Klimawandel [Sammelthread]

  • Darf ich nach einer Quelle für diese Grafik fragen?

  • Darf ich nach einer Quelle für diese Grafik fragen?

    Natürlich, die Quellen die genannt werden sind unter anderem das Bundesministerium für Wirtschaft bzw die Bundesnetzagentur...

    Zitat

    Datenquelle: AGEE, BMWi, Bundesnetzagentur

    Letztes Update: 01.07.2022, 18:28 MES

    ...und grafisch so als Diagramm dargestellt wird das hier in dem Energy-Charts Portal von Fraunhofer:

    https://www.energy-charts.info…hartColumnSorting=default

  • Auch so ein Ding; ein wenig angrenzend an den Transformations-Thread.


    Und du gehst in ein Geschäft ein der Innenstadt - überall Klimaanlagen auf Rechtsanschlag. Hm, ich hätte mir Mütze und Schal mitnehmen sollen. Das ist dann die Antwort auf diese Katastrophe -:

    Klimawandel? Anlegen in Anlagen. Hauptsache weiter so.


    Und ganz ganz wichtig - bloss nicht drüber reden.

    Musst du denn schon wieder davon anfangen?

    Und was soll ich jetzt dagegen machen?

    Das wird schon wieder.

    usw usf

  • Frankreich ist weit weg, alles kein Problem.

    Finde das auch sehr beruhigend...sonst könnte man sich langsam auch etwas Sorgen machen wegen dem Krisenstab der Notfallpläne entwirft weil z.B. in mehr als 100 französischen Gemeinden die Trinkwasserversorgung zusammengebrochen ist...

    Frankreich setzt Krisenstab ein

    Frankreich erlebt die schlimmste Dürre, die je im Land verzeichnet wurde. Premierministerin Borne setzt jetzt einen Krisenstab ein, der Notfallpläne erarbeiten und die Lieferung von Trinkwasser koordinieren soll.

    ...

    In fast allen französischen Departements gelten wegen der seit Wochen anhaltenden Trockenheit bereits unterschiedlich scharfe Beschränkungen bei der Wassernutzung, in 62 Departements gilt nach der dritten Hitzewelle in diesem Sommer die höchste Alarmstufe. Umweltminister Christophe Béchu sagte, es gebe derzeit mehr als 100 Kommunen, in denen die Trinkwasserversorgung zusammengebrochen sei.

    ...

    Nach Einschätzung von UN-Experten müssen sich Länder wie Frankreich angesichts des Klimawandels auf immer längere Trockenphasen einstellen.

    ...

    Wer brauch auch schon eine funktionierende Trinkwasserversorgung...

  • https://www.merkur.de/welt/erw…weltweit-zr-91720762.html


    Zitat

    Helsinki - Die Erderwärmung im Zuge der Klimakrise ist in der Arktis nach Angaben finnischer Forscher deutlich schneller vorangeschritten als bislang angenommen. Einer neuen Studie von Wissenschaftlern des Finnischen Meteorologischen Instituts in Helsinki zufolge hat sich die arktische Region in den vergangenen 43 Jahren fast viermal so schnell erwärmt wie der globale Durchschnitt.

    [...]

    Klimamodelle hätten die sogenannte polare Verstärkung bisher unterschätzt, erklärte der Erstautor Mika Rantanen.

  • Gerade bei Fefe gelesen...Kohle, Gas und Öl sind jetzt (wegen durch Klimawandel ausgetrockneten Wasserwegen) auf der Schiene wichtiger als der Personentransport:

    Ich hatte ja schon ein paar mal erzählt, dass Atomkraftwerke ein Problem mit zu warmem Wetter haben, weil sie warmes Kühlwasser in Flüsse ausleiten müssen, und da kannst du halt nicht beliebig warmes Wasser einleiten, ohne die Flora und Faune zu töten.Aber habt ihr mal darüber nachgedacht, was die Dürre gerade für andere Kraftwerksarten heißt?

    Auch Wasserkraftwerke sind betroffen, wenn im Stausee nicht genug Wasser ist. Klar.

