Klimawandel [Sammelthread]

  • Ich hab das irgendwann mal durchgerechnet (als grobe Abschätzung). Die gesamte Menge des momentan hergestellten Stroms würde gerade ausreichen um das E-Kerosin für den aktuellen deutschen Bedarf herzustellen.


    Nochmal zum mitrechenen


    wir brauchen in DE ~ 12.000.000.000 Liter Kerosin (link)

    ein Liter Kerosin hat einen Energiegehalt von ~ 10 kWh

    Das macht 120 Mrd kWh pro Jahr

    in DE erzeugen wir 600 Mrd kWh E-Energie


    Wie der Wirkungsgrad bei E-Kerosinerzeugung ist weiss ich nicht, aber 20% wäre wahrscheinlich ziemlich gut. -> der gesamte Strom müsste in die E-Kerosinerzeugung fliessen.


    (Ähnlich mit Avionik Biofuel, etwa z.B. die gesamte Weizenernte von ca 45 Mio Tonnen könnte für den heutigen Flugbetrieb in Avionik Biofuel Umgewandelt werden und würde nicht ganz ausreichen)

  • Ich hab das irgendwann mal durchgerechnet (als grobe Abschätzung). Die gesamte Menge des momentan hergestellten Stroms würde gerade ausreichen um das E-Kerosin für den aktuellen deutschen Bedarf herzustellen.

    Die Diskussion über Luftfahrt in den Maßstäben wie wir sie heute betreiben kann man sich im Kontext vom Klima eh sparen, selbst mit E-Fuel aus 100% EE-Strom könnte man die Auswirkungen aufs Klima nur um ein Drittel senken, daher müssen wir damit unabhängig von der Energiefrage aufhören:

    Werden e-Fuels in der Luftfahrt verwendet, tritt selbst bei komplett CO2-neutraler Herstellung des verwendeten Stroms ein klimaerwärmender Effekt zu auf, da etwa zwei Drittel des Klimaeffektes des Flugverkehrs nicht durch die Kohlenstoffdioxid-Freisetzung verursacht werden, sondern durch sekundäre Klimaeffekte. Daher reduziert auch die Umstellung auf E-Kerosin, das mit 100 % Ökostrom hergestellt wurde, die klimatischen Auswirkungen des Flugverkehrs nur um etwa ein Drittel.

    ...wir brauchen in DE ~ 12.000.000.000 Liter Kerosin (link)

    ein Liter Kerosin hat einen Energiegehalt von ~ 10 kWh

    Das macht 120 Mrd kWh TWh pro Jahr

    in DE erzeugen wir 600 Mrd kWh TWh E-Energie

    Wie der Wirkungsgrad bei E-Kerosinerzeugung ist weiss ich nicht, aber 20% wäre wahrscheinlich ziemlich gut. -> der gesamte Strom müsste in die E-Kerosinerzeugung fliessen.

    Einen speziellen Wirkungsgrad für Kerosin bzw die Turbinen gibt es nicht, liegt ja auch dran was für Bedingungen man hat, gibt ja verschiedene Bauarten von Turbinen etc.


    Und der schlechte Wirkungsgrad bei "E-Fuels" ist ja der eigentliche Grund warum wir möglichst viele Anwendungen die man rein elektrisch realisieren kann auch dringend elektrifizieren müssen, es spart massiv Energie, mit 45 Millionen E-Autos (was mMn total übertrieben ist, soviel brauchen wir nicht) bräuchte man in Deutschland so 90-100TWh Strom pro Jahr, für Wasserstoff schon etwas mehr als doppelt so viel, also grob 200TWh...und mit E-Fuels wären es irgendwie so 500TWh, da sieht man den Unsinn von P2G oder P2L in Zahlen...und auch E-Fuel Importe sind - wie folgend fett markiert - keine gute Lösung für unsere Probleme.

    Da die Herstellung von E-Fuels im Gegensatz zur direkten Elektrifizierung von Endverbrauchern verlustintensiv ist, ist die Energieeffizienz von E-Fuels gering...abhängig vom jeweiligen Anwendungsgebiet zwischen zwei- und vierzehnmal soviel Strom wie bei einer direkten Elektrifizierung. Diese Verluste sind so hoch, dass sie sich auch nicht durch etwaige Effizienzgewinne kompensieren lassen, die sich durch E-Fuel-Importe aus Staaten mit besonders guten Bedingungen für die Ökostromerzeugung ergeben könnten.

