Nach den Rechten sehen (Sammelthread)

  • Der Ronzheimer hatte gestern bei Lanz nochmal die Gelegenheit bekommen, sein Unverständnis über den Unmut ihm gegenüber zu erklären. Er sei doch nur ein Reporter. Er vermutete, dass es irgendwas mit seinem tun für die SpringerPresse zu tun haben könnte aber wahrscheinlicher ist wohl, so Ronzheimer, dass er einfach stellvertretend als Ventil diente, für einen Mopp, der keinen AFDling in die Finger kriegen konnte. Besonders in Erinnerung blieb ihm eine ältere Dame von „Omas gegen Rechts”, mit der er gar nicht reden konnte, weil sie ihm nur ins Gesicht brüllte.


    Genauso muss man natürlich mit SpringerSoldaten umgehen aber die „zivilisierte” Runde bei Lanz ist - ob der zur Schau gestellten Unversöhnlichkeit - sehr nachdenklich und bekümmert.

  • die „zivilisierte” Runde bei Lanz ist - ob der zur Schau gestellten Unversöhnlichkeit - sehr nachdenklich und bekümmert.

    Ich habe bis jetzt nur diesen Ausschnitt hier gesehen:



    Der ist sicher ein bisschen arg aus dem Zusammenhang geclipt, aber mir gefällt, wie dadurch der Eindruck entsteht, dass Lanz diese Gelegenheit vollkommen schambefreit zum Anlass nimmt, sich selbst noch mehr zum Opfer gefährlicher linker Gefährder zu machen, als den armen Ronzheimer, den er dabei vor lauter Selbstergriffenheit gar nicht mehr zu Wort kommen lässt. :)

  • Ich habe bis jetzt nur diesen Ausschnitt hier gesehen:



    Der ist sicher ein bisschen arg aus dem Zusammenhang geclipt, aber mir gefällt, wie dadurch der Eindruck entsteht, dass Lanz diese Gelegenheit vollkommen schambefreit zum Anlass nimmt, sich selbst noch mehr zum Opfer gefährlicher linker Gefährder zu machen, als den armen Ronzheimer, den er dabei vor lauter Selbstergriffenheit gar nicht mehr zu Wort kommen lässt. :)

    Ja, zu dem Zeitpunkt hatte das Ronzl schon gefühlte 15 min über seine schockierende Erfahrung referiert. Und er sei schliesslich Kriegsreporter und hätte da natürlich auch keine Angst gespürt aber berührt hat es ihn irgendwie. Kann wahrscheinlich auch einfach nicht sein, dass er mehr Liebe von den Nazis Helden in ukrainischen Schützengräben erfährt als in der eigenen Heimat. ... Auf jeden Fall sieht sich Lanz auch als Opfer einer auseinanderdrifftenden Gesellschaft und er versteht gar nicht, wie es soweit kommen konnte. Man möchte ihm glatt die Betonfrisur tätscheln ... vielleicht sogar etwas intensiver.

  • Die Lanz Show lohnt übrigens auch, weil sich die versammelte Meute am SPD-Gast abreagiert, dessen Parteikollegin und Arbeitsministerin gerade angeblich den Klassenkampf auf einer Juso VA ausgerufen hat. Die Reaktionen und Geschichtsverdrehungen verdienen eigentlich eine eigene und umfassende Analyse, an dessen Ende wohl tatsächlich ein echter Klassenkampf stehen muss.

  • Die Lanz Show lohnt übrigens auch, weil sich die versammelte Meute am SPD-Gast abreagiert, dessen Parteikollegin und Arbeitsministerin gerade angeblich den Klassenkampf auf einer Juso VA ausgerufen hat. Die Reaktionen und Geschichtsverdrehungen verdienen eigentlich eine eigene und umfassende Analyse, an dessen Ende wohl tatsächlich ein echter Klassenkampf stehen muss.

    Dazu auch


    RE: News-Aufreger und Absurditäten des Tages

  • Also jetzt macht euch mal nicht in die Hose, nur weil dieser psychisch vollkommen normale Mensch mit einer geladenen Pistole durch die Gegend läuft, um sich gegen die linksextremen Islamfaschisten (mit und ohne Migrationshintergrund) zur Wehr zu setzen, die hier in Berlin praktisch hinter jeder brennenden Mülltonne lauern.