    Stellt sich raus: Kohle für Kohlekraftwerke wird per Boot angeliefert. Wenn die Flüsse austrocknen, kommt keine Kohle mehr zum Kraftwerk. Sieht mit Öl ähnlich aus. Daher jetzt: Kohle, Öl und Gas sollen auf den Schienen Priorität vor Passagierzügen kriegen.

    Eine richtig durchdachte Lösung ist das aber auch nicht, damit sind die Trottel in der Politik überfordert, bei denen reicht es anscheinend nur für eine panische Notreaktion anstatt langfristige Planung...denn woran ich da sofort denken musste...im aktuellen Alternativlos Podcast #50 von Frank und Fefe erzählt Frank davon das auch der Schienenverkehr in England vor kurzem wegen der Hitze teilweise zusammengebrochen ist (was daher hier auch passieren kann)...damit sind vermutlich diese Nachrichten hier gemeint wo btw erwähnt wird das auch die Landebahn eines Militärflughafens "geschmolzen" ist:

    Extremhitze legt Bahnverkehr lahm

    ...

    Extreme Temperaturen legten am Dienstag den Bahnverkehr in Teilen Großbritanniens lahm. Wie der Streckennetzbetreiber Network Rail mitteilte, wurde der Betrieb auf den Hauptbahntrassen entlang der englischen Ostküste und in die Midlands komplett eingestellt.

    ...Störungen gab es auch im Flughafen Luton nördlich von London. Durch die hohen Temperaturen sei die Oberfläche des Rollfeldes beschädigt worden...

    Sky News zufolge soll auch der Militärflughafen Brize Norton am Montag Flüge ausgesetzt haben. Die Landebahn sei „geschmolzen“, sagte eine Militärquelle...

    Traurig das wir hier in unserer überalterten hirntoten Bevölkerung und Wirtschaft und der dadurch gewählten/beeinflussten Politik zuviele dumme und ignorante oder korrupte Idioten rumrennen haben...denen es entweder einfach egal ist weil sie eh bald tot sind oder die anscheinend ein Problem damit hatten/haben zu verstehen das wir diese Probleme mit ausreichend PV und WKA nicht hätten, wenn die EE einmal gebaut sind muss man nicht ständig Kohle, Gas oder Öl - importiert für bisher 50-60 Milliarden € pro Jahr - kaufen, transportieren und abfackeln.

  • Die Rechten / Gegner von Maßnahmen zur Begrenzung des Klimawandels haben dieses von der Taz veranstaltete Gespräch mit Ulrike Herrmann entdeckt:


    https://www.youtube.com/watch?v=olDlgNMP_IQ



    Hier ist zum Beispiel ein Artikel:


    https://www.alexander-wallasch…italismus-geopfert-werden


    Da wird Herrman mit einer Aussage zitiert, wo sie die Probleme der Umstellung der deutschen Wirtschaft auf emissionsfreie Produktion beschreibt und die Schlussfolgerung zieht, dass man den Kapitalismus abschaffen muss. (Im Video bei ca. 8m.)


    Der Witz ist freilich, dass offenbar in Unkenntnis von Herrmanns eigener Position (Jung und Naiv Folge 451, demnächst erscheint ihr Buch "Das Ende des Kapitalismus") davon ausgegangen wird, da der Kapitalismus offensichtlich nicht abgeschafft werden kann, dass hier die Pläne der Regierung kritisiert werden, weil sie unweigerlich dahin führen, während natürlich eigentlich die Idee des Grünen Wachstums kritisiert wird, sprich dass keine Überwindung des Kapitalismus angestrebt wird.


    Zitat

    Für die öko-sozialistische Wende, für die Zeitenwende, die Transformation, den Umbau der Gesellschaft, den was auch immer, müssen wir zwangsläufig die Wirtschaft zerstören und den Kapitalismus abschaffen. Anders geht es nicht. Aber wir dürfen es den Deutschen auf keinen Fall so sagen. Denn dann wäre es schnell vorbei mit der Begeisterung für diesen Deutschland zerstörenden Irrsinn.


    [...]


    Und wer diesen Zusammenhang begreift, der kann nur mit größtmöglicher Verachtung auf Baerbock, Habeck und Co schauen, die für ihre Ideologie auf eine Weise über Leichen gehen, dass es jetzt auch einer grauen Eminenz der taz so mulmig wurde, dass Klartext angesagt war.