    ...

    Bei Einsatz von E-Fuels in einem Auto mit Verbrennungsmotor werden also nur rund 10 Prozent der ursprünglich im Strom vorhandenen Energie für den Antrieb des Fahrzeuges genutzt. Damit benötigen mit E-Fuels betankte Autos pro Kilometer rund fünfmal soviel Energie wie ein batterieelektrisches E-Auto. Umgekehrt bedeutet dies, dass man im Elektroauto bei gleicher Energiemenge etwa fünfmal soweit kommt wie mit einem Verbrennerfahrzeug, das E-Fuels getankt hat. Noch größer sind die Unterschiede im Heizungssektor. So braucht eine E-Fuel-Heizung zwischen sechs- und vierzehnmal soviel Energie wie eine Wärmepumpenheizung.

    (Ähnlich mit Avionik Biofuel, etwa z.B. die gesamte Weizenernte von ca 45 Mio Tonnen könnte für den heutigen Flugbetrieb in Avionik Biofuel Umgewandelt werden und würde nicht ganz ausreichen)

    Bioenergie ist auch so ein Thema das man dringend überdenken muss, macht eigentlich überhaupt kein Sinn das in dieser Größenordnung zu machen, man kann auf der gleichen Fläche mit PV Anlagen bis zu 20x soviel Energie ernten.


    Bei aktuell jährlich grob 40TWh Strom aus Biogasanlagen könnte man auf der selben Fläche also bis zu 800TWh Solarstrom pro Jahr ernten, also deutlich mehr als die 500-600TWh Strom die wir sonst so pro Jahr in DE brauchen.

    Und mit Agri PV Anlagen kann man Landwirtschaft auch mit PV kombinieren, ist also nicht die Frage ob entweder oder...ausreichend Fläche für EE Strom haben wir, daran scheitert es wirklich nicht.

  • Flugzeuge die jetzt produziert werden, haben eine erwartete Betriebsdauer von 25 und mehr jahren. Schon jetzt werden Flugzeuge fürs Museum produziert weil noch innerhalb dieser Lebensdauer Flugbenzin nicht mehr ausreichend verfügbar sein wird.


    Offensichtlich sollte Airbus also jetzt sofort die Produktion von Flugzeugen einstellen. Wird über sowas geredet? Nein. Stattdessen werden Milliarden in die Rettung der Luftfahrtindustrie gepumpt.

  • Ich denke wie Krass verloren unsere Politiker angesichts der Krisen der Zukunft sind drückt sich in fast nichts besser aus als in dieses Statement der CSU Fraktion im Bayerischen Landtag zur Startbahn Süd am Münchner Flughafen (vom Januar 2022!):


    "Der bestehende Verkehrsflughafen München ist mit seiner Kapazität nicht in der Lage, die zukünftige Luftverkehrsnachfrage zu bewältigen. Um das zu erwartende Verkehrsaufkommen auch künftig abwickeln zu können, ist eine Erweiterung der Bahnkapazität um eine dritte Start- und Landebahn mit den entsprechenden Funktionsflächen erforderlich."

  • Flugzeuge die jetzt produziert werden, haben eine erwartete Betriebsdauer von 25 und mehr jahren. Schon jetzt werden Flugzeuge fürs Museum produziert weil noch innerhalb dieser Lebensdauer Flugbenzin nicht mehr ausreichend verfügbar sein wird.

    Das gleiche gilt auch für Autos etc, zB Volkswagen hat 2021 über 8 Millionen Autos gebaut, zum größten Teil Verbrenner die eigentlich in nicht mehr all zu ferner Zukunft nicht mehr genutzt werden dürften...und die wollen laut eigener Aussage auch weiterhin noch ein paar Jahre jedes Jahr ein paar Millionen Verbrenner-Autos bauen, ähnlich wie unzählige weitere Hersteller...was halt auch daher kommt das es noch immer ausreichend Nachfrage nach Autos mit Verbrennern gibt, solange der Kram gekauft wird werden die produzieren.

