Die kleine Meerjungfrau hat ja eine menschliche Gestalt nur angenommen. Sie wird zu Schaum, verwandelt sich dann aber in einen Geist, der noch die Chance hat eine unsterbliche Seele zu erlangen:
https://da.wikisource.org/wiki/Den_lille_Havfrue
ZitatAlles anzeigen[...] Endnu engang saae hun med halvbrustne Blik paa Prindsen, styrtede sig fra Skibet ned i Havet, og hun følte, hvor hendes Legeme opløste sig i Skum.
Nu steeg Solen frem af Havet. Straalerne faldt saa mildt og varmt paa det dødskolde Havskum og den lille Havfrue følte ikke til Døden, hun saae den klare Sol, og oppe over hende svævede hundrede gjennemsigtige, deilige Skabninger; hun kunde gjennem dem see Skibets hvide Seil og Himlens røde Skyer, deres Stemme var Melodie, men saa aandig, at intet menneskeligt Øre kunde høre den, ligesom intet jordisk Øie kunde see dem; uden Vinger svævede de ved deres egen Lethed gjennem Luften. Den lille Havfrue saae, at hun havde et Legeme som de, det hævede sig meer og meer op af Skummet.
“Til hvem kommer jeg!” sagde hun, og hendes Stemme klang som de andre Væsners, saa aandigt, at ingen jordisk Musik kan gjengive det.
“Til Luftens Døttre!” svarede de andre. “Havfruen har ingen udødelig Sjæl, kan aldrig faae den, uden hun vinder et Menneskes Kjærlighed! af en fremmed Magt afhænger hendes evige Tilværelse. Luftens Døttre have heller ingen evig Sjæl, men de kunne selv ved gode Handlinger skabe sig een. Vi flyve til de varme Lande, hvor den lumre Pestluft dræber Menneskene; der vifte vi Kjøling. Vi sprede Blomsternes Duft gjennem Luften og sende Vederqvægelse og Lægedom. Naar vi i tre hundred Aar have stræbt at gjøre det Gode, vi kunne, da faae vi en udødelig Sjæl og tage Deel i Menneskenes evige Lykke. Du stakkels lille Havfrue har med hele dit Hjerte stræbt efter det samme, som vi, du har lidt og taalt, hævet dig til Luftaandernes Verden, nu kan du selv gjennem gode Gierninger skabe dig en udødelig Sjæl om tre hundred Aar.”
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ZitatAlles anzeigen[...] Noch einmal sah sie den Prinzen halbherzig an, stürzte vom Schiff ins Meer, und sie spürte, wie sich ihr Körper in Schaum auflöste.
Nun stieg die Sonne aus dem Meer auf. Die Strahlen fielen so sanft und warm auf den totenkalten Meeresschaum, und die kleine Seejungfrau fühlte den Tod nicht, sie sah die klare Sonne, und über ihr schwebten hundert durchsichtige, köstliche Geschöpfe; sie konnte durch sie die weißen Segel des Schiffes und die roten Wolken des Himmels sehen, ihre Stimme war eine Melodie, aber so geistig, dass kein menschliches Ohr sie hören konnte, so wie kein irdisches Auge sie sehen konnte; ohne Flügel flogen sie durch ihre eigene Leichtigkeit durch die Luft. Die kleine Meerjungfrau sah, dass sie einen Körper wie sie hatte, er stieg immer mehr aus dem Schaum.
„Zu wem soll ich kommen!“ sagte sie, und ihre Stimme klang wie die der anderen Kreaturen, so temperamentvoll, dass keine irdische Musik sie wiedergeben kann.
"An die Töchter der Luft!" antworteten die anderen. „Die Meerjungfrau hat keine unsterbliche Seele, kann sie niemals bekommen, ohne die Liebe eines Menschen zu gewinnen! ihre ewige Existenz hängt von einer fremden Macht ab. Auch die Töchter der Luft haben keine ewige Seele, aber sie könnten sich durch gute Taten sogar eine erschaffen. Wir fliegen in die heißen Länder, wo die düstere Pestluft die Menschen tötet; dort fächern wir Kühlung. Wir verbreiten den Duft der Blumen durch die Luft und senden Wiedergeburt und Heilung. Wenn wir uns dreihundert Jahre lang bemüht haben, das Gute zu tun, was wir konnten, dann bekommen wir eine unsterbliche Seele und haben Anteil am ewigen Glück der Menschheit. Du arme kleine Seejungfrau hast von ganzem Herzen danach gestrebt wie wir, du hast gelitten und gesprochen, dich erhoben in die Welt der Luftgeister, nun kannst du dir selbst durch gute Taten eine unsterbliche Seele in dreihundert schaffen Jahre."
Sie ist also mutmaßlich dreihundert Jahre im Dienstleistungslimbo und dann bekommt sie eine Seele und steigt in den Himmel auf.