  • Gruselig.


    Dass Herrmann in dieser Frage (leider in anderen nicht so sehr) durchaus eine der schärfsten KritikerInnen der herrschenden Politik ist, oder dass sich die grüne Führung für ihre wachstumskritischen Argumente eigentlich überhaupt nicht interessiert, und statt dessen lieber trotzdem stur am Hirngespinst des ethisch korrekten, grünen Kapitalismus festhält - womit sie völlig im Einklang mit Porsche-Chris und CumEx-Olaf weiter Konzernrettung auf Kosten des weniger solventen Teils der arbeitenden Bevölkerung betreibt - geht an den LeserInnen solcher demagogischen Gedankenexperimente natürlich komplett vorbei.


    Noch gruseliger ist, dass sich die deutsche Linke schon darüber streitet, ob man an eventuellen Protesten gegen diese latent sadistische Doktrin der "bitteren Medizin" und des Frierens für die Freiheit teilnehmen sollte, bevor überhaupt nennenswerte Proteste statfgefunden haben, während die rechte Seite schon erfolgreich die Querdenker auf ihre Seite gezogen hat und nun - auch mit Unterstützung aus dem Springer-Verlag und anderen reaktionären Medien - versucht, den Protest gegen den "Ökosozialismus" noch breiter ins bürgerliche Millieu hinein zu tragen.

  • Dass Herrmann in dieser Frage (leider in anderen nicht so sehr) durchaus eine der schärfsten KritikerInnen der herrschenden Politik ist, oder dass sich die grüne Führung für ihre wachstumskritischen Argumente eigentlich überhaupt nicht interessiert, und statt dessen lieber trotzdem stur am Hirngespinst des ethisch korrekten, grünen Kapitalismus festhält ...

    Naja, auch wenn ich ein Freund der Wachstumskritik bin...aber vieles von dem was Ulrike Herrmann da erzählt ist halt einfach nicht richtig, daher wundert es mich nicht das man so jemanden ignoriert.


    Sie behauptet z.B. ...

    Zitat von Ulrike Herrmann

    ...Autos ist schwierig, weil es für Elektroautos – schlechte Nachricht für alle – nicht genug Ökostrom geben wird.

    ...aber das diese Behauptung falsch ist haben schon ausreichend Leute ausgerechnet, auch beim BMU konnte man bereits seit längerer Zeit folgendes lesen:

    Zitat von Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz

    Eine vollständig elektrifizierte deutsche Pkw-Flotte von 45 Millionen Fahrzeugen hätte einen Strombe­darf von rund 90 Terawattstunden (TWh). Dies entspricht weniger als einem Sechstel der aktuellen Bruttostromerzeugung in Deutschland.

    Die Wachstumskritik von Ulrike kann nicht mit frei erfundenen Zahlen und Argumenten ankommen...damit tut sie der ganzen Sache keinen Gefallen, für 90TWh braucht man hier (in Kombination mit etwas Anpassung vom Nutzungsverhalten) gerade mal so 100GW PV oder etwas mehr als 50GW Wind...das kann man anhand der aktuellen Generatorleistung sehen, wir haben bereits jetzt etwas mehr als 60GW Wind und erzeugen damit so 110TWh...zusammen mit den anderen EE sind es aktuell 230TWh. Diese einfachen Grundlagen zu ignorieren und falsche Behauptungen aufzustellen ist daher nicht gerade ein Zeichen dafür das sie sich wirklich mit dem Thema beschäftigt hat.


    Womit man ja z.B. mal argumentieren kann ist der Punkt das Autos allgemein - egal ob Verbrenner oder Elektro - eher als Statussymbol dienen, viele Fahrzeuge sind daher technisch gesehen nutzlos, bei 22-23 Stunden Standzeit pro Tag kann man die Anzahl von 45 Millionen Fahrzeugen auch halbieren oder vierteln, man muss nur das Nutzungsverhalten anpassen, dann kann man sich die Produktion von vielen Millionen Fahrzeugen sparen...was ja vom Energie und Rohstoffbedarf her auch durchaus Sinn machen würde, da bin ich ja wieder ganz dabei.