    Wird über sowas geredet? Nein. Stattdessen werden Milliarden in die Rettung der Luftfahrtindustrie gepumpt.

    Größere Teile der Politik und Bevölkerung wollen das halt nicht wahrhaben, daher klammert man sich - für eigentlich wissenschaftlich gesehen verlorene Wirtschaftszweige - auch an so einen Bullshit wie E-Fuel und behauptet das würde alles klimaneutral gehen...anstatt das zB mal darüber geredet wird das Luftfahrt mit Gasturbinen auch mit Öko-E-Fuel bestenfalls nur ein Drittel klimafreundlicher wird, es wird also immer ein Klimakiller bleiben und keine saubere E-Fuel Lösung geben, will aber halt keiner hören.

  • Ich denke wie Krass verloren unsere Politiker angesichts der Krisen der Zukunft sind drückt sich in fast nichts besser aus als in dieses Statement der CSU Fraktion im Bayerischen Landtag zur Startbahn Süd am Münchner Flughafen (vom Januar 2022!):


    "Der bestehende Verkehrsflughafen München ist mit seiner Kapazität nicht in der Lage, die zukünftige Luftverkehrsnachfrage zu bewältigen. Um das zu erwartende Verkehrsaufkommen auch künftig abwickeln zu können, ist eine Erweiterung der Bahnkapazität um eine dritte Start- und Landebahn mit den entsprechenden Funktionsflächen erforderlich."

    Das ist genauso wie mit der restlichen Industrie, an deren Zahlen zum künftigen Energiebedarf sich auch die Bunesregierung bei ihren Überlegungen zur Grünwaschung des Kapitalismus Energiewende orientiert.


    Die privaten Investoren sagen an, wie groß das Wachstum zu sein hat, damit sich ihre bereits getätigten oder noch geplanten Investitionen erwartungsgemäß rentieren, und der Herr oder die Frau Minister verkündet die entsprechenden Zahlen dann der mündigen Öffentlichkeit, als habe er sie gerade auf einem Berg von einem brennenden Dornbusch erfahren und in zwei große Steintafeln gemeißelt.

  • An windreichen und sonnigen Tagen könnte besonders viel grüner Strom produziert werden, doch gerade dann müssen trotz Energiekrise viele Windkraft- und Photovoltaikanlagen abgeschaltet werden.
    Der Grund: Die Übertragungsnetze sind überlastet, der Strom kann nicht abtransportiert werden. Dabei könnte man diesen "Wegwerfstrom" regional sinnvoll verwerten, zum Beispiel um Schwimmbäder oder Fernwärmenetze zu beheizen.

    Dieser Strom müsste nur von Netzentgelten befreit werden. Doch die Bundesregierung setzt stattdessen auf den Bau von großen Stromautobahnen, die den Strom von Norden nach Süden abtransportieren sollen – oft gegen den Willen der Bevölkerung vor Ort.

    Hier mal wieder ein Bericht bei dem man sehen kann wie in Deutschland eine dezentrale Energiewende eher verhindert wird und eigentlich nur versucht wird alles möglichst zentralisiert zu machen, man tut so als würde es für die Probleme der Energiewende nur so "Lösungen" wie Hochspannungsleitungen geben...

    ...man will eine Mehrheit der Menschen also auch in der Zukunft weiter in Abhängigkeit halten, sonst würde man dafür sorgen das der abgeregelte EE Strom von sowas wie den Netzentgelten befreit wird und möglichst günstig (oder wie wär es sogar gratis, wird ja sonst bisher eh abgeregelt und verursacht nur Kosten ohne Nutzen) regional genutzt werden kann...vom Problem her erinnert mich das auch an den Beitrag über die Bürgergenossenschaften den ich vor einiger Zeit hier verlinkt hatte, da werden solche Versuche sich lokal/regional gegenseitig günstig mit Strom zu versorgen auch nach allen Möglichkeiten verhindert...und so verhindert man halt auch die Energiewende, anscheinend versteht der ach so grüne Robert Habeck dieses Problem genauso wenig wie seine Vorgänger, sonst würde er hier einige Dinge mal ganz anders machen.

