Klimawandel [Sammelthread]

  • Dein Argument mit den Wirkungsgraden habe ich gehört, denke aber dass du da einiges selbstnicht verstehst. Ich hab das tatsächlich mal Studiert. Was du da zur Primärenergie sagst ist einfach nicht richtig.

    Warum lügst du jetzt immer weiter rum?


    Natürlich ist das was ich da zur Primärenergie sage richtig, kann man auch nachlesen, ich habe ja z.B. Wikipedia dazu verlinkt, aber auch andere Quellen sagen das selbe...Primärenergie aus fossilen Quellen beinhaltet thermische Verluste und diese liegen (bei einem Wirkungsgrad von durchschnittlich etwa 30%) bei etwa 70%...welche von großen thermischen Kraftwerken und Verbrennern im Auto als warme Luft in die Atmosphäre abgegeben werden, diese Energie ist aber nicht relevant und muss erst garnicht erzeugt werden...also bleibt etwa 30% der Energie übrig welche wirklich technisch genutzt wird und nur diese Energie muss man bei rein elektrischen Systemen mit PV und Windkraft erzeugen,


    Zeig mir eine seriöse Quelle welche was anderes sagt, ich bin mal gespannt wo du die finden willst, du erzählst hier die ganze Zeit Dinge die du nicht mit Quellen belegen kannst, ich verlinke hingegen die ganze Zeit Quellen und Zahlen...

    Soweit ich weiss ist der EROI bei erneuerbaren Energien bei ziemlich guten 1:8 bis 1:10. Das heisst aber wir brauchen unmengen Energie dafür.

    Aha...soweit du weisst...da ist doch wieder das Problem.

    Es ist schon seit Jahren Bullshit was du da erzählst...

    Die energetische Amortisationszeit ist der Zeitpunkt, zu dem die für die Herstellung einer Photovoltaikanlage aufgewandte Primärenergie durch selbige wieder erzeugt wurde. ... Die energetische Amortisationszeit von Photovoltaikanlagen beträgt derzeit (Stand 2013) nach einer Studie von Peng et al. global betrachtet zwischen 0,75 und 3,5 Jahren, je nach Standort und verwendeter Photovoltaiktechnologie. ...

    Photovoltaikanlagen liefern demnach während ihrer Betriebszeit ein Vielfaches der Energie, die zu ihrer Herstellung ursprünglich aufgewandt wurde.

    Der Wirkungsgrad von Elektrizität als Heizung ist extrem schlecht, der einer Gasflamme oder Ölflamme dagegen um einiges besser.

    Auch das ist schon wieder eine üble Lüge, man kann aus 1kWh elektrischer Energie locker 4kWh Wärme produzieren, habe ich dir auch schon vorher geschrieben und verlinkt, versuchst du eigentlich auch mal etwas zu lesen und zu verstehen? Und ignorierst du das mit Absicht?

    Bei elektrischen Wärmepumpen (WP) mit Kältemittel gibt die Leistungszahl bzw. COP das Verhältnis der abgegebenen Heizleistung einer Wärmepumpe zur aufgewendeten elektrischen Leistung des Verdichters an. Eine Leistungszahl von z. B. 4,2 bedeutet, dass von der eingesetzten elektrischen Leistung des Kompressors das 4,2- fache an Wärmeleistung bereitgestellt wird. Anders formuliert kann mit dieser Wärmepumpe bei einem Kilowatt elektrischer Leistung 4,2 kW Wärmeleistung zur Verfügung gestellt werden.

    Nochmal, ich denke wir schaffen das mit technischen Lösungen nicht IN DER ZEIT DIE UNS BLEIBT OHNE EINEN WANDEL UNSERER GESELLSCHAFT. Capiche?

    Wenn Leute wie du immer wieder Anti EE Propaganda verbreiten dann klappt das natürlich nicht, vollkommen normal...und genau das ist mMn die eigentliche Ursache für das scheitern der Energiewende, da sind sich fast alle die etwas vom Thema verstehen einig, unser Problem ist kein technisches sondern ein gesellschaftliches/politisches Problem. Du musst aufhören so einen Unsinn zu verbreiten...




