Klimawandel [Sammelthread]

  • Die ganzen Sanktionen gegen Russland zahlt man irgendwann selbst zurück, immer.


    Europa drängt Russland den Gas-Durchfluss durch die Ukraine zu erhöhen, Putin sagte eben, das alte Pipeline-System liege bei 80% Belastung und "wenn man Pech hat" könnte die ganze Route ausfallen - Russland spielt auf unserer Außen/Energiepolitik wie auf einer Kinderflöte - die Hilflosigkeit im Westen ist erschreckend. Ist auch erschreckend das Europa keine langfristigen partnerschaftlichen Strategien hat und statt dessen abwechselnd manisch oder depressiv reagiert und dann noch schmollend Hilfe vom sogenannten Feind einfordert...

    So ist es!!

  • Ich würde sagen sie bekommen eine Betriebsgenehmigung Mitte Dezember (dieses Jahr, natürlich).


    Gestrichen. Ich habe etwas über das Genehmigungsverfahren gelesen:


    https://www.bundesnetzagentur.…6/BK7-21-0056_Antrag.html


    Zitat

    Die Frist nach § 4a Abs. 5 EnWG hat am 08.09.21 begonnen. Die Bundesnetzagentur hat damit vier Monate Zeit, um einen Entscheidungsentwurf zu erstellen und der Europäischen Kommission zu übermitteln.


    https://www.gesetze-im-internet.de/enwg_2005/__4a.html


    Laut Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) § 4a Abs. 6:


    Zitat

    (6) Die Regulierungsbehörde hat binnen zwei Monaten nach Zugang der Stellungnahme der Europäischen Kommission oder nach Ablauf der Frist des Artikels 51 Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 2019/943 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 5. Juni 2019 über den Elektrizitätsbinnenmarkt (ABl. L 158 vom 14.6.2019, S. 54) oder des Artikels 3 Absatz 1 der Verordnung (EG) Nr. 715/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 13. Juli 2009 über die Bedingungen für den Zugang zu den Erdgasfernleitungsnetzen und zur Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 1775/2005 (ABl. L 211 vom 14.8.2009, S. 36, L 229 vom 1.9.2009, S. 29), ohne dass der Regulierungsbehörde eine Stellungnahme der Europäischen Kommission zugegangen ist, eine Entscheidung zu treffen. Hat die Europäische Kommission eine Stellungnahme übermittelt, berücksichtigt die Regulierungsbehörde diese so weit wie möglich in ihrer Entscheidung. Die Entscheidung wird zusammen mit der Stellungnahme der Europäischen Kommission im Amtsblatt der Bundesnetzagentur in nicht personenbezogener Form bekannt gegeben. Trifft die Regulierungsbehörde innerhalb der Frist nach Satz 1 keine Entscheidung, gilt der betreffende Transportnetzbetreiber bis zu einer Entscheidung der Regulierungsbehörde als zertifiziert.


    https://eur-lex.europa.eu/LexU…2009:211:0036:0054:DE:PDF


    Laut Artikels 3 Absatz 1 der Verordnung Nr. 715/2009


    Zitat

    Artikel 3


    Zertifizierung von Fernleitungsnetzbetreibern


    Wenn die Kommission die Mitteilung über die Zertifizie­rung eines Fernleitungsnetzbetreibers nach Artikel 10 Absatz 6 der Richtlinie 2009/73/EG erhalten hat, prüft sie diese Mitteilung unmittelbar nach ihrem Eingang. Die Kommission übermittelt der zuständigen nationalen Regulierungsbehörde innerhalb von zwei Monaten nach dem Tag das Eingangs der Mitteilung ihre Stellung­nahme bezüglich der Vereinbarkeit mit Artikel 10 Absatz 2 oder Artikel 11 sowie mit Artikel 9 der Richtlinie 2009/73/EG.


    Sobald der Zertifizierungsentwurf des Bundesnetzagentur an die EU-Kommission gegangen ist, besteht eine Frist von zwei Monaten bevor eine Entscheidung über die Zertifizierung durch die Bundesnetzagentur fallen kann. Und bei diesem politisch heiklen Thema kann ich mir nicht vorstellen, dass die Kommission ihre Stellungnahme unmittelbar wieder rausschickt, ohne sich zumindestens mehrere Wochen Zeit zu lassen.