    Aber für die Art und Weise wie Ulrike mit nicht haltbaren Behauptungen "argumentiert" habe ich irgendwie kein Verständnis...schon vor ein paar Wochen habe ich ja ebenfalls gesagt das Ulrike da Sachen erzählt die man auch bei der CDU oder AFD oder so hören kann, daher wundert es mich nicht das die politisch rechte Seite das jetzt aufgreift, war zumindest für mich absehbar.

  • Im Moment ist der Bedarf von Strom im Verkehr 2% der Produktion.

    Wenn wir den Bedarf auf 16,6% Steigern, wo kommt das denn her?

    Es ist ja nicht so dass wir 15% Strom über haben.

    Auch alle anderen Bereiche werden mehr Strom brauchen.


    Wir könnten ie E-Autos natürlich betreiben, wenn wir dafür 1/3 unsere Industriebetriebe Abstellen würden (45% des Produzierten Stroms)

    Oder die Hälfte unseres Gewerbes/Handels (27%)

    Oder wir alle machen die die Hälfte der Zeit unsere Kühlschränke aus (Haushalte 26%)


    Deine Blindheit gegenüber simpler Mathematik erstaunt mich immer wieder.

  • aber vieles von dem was Ulrike Herrmann da erzählt ist halt einfach nicht richtig

    Selbst wenn dem so wäre, würde das nichts daran ändern, dass Herrmann eine scharfe KritikerIn der gegenwärtigen, von den Grünen "Sozialisten" im verantwortlichen Ministerium wortführend mitgetragenen Klima- und Energiepolitik ist.


    Sie als Kronzeugin dafür zu nutzen, welche finsteren Pläne zur Zerstörung des Kapitalismus da angeblich in Berlin geschmiedet werden, ist absurd. Mehr wollte ich damit gar nicht sagen.

  • Im Moment ist der Bedarf von Strom im Verkehr 2% der Produktion.

    Wenn wir den Bedarf auf 16,6% Steigern, wo kommt das denn her?

    Es ist ja nicht so dass wir 15% Strom über haben.

    Auch alle anderen Bereiche werden mehr Strom brauchen.

    Ich habe oben bereits geschrieben das man für 90TWh pro Jahr nur so grob 100GW PV oder so 50GW Windkraft braucht...und wie schon öfter erwähnt, wir haben in Deutschland Platz für grob 3000GW PV, daran mangelt es nicht.

    Und es mangelt auch nicht an ausreichender Verfügbarkeit der Rohstoffen für die PV oder irgendwelchen unhaltbar falschen "EROI" Behauptungen...wenn der EE Zubau in Deutschland weiterhin scheitern sollte dann vorallem weil gewisse Teile der Politik und Gesellschaft es aktiv verhindert haben anstatt den Zubau zu fördern...unter anderem auch durch die Verbreitung von Lügengeschichten wie "die EE können niemals genug Strom liefern"...welche bisher wie gesagt vorallem von der politisch rechten Seite kamen.

    Deine Blindheit gegenüber simpler Mathematik erstaunt mich immer wieder.

    Dein Problem ist anscheinend...Mathe ist halt keine Ideologie, ich benutze (im Gegensatz zu dir bzw Ulrike oder den anderen von der politisch rechten Seite so ähnlich argumentierenden Teilnehmern) die objektiv bestehenden Daten/Zahlen welche sich genau mit dieser ominösen simplen Mathematik berechnen lassen...und du wirfst mir dann lustigerweise ausgerechnet das vor was du selber falsch machst...du ignorierst einfachste Mathematik bzw weigerst dich anscheinend Zahlen zu verwenden die was mit der Realität zu tun haben.

  • Ich habe oben bereits geschrieben das man für 90TWh pro Jahr nur so grob 100GW PV oder so 50GW Windkraft braucht...und wie schon öfter erwähnt, wir haben in Deutschland Platz für grob 3000GW PV, daran mangelt es nicht.

