Klimawandel [Sammelthread]

  • https://www.democracynow.org/2…sks_posed_by_extreme_heat

    Zitat

    New Reports Sound the Alarm on Increasing Human Risks Posed by Extreme Heat

    In more climate news, countries in the Middle East and across the Gulf region are more vulnerable to unprecedented extreme heat due to a worsening climate catastrophe. That’s according to new research published by the Nature Sustainability journal, which also says poorer communities are particularly at risk.


    Meanwhile, another study warns nearly half of the population of Phoenix, Arizona, would be in need of immediate medical attention for heat stroke or other heat-related illnesses if a heat wave coincided with a power blackout spanning multiple days. Other cities would also be at risk, as blackouts nationwide have more than doubled since 2015, while heat waves and extreme weather patterns intensify due to climate change.


    https://www.democracynow.org/2…summer_firefighting_force

    Zitat

    Climate Crisis: Canada Wildfires Grow; Heat Wave Scorches Asia; EU Ups Summer Firefighting Force

    [...]

  • https://www.theguardian.com/en…bon-offset-climate-crisis

    Zitat

    The International Energy Agency (IEA) warned back in 2021 that there could be no further expansion of oil, gas and coal production if the world is to stay within the safe limits of global heating at 1.5C and have any chance of avoiding catastrophic climate breakdown.

    Yet fossil fuel companies such as Chevron have continued to expand apace, and a recent study found that the world is on track for an increase of 2.7C, which will lead to “phenomenal” human suffering.


    In recent years, vast amounts of time and resources have been invested into schemes and technologies that trade, cap and capture – rather than cut – greenhouse gas emissions.

  • https://www.rbb24.de/panorama/…-warnstufe-feuerwehr.html

    Zitat von Mi 31.05.23 | 14:54 Uhr

    Waldbrandgefahr auf hohem Niveau - Experte fordert schnellere Maßnahmen

    In ganz Brandenburg gilt seit Mittwoch die zweithöchste Waldbrandgefahrenstufe. Pierre Ibisch von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde warnt vor einer gefährlichen Kombination aus trockenen Böden und feueranfälligen Bäumen.

    [...]

    https://www.morgenpost.de/berl…ming-so-ist-die-lage.html

    Zitat von Aktualisiert: 03.06.2023, 21:26

    Seit Mittwoch [31.05.] brennt es auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Jüterbog. [...]

  • Waldbrände und Hitzewellen haben wir nicht nur bei uns vor der Tür, die können wir dieses Jahr schon wieder überall auf der Nordhalbkugel sehr früh beobachten, aus Kanada kommen zB seit Wochen solche Nachrichten (die hier ist 3 Tage alt)...

    Erneut Tausende zur Flucht vor Flammen aufgerufen

    Seit Wochen brennt es in mehreren Provinzen Kanadas.

    ...In ganz Kanada gab es am Freitag mehr als 210 Feuer, davon waren mehr als 90 außer Kontrolle. Die Flammen zerstörten bereits mehr als 2,7 Millionen Hektar.

    ...Kanada hat in den vergangenen Jahren immer wieder unter Extremwetter gelitten. Beobachter führen das auf den Klimawandel zurück.

    Hier wird gesagt das bereits eine Fläche die 2x so groß wie Deutschland ist unter einer Rauchdecke liegt, da sind also riesige Gebiete betroffen...wobei es dort eigentlich um Bären geht, die müssen wie alle anderen Tiere aus den Wäldern flüchten, daher kommt es auch zu mehr Angriffen auf Menschen...

    Kanadas Wälder stehen in Flammen: Ein Problem für die Menschen, ein Beschleuniger für den Klimawandel, aber auch eine Qual für die vielen Wildtiere, die versuchen, den Flammen zu entkommen.

    ZDF-Korrespondent Johannes Hano ist in der kanadischen Provinz Alberta unterwegs: 'Kanadisches Armageddon' nennen sie das, was gerade im Westen Kanadas passiert. Große Teile der Provinz Alberta, die von der Fläche her nahezu zweimal so groß wie Deutschland sind, liegen unter einer beißenden Rauchdecke.

    Johannes Hano ist unter anderem mit dem 'Bärenflüsterer Kanadas' unterwegs: Ryan Phinney erklärt, wie sehr die Waldbrände die Bären stressen, wie man erkennt, wo Bären unterwegs sind und was man macht, wenn man auf einen trifft.

