wer bei uns in Kantine auf die Idee gekommen leicht verformbare nicht hitze isoliert styroporbehälter togo anzubieten soll in der Hölle geschickt werden
Der Mülleimer-Thread (offtopic und Spam Beiträge)
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wer bei uns in Kantine auf die Idee gekommen leicht verformbare nicht hitze isoliert styroporbehälter togo anzubieten soll in der Hölle geschickt werden
Euch kann man nicht recht machen.
Da bekommt ihr das Essen to go schon WARM..Was nun wirklich keine Selbstverständlichkeit ist..
(Darum sind die Behälter auch nicht für Hitze konzipiert)
Und immer noch am meckern...
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Euch kann man nicht recht machen.
Da bekommt ihr das Essen to go schon WARM..Was nun wirklich keine Selbstverständlichkeit ist..
(Darum sind die Behälter auch nicht für Hitze konzipiert)
Und immer noch am meckern...
ja wenn man ca 200 m in büro laufen muss und das Behältnis bei jeden Druck sich verformt.
Naja 2. pulli nicht mehr tragbar im büro
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sorry.
Dass es so fies ausging wusste ich nicht vor meiner Witzelei.
Kriegsde bestimmt aber sauber.
Versuch mal Gallseife
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Wegen „Unzuverlässigkeit“
Berliner Bundestagsabgeordneter fordert Entzug von Hildmanns Gaststättenerlaubnis
Irgendwelche Meinungen zum Thema? Ich tendiere zu "Nein"
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Würd mich schon interessieren, wie sich die Unzuverlässigkeit genau darstellt.
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Wenn sich der Bundestag mit so einem Kasperl beschäftigt, hat einer der beiden seinen Zuständigkeitsbereich nicht richtig verstanden und es ist leider nicht der Kasperl...
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!!!Disclaimer!!!: Dass ich das gleich hier in den Mülleimer rein schriebe ist kein Zeichen geringer "Wertschätzung" sondern ein Versuch, den Thread in dem es gesagt wurde nicht noch weiter mit unserm persönlichem Befindlichkeits-mimimi vollzuspammen.
Das ist hier ein Diskussionsforum. Damit eine Diskussion stattfinden kann, müssen mindestens zwei Meinungen voneinander abweichen. Wenn das gegeben ist, kann eine Diskussion stattfinden.
Ja genau, Danton. So ist das. Allerdings...
Man kann auch unterschiedlicher Meinung sein und sich trotzdem wertschätzen. Ich bin dazu in der Lage, aber von Dir Utan habe ich das noch nicht erlebt.
Was istn mit Deinem Populismus-Thread passiert nachdem Du eher für Meinungskonformität als für eine sich gegenseitig wertschätzende Diskussion gesorgt hast?
...kommt man dabei zu gar nichts, außer zu einem netten Kaffeekränzchen mit höflichem Smalltalk Bei dem jerde/r Anwesende auch mal kurz irgendwas sagen kann, ohne dass es irgendeinen bleibenden Eindruck bei irgendwem im Hirn hinterlässt, wenn man dabei auf harte Wiederrede verzichtet, oder wenn man bei jedem harten Widerspruch dazu übergeht, den Widersprechenden vorzuhalten, sie tolerierten keine anderen Meinungen.
Das ist dann keine Diskussion, in welcher gegensätzliche Meinungen mit Argumenten verteidigt werden, sondern eine gegenseitige Abfolge von Beschwerden darüber, dass man seine eigene Meinung nicht durchsetzen kann, dass man sich nicht wichtig genug genommen fühlt, dass einem die Sprache nicht passt, oder andere Befindlichkeiten, die eigentlich nichts mit dem diskutierten Thema zu tun haben, und die sich in dieser Form hier ohnehin nur sehr schlecht transportieren lassen, weil kaum jemand der nicht viel Übung im schreiben emotionaler Texte hat, wirklich dazu in der Lage ist, seine Gefühlswelt adäquat in einen Text zu fassen, den andere Menschen dann auch so verstehen wie er gemeint war.
Auch ich lasse mich zu oft dazu verleiten, auf solche Vorwürfe mit eigenen Vorwürfen zu reagieren und trage damit dazu bei, dass sich nur noch persönlich angefeindet und nicht mehr diskutiert wird. Aber ich halte es für absolut naiv, zu glauben, man könne in dieser - rein schriftlichen, nicht in Echtzeit, und vor allem: aonym und nicht persönlich vorgetragenen - Form des Meinungsaustausches eine echte und nicht nur rein oberflächlich aufrecht erhaltene gegenseitige "Wertschätzung" fordern, weil wir uns hier eben nicht als echte Menschen gegenüberstehen, sondern als anonyme Quellen von Texten - und vor allem als DiskutantInnen über politische Themen, die erstmal nichts mit unseren persönlichen Beziehungen zu tun haben und daher auch nicht auf dieser Ebene diskutiert werden können, ohne dass daraus dann persönliche Konflikte werden.