    Edit:

    So im Überflug gelesen glaube ich LDR ruht sich da ein wenig auf der Annahme aus wir müssten nur ein Drittel des bisherigen Primärenergiebedarfs mit EE abdecken. Tatsächlich greifen wir häufiger die Wärme der Kraftwärmemaschinen als Nutzenergie ab als diese Darstellung glauben lässt.

    Ich glaube ihr versteht halt nicht richtig was z.B. eine Wärmepumpe ist und wie die funktioniert, auch für dich nochmal zum Thema Wärme...

    Bei elektrischen Wärmepumpen (WP) mit Kältemittel gibt die Leistungszahl bzw. COP das Verhältnis der abgegebenen Heizleistung einer Wärmepumpe zur aufgewendeten elektrischen Leistung des Verdichters an. Eine Leistungszahl von z. B. 4,2 bedeutet, dass von der eingesetzten elektrischen Leistung des Kompressors das 4,2- fache an Wärmeleistung bereitgestellt wird. Anders formuliert kann mit dieser Wärmepumpe bei einem Kilowatt elektrischer Leistung 4,2 kW Wärmeleistung zur Verfügung gestellt werden.

    Bei typischen Leistungszahlen von 4 bis 5 steht das Vier- bis Fünffache der eingesetzten Leistung als nutzbare Wärmeleistung zur Verfügung, der Zugewinn stammt aus der entzogenen Umgebungswärme.

    Mit Bezug auf das oben aufgeführte Beispiel kann im Idealfall (Leistungszahl = 4,5) mit einer Heizungswärmepumpe das 1,6fache und bei einer konventionellen Heizung das 0,95fache der eingesetzten Brennstoffenthalpie als Wärmeenergie umgesetzt werden. Unter sehr günstigen Randbedingungen kann so bei dem Umweg Kraftwerk → Strom → Wärmepumpe eine 1,65-fach höhere Wärmemenge gegenüber der direkten Verbrennung erreicht werden.

    Eine Wärmepumpe mit einer JAZ > 3 gilt als energieeffizient. Allerdings werden laut einer Studie bereits bei dem Strommix aus dem Jahr 2008 bereits ab einer JAZ von 2 Kohlendioxidemissionen eingespart, mit weiterem Ausbau der Erneuerbaren Energien sowie dem Ersatz älterer Kraftwerke durch modernere und effizientere steigt das Einsparpotential, auch bestehender Wärmepumpen, weiter an

  • da sind sich fast alle die etwas vom Thema verstehen einig, unser Problem ist kein technisches sondern ein gesellschaftliches/politisches Problem.

    Ja da seid ihr euch doch einig, überseht das hier mal nicht in der Hitze des Gefechts. Von hier aus geht's dann konstruktiv wieder weiter.

  • Lustige kleine Rechnung:


    Oben wurde beiläufig der Bau von 5MW Windkraftanlagen erwähnt. Eine Anlage mit 5,6 MW Nennleistung (Das ist die gemittelte Jahresleistung) ist ein Turm mit einer 150m Nabenhöhe und einem Rotordurchmesser von 175 m. Das ist ziemlich groß, viel größer wirds nicht. Die produziert ungefähr 10 GWh im Jahr.


    Um die gewünschten 1200 TW zu produzieren braucht man also z.B. 120 000 solche Türme. Ich finde das beschreibt ganz gut die Größenordnungen um die es geht. Ist das theoretisch Machbar? Ja klar, aber das dauert und ist anstrengend.


    Im Jahr 2019 stieg die Zahl der windkraftanlagen (in Deutschland) von 29213 auf 29456 (die meisten wesentlich kleiner als 5MW). Um in diesem Speed die benötigten 90000 Anlagen zu bauen braucht man 422 Jahre.


    Natürlich bauen wir nicht nur Windkraft. Ich will damit Zeigen, dass der Ausbau in der Geschwindigkeit gelinde gesagt eine Herausforderung ist für die man ne Menge Industrieleistung braucht die nicht vom Himmel fällt.

  • Ich glaube ihr versteht halt nicht richtig was z.B. eine Wärmepumpe ist und wie die funktioniert, auch für dich nochmal zum Thema Wärme...

    Jein, ich versteh dich schon, allerdings skaliert das eben nicht beliebig, so einen Hochofen mit Wärmepumpen zu speisen z. B. , da wird man das Lastenheft schon kreativ lesen müssen.

    Du weißt es doch eigentlich auch besser, hast im alten Forum doch den BHKWs immer die Stange gehalten.