  • Hier mal wieder ein Bericht bei dem man sehen kann wie in Deutschland eine dezentrale Energiewende eher verhindert wird und eigentlich nur versucht wird alles möglichst zentralisiert zu machen, man tut so als würde es für die Probleme der Energiewende nur so "Lösungen" wie Hochspannungsleitungen geben...

    Aber das ist doch wichtig für den Wirtschaftsstandort Deutschland und die europäische Wettbewerbsfähigkeit gegenüber solchen Infrastrukturwüsten wie China oder den USA.


    Ob im Bayerischen Wald oder in der Eifel, ob am Bodensee oder an der Nordsee - Es muss einfach immer und überall gleich viel Energie zur Verfügung stehen. Auch Du profitierst davon, als einfacher Bürger, wenn Du zum Beispiel mal ein bisschen investieren und bei Dir im Münsterland eine Schiffswerft oder eine Stahlgiesserei aufmachen willst.

  • Beitrag von Bastian ()

    Dieser Beitrag wurde von LDR gelöscht ().


  • https://blog.fefe.de/?ts=9d695955

    Zitat

    Gute Nachrichten! Die armen darbenden Stromerzeuger haben letztes Jahr eine Rekordsumme von 807 Millionen Euro Entschädigung erhalten.

    Für Strom, den sie nicht einspeisen konnten. Weil das Netz nicht ausgebaut wurde.

    Wie? Nein, natürlich haben nicht die Firmen und blockierenden Landesregierungen die Entschädigung gezahlt, sondern dreimal dürft ihr raten!

    Die Ausgleichskosten trägt der Verbraucher, da sie auf die Netzentgelte umgelegt werden.

    Ist ja auch klar, dass man das so machen muss. Sonst würde sich ja das Nicht-Ausbauen nicht lohnen. Und das ist ja politisch gewollt. Von der CSU.

  • Große Worte und nichts dahinter“


    Ein Thema beim Weltnaturgipfel COP15 war das „30x30"-Ziel, also der Schutz von mindestens 30 Prozent der Landes- und Meeresfläche bis 2030. Dazu sagte Umweltministerin Steffi Lemke im Interview mit der Tagesschau am 16.12.22:

    „Ich will, dass wir nicht nur sogenannte 'Paper Parks' bekommen, also Schutzgebiete, die nur auf dem Papier existieren, sondern dass wir auch so etwas haben wie Biosphärenreservate oder unsere Nationalparks, wo es dann die verschiedenen Zonen gibt: ganz streng geschützte Gebiete und solche, in denen nachhaltige Nutzung erlaubt ist.“


    Auf der BPK vom 19.12. hatte Tilo gefragt, was das beim Weltnaturgipfel verabschiedete Naturschutzabkommen für Deutschland bedeutet. Die Antwort war, dass wir in Deutschland bereits über 30% Flächen haben, wenn man Landschaftsschutzgebiete einbezieht. Zu diesen Landschaftsschutzgebieten gehört auch das Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen, das ich meine Heimat nenne und daher gut kenne.


    Der Pfälzerwald ist seit 1992 Biosphärenreservat und die Vorgabe der UNESCO, 3% der Fläche als Kernzonen auszuweisen, wurde erst im Jahr 2020 erreicht. Von streng geschützten Gebieten kann da allerdings nicht die Rede sein. Seit 30 Jahren wird nun in den Kernzonen allmählich die Waldbewirtschaftung eingestellt, und auch in den darum liegenden Pflegezonen kann leider nicht von schonender nachhaltiger Nutzung gesprochen werden. In den Entwicklungszonen (rund 87% der Fläche) liegen alle paar Kilometer kleinere oder größere Dörfer, deren Einwohner noch zum Teil Privatwaldbesitzer sind und nun vermehrt wieder mit Holz heizen. Aber das gehört bestimmt zur Erhaltung der Kulturlandschaft, wie auch das ständige Heulen der Kettensägen im Wald (Vorsicht Ironie). Durch das Biosphärenreservat führt eine Autobahn und eine zum Teil zweispurig ausgebaute Bundesstraße, die weiter ausgebaut wird, um dem zunehmenden LKW-Verkehr Platz zu geben. Über dem Pfälzerwald wird regelmäßig Kerosin abgelassen und Militärflugzeuge aus Ramstein und Flugzeuge von oder nach Frankfurt verbreiten oft Dauerlärm im Wald. Also, Biosphärenreservat klingt toll, aber die wenigen unterfinanzierten Projekte sind leider nur ein Tropfen auf dem heißen Stein und damit große Worte und nichts dahinter.


