Stammtisch & Kaffeekranzerl

  • Jetzt sei doch nicht so ungläubig.


    Frau Greene hat Gott auf ihrer Seite.


    Von den Russen lernen ist siegen lernen, sie hat sich das hoffentlich von Gott schriftlich geben lassen?


    Was offiziell so alles als Kommunismus/Sozialismus und manchmal Faschismus betitelt wird ist oft dasselbe, nur der Blickpunkt ist anders : ) Obama war auch mutmaßlicher Kommunist.

  • Ich habe auch ihr drittes e unterschlagen, das ändert sowieso alles.


    Schliesslich geht es gegen den explosiven Sozialismus =O

    (Das ist die gefährlichste und gottloseste Variante.)


    Hm, also wo du es sagst, sie bringt da den Sozialismus zur Explosion, also verbreitet ihn überall hin. Vielleicht doch nicht so durchdacht die Metapher?

  • Hm, also wo du es sagst, sie bringt da den Sozialismus zur Explosion, also verbreitet ihn überall hin. Vielleicht doch nicht so durchdacht die Metapher?

    nein, passt schon. Das symbolisiert den "socialism for the rich", der Volkseigentum erst zerberstet und dann klein und unauffällig in die Taschen ihrer Donors lenkt. Die haben die Kamera natürlich nicht solange draufgehalten.


  • ja gut. Wenn die Pharmakonzerne das sagen, dann wird es wohl stimmen.


    Da kann man nix machen.

    Vielleicht fragt Tilo ihn bald ja auch nochmal nach Assange. … =O

  • blöde oder desillusionierte und aufgegebene?

    Is nen entscheidender Unterschied und wenn man das für sich selbst festgestellt hat worin man da dann einordnet, dann kann man eventuell auch noch feststellen, dass die eigene Art und Weise der Ansprach derer doch ein wesentlicher Bestandteil davon ist, wie es von ihnen dann aufgenommen und selbst eingeordnet wird.

    mhm, ich kenne ja nicht jede Illusion von jedermanny und kann nicht universell beurteilen, ob das "blöde" (<- Deine Vokabel of choice) aus zerstörten Illusionen rührt.


    Wenn mit "man" ich selbst gemeint bin, dann spielt das nicht eine so große Rolle, weil ich nicht denke, dass meine Ansprache - egal wie ich sie formuliere - viel ändert.


    Ich denke aber eben auch, dass sich jeder mit seiner eigenen kognitiven Dissonanz ehrlich auseinandersetzen kann und sollte, anstatt sich hinter einer unehrlichen Verletztheit durch irgendeine Ansprache zu verstecken. "Man" kann ja nur zum Nachdenken anregen ... mehr Einfluss hat "man" nicht. "man" ist ja nicht die dpa zB. ;)

  • mhm, ich kenne ja nicht jede Illusion von jedermanny und kann nicht universell beurteilen, ob das "blöde" (<- Deine Vokabel of choice) aus zerstörten Illusionen rührt.


    Wenn mit "man" ich selbst gemeint bin, dann spielt das nicht eine so große Rolle, weil ich nicht denke, dass meine Ansprache - egal wie ich sie formuliere - viel ändert.


    Ich denke aber eben auch, dass sich jeder mit seiner eigenen kognitiven Dissonanz ehrlich auseinandersetzen kann und sollte, anstatt sich hinter einer unehrlichen Verletztheit durch irgendeine Ansprache zu verstecken. "Man" kann ja nur zum Nachdenken anregen ... mehr Einfluss hat "man" nicht. "man" ist ja nicht die dpa zB. ;)

    Dachte wir schmeißen Allgemeinplätze und dass das großzügige polemisieren, einschachteln und Sarkasmus hier zum guten Ton gehören ;)


    Also Grundsätzlich stimme ich dir zu, dass über die Medien durchaus ein wesentlicher Einfluss auf die Leute ausgeübt wird. Insbesondere also auch darauf wie und was die Leute so denken. Dass die dpa da ne große Machtstellung hat, gerade auch dadurch dass viele andere Medien auch nur noch einfach viel "abschreiben", ist dabei leider auch ein Problem. Wenn man da nun also die Leute aus ihrer "fehlgeleiteten" Denke holen möchte, dann muss man die ja wenn auch auf ne Art und Weise versuchen abzuholen und dann sogar auch beim Überwinden der kognitiven Dissonanz möglichst begleiten, welche in deren bestehende Lebensrealität passt.