    Wenn der Entwurf morgen rausgeht, selbst wenn die Kommission die zwei Monate ohne Antwort verstreichen lässt, könnte es also noch Mitte Dezember werden, aber dieser zusätzliche Zeitfaktor lässt mir das doch zu unsicher erscheinen.


    Ich ändere meinen Tipp also auf Mitte Januar 2022.


    (Wobei ich auch gelesen habe, dass der Betrieb schon mit dem Entwurf erlaubt werden kann. Ich sehe dafür allerdings keine Grundlage im Gesetz. Wenn es zutrifft, würde ich vielleicht sogar auf ein Datum vor Mitte Dezember tippen.)


    Um so weniger habe ich den Eindruck, dass die Russen hier auf eine schnelle Inbetriebnahme hoffen und die Lieferungen von Gazprom davon abhängig machen. Wenn Druck aufgebaut wird, dann denke ich eher mit dem Ziel die Gasmarktregeln zu ändern oder langfristige Verträge zu bekommen.

  • Das englische Transkript vom Kreml ist leider noch nicht vollständig: http://en.kremlin.ru/events/president/transcripts/66916


    Aber, ich glaube die Übersetzung der New York Times hat einen Fehler:


    Mittlerweile wurde weiterübersetzt. Leider keine Rückendeckung von den Kreml-Übersetzern:


    Zitat

    Но, конечно, если бы мы смогли увеличить поставки по этому маршруту, это уж на сто процентов, можно совершенно уверенно сказать, что напряжённость на европейском энергетическом рынке, конечно, существенно бы понизилась. Это повлияло бы, конечно, и на цены на европейском рынке на газ. Это очевидная вещь.

    Zitat

    Of course, if we could increase deliveries through this route, this would substantially ease tension on the European energy market. I am 100 percent sure about this. Of course, this would affect prices on the European gas market. This is obvious.


    Die verlegen den Teilsatz an eine andere Stelle, aber haben die gleiche Interpretation.

  • Um so weniger habe ich den Eindruck, dass die Russen hier auf eine schnelle Inbetriebnahme hoffen und die Lieferungen von Gazprom davon abhängig machen. Wenn Druck aufgebaut wird, dann denke ich eher mit dem Ziel die Gasmarktregeln zu ändern oder langfristige Verträge zu bekommen.


    https://oilprice.com/Latest-En…-Long-Term-Gas-Deals.html


    Zitat

    Russia’s gas giant Gazprom could increase production capacity if it sees higher demand for volumes under long-term supply contracts from Europe, Russian Deputy Prime Minister Alexander Novak said on Friday.


    Speaking about Gazprom’s production facilities and deliveries to Europe in September, Novak told Russian news outlet Business FM that production capacity can’t just be magically raised.


    “Of course, if Russia’s European partners increase orders and if the volumes in long-term contracts grow, I think that Gazprom will surely develop its production capacity,” Novak told Business FM in an interview on the sidelines of the Russian Energy Week.

  • Mittlerweile wurde weiterübersetzt. Leider keine Rückendeckung von den Kreml-Übersetzern:


    Ha, aber dafür von DeepL:


    Zitat

    Но, конечно, если бы мы смогли увеличить поставки по этому маршруту, это уж на сто процентов, можно совершенно уверенно сказать, что напряжённость на европейском энергетическом рынке, конечно, существенно бы понизилась. Это повлияло бы, конечно, и на цены на европейском рынке на газ. Это очевидная вещь.

    Zitat

    Aber wenn es uns gelänge, die Lieferungen über diese Route zu erhöhen, und zwar um hundert Prozent, dann können wir mit absoluter Sicherheit sagen, dass die Spannungen auf dem europäischen Energiemarkt natürlich deutlich abnehmen würden. Dies würde sich natürlich auch auf die Gaspreise auf dem europäischen Markt auswirken. Das ist eine offensichtliche Sache.


    Jetzt bin ich auf jeden Fall für die Machtübernahme durch die Maschinen.


  • Russian President Vladimir Putin said Russia stands ready to help Europe as its energy crisis continues. Putin said Europe's gas crisis was largely its own fault and that other suppliers, including the U.S., had reduced supplies to the region.


    "We are not using any weapons," Putin told CNBC in Moscow on Wednesday. "Even during the hardest parts of the Cold War Russia regularly has fulfilled its contractual obligations and supplies gas to Europe," he said.