    Auch in China gibt es aktuell wohl wieder sehr früh eine starke Hitzewelle und daher zB auch langsam wieder Probleme mit dem Stromnetz...

    Rekordhitze in China setzt Stromnetze unter Druck

    Schon seit März leiden weite Teile Asiens unter Hitzewellen, diese Woche erlebte auch China neue Höchsttemperaturen. In den nächsten Tagen wird wohl wieder die 40-Grad-Marke übertroffen.

    ...

    China Southern Power Grid, einer der beiden Netzbetreiber des Landes, verzeichnete in den vergangenen Tagen eine Spitzenstromlast von über 200 Millionen Kilowatt (Ergänzung weil die bei SPON zu dumm sind Einheiten richtig zu skalieren - es sind 200 Gigawatt) – nahe an historischen Höchstständen und Wochen früher als in anderen Jahren. Im Sommer 2022 zwang die extreme Hitze die chinesischen Behörden, den Stromverbrauch zu rationieren.

    ...

    ...und das betrifft wohl auch viele andere Länder im asiatischen Raum.

    ...

    Auch in anderen Ländern Asiens kommen die Hitzewellen an. In der vietnamesischen Provinz Thanh Hoa wurde Anfang Mai ein Rekordwert von 44,1 Grad gemessen – schon im April herrschte verheerende Hitze auch in Indien, Pakistan, Bangladesch oder Thailand.

    »Wir können nicht sagen, dass dies Ereignisse sind, an die wir uns gewöhnen oder anpassen müssen und die wir abmildern müssen«, sagte Sarah Perkins-Kirkpatrick, Klimawissenschaftlerin an der University of New South Wales in Australien, »denn sie werden mit fortschreitendem Klimawandel nur noch schlimmer.«

    Zusätzlich zum Klimawandel haben wir ja aktuell auch wieder eine El Niño Phase, aus der Vergangenheit sind die Auswirkungen davon ja bekannt, es dürfte mit der Hitze bzw generell Unwetter (starke Stürme, Flut) also höchstwahrscheinlich noch schlimmer werden.

  • Diese 500.000 zu ersetzenden Heizungen, von denen "wir" reden, sind kein realer Wert sondern lediglich der Plan der Bundesregierung. Tatsächlich erhöht sich zur Zeit die Nachfrage nach neuen Gas- und Ölheizungen ziemlich dramatisch, weil viele Eigentümer ihre alten fossilen Heizanlagen lieber schnell noch für die nächten 30 Jahre mit moderneren, aber immer noch fossilen Heizanlagen ersetzen wollen, die in der Anschaffung zur zeit noch ca. drei mal günstiger sind, als die Installation von Wärmepumpen, welche gerade in Deutschland ohnehin schon teuere Mangelware sind und für deren Einbau es gar nicht genug qualifizierte Fachkräfte gibt.

    BILD, FDP und Merz haben das Thema jetzt angeheizt. Das wird sich aber auch wieder beruhigen, wenn die nächste Sau durchs Dorf getrieben wird.

    Zum Thema 'für die nächsten 30 Jahre': 2045 ist Schluß mit fossilen Heizungen, das sind also bestenfalls noch 22 Jahre. Jeder, der jetzt seine Heizung ein paar Jahre zu früh wechselt ist dumm.

    Die Wärmepumpe selbst (also ohne energetische Sanierung) kostet mit Förderung maximal das doppelte, aber eher so 50% mehr. Die Sache ist aber die, China hat 2021 1/3 aller weltweit montierten Wärmepumpen verkauft (z.B. Firma Medea). Das waren 12,5 Millionen. Ich habe überhaupt keine Sorgen, das die nochmal 500.000 Stück mehr bauen können, wenn deutsche Firmen platinüberzogene Goldstücke schmieden müssen...


    Und die deutschen 'Fachkräfte', die keine Wärmepumpen kennen, die müssen sich eben weiterbilden, wenn nichts anderes mehr eingebaut wird. Oder im Getränkemarkt Kisten stapeln. Frag mal Marx, was der dazu meint.