    Ums mal konkret zu machen. Wenn über Jahrzehnte von allen erlebten Parteien, die Wahlprogramme nach der Wahl mehr so wie Neujahrsvorsätze behandelt werden, dann ist es vllt nicht die richtige Art und Weise auf nen Wahlprogramm zu zeigen und dann vllt sogar noch nen Vorwurf daraus zu formulieren wenn dessen Inhalt nicht gekannt wird.

    Oder wenn man für eine Sache demonstrieren und aufbegehren möchte, insbesondere wenn es sogar eine Sache ist welche wohl in der breiten Masse sogar Zuspruch finden würde. Wenn man das dann aber so macht, dass es die trifft, welche erstmal weder verantwortlich sind, noch direkt was ändern können (vom direkten Aufstand mal abgesehen) und das sogar noch so, dass es unmittelbaren negativen Einfluss auf deren eh schon immer mehr eingeschnittene Daseinsversorgung hat, ja dann ist es die falsche Art und Weise.


    Man kann halt möglichst allen feindlich gegenüberstehen oder zumindest so begegnen oder auch nur so rüberkommen als ob. Und das so rüberkommen reicht dann sogar schon, als dass man nichtmal das erste Anliegen, also das Rüberbringen einer Botschaft hinbekommt, weil als einziger Inhalt nur die Feindschaft hängenbleibt. Aber da kann man sich dann ja damit trösten, dass der andere einfach nur verletzte Befindlichkeiten hat, sich mal nich so haben soll und ihn womöglich einfach in nen entsprechenden Sack packen auf das man dann "passende" Labels klebt.

  • Dachte wir schmeißen Allgemeinplätze und dass das großzügige polemisieren, einschachteln und Sarkasmus hier zum guten Ton gehören

    Das verstehe ich jetzt im Kontext nicht, glaube ich. :)


    Wenn man da nun also die Leute aus ihrer "fehlgeleiteten" Denke holen möchte, dann muss man die ja wenn auch auf ne Art und Weise versuchen abzuholen und dann sogar auch beim Überwinden der kognitiven Dissonanz möglichst begleiten, welche in deren bestehende Lebensrealität passt.

    Ich denke das ist ein Trugschluss. Angenommen die "Lebensrealität" wäre schon ein Problem und jeder Versuch, darauf hinzuweisen, wird als persönlicher Angriff (oder falsche Art und Weise) wahrgenommen. Dann hat man nicht mehr viel Spielraum. Ich schrieb ja gerade, dass jeder zunächst den Kampf mit seinen eigenen Dämonen und Konditionierungen austragen müsste (= kognitive Dissonanz identifizieren und überwinden). Die Argumente dafür sind da.


    Ich kann und will Dich ja quasi nicht gegen Dich selbst austricksen. Das wäre nicht nachhaltig.


    Oder wenn man für eine Sache demonstrieren und aufbegehren möchte, insbesondere wenn es sogar eine Sache ist welche wohl in der breiten Masse sogar Zuspruch finden würde.

    Wenn die "breite Masse" ihren Zuspruch nur gibt, wenn die Disruption nicht bei der Selbstausbeutung stört und wie eine Netflix Doku abgespielt werden kann - oder auch nicht - haben wir halt noch viel Nachdenken vor uns.


    Oder vielleicht mehr Leidensdruck. Nur wenn der zu hoch wird, wird man über die Probleme nicht mehr diskutieren, befürchte ich. Dann regelt sich das anders und meist nicht zum besseren.