    "So we have increased our supplies but others, including the U.S., have reduced their supplies." Russia can supply more, he said, "but we need requests to do that."

  • Wie passt das eigentlich zusammen?


    https://www.reuters.com/busine…nomy-ministry-2021-10-18/


    Zitat

    Germany does not see any gas supply shortages despite a slight drop in its storage levels from the week before, a spokesperson for the country's economy ministry said on Monday when asked whether reserves were still rising.


    Die ignorieren die Probleme von allen Unternehmen, die sich am Spotmarkt versorgen müssen, oder wie?

  • Mal ein Update zur „Energiekrise“ bzw. „Preiskrise“; Aktuell scheint sich der Gaspreis im TTF (europäischer Leitindex) und JKM (asiatischer Leitindex) auf 100€/MWh einzupendeln, was unsere Energieversorger vor echte Probleme stellt. Der „übliche“ Preis lag halt bei 20€/MWh. Im Strom sehen wir eine ähnliche Entwicklung, wobei bei derartig hohen Gaspreisen plötzlich wieder Kohlekraftwerke eine Renaissance erleben und die Strompreise eher beim vier- als beim fünffachen Niveau halten. Man hat das Gefühl, dass man seitens der Politik einfach auf einen milden, windigen Winter hofft, getreu dem Motto: „et hätt noch immer jot jejange“. Das kann sich als fatale Fehleinschätzung herausstellen und man wird bei kalten Wettervorhersagen noch doppelt so hohe Preisniveaus als derzeit bestaunen können. Man wird auf Putin schimpfen, aber das ist natürlich zu einfach und wird außerdem dann niemanden mehr helfen. Fakt ist: Bei einem Winter wie dem letzten reichen die Gasspeicher kaum aus und werden bis an den Rand leer gefahren. Zudem werden wir dank der hohen Kohlekraftwerkslaufzeit unsere Klimaziele mehr als krachend verfehlen. Was ich mich an der Stelle frage: Ist Geopolitik der EU, aber auch Deutschland und nicht zuletzt den Grünen, wirklich wichtiger als Klimapolitik oder gar Versorgungssicherheit? Es scheint so zu sein. Nord Stream 2 ist das Projekt an dem gerade alles hängt. Man kann es aus klimapolitischen Aspekten durchaus kritisieren, jedoch ist es für eine Beerdigung nun doch etwas zu spät. Wenn die EU/DEU den Transit über die Ukraine gewollt hätte, hätte man früher darauf hinwirken müssen. Man hätte schon vor der Planung der Pipeline Signale Richtung Gazprom senden müssen, dass eine 2. Nord Stream unerwünscht ist und der Ukraine finanzielle Mittel an die Hand geben müssen, damit die bisherige Pipeline modernisiert wird. Man hätte auch Gazprom bei den Transitgebühren entgegen kommen müssen, aber so wie es jetzt aussieht, scheint mir die EU (inkl. Pipelinegegner) vollkommen widersprüchlich und unseriös zu argumentieren. Man kann nicht einfach einem 10mrd.-Dollarprojekt nachträglich einen anderen Rechtsrahmen geben (2019- EU-Gasrichtlinie) in der Hoffnung, dass die Pipeline entweder nie in Betrieb genommen oder der Kontrolle deutscher Behörden übergeben wird und dann herum lamentieren, wenn der Betreiber seine schon lange bekannte Marktmacht ausnutzt um nach den alten Rechtsrahmen über die neue Pipeline liefern zu können.

    Gefährlich ist mittlerweile der Umstand, dass keiner von beiden ohne Gesichtsverlust diese Krise mehr lösen kann. Einzig ein aufhebendes Urteil des EUGH wäre vielleicht noch ein Ausweg, aber ansonsten muss bei einem kalten Winter die EU nachgeben oder Gazprom akzeptiert dieses Gesetz (was ich mir überhaupt nicht vorstellen kann). Sollte es eskalieren und Gazprom zur Einschätzung gelangen, dass sich auf einem derartig hohen Preisniveau auch ohne NordStream2 genug Geld verdienen lässt, können wir unsere bisherige Klimaschutzstrategie vergessen. Diese sah schließlich einen massiven Ausbau der erneuerbaren Energien vor in Verbindung mit ausbalancierenden Gaskraftwerken (die anders Atom- und Kohle je nach Wind und Sonne schnell hoch und wieder herunter gefahren werden können). Was ich schon immer befürchtet habe, scheint nun schneller einzutreten, als ich es mir jemals vorstellen konnte; wir werden Probleme mit unserer Energieversorgung bekommen.