  • Steigende Ausgaben für Berliner Polizei - Endlose Aufrüstung

    Die Ausgaben für die Polizei Berlin wachsen seit Jahren, während in anderen Bereichen gespart wird. Kri­ti­ke­r*in­nen fordern das genaue Gegenteil.


    [...] „Das Polizeibudget übersteigt nicht nur das Budget für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung, sondern ist auch mehr als doppelt so groß wie jenes für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt“, stellt das Justice Collective mit Blick auf den kommenden Haushalt fest. Das Kollektiv setzt sich dafür ein, bei öffentlicher Sicherheit vermehrt auf Sozialpolitik statt Polizei und Strafmaßnahmen zu setzen. In einem Bericht fasst es seine Recherchen zu den Ausgaben für die Polizei Berlin seit 2010 zusammen.

    Darin wird auch hervorgehoben, dass das Polizeibudget gerade unter rot-rot-grüner Regierung von 2016 bis 2021 mit 34 Prozent besonders anstieg: „Die Koalition hob die Bedeutung einer starken Polizeipräsenz im öffentlichen Raum hervor, insbesondere im Bereich des öffentlichen Nahverkehrs.“ Selbst die Linke forderte entsprechend Personalerhöhungen, so etwa in ihrem Wahlprogramm 2016. Inzwischen ist die Zahl der in Berlin beschäftigten Po­li­zei­be­am­t*in­nen im Verhältnis zur Bevölkerung höher als in New York City – hier kommen auf 100.000 Ein­woh­ne­r*in­nen 723 Polizeibeschäftigte, in New York 556.

    Legitimiert werde die „stetige Aufstockung der Ressourcen für die Polizei auf Kosten anderer Bedürfnisse“ nicht zuletzt durch „immer neue Wellen sogenannter moralischer Paniken“, heißt es im Bericht des Justice Collective. Dabei handle es sich um „aufgebauschte Erzählungen über vermeintliche ‚Kriminalitätstrends‘, die durch Medienberichte verbreitet und verstärkt werden“. Diese würden wiederum von Po­li­ti­ke­r*in­nen aufgegriffen, um Forderungen „nach härteren Strafen, verstärkter Überwachung und erweiterten Polizeibefugnissen voranzutreiben“. In Berlin seien Beispiele hierfür Debatten um Clankriminalität oder propalästinensische Proteste. [...]


    https://images.t-online.de/2023/01/EJJrltkN7lGC/0x205:4000x2250/fit-in/1200x0/wahlplakat-der-cdu-was-kriminelle-bald-haeufiger-hoeren-haftbefehl-zur-wiederholungswahl-zum-berliner-abgeordnetenhaus-die-wahl-muss-wegen-unregelmaessigkeiten-wiederholt-werden-und-findet-am-12-februar-statt-berlin-07-012023-election-poster-of-the-cdu-what-criminals-will-soon-hear-more-often-warrant-for-the-repeat-election-to-the-berlin-house-of-representatives-the-election-must-be-repeated-due-to-irregularities-and-will-be-held-on-12-february-berlin-07-01-2023-foto-xs-xgabschx-xfutureximage.jpg

  • Schönes Beispiel dafür, wie man als demokratischer, imperialistischer Nationalist den völkisch-rassistischen Nationalisten die WählerInnen in die Arme treibt, indem man versucht sie dadurch zu diskreditieren, dass man sie beschuldigt, nicht nationalistisch und imperialistisch genug zu sein:



    :thumbdown::S:thumbdown:

  • Schönes Beispiel dafür, wie man als demokratischer, imperialistischer Nationalist den völkisch-rassistischen Nationalisten die WählerInnen in die Arme treibt, indem man versucht sie dadurch zu diskreditieren, dass man sie beschuldigt, nicht nationalistisch und imperialistisch genug zu sein:



    :thumbdown::S:thumbdown:

    Deutschland ist kein Vasall des US-Imperiums?

    10-- 1-01 10=- 1-00 1--2 10=0 1-2= 1-01 10=0 1-01 1-20 10=1 10=2 10=1 1-10 10=0 10=1 1-00 1-21 1-21 1-02

  • Ich denke, in dem Fall muss man von Failed State sprechen, wenigstens noch per Mehrheitsbeschluss besiegelt. Nungut, der Pfad in die Hölle ist gepflastert mit guten Absichten. Der Blockwart hatte auch gute Verkaufsargumnte und warum sollten Trusted Flagger nicht auch auf der Straße für Ordnung sorgen dürfen, wenn dort sonst die Gangs das übernehmen.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!