    Wenn man das dann aber so macht, dass es die trifft, welche erstmal weder verantwortlich sind, noch direkt was ändern können (vom direkten Aufstand mal abgesehen) und das sogar noch so, dass es unmittelbaren negativen Einfluss auf deren eh schon immer mehr eingeschnittene Daseinsversorgung hat, ja dann ist es die falsche Art und Weise.

    Die "demonstrierenden Akademiker" (zB) sind ja nicht die Ursache der prekären Verhältnisse, die den Arbeiter so plagen, dass er handgreiflich wird. Übrigens genauso wenig, wie alleine die querdenkenden Spaziergänger dafür verantwortlich sind, wenn sie mir vor die Karre laufen und meinen Tagestrott ruinieren.


    mhm, ich würde gleichzeitig auch glauben, wir sind effektiv alle dafür verantwortlich und mit der unerbittlichen Verteidigung der herrschenden Verhältnisse "Lebensrealität" sind wir alle dann auch Teil des Problems. Das muss aber nicht sein.


    "du bist nicht schuld, dass alles Scheisse ist. du bist nur Schuld, dass es so bleibt" ... oder so ähnlich. :)


    Man kann halt möglichst allen feindlich gegenüberstehen oder zumindest so begegnen oder auch nur so rüberkommen als ob. Und das so rüberkommen reicht dann sogar schon, als dass man nichtmal das erste Anliegen, also das Rüberbringen einer Botschaft hinbekommt, weil als einziger Inhalt™ nur die Feindschaft hängenbleibt. Aber da kann man sich dann ja damit trösten, dass der andere einfach nur verletzte Befindlichkeiten hat, sich mal nich so haben soll und ihn womöglich einfach in nen entsprechenden Sack packen auf das man dann "passende" Labels klebt.

    Was meinst Du damit? Sind die "demonstrierenden Akademiker" jetzt feindlich? Oder einfach jeder, der die herrschenden Verhältnisse in Frage stellt und damit auch die "unumstößliche Lebensrealität"?

  • Das verstehe ich jetzt im Kontext nicht, glaube ich. :)

    Im Kontext "warum interessieren sich Leute nicht für Wahlprogramme"? Hier im Forum? Also Bezug zu nem noch vor der Wahl aufgekommenen Thema. Da find ich war Allgemeinplätze, Polemik, Einschachteln und Sarkasmus eher die Norm. Aber vllt war auch nur nich klar worauf sich der Satz von mir bezog, hatte keine Lust jeden Satz einzeln zu zitieren ;)
    Das sollte sich primär auf das ""blöde" (<- Deine Vokabel of choice)" beziehen.



    Ich denke das ist ein Trugschluss. Angenommen die "Lebensrealität" wäre schon ein Problem und jeder Versuch, darauf hinzuweisen, wird als persönlicher Angriff (oder falsche Art und Weise) wahrgenommen. Dann hat man nicht mehr viel Spielraum. Ich schrieb ja gerade, dass jeder zunächst den Kampf mit seinen eigenen Dämonen und Konditionierungen austragen müsste (= kognitive Dissonanz identifizieren und überwinden). Die Argumente dafür sind da.


    Ich kann und will Dich ja quasi nicht gegen Dich selbst austricksen. Das wäre nicht nachhaltig.

    Aber widerspricht das dann nicht dem eigenen Handeln? Wenn du mir jetzt sagst, dass jeder da ganz allein drauf kommen muss und seinen eigenen Weg zur Erleuchtung finden muss, dann passts halt irgendwie nicht wenn man dann doch aktiv Einfluss nimmt. Seis nun durch Ansprache oder Blockade oder was auch immer. Die Lebensrealität ist halt nunmal auch das Leben in unserer Gemeinschaft hier. Oder willst du mir sagen, dass da jeder dann halt die Einflüsse aushalten muss, da er halt nur einfach die wahren Gründe noch nicht verstanden hat und da erstmal mit seiner kognitiven Dissonanz klarkommen muss und sich daher mal nich so haben soll wenn ihm nich passt was da so auf ihn einwirkt? Und dabei spielt dann auch keine Rolle ob es möglicherweise verträglichere und gemeinschaftlichere Einflussformen gäbe? Weil der eigene Weg ist ja wohl der richtige? Und außerdem war man ja schon immer so? Und was soll überhaupt das mit der Befindlichkeit? Art und Weise ist doch egal, auf den Inhaltkommt es an!?