    Das Thema wird je nach Wetter den ganzen Winter über bleiben. Bald gehen auch bei uns die Briefe raus, die eine spürbare Preiserhöhung vorsehen und schon im November könnten die Nachrichten voll sein mit Meldungen über den „Preishammer“. Es könnte die erste richtige Krise der neuen Koalition werden…. Man wird die Pipeline in Betrieb nehmen müssen und Klimaschutzorganisationen werden sich von den Grünen verraten fühlen. Man vereinfacht einfach zu viel. Man müsste erklären, zuhören und abwägen anstatt polemische Kommentare auszutauschen. Das ist wirklich das größte Problem, was ich mit dieser ganzen Debatte so habe.

  • Die Sache ist, die Bundesnetzagentur wird nicht den Eindruck entstehen lassen wollen, dass sie unter Druck handelt. Die EU-Kommission kann sich das noch weniger leisten, weil sie die Interessen der Mitgliedsstaaten gleichermaßen im Blick behalten soll, gerade gegenüber den Polen vor dem Hintergrund des Streits um die rechtstaatlichen Standards. Eine beschleunigte Zulassung ist meines Erachtens nicht drin und ich denke das ist auch den Russen klar.


    Nord Stream 2 wäre nur unverzichtbar, wenn sie mehr Gaslieferungen tatsächlich an die Zulassung knüpfen, ansonsten ist über Weißrussland und Polen Kapazität offen, kommt ebenso aus Jamal. Warum Gazprom aber offenbar auch im November nach Kapazitätsbuchung zu schließen, erstmal kein großes zusätzliches Gasvolumen liefern wird, liegt aus meiner Sicht daran, dass der Kreml nicht bereit ist, den Spotmarkt zu bedienen. Das ist deren rote Linie. Zwar lassen sie da Geld liegen, aber das wird dennoch als Entgegenkommen ohne Gegenleistung gesehen.


    Die Frage ist eigentlich nur, ob jetzt gerade über eine angemessene Gegenleistung zwischen EU-Ländern und Russland verhandelt wird.

  • Die Ukrainer wollen auch in das Zulassungsverfahren rein:


    https://www.naftogaz.com/www/3…88A93D6D5C2258772005EC691


    Zitat

    Ukrainian energy company Naftogaz has filed a request with German regulator BundesNetzAgentur (BNetzA) for leave to participate in the certification of the Nord Stream 2 pipeline, Naftogaz Executive Board Chairman Yuriy Vitrenko announced on 17 October in Kyiv.


    Keine Ahnung, ob die als Nicht-EU-Mitglied Aussicht auf Erfolg haben.

  • Die Sache ist, die Bundesnetzagentur wird nicht den Eindruck entstehen lassen wollen, dass sie unter Druck handelt. Die EU-Kommission kann sich das noch weniger leisten, weil sie die Interessen der Mitgliedsstaaten gleichermaßen im Blick behalten soll, gerade gegenüber den Polen vor dem Hintergrund des Streits um die rechtstaatlichen Standards. Eine beschleunigte Zulassung ist meines Erachtens nicht drin und ich denke das ist auch den Russen klar.


    Nord Stream 2 wäre nur unverzichtbar, wenn sie mehr Gaslieferungen tatsächlich an die Zulassung knüpfen, ansonsten ist über Weißrussland und Polen Kapazität offen, kommt ebenso aus Jamal. Warum Gazprom aber offenbar auch im November nach Kapazitätsbuchung zu schließen, erstmal kein großes zusätzliches Gasvolumen liefern wird, liegt aus meiner Sicht daran, dass der Kreml nicht bereit ist, den Spotmarkt zu bedienen. Das ist deren rote Linie. Zwar lassen sie da Geld liegen, aber das wird dennoch als Entgegenkommen ohne Gegenleistung gesehen.


    Die Frage ist eigentlich nur, ob jetzt gerade über eine angemessene Gegenleistung zwischen EU-Ländern und Russland verhandelt wird.