    Und hier die geile Alternative Fernwärme auf die man ja nur warten muß, anstatt auf den verrückten Habeck mit seinem Heizhammer zu hören:


    https://www.wiwo.de/finanzen/i…gazine%2FAlle+Nachrichten


    Zitat

    Der Versorger EnBW beispielsweise rechnet für sein Fernwärmenetz in Stuttgart wie folgt: „Für den Bau einer rund zehn Meter langen Hausanschlussleitung, der Anschluss an eine bestehende Versorgungsleitung sowie Inbetriebsetzung der Übergabestation können Kosten von rund 50.000 Euro entstehen. Von diesen muss der Kunde in der Regel in etwa 20.000 bis 30.000 Euro übernehmen.“

    Habeck ist so ein Idiot, wir müssen doch nur auf die superbillige Fernwärme warten. Und die wird dann wie erzeugt? Genau, zentral mit Gasthermen... denn fossile Kraftwerke in der Grundlast wird es nicht mehr geben.

    Das ist, als würde man bei seinem Verbrenner mit sehr viel Akribie und finanziellem Aufwand den verschmutzen Luftfilter austauscht, aber den undichten Tank ignoriert.


    Wir müssen wohl mit diesen Leuten leben, die jetzt noch schnell die bewährte technik einbauen lassen. 2020/21 waren das etwa 1 Mil. (was im Durchschnitt etwa 500.000 sind) und soviel wie noch nie. Aber es gibt alleine 16 Mil. EFH., d.h. es ist immer noch nur ein kleiner Teil aller Heizungen. Und auch davon ist nur ein Teil unvernünftig oder panisch, weil ja der größte Teil tatsächlich die Heizung wegen Defekt oder Altersgrenze wechseln mußte.

    Ja blöd für die Mieter. Die EigentümerInnen der bewohnten Kapitalanlagen haben schliesslich das gute bürgerliche Recht, aus ihrem Eigentum den maximalen Profit zu extrahieren. Da kann man als Bundesregierung und Koalition mit gesetzgeberischer Parlamentsmehrheit einfach überhaupt nix machen und deshalb wird einfach der Markt so "reguliert", dass zukünftig nur noch die teuerste Aufwertungsvariante eingebaut werden darf.

    Aber an der Geschäftsgrundlage der Immobilienunternehmen - Geldvermehrung durch Mietzins und durch Spekulationsgewinne mit Wertanlagenhandel - kann man natürlich nichts ändern. Da muss der gemeine Mietpöbel halt jetzt durch, denn wer in der freien Marktwirtschaft wohnen will, muss wohnen auch bezahlen können.

    Mir ist schon klar, das es in Berlin einige runtergekommene Bruchbuden gibt, die noch günstig vermietet werden. Ich kann mich da gut an eine Szene aus einer Diskussion im Fernsehen erinnern, wo sich Mieter beschwert haben, dass wegen Sanierung der m² Preis von 5,20€ steigen wird (war aber lange vor der Heizungsdiskussion, sondern nach dem GroKo Beschluß den Mietern die energetische Sanierung innerhalb von 9 Jahren auf Auge drücken zu dürfen). Mir ist die Kinnlade runtergeklappt. Ich wohne auf dem Dorf (naja, Kleinstadt) und zahle weniger als 10. Das ist hier günstig.


    Ich verstehe aber Deine Sorgen. Die haben ich ja auch. Gedämmt wurde mein Haus aber schon. Meine Empfehlung: Berechne mal deinen Heizenergieverbrauch, bei MFH ist der besser als bei EFH gleichen Baujahrs (weniger Aussenwände im Verhältnis zum Volumen). Liegst Du um die 100kWh/m² brauchts Du dir gar keine Sorgen machen, dann kann die WP einfach getauscht werden, wenn die fossile Heizung soweit ist. Um so höher der WErt ist, umso teurer und schwieriger wird es.

    Ich habe mal aus Spaß in meiner Gemeinde nachgesehen. Bei einer Eigentumswohnung in einem unrenovierten MFH von 1975 lag der Wert bei 120kWh/m² und da geht nochmal der Verlust des Schornsteins weg (10-30%).


    Mir wäre es auch lieber, wenn die Regierung endlich anfangen würde selbst zu bauen. Wie soll sich das nicht rechnen können, bei der Wohraumknappheit in Ballungsgebieten und ohne Profiterwartung.