    Und das doch keine Frage von austricksen. Bzw wenn es das wäre, dann wäre das Anliegen selbst irgendwie ja schon nicht aufrichtig oder überhaupt richtig. Wenn man da tricksen muss für.

    Es geht doch darum die richtige Art der Ansprache, der Informationsvermittlung, des Austauschs, der Kommunikation und des Miteinander zu finden. Wenn man da dann den Standpunkt wählt, dass egal wie da aufgetreten wird, das stets hingenommen werden muss, da sonst nur Befindlichkeit, missachtet man halt einfach die Tatsache, dass Leute nunmal emotionale Wesen sind. Und wenn da jemand dann sich schlecht behandelt fühlt oder gar bösartig und/oder abschätzig und/oder feindschaftlich, dann kann man dem noch so viel Inhaltversuchen entgegenzubringen, es wird nichts mehr ankommen. Außer dem bösartigen, abschätzigen und feindschaftlichen. Das ist dann allerdings wahrscheinlich sogar nachhaltig...


    Wenn die "breite Masse" ihren Zuspruch nur gibt, wenn die Disruption nicht bei der Selbstausbeutung stört und wie eine Netflix Doku abgespielt werden kann - oder auch nicht - haben wir halt noch viel Nachdenken vor uns.

    Also erneut, soll jeder so für sich selbst auf die Erleuchtung kommen?

    Oder einfach fressen was er so abbekommt. Zumindest wer in kapitalistischer Selbstausbeutung lebt und noch nich aktiv und aus eigener Überzeugung dagegen vorgeht.

    So haben wir nicht viel Nachdenken vor uns, sondern wenn einem an wirklicher Veränderung gelegen ist hat man so bereits verloren.



    Oder vielleicht mehr Leidensdruck. Nur wenn der zu hoch wird, wird man über die Probleme nicht mehr diskutieren, befürchte ich. Dann regelt sich das anders und meist nicht zum besseren.

    Dem stimme ich zu. Und der Weg von der anderen Seite auch noch Druck aufzubauen und zu erhöhen beschleunigt das dann halt auch nur...



    Die "demonstrierenden Akademiker" (zB) sind ja nicht die Ursache der prekären Verhältnisse, die den Arbeiter so plagen, dass er handgreiflich wird.

    Ja, aber sie sind die, welche ihm da nun im Weg sind. Ihm der er sich dem eventuell sogar selbst ausgeliefert sieht. Sie erzählen ihm was von Essen und Leben retten, während sie ihn daran hindern sein Essen für sein Leben zu besorgen. Und sie erzählen ihm dabei auch nicht mal wie er es denn stattdessen könnte, sondern maximal dass er selbst Teil des Problems ist. Das schafft Verständnis und Zustimmung...not.



    Übrigens genauso wenig, wie alleine die querdenkenden Spaziergänger dafür verantwortlich sind, wenn sie mir vor die Karre laufen und meinen Tagestrott ruinieren.

    Ja auch da ist der Umgang nicht hilfreich. Aber da findens einige hier dann wieder gut gegen die vorzugehen und sie in einzelne Kategorien, hier gerne Fascho oder so, einzuordnen und zu Feinden zu erklären. Und auch da wundert man sich dann doch etwas darüber, dass es außer Feindschaft kaum noch Austausch gibt dann.


    mhm, ich würde gleichzeitig auch glauben, wir sind effektiv alle dafür verantwortlich und mit der unerbittlichen Verteidigung der herrschenden Verhältnisse "Lebensrealität" sind wir alle dann auch Teil des Problems. Das muss aber nicht sein.