  • Jetzt langts mir aber.


    Was du machst ist die Lügen der neoliberalen zu verbreiten. Was unterscheidet dich von Peter Altmeier der das Technikwunder verspricht das uns vor dem Klimawandel bewahrt ohne dass wir unseren liebgewonnen super Konsum aufgeben müssen.


    Halt dich mal mit deinen Faschismus Anschuldigungen zurück. Und bitte versuch mich nicht über Physik zu belehren, das merkst du nicht aber deine Links sind Peinlich. EROI hat nichts mit der Amortisierung zu tun die du mir da verlinkst und mein E-Herd wird nicht mit einer Wärmepumpe betrieben.


    Hier Studie zum EROI von Photovoltaik(Ergebnis 1/6.9– 1/8.1) https://www.sciencedirect.com/…cle/pii/S0301421516307066

  • Jein, ich versteh dich schon, allerdings skaliert das eben nicht beliebig, so einen Hochofen mit Wärmepumpen zu speisen z. B. , da wird man das Lastenheft schon kreativ lesen müssen.

    Das habe ich doch auch nicht gesagt, mit Wärmepumpen meine ich vorallem erstmal das beheizen von privaten und gewerblichen Gebäuden, die müsste man alle mal staatlich gefördert umrüsten, momentan laufen viele doch noch auf Öl oder Gas...ist ja nicht so als wäre das nur ein kleiner Anteil an Energie, ist im Gegenteil ein ganz schön großer Haufen.


    Ein Hochofen kann übrigens mit einem Lichtbogenofen ersetzt werden, der Wirkungsgrad liegt so etwa bei 90%, sind also auch kaum Verluste...in Deutschland werden bereits so 29% und für Europa so 42% vom Stahl im Lichtbogenofen erzeugt:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Lichtbogenofen

    Du weißt es doch eigentlich auch besser, hast im alten Forum doch den BHKWs immer die Stange gehalten.

    Stimmt zwar im Prinzip...ich habe nichts gegen BHKW's, aber wenn man realistisch ist muss man zugeben das die unrelevant sind im Vergleich zu der PV oder Windkraft, den großen Teil der Energie werden wir rein elektrisch erzeugen und verbrauchen.

  • Was du machst ist die Lügen der neoliberalen zu verbreiten. Was unterscheidet dich von Peter Altmeier der das Technikwunder verspricht das uns vor dem Klimawandel bewahrt ohne dass wir unseren liebgewonnen super Konsum aufgeben müssen.

    Im Gegenteil, ich halte mich nur an die Wahrheit und habe die bisher ausreichend belegt.


    Diese Lügen von Altmaier&Co verbreitest du hier weil du die Energiewende sabotierst durch die Behauptung man müsste mit EE die gesamte oder zumindest sehr große Teile der Primärenergiemenge erzeugen...was dazu führt das Menschen glauben die Energiewende wäre ja eh nicht durchführbar weil die Energiemenge dann so groß aussieht, quasi eine psychologische Demotivationsstrategie die du da verbreitest.

    Halt dich mal mit deinen Faschismus Anschuldigungen zurück. Und bitte versuch mich nicht über Physik zu belehren, das merkst du nicht aber deine Links sind Peinlich.

    Peinlich ist es mMn die Links und Quellen (ohne auf besser Quellen zu verweisen) einfach peinlich zu nennen und dabei selber nur Unsinn zu erzählen.

    Meine Links sind im Gegensatz zu deinem Kram hier nunmal die Wahrheit und basieren auf dem wissenschaftlichen Stand der Technik, von dir kommen ja nichtmal richtige Zahlen und Quellen, nur Behauptungen die du dir aus der Nase ziehst.


    Als Faschist habe ich dich übrigens nicht bezeichnet, ich glaube eher das du wie viele Menschen die Argumente aus der rechten politischen Ecke aus Unwissenheit übernommen hast und verbreitest weil dir ein grundlegendes Verständnis für das Thema fehlt, sonst würdest du ja nicht so dämlich auf der Primärenergie rumreiten obwohl das total nutzlos ist bei den EE, wir brauchen bei den durchschnittlich 30% Wirkungsgrad der Wärmekraftmaschinen global nur 47,8PWh und nicht die ganzen 159,44PWh.