    Und es mangelt auch nicht an ausreichender Verfügbarkeit der Rohstoffen für die PV oder irgendwelchen unhaltbar falschen "EROI" Behauptungen...wenn der EE Zubau in Deutschland weiterhin scheitern sollte dann vorallem weil gewisse Teile der Politik und Gesellschaft es aktiv verhindert haben anstatt den Zubau zu fördern...unter anderem auch durch die Verbreitung von Lügengeschichten wie "die EE können niemals genug Strom liefern"...welche bisher wie gesagt vorallem von der politisch rechten Seite kamen.

    Dein Problem ist anscheinend...Mathe ist halt keine Ideologie, ich benutze (im Gegensatz zu dir bzw Ulrike oder den anderen von der politisch rechten Seite so ähnlich argumentierenden Teilnehmern) die objektiv bestehenden Daten/Zahlen welche sich genau mit dieser ominösen simplen Mathematik berechnen lassen...und du wirfst mir dann lustigerweise ausgerechnet das vor was du selber falsch machst...du ignorierst einfachste Mathematik bzw weigerst dich anscheinend Zahlen zu verwenden die was mit der Realität zu tun haben.

    Sorry, deine Zahlen sind null objektiv.

    "wir haben in Deutschland Platz für grob 3000GW PV, daran mangelt es nicht."


    Aber da stehen grade keine Windkraftanlagen oder?


    Du gibst ja selbst zu, dass der Ausbau aus politischen Gründen nicht stattfindet. Mich interessiert Null ob irgendwelche Zahlen versprechen, dass das Funktionieren kann wenn wir nur .....


    Das sind Luftschlösser.

  • unter anderem auch durch die Verbreitung von Lügengeschichten wie "die EE können niemals genug Strom liefern"...welche bisher wie gesagt vorallem von der politisch rechten Seite kamen.

    Strohmann also wieder. Wie immer. Ich hab das nie gesagt. Macht mich Müde, dass du ständig hier Strohmanndiskussionen führst.


    Ich bin kein Kritiker der Ereneuerbaren, Meine Perpektive ist die Systemanalyse Komplexer System, nicht die Ideologie.


    Die Technotopische Weltanschauung der du da anhängst, ist allerdings Ideologie

  • Selbst wenn dem so wäre, würde das nichts daran ändern, dass Herrmann eine scharfe KritikerIn der gegenwärtigen, von den Grünen "Sozialisten" im verantwortlichen Ministerium wortführend mitgetragenen Klima- und Energiepolitik ist.

    Problem dabei ist, ein Kritiker oder eine Kritikerin kann nicht erwarten mit so falschen Behauptungen ernst genommen zu werden, da liegt mMn das Problem.


    Ich stell mich ja gerne auf die Seite der Wachstumskritik, aber nicht auf dieser unhaltbaren Basis von mehr oder weniger frei erfundenen Behauptungen.

    Sie als Kronzeugin dafür zu nutzen, welche finsteren Pläne zur Zerstörung des Kapitalismus da angeblich in Berlin geschmiedet werden, ist absurd. Mehr wollte ich damit gar nicht sagen.

    Das vieles von dem was von der rechten politischen Seite aus behauptet wird eigentlich ziemlich absurd ist würde ich garnicht abstreiten...daher wundert es mich auch nicht wenn absurde Behauptungen von Ulrike Herrmann in die absurden Narrative der rechten Seite eingebaut werden, passt doch alles zusammen.


    Edit:

    Ich bin kein Kritiker der Ereneuerbaren, Meine Perpektive ist die Systemanalyse Komplexer System, nicht die Ideologie.

    Für eine Systemanalyse komplexer Systeme darf man aber auch keine frei erfundenen Zahlen und/oder (falsche) Behauptungen (über die EE) verwenden/verbreiten, da geht das Problem los.

    Die Technotopische Weltanschauung der du da anhängst, ist allerdings Ideologie

    Wenn die auf der Realität basierenden Zahlen für dich Ideologie sind darfst du das gerne glauben.

  • Hast du eigentlich einen der Vorträge angeschaut die ich verlinkt habe?

    Der hier ist nur 30 min.


    So lange auch der Zubau von Erneuerbaren nur dazu verwendet wird noch mehr zu Produzieren und Konsumieren wird das alles nichts.