    "du bist nicht schuld, dass alles Scheisse ist. du bist nur Schuld, dass es so bleibt" ... oder so ähnlich. :)

    ja, glaub nur nicht, dass es jeder unerbittlich verteidigt. Zumindest nicht aktiv und weil er es gut findet. Sondern man fühlt sich als darin gefangen und sieht keinen Ausweg. Und dann verteidigt man zumindest das Etwas was man darin noch hat bzw zu haben glaubt. Oder hat sich dem Trott einfach hingegeben und hofft einfach den letzten Rest nicht auch noch zu verlieren. Wenn du den Leuten jetzt dann sagst, dass sie da quasi selber schuld dran sind, dann erzählst ihnen btw nix neues, das bekommen sie vom kapitalistischen System auch schon die ganze Zeit zu hören:)

    Sie bekommen dann also zu dem "streng dich mehr an" noch ein "verändere das System" als möglichen Ausweg.


    Was meinst Du damit? Sind die "demonstrierenden Akademiker" jetzt feindlich? Oder einfach jeder, der die herrschenden Verhältnisse in Frage stellt und damit auch die "unumstößliche Lebensrealität"?

    Nicht das Was oder das Wer macht es zum feindlich sonder das Wie. Aber das Wie wird hier ja laufend als "betrifft nur Befindlichkeit" abgetan.

  • Wenn "man" so ein Problem damit hat, dass "man" im Forum eines politischen Journalismus-Projektes eher politisch und mitunter auch scharf argumentiert, anstatt sich ganz einfühlsam mit den berechtigten Ängsten und Nöten von Menschen zu beschäftigen, die ein solches Forum garantiert nicht lesen, dann stellt sich "einem" allerdings die Frage warum "man" - sofern es "einem" tatsächlich darum ginge, etwas an den herrschenden Verhältnissen zu ändern, welche den Leuten so viel Angst und Not bereiten - seine Zeit in so einem gefühlskalten Umfeld verschwendet, anstatt sich hinaus auf die Strassen und in die Betriebe zu begeben und dort ganz empathisch und verständnisvoll mit "der Arbeiterklasse"* zu erörtern, wie sich ihre Lage denn verbessern ließe, ohne dass sich dabei irgendwer auf die empfindsamen Füsse getreten fühlt.


  • Du hast echt einfach noch immer nicht kapiert, dass es um das allgemeine Auftreten geht. Wie du hier selbst einen auf Rumpelstilzchen machst könnte mir egaler nicht sein. Das vergiftet halt einfach nur jede Unterhaltung mit dir direkt oder an der du beteiligt bist.


    Aber nachdem wir hier ja ein politisches Journalismus-Projekts-Forum sind in dem mitunter auch scharf (was nicht gleichbedeutend mit herablassend, abschätzig, beleidigend, ... ist) sind, muss dann halt auch entsprechende Kritik an der Form gegeben sein. Denn gerade das Wie, insbesondere bei der Vermittlung von Interessen und Ideen ist eine wesentliche politische Sache. Wenn dir das Wie dann persönlich egal ist, dann ist das deine persönliche Sache und dann kannst du gefühlskalt weitermachen und dich womöglich auch weiterhin wundern warum deine so wichtige Kritik kein gesteigertes Gehört findet. Und deine Frage danach warum wer was wie macht oder nicht macht beinhaltet mir schon wieder direkt zu viel Implikation deinerseits, denn du hast nicht den Hauch einer Ahnung wer hier was wann macht, denn wie du selbst schon festgestellt hast, wir kennen uns ja garnich.


    Aber errege du dich nur weiter darüber, dass irgendwer was auf Twitter schreibt und Leute emotional 😲 auf am Boden und vor allem im Weg klebende reagieren. Insbesondere wenn sie womöglich noch in einer emotional 😲 angespannten Lage sind. Aber das und alle anderen Umstände blenden wir jetzt lieber direkt aus, denn Befindlichkeitund passt sonst auch so garnich in die eigene Empörung. Und außerdem womöglich Selbstständig 🤢🤮 und überhaupt selber schuld und verblendet und ..