    Bzw halt für DE nur 1170TWh anstatt 3900TWh...mit dem was du erzählst sabotiert man die Energiewende weil man sie als unmöglich erreichbar darstellt, genau das ist eine der Strategien aus der rechten Ecke.

    EROI hat nichts mit der Amortisierung zu tun die du mir da verlinkst und mein E-Herd wird nicht mit einer Wärmepumpe betrieben.

    Hier Studie zum EROI von Photovoltaik(Ergebnis 1/6.9– 1/8.1) https://www.sciencedirect.com/…cle/pii/S0301421516307066

    Lol, natürlich, "EROI" meint die energetische Amortisation falls du das noch nicht bemerkt hast.


    Ich habe bereits einige Beiträge vorher mehrmals die deutsche Version vom englischen "EROI" verlinkt, nennt sich nur Erntefaktor und meint die energetische Amortisationszeit welche man nicht verwechseln sollte mit der ökonomischen Amortisationszeit.


    Kommt dir folgendes nicht bekannt vor oder hast du meine Beiträge echt alle nicht gelesen?

    Das habe ich hier bereits in Beitrag #114 gepostet, lange vor dir, da wird der "EROI" der PV beschrieben...

    Erntefaktor (englisch Energy Returned on Energy Invested, ERoEI, manchmal auch EROI) ist eine Metrik zur Beschreibung der Effizienz eines Kraftwerks oder bei der Ausbeutung von Energiequellen. ...

    Für südeuropäische Standorte lag die Energierücklaufzeit (mit Produktionsverfahren des Jahres 2011) zwischen 0,8 und 1,5 Jahren für Dünnschichttechnologien und bei etwa 1,7 bzw. 1,2 Jahren für Anlagen auf Basis mono- und multikristalliner Solarzellen.

    Auch wenn dir meine "peinlichen" Quellen nicht gefallen weil sie deinen Unsinn entlarven, es ist halt die Wahrheit, von dir sind noch keine besseren Quellen oder Zahlen gekommen und du wirst auch keine finden, bisher kamen im wesentlichen nur Behauptungen die du nicht belegt hast und auch nicht belegen kannst.


    Edit: Nochmal Zahlen zum PV Potential in Deutschland, aber hier mal andere "peinliche" Quellen:

    Die landwirtschaftlich genutzte Fläche in Deutschland betrug im Jahr 2017 rund 16,7 Millionen Hektar (theoretisches Potenzial). Mit Agrophotovoltaik (APV) lassen sich Land-wirtschaft und Stromproduktion auf derselben Fläche kombinieren (http://www.agrophotovoltaik.de). ... Eine Reihe von Nutzpflanzen zeigen kaum Ertragseinbußen bei reduzierter Einstrahlung, andere profitieren sogar. Wird die aktuelle Anbaufläche dieser beiden Pflanzenklassen in Deutschland als technisches Potenzial angenommen, so entspricht dies einer Nennleistung von 1,7 TW. ... Die aktuell für den Energiepflanzenanbau genutzte Fläche (Abschnitt 13.1) entspricht einem zusätzlichen technischen Potenzial von 700 GW PV-Nennleistung.

    ...

    Gebäudehüllen, d.h. Dächer und Fassaden, bieten ein technisches Potenzial von mindes-tens 900 GWp [Eggers]. Dabei wurden nur Flächen berücksichtigt, die mindestens 500 kWh/(m2a) Einstrahlung empfangen. ...

    Alleine diese Zahlen zeigen nochmal sehr schön das wir in Deutschland mehr als genug Energie erzeugen können wenn wir nur wollen, 3300GW Generatorleistung würden pro Jahr auch etwa 3300TWh bzw 3,3PWh erzeugen...Wind, Wasser und Biomasse kommen dann noch oben drauf, da geht man dann sogar in Richtung 4000TWh die man nur mit der Fläche aus Deutschland erzeugen kann.


    Und die haben da übrigens auch etwas zur energetischen Amortisation geschrieben:

    Verschlingt die Produktion von PV-Modulen mehr Energie als diese im Betrieb liefern können?