    Es dauert noch mindestens 20 Jahre bis die Boomer wie wir die Wohnungen 'freigeben'. Und alle Seiten reden von Zuwanderung (außer den Rechten). Und wenn deswegen ein Immobilienunternehmen pleite geht, umso besser. Dann könnte die staatliche Wohnungsgesellschaft die Wohnungen günstig übernehmen. Aber bis das mit dem sozialen Scholz und Lindner geschieht haben wir eher das BGE...

  • Es hilft aber nichts, wenn man - wie hier die taz-Autorin - darauf vertraut, dass der Markt die Preise für die klimafreundliche Technologie schon irgendwann billiger machen werde, wenn man die Nachfrage danach nur erst mal per Gesetz ganz schnell ordentlich ankurbelt, und dann die Schuld dafür, dass das auf Widerstand in der verunsicherten Bevölkerung stößt alleine den bösen Menschen von der bösen Fossil-Lobby und der bösen Springer-Hetzpresse in die Schuhe schiebt.

    Dir ist aber klar, das Wärmepumpen kein deutscher Alleingang einer nagelneuen Raketentechnik ist? In Holland und Norwegen sind die seit 10 Jahren Standard bei der Heizungswahl. Und in Asien werden diese Geräte als Klimaanlagen Millionenfach eingebaut. Es ist also durchaus möglich, das die Preise durch Konkurenz schnell sinken, wenn Deutschland ein attraktiver Markt wird.

  • ...

    Die Wärmepumpe selbst (also ohne energetische Sanierung) kostet mit Förderung maximal das doppelte, aber eher so 50% mehr.

    ...

    Naja, kommt drauf an, eine Wärmepumpe ist eigentlich afaik selbst jetzt bereits ähnlich teuer/günstig wie eine neue Gasheizung oder Ölheizung, viel Unterschied gibt es da mMn nicht mehr...aber es kommt natürlich auch immer darauf an welche Systeme man da miteinander vergleicht, dadurch verzerrt sich die Argumentation je nach Perspektive teilweise sehr stark.


    Aber eigentlich kann man sich wie gesagt anstatt einem großen zentralen System auch einfach nach und nach mehrere kleine Wärmepumpen holen und die zusätzlich zur vorhandenen Heizung in das bestehende System integrieren und damit die alte Heizung langfristig überflüssig machen, dann hat man keine kurzfristige große und dadurch finanziell stark belastende Investition sondern kann es auf einen langen Zeitraum strecken.

    ...

    Es ist also durchaus möglich, das die Preise durch Konkurenz schnell sinken, wenn Deutschland ein attraktiver Markt wird.

    Das wird höchstwahrscheinlich so sein, die Massenproduktion und die damit eintretenden Skaleneffekte werden die Preise langfristig deutlich sinken lassen, einige Prognosen für die Preisentwicklung von Wärmepumpen gehen Richtung 2000-3000€.

    Professor macht Prognose: Wärmepumpe schon bald für 2.000 Euro erhältlich?

    ...

    „Derzeit ist der Markt für Wärmepumpen ein Verkäufermarkt mit teils hohen Preisaufschlägen, aber jetzt steigen alle Hersteller ein“, sagte Jürgen Leppig, Bundesvorsitzender des Energieberaterverbands GIH. „Daher wird in zwei Jahren ein Überangebot entstehen, und die Preise werden sinken.“

    Auch Konstantinos Stergiaropoulos geht davon aus, dass die Wärmepumpe in einigen Jahren deutlich kostengünstiger sein wird. Der Professor für Heiz- und Raumlufttechnik an der Universität Stuttgart sagte gegenüber der „ Wirtschaftswoche “, dass Wärmepumpen für 2000 bis 3000 Euro irgendwann realistisch seien. Der Grund: Wärmepumpen funktionierten technisch nicht viel anders als Klimaanlagen, die es zu deutlich niedrigeren Preisen zu kaufen gibt.

    ...

    Damit erklärt sich halt auch der Verkauf vom Wärmepumpengeschäft von Viessmann, in dem Kontext konnte man ja in den Nachrichten auch ganz klar von den in der Massenproduktion führenden asiatischen Herstellern lesen, diese Entwicklung dürfte daher stattfinden um wettbewerbsfähig zu bleiben...

    Viessmann verkauft Wärmepumpengeschäft

    Das Geschäft ist besiegelt: Der Heizungsbauer Viessmann verkauft seine Klimatechniksparte für zwölf Milliarden Euro an den US-Konzern Carrier Global.

    ...