  • Na bitte, nachdenklich . Geht doch.


    Du kannst Deine moralischen EMPÖRUNG auch direkt am eigentlichen Stein Deines Anstoßes ablassen und musst nicht mit Roy so ein albernes Stellverteterspielchen um den heißen Brei herum tanzen.


    A propos twitter. Interessante Vorstellung von "die Abeiterklasse" die da zum Ausdruck kam, und hier im Forum natürlich sofort dankend aufgegriffen wurde, um sich dann zusammen mit dem ganzen "liberalen" bis rechten Bürgertum, das diese kleine Anekdote überhaupt erst zum #shitstorm hochgejubelt hat, mal wieder so richtig schön über diese woken, "lifestyle-linken" Meinungs- und Straßenterroisten zu echauffieren.


    Welch einfühlsames Verständis über das Wesen des modernen Proletariats dahinter steht, wäre auch mal ein interessantes Forschungsprojekt.

  • Nimm dich mal nicht so wichtig Utan !

    Mit Roy ging es um das was ich mit ihm geschrieben habe. Du warst da nicht Inhalt. Einzig mit Bezug auf das Wahlprogramm warst du eventuell ein kleines Kieselchen, wenn dich das glücklich macht.

    Wenn du etwas des verstehenden Lesens mächtig wärst, dann würde dir aufgefallen sein, dass es zuletzt sogar primär am konkreten Fall den Jonny hier angeschleppt hat entlang ging. Vllt hatte er ja doch etwas recht damit, dass du dich andauernd seiner bemächtigen willst 🙃


    Du verbringst echt zuviel Zeit auf Twitter und projizierst das dann auch noch andauernd auf Leute und Gespräche hier. Ich für meinen Teil hab nix auf Twitter zu "Arbeiterklasse" oder dergleichen gelesen und somit auch nix aufgegriffen. Ich bin einzig auf das hier geschriebene und gepostete eingegangen. Wie im übrigen auch sonst und auch da hast du es immer wieder erfolgreich geschafft irgendwelche von dir gefühlten Aussagen reinzulesen und die dann in eine Ecke zu stellen aus der du dann weitere Ableitungen gezogen hast. Mit dem Ergebnis, dass du dann gegen irgendwelche Talkingpoints anfängst zu argumentieren, welche du anscheinend, ich interpretier jetzt auch mal wild, auf Twitter von Leuten welche von dir auch in die ähnliche Ecke gestellt werden aufgeschnappt hast.


    Na also welche Vorstellung von "die Arbeiterklasse" hast denn nun auf Twitter aufgeschnappt und möchtest uns/mir überstülpen?

  • na schau, so nachhaltig war das, dass ich mich da nichmal mehr direkt dran erinnern konnte. also an das was dazu dastand. das kurze vid, wo nix von rechten oder dergleichen als thema war hatte ich dann doch noch in erinnerung.

    was das mit der hier aktuell steigender beliebtheit erfahrenden "kognitiven dissonanz" zu tun haben soll?!? aber is ja immer toll einfach bissl gefühlt prägnante schlagworte rumzuwerfen.

    aber egal wie, am ende wars trotzdem was, dass ich HIER IM FORUM gelesen habe. wenn die primäre quelle dann twitter war ok, soll es so sein. in meiner welt hab ichs dann trotzdem hier und nicht auf twitter gelesen

  • in meiner welt hab ichs dann trotzdem hier und nicht auf twitter gelesen

    In Deiner Welt hast Du einfach erstmal auf ein Video geklickt, dessen Beschreibung als "lifestyle linke trifft Arbeiterklasse" Du nicht gelesen haben willst und in welchem eigentlich ohne diesen "Kontext" nur zu sehen ist, dass jemand sich wie ein Arschloch benimmt, weil irgendwo ein paar AktivistInnen auf der Straße sitzen.