    Dann gibt es da noch 40 Naturschutzgebiete am Haardtrand des Pfälzerwaldes.

    In der Rechtsverordnung über das Naturschutzgebiet wird im §3 der Schutzzweck geregelt:

    „- die Erhaltung und Entwicklung eines durch ein vielfältiges Nutzungsmuster aus Rebflächen unterschiedlicher Bewirtschaftungsintensität, Obstgrundstücken, Gebüsch- und Saumbiotopen, Wald- und Waldrandflächen, Trockenmauern und Weinbergsterrassen charakterisierten Gebiets,

    - die Erhaltung und Entwicklung des Gebiets als Standort seltener Pflanzenarten und Pflanzengesellschaften sowie als Lebensraum seltener, teils bestandsbedrohter Tierarten“


    Einige dieser Naturschutzgebiete bestehen auch nur auf dem Papier, denn es wird dort weiterhin konventionell, mit vielen Spritzmitteln, Wein angebaut und dazwischen ein Lebensturm aufgestellt, damit man angeblich was für den Naturschutz gemacht hat.


    Wenn hier jemand was tut, dann ehrenamtliche Helfer vom Naturschutzbund (NABU) oder anderer Vereine. Gemeinden und das Land verdienen weiterhin gut Geld mit der

    Holzernte, aber wollen keine Gelder in Klima- und Naturschutz investieren.


    Sorry, wenn ich hier schlechte Laune verbreite, aber ich musste mir das von der Seele schreiben.

    Und vielen liebe Dank für eure tolle Arbeit!

  • “The Quest to Defuse Guyana’s Carbon Bomb”: Meet the Environmental Lawyer Taking on ExxonMobil


    https://www.democracynow.org/2…as_carbon_bomb_exxonmobil

    Zitat

    We speak with Guyanese environmental lawyer Melinda Janki about how she’s taking on the oil giant ExxonMobil to stop the company from developing an offshore oil field that would turn Guyana into a “carbon bomb.” Guyana is currently a carbon sink, but Exxon plans to produce more than 1 million barrels of oil a day, which could transform the South American country into one of the world’s top oil producers by 2030. Janki is suing the Guyanese government and Exxon under the constitution’s guarantee of a healthy environment to both current and future citizens. Her legal battle is profiled in a new article in Wired, “The Quest to Defuse Guyana’s Carbon Bomb,” written by independent journalist Antonia Juhasz, who also joins us.


    Da wird sich wohl tatsächlich weiterhin mit Klimawandelleugnung verteidigt...

    Zitat

    [...]And Exxon’s approach is to say that the main testimony should be struck out, because in that testimony by Dr. Troy Thomas, one of the litigants, he sets out the impacts of greenhouse gas pollution on the environment — so, climate change, rising sea level, ocean acidification, a warmer ocean, etc., all of these things which I’m sure that the audience is extremely familiar with. ExxonMobil says that these things are not facts, but that they are matters of scientific opinion, and that since Dr. Thomas is not a scientific expert, he cannot give — he cannot make those statements. And they have applied to strike out his testimony. We have responded by filing an affidavit saying that the impacts of fossil fuels, the impact of greenhouse gas pollution, is so well-known that it is no longer capable of being disputed.[...]


    Und die World Bank is auch dicke mit dabei...

    Zitat

    [...]
    The World Bank has been very strongly in favor of Guyana converting to producing fossil fuels. The World Bank, in fact, in the 1980s, [...] established the petroleum legislation.

    [...]

    the World Bank project, with the full knowledge of the World Bank, hired lawyers who represent ExxonMobil to alter Guyana’s laws, including the World Bank wanted to dismantle the Environmental Protection Act. [...]

