso nicht mehr zu diskutieren, weil Macron, Unser Regimeführer Fritz und Keir Starmer (der nicht einmal mehr ein EU-Mitgliedsland repräsentiert) mittlerweile sowieso längst das Kommando über Europa übernommen haben, und die durchgeknallten Balten mit ihrer penetrant demonstrierten Russophobie auch nur vorschieben, um die militärische Aufrüstung für ihre eigenen Großmachtfantasien zu legitimieren.
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wer Sachen sagt wie "Als Sozialist kann ich Christ sein, aber als Christ muss ich Sozialist sein."
...der wünscht sich zum Abschied in der Sendung dann auch noch solche evangelischer Kirchentags-Grausamkeiten wie das hier:
Da singt auch Katrin Göring Eckhard gerne mit.
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...der wünscht sich zum Abschied in der Sendung dann auch noch solche evangelischer Kirchentags-Grausamkeiten wie das hier:
Da singt auch Katrin Göring Eckhard gerne mit.
Was ist das für ein Song, von dem der Bodo da redet?
Das Kirchenchor-Ding erinnert mich an das hier:
nur das, sich der Song nicht wie Folter anfühlt.
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Was ist das für ein Song, von dem der Bodo da redet?
Na der, den ich da verlinkt habe - nur in einer anderen seiner unzähligen fürchterlichen Versionen.
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Na der, den ich da verlinkt habe - nur in einer anderen seiner unzähligen fürchterlichen Versionen.
Ja, das fiel mir dann auch auf. Wie ich den Zusammenhang nicht sehen konnte...
Aber danke für den Link
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