    Dabei will das US-Unternehmen künftig auch vom Marktzugang über 75.000 Installateure in 25 Ländern profitieren, die Viessmann-Produkte in die Haushalte bringen könnten. Das ist ein großer Vorteil gegenüber den asiatischen Anbietern, die in der Massenproduktion von Klimaanlagen führend sind, welche mit Wärmepumpen in weiten Teilen bauähnlich sind.

    ...

    Wie ich bereits einige Beiträge vorher erwähnt habe, werde ich bei mir den Umbau mit den Wärmepumpen selber erledigen, genau so wie ich meine PV Anlage und den Akku etc selber gebaut hat, es ist am Ende wirklich nicht so kompliziert und man spart halt auch viel Geld wenn man keinen Handwerker bezahlen muss.

    Dabei kann man den Umbau wie gesagt modular gestalten und muss dazu noch nichtmal seine alte Heizung rauswerfen, die kann als Backup erstmal bleiben und nur von der Nutzungszeit immer mehr reduziert werden weil sich immer mehr auf die Wärmepumpen verlagert...und um da mal ein konkretes Beispiel zu bringen, als erstes werde ich vermutlich eine Warmwasserwärmepumpe kaufen, die bekommt man je nach Hersteller und Ausführung teilweise bereits jetzt schon für unter 2000€, damit kann ich in Kombination mit meiner PV bereits den größten Teil des Jahres warmes Wasser erzeugen...

    Sie sind Besitzer einer Photovoltaikanlage oder planen diese? Dann ist die aroSTOR die richtige Lösung, denn durch die geringe Leistungsaufnahme der Warmwasser-Wärmepumpe kann die erneuerbare Energie aus der Photovoltaikanlage nahezu ganzjährig genutzt werden. Die aroSTOR wird nur dann eingeschaltet, wenn die Sonne ausreichend Energie liefert. Im Ergebnis verringern Sie also nicht nur Ihren CO2-Abdruck, sondern auch Ihre Energiekosten.

    ...und gleichzeitig werde ich mir noch eine Kühlkammer im Keller bauen und dann vermutlich den Kühlschrank in der Küche rauswerfen, so wird das Gesamtsystem noch effizienter und man spart wieder Energie weil man die kalte Abluft der Wärmepumpe direkt wieder sinnvoll genutzt hat.

    Als Luft/Wasser-Wärmepumpe gewinnt die aroSTOR die Energie zur Erwärmung des Wassers aus der Umgebungs- oder der Außenluft – und das bis -7°C Lufttemperatur. So wird im Sommer wie auch im Winter die natürliche Wärme genutzt. Die kühle Abluft kann anschließend clever zur Kühlung eines Raumes genutzt werden, wie z. B. einer Vorratskammer.

    Man muss es einfach so deutlich sagen, die Leute die jetzt noch in eine neue Gasheizung oder Ölheizung investieren sind einfach verblödete Trottel die in einigen Jahren unglaublich hohe Kosten haben werden...und jeder Vermieter sollte auch voll dafür haftbar gemacht werden, sowas sollte unter keinen Umständen auf die Mieter umgelegt werden dürfen (was leider traurigerweise passiert/passieren wird), die Dummheit von solchen Fehlinvestitionen sollten Vermieter ganz alleine tragen, die Gewinne beanspruchen sie ja sonst auch ganz für sich alleine.

  • Mir ist schon klar, das es in Berlin einige runtergekommene Bruchbuden gibt, die noch günstig vermietet werden. Ich kann mich da gut an eine Szene aus einer Diskussion im Fernsehen erinnern, wo sich Mieter beschwert haben, dass wegen Sanierung der m² Preis von 5,20€ steigen wird (war aber lange vor der Heizungsdiskussion, sondern nach dem GroKo Beschluß den Mietern die energetische Sanierung innerhalb von 9 Jahren auf Auge drücken zu dürfen). Mir ist die Kinnlade runtergeklappt. Ich wohne auf dem Dorf (naja, Kleinstadt) und zahle weniger als 10. Das ist hier günstig.


    Ich verstehe aber Deine Sorgen. Die haben ich ja auch. Gedämmt wurde mein Haus aber schon. Meine Empfehlung: Berechne mal deinen Heizenergieverbrauch, bei MFH ist der besser als bei EFH gleichen Baujahrs (weniger Aussenwände im Verhältnis zum Volumen). Liegst Du um die 100kWh/m² brauchts Du dir gar keine Sorgen machen, dann kann die WP einfach getauscht werden, wenn die fossile Heizung soweit ist. Um so höher der WErt ist, umso teurer und schwieriger wird es.

