Alles anzeigenOkay, @Danton,
Dass sich da seit einigen Jahren irgendwas bewegt, hat glaube ich niemand hier in Frage gestellt. Wie ich schon erwähnt hatte, gibt es ja mittlerweile auch seitens des organisierten Großkapitals durchaus Bestrebungen, die Energiewende zur großen Gelegenheit umzubauen, um den ohnehin tendenziell fallenden Profitraten auf gesättigten Märkten entgegen zu wirken, indem man neue, als klimafreundlich und innovativ an- und einzupreisende Marksegmente erschliesst, und sich dabei die Unterstützung der Politik sichert, indem man das als grünen Kapitalismus verkauft.
Die ganz einfache Frage wäre allerdings:
Glaubst Du, dass das ausreichen wird um, wie ich nun zum dritten (und letzten) mal wiederhole:
...oder ob es dazu nicht doch nötig wäre, noch wesentlich einschniedendere Maßnahmen auch...
...durchzusetzen?
Und bisher hast Du zwar Zahlen genannt, aber eben keine, die irgendwen unter den vielen Menschen auf der ganzen Welt, die nach wie vor davor warnen, dass nicht mal ansatzweise genug getan wird (und die sich mit der Thematik und ihren technischen Details sicher wesentlich besser auskennen, als ich alter Küchenökonom und Salonmarxist) bisher davon überzeugt hätte, das sich damit die Katastrophe noch abwenden liesse.
Die Annhame, dass dieses Ziel erreicht werden könnte, ohne ein breites Umdenken in Richtung ernsthafter Transformation aus dem Kapitalismus heraus zum Kern zukünftiger Klima- und Wirtschaftspolitik zu machen, bleibt damit letztendlich genauso "gefühlig" wie mein Gewetter gegen die Ideolgie, die ein solches Umdeneken verhindert.
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Auf der Ebene können wir die Diskussion gerne führen...
Bis später!