  • Ich kann ja nicht wirklich beurteilen, ob die Zahlen von Hermann nun stimmen oder nicht. Aber sie ist eigentlich bisher nicht damit aufgefallen, in dieser Frage die Unwahrheit zu verbreiten, oder Zahlen nicht korrekt recherchiert zu haben - was ja auch ihr Beruf als Journalistin und als gelernte Zahlenschubserin/Bankkauffau ist.

    Wäre sie bei den recherchen zu ihren diversen Büchern so schlampig und unseriös gewesen, komplett falsche Zahlen anzugeben, dann hätte es mit Sicherheit nicht an beißender öffentlicher Kritik gemangelt. Sie widerspricht ja immerhin dem Großteil der deutschen Ökonomen, deren politischen Papageien, und den mit gewaltigen Budgets ausgestatteten greenwashing-PR-Maschinen der Konzerne.


    Ihre KritikerInnen kritisieren sie üblicherweise eigentlich nicht wegen falscher Zahlen, sondern wegen ihrer kapitalismuskritischen "Ideologie". Wobei sie selbst immer wieder betont, dass sie eigentlich gar keine Kapitalismuskritikerin sei.


    Ihre Betrachtungen sind allerdings immer volkswirtschaftlich - also auf die gesamte Ökonomie bezogen und nicht nur auf einen Teil davon - wie zum Beispiel Produktion und Aufbau von Photovoltaik- oder Windkraftanlagen. Das heißt, wenn sie behauptet, es gäbe - unter den gegenwärtigen kapitalistischen verhältnissen!!! - nicht genügen Strom, um alle Fahrzeuge einfach in gleicher Zahl weiter, aber elektrisch zu betreiben, dann kann man davon ausgehen, dass sie dabei schon berücksichtigt hat, wieviel Energie z.B. auch für die Herstellung der Elektrofahrzeuge und den Aufbau der nötigen Ladeinfrastruktur aufgewendet, und wieviel vom gesamten Energieaufwand für andere Sektoren benötigt würde, wenn man alles auf Erneuerbare umstellen wollte, ohne am gesamten Warenoutput - inklusive Wachstumserwartungen der privaten Unternehmen - etwas zu verändern.


    Denn bei allen Prognosen über zukünftige Energiebedarfe, die man von führenden PolitikerInnen und ÖkonomInnen zu hören bekommt, kann man mit absoluter Sicherheit davon ausgehen, dass die Industrienahen ExpertInnen, mit denen die sich dazu beraten, und von denen sie die entsprechenden Datensätze überlassen bekommen haben, in ihre Erwartungen an die Zukunft einen angemessenen Return on Investment eingeplant haben, der ihre Investitionen rentabel hält - und zwar keinen energetischen, sondern einen monetären.


    Was offenbar irgendwie nicht verstanden wird ist, dass das Problem nicht in der technischen Machbarkeit und auch nicht im mangelnden politischen Willen zur technischen Umsetzung besteht, sondern in den systemimmanenten "Sachzwängen", die die Politik daran hindern, die Umstellung schnell genug voran zu treiben, um das schlimmste noch zu verhindern.

    Und das liegt nicht an den Gesetzen der Natur- und Ingenieurswissenschaften und deren Zahlenwerken, sondern an denen der kapitalistischen Ökonomie. Und die ist nun mal eine rein ideologische Konstruktion die sich selbst gegen Kritik von außerhalb immunisiert - auch wenn die bürgerliche Ökonomik so tut, als wäre sie eine objektive Naturwissenschaft.

  • Die Technotopische Weltanschauung der du da anhängst, ist allerdings Ideologie


    Wenn die auf der Realität basierenden Zahlen für dich Ideologie sind darfst du das gerne glauben.


    Ich finde ihr könnt euch da recht gut die Hand geben, solange sich da politische und technische Herangehensweise feindselig begegnen seid ihr chancenlos den eigentlichen politisch-ideologischen Gegnern gegenüber.

    Ihr wollt gern miteinander (vermute ich mal) aber der eine würde gern verhindern dass sich die Elche so voll fressen und der ander hätte gern schneller wachsende Gräser, oder so. Das muss man doch zusammen bekommen!

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