@Danton
Du bist mir etwas zu CO2-fokussiert. Den CO2-Ausstoss möglichst rasch auf eine Menge zu reduzieren, die keine Erhöhung der Wertes in der Atmosphäre bedeutet ist zwar aktuell eine der bedeutendsten Umwelt-Themen durch massiven Ressourcen-Verbrauch, aber bei weitem nicht das einzige.
Kapitalismus beutet Umwelt und Menschen aus. Das ist das Grundprinzip unsere expansiven Art zu wirtschaften. Wenn Du beides nicht mehr ausbeuten willst... was dann?
Du willst den Kapitalismus ohne sogenannte "externe" Effekte. Den gibt's aber nicht. Klar gibt's Leute, die davon schwadronieren, dass es "doch sein könnte", sowas zu erreichen. Ich weiss nur nicht was daran erstrebenswertes oder leichter sein soll, als eine Gesellschaft in der es keinen konstruierten, gesellschaftsweiten Wirtschafts- bzw eher Kapital-Wachstumszwang gibt.
Gerade durch die moderne IT könnte man Ressourcen viel geschickter verteilen. Das Interesse daran besteht nur nicht. Du glaubst tatsächlich die Verteilung und Verwendung von Ressourcen über den Preis allein kontrollieren zu können. Das funktioniert nur nicht.
Aktuell besteht eine indirekte Kontrolle durch die Kapitalhaber, weil diese dafür sorgen, Ressourcen zu verballern, um diese in umgewandelter Form uns Konsumenten regelrecht in den Rachen zu stopfen. Und viele von uns stecken da so tief drin, dass Sie schon soviel stopfen dass Sie eigentlich nur noch kotzen können, aber gleichzeitig "mehr, mehr, mehr" denken.
Wie Du das System eher mit weiteren Wachstumszwang ohne Raubbau an Natur und Mensch statt mit einem veränderten System ohne Wachstumszwang und ohne Zentrierung des Kapital/Produktions-Eigentums hinbekommen möchtest ist mir ein Rätsel.