    Daraus hast Du dann - natürlich ohne irgendwas anderes dazu gelesen zu haben - sogleich messerscharf den Schluss gezogen, dass es sich bei besagtem Arschloch offenbar um eine arme, geprügelte Kreatur aus dem verarmten Lumpenproletariat handeln müsse, der man es nicht nur nachzusehen habe, dass sie in einer für sie geradezu ausweglosen Zwangslage erst mal ein paar Ohrfeigen gegen offensichtlich friedliche Leute verteilt und das dann noch mit "verpisst Euch, ihr F*tzen" garniert - was Dich dann wiederum dazu veranlasst hat, unter diesem Video - dessen Kontext Dir ja nicht bekannt gewesen sein will - gleich mal als erster kundzutun, dass es sich bei den auf der Strasse klebenden Aktivistinnen offensichtlich nur um elitäre, abgehobene Verächter der arbeitenden Bevölkerung handeln könne, welche die Sorgen und Nöte der ausgebeuteten Klasse nicht ernst nähmen.


    Über Sinn und Unsinn der Aktion könnte man sicher lebhaft diskutieren - und sogar darüber, ob es wirklich zielführend ist, der arbeitenden Bevölkerung die ohnehin schon elende Pendelei zum Arbeitsplatz damit noch zusätzlich zu vermiesen.

    Aber ein solches Video mit einer solchen Überschrift nicht im Kontext - in diesem Fall zum Beispiel dem Umstand, dass sie mit der betreffenden Überschrift auf der Empörungs- und Propagandaplattform twitter veröffentlicht wurde - zu betrachten, bevor man sich einbildet, die darin abgebildeten Verhältnisse sofort erkannt zu haben, und sie dann mit einer ordentlichen Portion Polemik zu kommentieren, ist ungefähr genau das was man nicht tun sollte, wenn man anderen Leuten immer so gerne vorhält, sie seien zu undifferenziert und voreingenommen und interessierten sich nicht für die Gefühle anderer Menschen.


    Die kognitive Dissonanz dabei besteht zum Beispiel genau darin, dass man anderen Leuten vorwirft, sie würden unreflektiert irgendweches Zeug wiedergeben, das sie auf twitter gesehen haben, und sich dabei nicht daran zu erinnern, dass man selbst genau dies nur zwei Tage zuvor getan hat.

  • In Deiner Welt hast Du einfach erstmal auf ein Video geklickt, dessen Beschreibung als "lifestyle linke trifft Arbeiterklasse" Du nicht gelesen haben willst

    du bist einfach nur dumm tendenziös und nach hier habe ich erneut keine Lust mehr auf den vergifteten, verdummenden und sinnlosen Kontakt mit dir. Ich lese deine Scheiße auch nicht weiter. Ich habe mich zu genau dieser deiner Behauptung vollständig geäußert und du machst trotzdem das Gegenteil daraus und willst dann wieder weiter giften. Was eigentlich dein Ziel. Musst dein armseeliges Darsein irgendwie beschönigen. Du bist mitlerweile echt auf einem Level mit Syd. Herzlichen Glückwunsch dafür!

  • du bist einfach nur dumm tendenziös und nach hier habe ich erneut keine Lust mehr auf den vergifteten, verdummenden und sinnlosen Kontakt mit dir.

    ...

    Ich habe mich zu genau dieser deiner Behauptung vollständig geäußert und du machst trotzdem das Gegenteil daraus und willst dann wieder weiter giften.

    Ich hatte nicht den Eindruck das er irgendwas vergiften will, er hat eigentlich nur deutlich gemacht das du dort ein Framing/einen Narrativ aus dem...

    ..."liberalen" bis rechten...

    ...politischen Spektrum übernommen hast...und von der Position aus brauch man dann mMn halt auch nicht weiter mit "gefühlskalt" in die Richtung der kritisierenden Person argumentieren, die Gefühlskälte ist inhärent für eine rechte politische Position und genau darauf zielt dieser Tweet halt ab, diese Gefühlskälte zu normalisieren ist die Intention dabei.

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