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Offenbar haben linke Demonstranten gegen die Neugründung der AfD-Jugend in Gießen Ronzheimer erkannt, als er davon berichten wollte, und ihn als "Nazi" beschimpft. Die Polizei hat ihn und sein kamerateam dann wohl irgendwo weg vom großen Haudrauf für ein paar Stunden separiert und das damit begründet, dass man für seine Sicherheit sonst nicht garantieren könne, während die Gepanzerte Staatsgewalt draußen lustig mit anlauf und Knüppel in der Hand in die Menge geprescht ist, und drauflos geprügelt hat, um der gefährlichen Gefahr von Links Herr zu werden.
Ich finde es albern, Ronzheimer einen "Nazi" zu nennen, und ich bin auch nicht dafür, auf Journalisten loszugehen - selbst wenn sie für ein antilinkes Hetzblatt wie die Bild-Zeitung arbeiten, aber dass er jetzt überall rum heult ist schon ein bisschen heuchlerisch und peinlich.
Der weiß doch ganz genau für wen er arbeitet und dass das auch die Autonome Antifa weiß. Der geht doch da nicht hin, stellt sich vor die schwarz vermummten Demonstraten und denkt, dass er damit keinen Ärger provoziert.
Der Ronzheimer hatte gestern bei Lanz nochmal die Gelegenheit bekommen, sein Unverständnis über den Unmut ihm gegenüber zu erklären. Er sei doch nur ein Reporter. Er vermutete, dass es irgendwas mit seinem tun für die SpringerPresse zu tun haben könnte aber wahrscheinlicher ist wohl, so Ronzheimer, dass er einfach stellvertretend als Ventil diente, für einen Mopp, der keinen AFDling in die Finger kriegen konnte. Besonders in Erinnerung blieb ihm eine ältere Dame von „Omas gegen Rechts”, mit der er gar nicht reden konnte, weil sie ihm nur ins Gesicht brüllte.
Genauso muss man natürlich mit SpringerSoldaten umgehen aber die „zivilisierte” Runde bei Lanz ist - ob der zur Schau gestellten Unversöhnlichkeit - sehr nachdenklich und bekümmert.
