Der Mülleimer-Thread (offtopic und Spam Beiträge)

  • Hab mich auch mal daran probiert in die Diskussion einzuklinken, aber dann war mir eigentlich auch wieder klar, dass es hier keine Lösung auf eine Übereinkunft gibt - da hat Danton insofern einfach recht.

    Ja stimmt, gibt es keine Lösung, bei sowas

    es gibt auch rote Faschisten. Und manchmal bin ich mir nicht mehr so sicher, dass es hier keine davon gibt.

    liegts wohl eher an der hirnphysiologie. Ich muss mir sowas jedenfalls nicht sagen lassen.

  • Hey Sky, ( und der Rest der Leute, die sich hier für die pragmatischen "Realos" halten)


    Versuch' doch einfach mal, zwischen einer Grundsatzdiskussion im online- Forum eines politischen Journalismus-Portals und tatsächlichem Aktivismus auf der Straße zu unterscheiden.

  • Und selbst wenn - was wäre denn so schlimm daran?


    Wer zwingt Euch denn, das alles zu lesen und immer wieder mit dem selben abgedroschenen Vorwurf der Realitätsverweigerung zu kommentieren?


    Wenn ihr hier einfach nur mal ein bisschen darüber abkotzen wollt, wie schlecht die Welt, wie unfähig die Politiker, oder wie dumm die Leute sind, die sie wählen, dann macht das doch. Niemand hindert Euch daran.


    Aber wenn ihr meint, Leuten, die versuchen zu ergründen warum das alles so ist und sich partout nicht ändern will, unbedingt beweisen zu wollen, was sie für verbohrte Ideologen oder naive Traumtänzer seien, dann beschwert Euch halt auch nicht, wenn die entsprechend ungehaltene Retourkutsche kommt.

  • sag mal @syd,


    Ist es Dir dann doch zu langweilig geworden, drüben beim Schulz in seinem verwaisten Hinterzimmer immer nur Dein ewiges Fangirl mit Deinen tiefschürfenden Erkenntnissen über die finsteren Machenschaften der globalen Elitenverschwörung zu beglücken?


    Oder hast Du Dir einfach nur gedacht:" Hui, da gibt's gut bürgerliches Linkenbashing! - Da zieh ich mir doch schnell mal ein neues Kostümchen an, und mach' ein bisschen mit."?


    Kostet ja nix

  • interessanter wandel der aussage: vom es sollen keine anderen wissenschaftler die theorie interpretieren zu: die theorie besagt, das technologie nicht von bestimmten interpretationen vereinnahmt werden soll. ich denke wenn ich zeit habe werde ich mich damit beschäftigen um mir selbst ein bild zu machen.

    auch hier ein interessanter wandel: von ich müsste mich mal mehr mit soziologie beschäftigen weil ichs interessant finde, hin zu ich habe einen überblick über die theorien der soziologie...spannende bewusstseinsveränderungen die du in wenigen tagen durchläufst. da hat der host wohl ein update bekommen :S


    ehrlich gesagt verstehe ich noch nicht richtig worüber du sprichst. was sind für dich denn "neoklassische und positivistische theorien der soziologie"? und welche dieser theorien besagt wie technologie eingesetzt werden soll?


    "interessanter wandel der aussage: vom es sollen keine anderen wissenschaftler die theorie interpretieren zu: die theorie besagt, das technologie nicht von bestimmten interpretationen vereinnahmt werden soll. ich denke wenn ich zeit habe werde ich mich damit beschäftigen um mir selbst ein bild zu machen."


    Könntest du bitte zitieren, wo ich geschrieben habe, das keine anderen Wissenschaftler die Theorien interpretieren sollen? Ich habe im ersten Satz dazu geschrieben, dass man eben die Beschreibung mit partial account benutzt, um universalistischen Interpretationen vorzubeigen, das ist genau das gleiche wie das die Theorie nicht von einer bestimmten Interpretation vereinnahmt werden soll.


    ich müsste mich mal mehr mit soziologie beschäftigen weil ichs interessant finde, hin zu ich habe einen überblick über die theorien der soziologie...spannende


    Wo habe ich geschrieben, dass ich einen Überblick über die Theorien der Soziologie habe? Und eigentlich habe ich gemeint, dass ich mir gerne mehr mit Dingen wie Technikutopien im Kontext von Algorithmic Governance, Blockchain, Internet usw. beschäftigen möchte. Von dem Internet wurde ja am Anfang auch gesagt, dass es einen emanzipierenden Effekt hätte, der uns alle endlich von Hierarchien und Zensur befreit.


    die theorie besagt,


    Keine Theorie besagt hier irgendwas. Nochmal: Der Begriff "partial account", ungefähr sowas wie "erklärt teilweise" wird von einigen Autoren, die Jaya Klara Brekke gut findet, benutzt, um zu verhindern, dass man denkt, man hätte die unumstößliche Wahrheit gefunden, man lässt es absichtlich offen.


    Beispiel ohne diese Offenheit:

    Neoklassik (weil diese Wirtschaftstheorie einfach das beste Beispiel ist) :


    Der Mensch versucht immer seinen Nutzen zu maximieren (vereinfacht ausgedrück, ja ich weiß, dass die neoklassik noch andere annahmen hat, aber darum gehts jetzt nicht).


