Stimmung im Konzern mal so richtig mittelprächtig. Alles läuft jetzt über Sanierung, wobei es sich schwer nach selbst auffressen anfühlt (wie der Pizzamann in SpaceBalls). Zum Glück keine Kurzarbeit und das ganze bissi Aushalten, sondern da wurde direkt mit der Heckenschere mehr oder weniger systematisch weggeschnitten, was in der Tabelle nicht so doll aussieht. Wissen lässt sich leider so schlecht in Zahlen ausdrücken, außer halt als Kostenstelle und alles an Projekte und Zukunftspotentialen eher so ein sentimentaler Luxus, der die Risikomatrix nicht überlebt hat. Heißt im Effekt, jetzt werden hier aus 5 Ingenieuren nur noch ein halber, und wenn dann mal ein Getriebe in den Anlagen muckt, pder eine Schraube fehlt, dann kann dies nur noch mit externen Hohepriestern behoben werden. Die Affen sind so teuer, dass man lieber ganze Anlagen abschaltet was praktisch ist, weil man gebundenes Kapital ja auch gleich verkaufen kann. Da lacht der EBITDA wieder, und die Herrscher freuen sich, den Gesellschaftern ein letztes Geschenk gemacht zu haben. Treppenwitz in den Keller, ich sags euch.... zeigt eigebtlich nur den scheiß Pessimismus dieser Zeit, was freu ich mich. Ich wickel auch immer mehr ab, als ent und kann dann vermutlich demnächst meiner Frau zugucken, wie sie erstmal die Miete alleine zahlt. Aber vielleicht kommt ja auch anders, who knows.
Ich will nicht jammern, ich kenn ja die vorherrschende Ideologie und da ist das eben total rational, wie gerade gehandelt wird.