    Zitat

    [...]The World Bank is also encouraging Guyana to do gas and to take gas and convert Guyana to gas instead of renewable energy. We have a serious problem at the moment, because ExxonMobil is flaring billions of cubic feet of gas offshore Guyana. They have said it is because they are using faulty equipment. The Guyana government is now proposing to take that gas and use it for energy. And because this is not financially viable, the Guyana government is hoping that the U.S. EXIM Bank will lend the money to enable them to do it. And all of this is being done, of course, with the encouragement of the World Bank and is completely contrary to the World Bank’s own policies. It is contrary to the Paris Agreement, which says that financing flows should now be aligned with the Paris Agreement and keeping the temperature below 1.5. And we would argue that it is also incompatible with national law for the Guyana government to do this on many different grounds, not simply the violation of the right to a healthy environment.[...]



    Hier noch der genannte Artikel bei Wired

    https://www.wired.com/story/th…efuse-carbon-bomb-guyana/

  • Hier kann man mal wieder sehen wie versucht wird auch die kleinsten Maßnahmen für Klimaschutz zu verhindern, der Elektriker Lobby-Verein VDE versucht Regeln und Gesetze entsprechend zu beinflussen, die Leute sollen unter dem Vorwand von "Sicherheit" - bei lächerlich kleinen Mini-PV Anlagen wie auf dem Balkon - dazu gezwungen werden einen speziellen "Wieland Stecker" zu installieren(obwohl der standard Schuko Stecker seit Jahren bei Millionen von Anlagen ohne Probleme funktioniert, es gibt kein Beispiel dafür wo der Stecker irgendwie ein Problem gemacht hat)...

    Ärger um Anschluss von Balkonkraftwerken

    Die hohen Strompreise haben die Nachfrage nach einfach zu installierenden Solaranlagen auf dem Balkon oder der Terrasse verstärkt. Doch viele praktische Details sind noch ungeklärt – und werden nun zum Streitpunkt.

    Die vereinfachte Installation der derzeit sehr beliebten Solaranlagen für Balkone und Terrassen droht sich weiter zu verzögern. Eine der wichtigsten Hürden ist noch immer nicht ausgeräumt: der Anschluss der Panels an das Stromnetz der Wohnung.

    Die derzeitigen Bestimmungen legen nicht fest, ob dafür ein gewöhnlicher Schuko-Stecker ausreicht, oder ob die Anlage eine spezielle sogenannte Wieland-Steckdose benötigt...

    ...außerdem soll anscheinend das "rückwärts drehen" der Zähler verhindert werden...was aber bei kleinen Anlagen in der Größenordnung von 600W oder so zu 98-99% der Zeit eh nie vorkommt, die meiste Zeit geht der erzeugte Strom von so kleinen Anlagen im Eigenverbrauch unter, es geht hier nur darum möglichst viele Gesetze und Regeln zu machen um den einfachen Zubau kleiner PV Anlagen zu verhindern...bzw nicht direkt verhindern, aber es soll durch diese Regeln und Gesetze möglichst teuer und unattraktiv gemacht werden, die Leute sollen spezielle Stecker und Zähler kaufen und dann einen Elektriker kommen lassen der den ganzen nutzlosen Müll installiert...

    ...

    Vom Gesetzgeber müsse beispielsweise geregelt werden, ob Kundinnen und Kunden ihre Stromrechnung verringern dürfen, indem sich ihre Stromzähler rückwärts drehen, sobald die Balkonanlagen überschüssigen Strom ins Netz einspeisen.

    ...was dann zu unwirtschaftlichen Bedingungen führt...und wenn es sich nicht rechnet kauft auch niemand (oder zumindest kaum jemand) eine kleine Solaranlage für den Balkon o. ähnl.


    Eigentlich sollte man lieber mal anfangen Gesetze und Regeln für den Zubau von PV abzubauen, wir brauchen den größten Teil von diesem ganzen bürokratischen Unsinn einfach nicht...und es sollte langsam mal unter Strafe gestellt werden wenn irgendwelche Lobbygruppen oder politischen Akteure versuchen die Energiewende weiter zu verhindern, wir können uns das einfach nicht erlauben, diese Menschen sind eine Gefahr für Mitmenschen und Umwelt.

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