    Beispiel mit Offenheit:

    Dass der Mensch seinen Nutzen maximieren will, erklärt einen Teil von menschlichem Verhalten. Es gibt aber noch andere Verhaltensweisen wie z. B. Altruismus.


    was sind für dich denn "neoklassische und positivistische theorien der soziologie"? und welche dieser theorien besagt wie technologie eingesetzt werden soll?


    Ein guter Einführungstext zur Kritik an der Neoklassik, den ich gerade gefunden habe:

    https://blog.zeit.de/herdentri…h-ist-die-neoklassik_9033


    Was ist eine positivistische Theorie?


    Positivistische Theorien sind die Theorien, die man nur aus Erfahrungssätzen herleitet, d. h. aus Zahlen, die man gemessen hat. Aber nur mit Zahlen lässt sich die Gesellschaft nicht abbilden. Es gibt noch anderen Faktoren, die nicht einfach so gemessen werden können, die aber sehr viel Einfluss in der Gesellschaft haben wie zb psychologische/soziale Faktoren.


    Beispiel:

    Ein Forscherteam will wissen, wie gut eine Person mit einer anderen befreundet ist. Wenn diese Forscher nun einen positivistischen Ansatz benutzen, könnten sie z. B. die Anzahl der Geschenke zählen, die die eine Person der anderen geschenkt hat und daraus dann ableiten, wie gut oder schlecht beide Personen befreundet sind. Aber reicht das? Natürlich nicht, weil tausend andere Faktoren noch eine Rolle spielen, die man nicht einfach so messen kann wie z. B. persönliche Gefühle oder sonst was. In positivistischen Theorien wird alles auf messbare Zahlen reduziert, was aber nicht ausreicht. Deswegen Zählt die Soziologie auch nicht zu den Naturwissenschaften. In den Naturwissenschaften ist Positivismus richtig, jedenfalls haben positivistische Theorien in den (modernen) Naturwissenschaften eine 100 Jahr lange Erfolgsgeschichte.


    Eine positivistische Theorie in der Soziologie wäre z. B. die Soziophysik oder auch der Behaviourismus:


    Und wenn das was ich schreibe wegen Kommasetzung und Relativpronomen in Nebensätzen nicht verständlich ist dann schreibe ich halt ohne komma.

  • soziologie ist eine empirische wissenschaft.

    Ja das stimmt. Aber die empirischen Daten sind nicht das einzige, auf das sich eine soziologische Theorie stützen sollte.


    Zu dem Rest sag ich mal einfach nichts, eigentlich wollte ich nur helfen🤷‍♂️nicht jeder interessiert sich für sachen für ich mich interessiere daher muss das alles auch nicht jeder wissen. Und mein Wissen darüber ist ja sowieso nicht gerade stark ausgeprägt, das schnappt man halt so auf. Und mir egal was die Mods machen, dann geh ich halt woanders hin, who cares.

  • so wird soziologie an der uni gelehrt. wie immer nicht 1 oder 0 (das einzige), sondern ein methodischer und damit wissenschaftlicher prozess. aber danke für die "hilfe" und viel glück bei deiner masterarbeit : )


    Das mag damit zu tun haben, dass die Soziologie die an den Unis unterricht wird sich eben immer mehr und mehr nur an kalten Fakten, an dem quantitativen Aspekten orientiert. Es gibt aber qualitative Aspekte die IMO oft vernachlässigt werden. Auch der Wissenschaftsbetrieb ist nicht von tendentiellen Entwicklungen frei.


    Und:

    https://en.m.wikipedia.org/wik…search_Findings_Are_False


    Aber darum gings mir jetzt gar nicht. Mir gings nur um die Frage, wie man Pluralität in der Interpretation bewahrt (siehe zeit artikel weiter oben).

  • eventuell war die frage nach dem Lustgewinn der Kanzlerin bei BPKs von der dpa doch etwas zu viel an ranwanzerei?


    da könnte man auf die Idee kommen das sich Journalisten, dann doch irgendwie ein wenig selber peinlich sind?


    und dann könnte man eventuell mal über die aufgaben der 4. Gewalt nachdenken?

    und dazu gehören mit Sicherheit nicht liebedienerische fragen zum Gemütszustandes der Kanzlerin.


    amerikanische Journalisten sind fassungslos über die zustände der BPK.

    wattebällchen werfen.

    und sich lieb haben.


    das kann man so machen.


    ist aber nicht die Aufgabe von Journalisten.

  • https://www.welt.de/wirtschaft…Anregungen-aus-China.html


    Ein solches System, wie ich es in dem früheren post zu blockchain und tokeneconomy beschrieben hat, eignet sich übrigens sehr gut für ein Sozialpunktesystem, gerade im Kontext von der Klimapolitik und individuellem Konsum. Man kriegt Tokens für nachhaltiges Verhalten, was auch immer das dann bedeutet.


    In Wien gibt es schon ein Kulturtoken:

    https://digitales.wien.gv.at/projekt/kultur-token/


    Ich sag nicht, dass es sich so entwickelt, aber man muss halt über alles nachdenken. Aber in Deutschland wäre sowas denke ich nicht möglich, denke nicht dass die Leute sowas akzeptieren würden, gerade weil man das ja auch von China kennt und dazu eher kritisch eingestellt ist.

  • Warum ist das im Mülleimer Thread? Geht wohl nicht um Technik (Regierungstechnik) oder was?


    Egal, auf jeden Fall hier eine Umfrage dazu:


    https://yougov.de/news/2019/02…nf-deutschen-wurden-gern/

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