    Nein, der Kreml ist offenbar nur über Nordstream2 bereit den Spotmarkt zu bedienen. Und jetzt stell Dir mal folgendes Szenario vor; Mitte Dezember wird klar, dass sich weiterhin keine zonale Wetterlage einstellt, sondern, im Gegenteil, ein Ausbruch arktischer Luftmassen für Anfang Januar; eine Woche lang 3-5Grad unter Normal, an manchen Orten bis zu minus 15Grad. Auch da bucht Gazprom keine zusätzlichen Kapazitäten. Gleichzeitig wird zum Jahreswechsel festgestellt, dass noch weniger ankommt (neues Quartal, neue Vertragsmengen). Was meinst Du, was dann los ist? Die Preise am Energiemarkt sind mehr oder weniger nach oben offen. Ich habe kein Verständnis für solche Eitelkeiten (der Eindruck, dass wir Druck nachgaben darf nicht entstehen). Was meinst Du was Gemüse im März kosten wird, wenn die kWh 500€ im Strom kostet? Wieviele Energieversorger werden dann noch, bzw. bis dahin Pleite gehen? Ich verstehe diese Ruhe nicht mehr.

  • Gut, ich weiß nicht wie abhängig oder unabhängig die Bundesnetzagentur hier agiert. Im Zweifel machen die einfach nur ihre Arbeit. Aber die jetzige Bundesregierung und mindestens ein Teil der möglicherweise zukünftigen will Nord Stream 2 in Betrieb haben. Da muss das Verfahren schon unangreifbar genug sein, dass es den unweigerlichen Klagen nach Inbetriebnahme der Pipeline standhält.


    Ich glaube allerdings, dass in der EU das tatsächlich zum Teil so gesehen wird, wie das hier ironischerweise von Alexander Nowak (stellvertretener russischer Ministerpräsident) ausgedrückt wird:


    https://www.bfm.ru/news/483639


    Zitat

    Мы исходим из того, что на сегодняшний день рынок европейский обеспечен газом в полном объеме, потому что поставки импорта в целом плюс собственная добыча обеспечивают внутреннее потребление европейского рынка. При этом даже частично газ закачивается в подземных хранилищах газа (ПХГ), то есть никакого дефицита газа нет. Есть проблема, связанная с тем, что заполненность газовых хранилищ на минимальном уровне за последние пять лет, то есть примерно 74%, в то время как обычно этот процент выше — 85-90%. Это, конечно, вызывает у участников рынка опасения, [есть] риски, в результате, как обычно, на рынке реагируют, возрастают цены.

    Zitat

    Wir gehen davon aus, dass der europäische Markt heute vollständig mit Gas versorgt ist, weil Importe und unsere eigene Produktion den Binnenverbrauch des europäischen Marktes decken. Gleichzeitig wird sogar ein Teil des Gases in die unterirdischen Gasspeicher (UGS) gepumpt, so dass es keinen Mangel an Gas gibt. Das Problem ist, dass die Gasspeicherkapazität auf dem niedrigsten Stand der letzten fünf Jahre liegt, nämlich bei 74 Prozent, während sie normalerweise höher ist, nämlich 85-90 Prozent. Das weckt natürlich Ängste bei den Marktteilnehmern, [es gibt] Risiken, und infolgedessen reagiert der Markt wie üblich und die Preise steigen.


    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)


    Wie du sagst, "et hätt noch immer jot jejange" und über die Preisspitzen muss man jetzt eben hinwegkommen.


    Die demonstrierte Ruhe, kann ich in jedem Fall nachvollziehen, denn alle Anzeichen von Panik würden den Preis ja nur noch weiter nach oben treiben.


  • Der Verein heißt eben Transatlantikbrücke und nicht Ostseefähre. Angesichts von Sprit- und Energiepreisen könnte man die Frage stellen wessen Interessen da vertreten werden.


    Na, ich denke das ist Teil des Theaters, um dem Eindruck entgegenzuwirken, Deutschland würde sich russischen Forderungen beugen. Die USA haben die Pipeline doch längst abgenickt.

  • Na, ich denke das ist Teil des Theaters, um dem Eindruck entgegenzuwirken, Deutschland würde sich russischen Forderungen beugen. Die USA haben die Pipeline doch längst abgenickt.

    Das is nur ziemlich dummes Theater wenn man in naher Zukunft vielleicht Bundesministry werden will und einen Eid schwört der beinhaltet

    "Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden [...] werde."

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