    Ich habe mal aus Spaß in meiner Gemeinde nachgesehen. Bei einer Eigentumswohnung in einem unrenovierten MFH von 1975 lag der Wert bei 120kWh/m² und da geht nochmal der Verlust des Schornsteins weg (10-30%).

    Ja Silverbeard. Ich habe schon verstanden, dass Du die Verhältnisse im Land immer schön durch die Brille Deiner eigenen, offenbar ganz passablen ökonomischen Lage beurteilst. Aber nimm doch zur Abwechslung mal an, dass ich das nicht genau so mache.

    Das betrifft nicht nur ein paar "runtergekommene Bruchbude[n]" in Berlin sondern auch sehr viele Wohnungen in anderen deutschen Städten.


    Ich persönlich muss da übrigens gar nichts berechnen, weil ich das große Glück habe, in einer Genossenschaft zu wohnen, die schon vor den Ampelplänen zur Heizwende damit angefangen hat, ihre Altbauhäuser auf erneuerbare Energien umzubauen und die Kosten dafür nicht auf die Mieten umzulegen. Deshalb weiß ich auch ziemlich gut, wie "einfach" das für Bauherren ist.

  • Zusätzlich zum Klimawandel haben wir ja aktuell auch wieder eine El Niño Phase, aus der Vergangenheit sind die Auswirkungen davon ja bekannt, es dürfte mit der Hitze bzw generell Unwetter (starke Stürme, Flut) also höchstwahrscheinlich noch schlimmer werden.


    Ist das jetzt schon bestätigt? Hab nur den Artikel aus dem Vortrag von Mark Benecke vom 22.05. im Kopf. Da wurde für Juni eine 70%ige Wahrscheinlichkeit des Auftretens prognostiziert.


  • Habecks Heizungsgesetz hat bessere Kritiker verdient

    Liberale und Konservative, die den Klimaschutz ganz dem Markt überlassen wollen, suchen nur einen Vorwand fürs Nichtstun.


  • Da liege ich doch gar nicht so verkehrt mit meiner Meinung. Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) bedeutet die Abwärme eines Kraftwerks wird zweitverwertet in der Fernwärme. Das geht aber eben nur solange, wie das Kraftwerk dauerhaft am Netz ist.

    OK., es gibt natürlich ausser Gasthermen noch andere Möglichkeiten, die Wärme für Fernwärmenetze ohne KWK herzustellen. Erdwärme, Biogas, Holz und andere Bioreststoffe, Wasserstoff (XD)...

  • Ja Silverbeard. Ich habe schon verstanden, dass Du die Verhältnisse im Land immer schön durch die Brille Deiner eigenen, offenbar ganz passablen ökonomischen Lage beurteilst. Aber nimm doch zur Abwechslung mal an, dass ich das nicht genau so mache.

    Das betrifft nicht nur ein paar "runtergekommene Bruchbude[n]" in Berlin sondern auch sehr viele Wohnungen in anderen deutschen Städten.

    Wie meine ökonomische Lage ist kannst Du nicht beurteilen.


    Aber vielleicht kannst auch Du einfach mal anerkennen, dass ein Teil der Vermieter den Profit einfach verballert hat, anstatt für Sanierung ihrer Betriebsmittel etwas zurückzulegen.

    Dass das dann die Mieter hart trifft, ist ein anderes Thema, auch wenn es zusammenhängt.


    Ehrlich gesagt haben ich auch keine Lösung, wie man so fair die Energiewende bei Mietimmobilien schaffen soll. Die GroKolösung, energetische Sanierung den Mietern innerhalb von 9 Jahren (später dann 11) komplett aufs Auge zu drücken und danach noch nicht mal die Miete wieder senken zu müssen, ist weder fair noch für alle finanzierbar.