    ...energetische Amortisationszeit (Energy Payback Time, EPBT) gibt die Zeitspanne an, die ein Kraftwerk betrieben werden muss, um die investierte Energiemenge bereitzustellen. Erntefaktor und Energierücklaufzeit von PV-Anlagen variieren mit Technologie und An-lagenstandort. Eine Studie des Fraunhofer ISE zu PV-Kraftwerken mit aktueller PV-Technologie (monokristalline PERC-Module) hat Energierücklaufzeiten von ca. einem Jahr für europäische Produktions- und Betriebsstandorte ermittelt. Bei einer Lebensdauer von 25-30 Jahren folgen daraus Erntefaktoren größer 20.

  • Für mich hört sich die Idee mit dem E-Auto nach "Wachstum" an.

    Wenn wir kein Wachstum mehr haben können wir das nicht durch eine Technologie überwinden die Wachstum voraussetzt. Da beisst sich die Katze in den Schwanz.

    Egal ob die Idee mit dem synthetischen Kraftsoff Sinn mancht oder nicht (macht sie nicht!), ist es nicht das, was die Welt (also die Regionen in denen man mit Autos Geld verdienen kann) will.

    Deutschland ist nur ein Fliegenschiss auf der Weltkarte. Wir schaffen es nicht, einen Standard gegen China oder die USA zu etablieren.

    Je früher wir das akzeptieren, umso grösser ist die Überlebenschance unserer Automobilhersteller.


    Dazu kommt noch folgendes: Um die 50 Milliarden Liter Kraftstoff zu ersetzten, die Deutschland jedes Jahr verbrennt, wird eine riesige neue Industrie notwendig sein (Wasserstoff, CO2 und die zusammenführung). Wer soll bereit sein dafür zu investieren, wenn er nicht sicher ist, jahrzehntelang die Kosten amortisieren zu können? Wenn China den EU Markt mit billigen Batterieautos überschwemmt, ist der teure synthetische Kraftstoff (2-5€/l) sofort Vergangenheit.


    In meinen Augen bedeutet das Beharren auf Verbrennungsmaschinen und synthetischen Kraftstoffen irres Wachstum. Da braucht man nämlich etwa FÜNF mal soviel EE wie bei Batterieautos für die gleiche Strecke.

  • Reden wir mal in 20 Jahren nochmal. Und deine ständigen persönlichen Angriffe nehme ich dir Übel. Du bist bei mir voll unten durch.


    PS: Den Umgang halte ich von einem Moderator für völlig überzogen und unangemessen. Man kann nicht eine Diskussion führen in dem Man das Gegenüber erstmal als Idiot bezeichnet der keine Ahnung hat. Lies mal was du da schreibst in in welcher Relation deine Überzogenen Antworten zu meinen Aussagen stehen. Deine Unterstellungen und Beschimpfungen gehen völlig an dem Thema vorbei. Setzen Sechs für verhalten und Themaverfehlung.


  • Hat einer zugehört bei den Interviews mit all den Experten? Mir scheint nicht. Das ist so deprimierend, dass ich hier mit der Aussage, dass wir ein anderes System brauchen um die Klimakrise zu bewältigen so eine Diskussion führen und mich von LDR so anscheißen lassen muss. Was habt ihr denn da gedacht als ihr den Interviews zugehört habt. "Das wird schon nicht so schlimm, da stellen wir unsere Automobilindustrie auf E-Autos um, bauen ein paar PV Anlagen und die Sache ist geritzt".

    Überlebenschance unserer Automobilhersteller? Ehrlich?


    Die Tragweite dessen was da auf uns zurollt lässt mich über Fragen der Ernährung und dem Überleben der Menschheit nachdenken (Wie die Klimaexperten in den Interviews, mit Abstrichen sogar der Edenhofer).


    Menschen und ihre Traumwelten erstaunen mich immer wieder.

  • Ich denke aber, dass das nicht im nötigen Zeitrahmen schaffbar ist

    Genau das ist der Punkt wo LDR dir Ideologie vorwirft.


    Du musst ja mal schauen wie schnell sich Kapazitäten für den Aufbau von Windrädern und Solarzellen aufbauen lassen und ob das machbar ist. Und wenn wir da mal in die letzten 15 Jahre schauen, dann haben wir gesehen das das locker machbar ist. Wir würden ja nicht mal bei Quasi 0 starten wie vor 15-20 Jahren. Wir haben mittlerweile noch effizientere Windräder und Solarpanele und mehr Produktionsstätten und das entscheidende, wir wissen wie wir diese aufbauen können, weil wir schon genügende gebaut haben! Wir könnten sofort in die Massenproduktion für den Bau von solchen Fabriken gehen.... Was machen wir aber stattdessen? KURZARBEIT und die Arbeitslosenzahlen steigen.... WTF!!!!!

  • "Das wird schon nicht so schlimm, da stellen wir unsere Automobilindustrie auf E-Autos um, bauen ein paar PV Anlagen und die Sache ist geritzt".

    Überlebenschance unserer Automobilhersteller? Ehrlich?

    Die Überlebenschancen der Automobilhersteller waren vor 15 Jahren noch gut. Dann haben alle bis auf VW den Zug total verpasst und auch VW ist ziemlich weit zurück.


    Ehrlich? Ich sehe da kaum Chancen in D.


    Natürlich sehen wir das viel schlimmer! Das wird eine Katastrophe mit Dürren werden, aber noch haben wir die Chance das einzudämmen denn bei +3 Grad wird es noch viel schlimmer!


    Wir haben imho gar keine Wahl! Entweder wir bekommen die Kurve oder wir gehen in eine Katastrophe. Die Frage ist nur ob wir das friedlich über eine neuallokation des Eigentums und dessen Früchte hinbekommen, oder ob das ganze System in sich zusammenfällt und wir dann ein dysfunktionales kapitalistisches Siechtum über viele Jahre mit Radikalisierung und Bürgerkrieg bekommen.


    Einen Vorgeschmack dessen haben wir ja jetzt schon und das kannst Du dann mit 10 potenzieren.


    Ein neuer Goldstandard wird uns nicht helfen wenn die Ökologie zusammenbricht.

  • Wenn China den EU Markt mit billigen Batterieautos überschwemmt, ist der teure synthetische Kraftstoff (2-5€/l) sofort Vergangenheit.


    In meinen Augen bedeutet das Beharren auf Verbrennungsmaschinen und synthetischen Kraftstoffen irres Wachstum. Da braucht man nämlich etwa FÜNF mal soviel EE wie bei Batterieautos für die gleiche Strecke.

    Stimme ich dir voll zu, genau das ist das Problem mit dem Wirkungsgrad bzw der Kette davon, darum macht es auch keinen Sinn Primärenergie in der Argumentation für EE zu nutzen, der Wirkungsgrad ist bei fossilen Technologien und auch bei Wasserstoff wegen den Verlusten so schlecht...Stichwort Well-to-Wheel:

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    Und ähnliches versuche ich dem Alien schon die ganze beim Wirkungsgrad bzw halt den thermischen Verlusten von Kraftwerken klar zu machen, die EE brauchen diesen thermischen Verlust garnicht erst erzeugen...

    In Deutschland wird der Gesamtwirkungsgrad aller Kohlekraftwerke mit 38 % angenommen. Der Gesamtwirkungsgrad für reinen Kohlestrom mit Transportverlusten wäre dabei 35,7 %, der Primärenergiefaktor für die Strombereitstellung ist dann 2,8.

    ...

    Da beim Einsatz von Wind, Wasser und Sonne keine Primärenergie eingesetzt werden muss, ergäben sich Wirkungsgrade von bis zu 94 %. Dabei fließt bei der Stromerzeugung aus regenerative Energien, wie Wasserkraft, Wind oder Photovoltaik nur die erzeugte elektrische Energie in den Primärenergieverbrauch und die Wirkungsgradbetrachtung ein.

  • Genau das ist der Punkt wo LDR dir Ideologie vorwirft.


    Du musst ja mal schauen wie schnell sich Kapazitäten für den Aufbau von Windrädern und Solarzellen aufbauen lassen und ob das machbar ist. Und wenn wir da mal in die letzten 15 Jahre schauen, dann haben wir gesehen das das locker machbar ist. Wir würden ja nicht mal bei Quasi 0 starten wie vor 15-20 Jahren. Wir haben mittlerweile noch effizientere Windräder und Solarpanele und mehr Produktionsstätten und das entscheidende, wir wissen wie wir diese aufbauen können, weil wir schon genügende gebaut haben! Wir könnten sofort in die Massenproduktion für den Bau von solchen Fabriken gehen.... Was machen wir aber stattdessen? KURZARBEIT und die Arbeitslosenzahlen steigen.... WTF!!!!!

    locker machbar?