    Nach meinem Verständnis wäre es von der Fairness her (nicht von der Finanzkraft von Mietern) korrekt gewesen, nur den finanziellen Mehrbedarf für die energetische Sanierung weiter zu geben. Z.B. den Aufpreis für 3-fach verglaste Fenster gegenüber dem Standard, oder Dämmung gegenüber nur Streichen. Das dürfte auch nicht über 11 jahre umgelegt werden, sondern mindestens über 20, denn so lange halten alle Maßnahmen locker. Die standard Erhaltungsmaßnahmen müssen eigentlich in der Miete mitkalkuliert und entsprechende Beträge zurückgelegt werden. Das dürfte für die Mieter nicht als Grund für Mieterhöhungen auftauchen. Das alle Parteien diesen Umstand ignorieren halte ich für eine Frechheit.


    Wenn Du das als blauäugig oder 'mit meiner Brille' bezeichnest, kannst Du das gerne machen, wenn Du das für Dein Ego brauchts. Denn Du mußt Dir ja immer jemand zurechtschreiben, an dem Du Dich dann mit Deiner 'Weisheit' hochziehen kannst.

  • Aber vielleicht kannst auch Du einfach mal anerkennen, dass ein Teil der Vermieter den Profit einfach verballert hat, anstatt für Sanierung ihrer Betriebsmittel etwas zurückzulegen.

    Whaat? =O


    Da bin ich ja noch gar nicht drauf gekommen!


    Und ich Dummerchen dachte bisher immer, der Profit aus dem Betongoldgeschäft ist für das Gemeinwohl da. Im Grundgesetz steht doch drin, dass Eigentum verpflichtet!

  • Noch so eine runtergekommene berliner Bruchbude:

    Die Grünen scheitern offenbar am Einbau einer Wärmepumpe in ihrer Zentrale

    Die Grünen wollten auch in den eigenen vier Wänden Vorbild bei der Energiewende sein. Bereits 2019 wurde der Startschuss für den Einbau einer Wärmepumpe in die Parteizentrale gegeben. Doch die Pumpe läuft immer noch nicht. Wo liegt das Problem?


    Schnäppchen!


    (Original-Artikel im SPON - leider hinter der Paywall)

  • Da liege ich doch gar nicht so verkehrt mit meiner Meinung. Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) bedeutet die Abwärme eines Kraftwerks wird zweitverwertet in der Fernwärme. Das geht aber eben nur solange, wie das Kraftwerk dauerhaft am Netz ist.

    OK., es gibt natürlich ausser Gasthermen noch andere Möglichkeiten, die Wärme für Fernwärmenetze ohne KWK herzustellen. Erdwärme, Biogas, Holz und andere Bioreststoffe, Wasserstoff (XD)...

    Naja also du liegst "nicht so verkehrt" insofern, dass da aktuell durchaus noch Gas verwendet wird, aber in der Absolutheit und Ausschließlichkeit deiner Aussage liegst du vollkommen verkehrt. Zudem ignorierst du nun auch noch das "Brückentechnologie", aber immerhin stellst du dann doch noch fest, dass es auch noch andere Möglichkeiten gibt...

  • Ein Interview mit dem Vorstandsvorsitzenden von Rheinmetall:


    https://www.rnd.de/wirtschaft/…JEEJBAXHAVG4VOY6GFWY.html


    Der passt hierhin:


    Zitat

    [RND] Klimaschutz kann er auch noch? Immerhin will die Bundeswehr bis 2045 zur klimaneutralen Armee werden.


    [Papperger] Ich sage es ganz ehrlich: Eine klimaneutrale Armee ist aus meiner Sicht eher Wunschvorstellung als realistische Option. Vor allem im Munitionsbereich wird Klima- und Umweltschutz schwierig, bei Detonationen wird neben CO₂ auch Feinstaub freigesetzt. Man mag das beklagen, aber anders funktioniert es nicht. Es gibt keine sauberen Kriege – auch nicht in ökologischer Hinsicht.


    Er hat gesagt: Lol, get real.


    RND verlinkt kontext-sensitiv noch diesen abonnenten-exklusiven Artikel:


    https://www.rnd.de/politik/air…2AQBBALETBD3FPPH7TFE.html


    Zitat

    Air Defender 23: So schlecht ist die CO₂-Bilanz der Kampfjets


    Die Zahl ist acht Ziffern lang: Die Militärübung Air Defender 23, die ab 12. Juni über Deutschland stattfindet, stößt eine enorme Menge an Kohlenstoffdioxid aus – auch der Fliegerhorst Wunstorf bei Hannover spielt dabei eine zentrale Rolle. Die Bundesregierung hat die genauen Werte ausgerechnet.

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