    Darf ich nochmal auf die Zahlen verweisen?

    160 000 TWh Energiebedarf (Nach LDRs Rechnung die ich für zu optimistisch halte vielleicht nur 50000 TWh) stehen Momentan Weltweit 650TWh an erneuerbar produzierten Energieen (ohne Hydro natürlich) gegenüber für die wir 50 Jahre gebraucht haben. .


    Wem das Hoffnung macht, dass die restlichen 49350 TWh die wir laut LDR in ca. 20 Jahren brauchen "locker machbar" sind, für den ist "Optimist" ein Euphemismus.


    Mein Gedanke ist, dass wir anfangen über die 160 000/50000 TWh Bedarf nachzudenken, aber da bin ich wohl durch meine Ideologie verblödet und hab keine Ahnung.

  • Darf ich nochmal auf die Zahlen verweisen?

    160 000 TWh Energiebedarf (Nach LDRs Rechnung die ich für zu optimistisch halte vielleicht nur 50000 TWh) stehen Momentan Weltweit 650TWh an erneuerbar produzierten Energieen (ohne Hydro natürlich) gegenüber für die wir 50 Jahre gebraucht haben. .

    Wir brauchen aber keine 160.000 TWh Energie.


    160.000TWh ist der Energiegehalt den die Ausgangsstoffe beinhalten (Kohle, Öl,.....)

    Bei der Kohleverbrennung wird aber mal locker 60% dieser Energie als Abwärme über Kühltürme oder ins Flußbett abgegeben. Bei Öl sieht das noch viel schlechter aus, weil das erst verarbeitet werden muss und dann im Motor zu 70% über den Kühler runtergekühlt werden muss.


    Überall hast Du massivste Verluste die dann alle wegfallen.


    Du tust gerade so als hätten wir überall auf der Welt Kraft Wärme Kopplungs Kraftwerke und wir würden die thermische Energie zum Heizen benötigen. Dem ist aber nicht so.


    Die Fehlinformation ist ja schon das wir 160.000 TWh benötigen. Mein Ofen braucht in 30 Minuten 1Kwh. Der Strom kommt ggf. aus einem Kohlekraftwerk in das 3KW Kohle reingesteckt werden damit ich die 1Kwh Strom habe.


    Der Energiebedarf ist aber 1KWh!


    Außerdem haben wir dafür nicht 50 Jahre gebraucht. wir sind beim Strom von 4 auf 40% aus EE in nichtmal 10 Jahren gegangen, bevor der Ausbau abgewürgt wurde! Und wie schon gesagt wir haben in den 10 Jahren die Produktionskapazitäten ja massiv ausgebaut und weiterentwickelt. das entscheidende ist das wir Wissen wie wir solche POroduktionskapazitäten aufbauen können und wir machen NICHTS und sagen dann "Das schaffen wir nicht". Das ist bescheuert.

  • Mein Gedanke ist, dass wir anfangen über die 160 000/50000 TWh Bedarf nachzudenken, aber da bin ich wohl durch meine Ideologie verblödet und hab keine Ahnung.

    Du bist nicht blöde sondern zu Vorsichtig. Einfach eine Planung machen und umsetzen!


    FfF hat ja eine Studie gemacht und die zeigt das es bis 2035 machbar ist, wenn wir jetzt anfangen!


    2005 hieß es noch Tesla ist in 1 Jahr Pleite und hat keine Zukunft.... Das war Quasi breiter Konsens von denen die jetzt auch sagen das die Energiewende nicht schaffbar ist.

  • Die Realität ist aber dass wir grade 160000 TWh pro Jahr brauchen, nicht eine.


    Nochmal, selbst wenn wir davon auf Grund der Wirkungsgrade nur 50000 TWh Primärenergie brauchen, was bisher eine Behauptung ist, klafft da eine beachtliche Lücke zu den 650TWh die wir im Moment erneuerbar produzieren.


    Bisher will LDR nicht über diese Lücke reden sondern beschimpft mich statt dessen.

  • Zitat


    das entscheidende ist das wir Wissen wie wir solche POroduktionskapazitäten aufbauen können und wir machen NICHTS und sagen dann "Das schaffen wir nicht". Das ist bescheuert.


    Wieder diese Unterstellungen, bitte lasst das doch endlich, das ist unerträglich.

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