Ich habe ja im Musk-Thread schon mal zu erklären versucht, wie ich das sehe: Wenn es bei Diskussionen um gesellschaftliche Verhältnisse gegensätzliche Interesssen gibt, dann kann es keinen Konsens geben, es sei denn mindestens eine Seite verzichtet auf ihre Interessen. Das ist nicht nur in der Politik so, sondern natürlich auch in politischen Diskussionen. Letztere unterscheiden sich allerdings dahingehgend von ersterer, als sie nicht zwangsweise zu Kompromissen führen müssen, Niemand wird in einem anonymen online-Forum dazu gezwungen, des anderen Meinung anzuerkennen, andere Beiträge zu lesen, oder gar darauf zu antworten. Man kann sie einfach ignorieren, oder stattdessen ein Buch lesen, spazieren gehen oder etwas mit Menschen unternehmen, mit denen einen eine tatsächliche persönliche Beziehung und eine wirkliche gegenseitige Wertschätzung verbindet.
In der real existierenden Politik sieht das anders aus. Da muss am Ende irgendeine Entscheidung getroffen werden und in der Regel sind hunderttausende bis Millionen von Menschen davon betroffen und gezwungen, sich der Entscheidung zu fügen. Wenn zum Beispiel zwei Fraktionen, welche unterschiedliche, oder gar gegensätzliche Interesssen vertreten über eine Koalitionsbildung verhandeln, dann muss da entweder ein Kompromiss gefunden werden, oder es kommt keine Koalition zustande.
Ist der Kompromss gefunden und der Koalitionsvertrag gemacht, dann bedeutet das allerdings immer noch nicht, dass die Regierungsparteien von nun an beste Freunde wären, ihre gegensätzlichen Interessen aufgegeben hätten, und damit aufhören würden, sich zum Beispiel auf anderen Ebenen wo sie nicht koalieren, munter weiter zu bekämpfen.
Und trotzdem sitzen dann abends der Mann von der cdU, die Frau von der fdP, der Typ von den Sozen und die Alte von den Grünen zusammen in der Berliner Bar und trinken ein Bier zusammen, als hätten sie sich voher in der Talkshow nicht gegeseitig eine Stunde lang als Ausgeburten des Bösen dargestellt.
Was ein Forum wie dieses hier - in dem hauptsächlich politische Diskussionen geführt werden, weil es eben das Forum eines politischen Journalismus-Projektes ist - wiederum durchaus mit tatsächlichen politischen Debatten gemein hat, wie sie etwa in Parlamenten oder in politischen Talkshows ausgetragen werden, ist der Umstand, dass es dabei nicht primär darum gehen kann, die DiskussionsgegenerInnen zu überzeugen, oder gar einen gleichberechtigten Konsens zwischen ihnen zu finden. Der Sinn und Zweck solcher Debatten liegt für die Debattierenden vor allem darin, die eigenen politischen Ansichten, die eigene Haltung, die eigene "Message" möglichst publikumswirksam gegen Widersprüche zu verteidigen und sie damit in den Augen der ZuschauerInnen und ZuhörerInnen als wählbares politisches Programm darzustellen.
Der Vorteil eines Online-Forums (oder eben auch langer Interviews wie bei J & N) gegenüber solchen Live-Debatten liegt dann wiederum darin, dass man keine (oder keine so eng getaktete) zeitliche Beschränkung dabei hat, seinen eigenen Standpunkt so darzulegen, dass er hoffentlich auch von Leuten nachvollzogen werden kann, die sich mit dem Thema noch nicht so eingehend beschäftigt haben wie man selbst, und dass man gerade durch diese Form eigentlich die Möglichkeit hat, auszureden, nicht unterbrochen zu werden, und komplexe Argumente aufzubauen, die man in einer Live-Diskussion eigentlich niemals ausgesprochen bekäme, bevor einem jemand ins Wort fiele - schon gleich gar nicht wenn sie öffentlich vor Publikum stattfände. Auch dieses Forum findet öffentlich vor Publikum statt.
Es ist nicht meine Schuld, dass andere Leute hier auf meine Beiträge antworten. Ich kann und will es auch gar nicht verbieten. Der Vorwurf, ich würde hier Meinungen unterdrücken ist vollkommen daneben, weil ich gar nicht die Möglichkeit habe, andere Menschen daran zu hindern, eine mir absolut nicht passende Meinung zu äußern und weil ich das auch absoiut überhaupt nicht will. Ich bin hier einer der wenigen, die sich gegen die Löschung von Beiträgen ausgesprochen haben. Selbst wenn es die unseres verlogenen Heuchlers und Forums-Ungeistes Syd sind.
Aber wer hier mit irgendwelchen Phrasen ankommt, mit ideologischen Allgemeinplätzen und Propagandaversatzstücken, oder wer in seinen Antworten auf meine Beiträge einen ganz besonders schlauen Eindruck machen will, indem er irgendwas hinrotzt das er gerade erst irgendwo gelesen und eigentich gar nicht richtig verstanden hat, oder wenn er hier theoretische Werke ins Feld führt, die er vielleicht sogar im Studium bis zum Exzess durchgekaut und durchdrungen hat, sich aber jetzt nur die Autorität gewichtiger Namen um den Hals hängt, und alle die mit deren Oeuvre nicht vertraut sind als der Diskussion unwürdig behandelt, anstatt sich die Mühe zu geben, Argumente wirklich zu durchdenken, bzw. nachzuvollziehen und auf eine Art und Weise zu erklären, wie man zu ihnen gekommen ist, welche deren Herleitung auch für andere Leute nachvollziehbar macht, die nicht über den selben theroetischen Unterbau verfügen, der muss eben damit rechnen, dass ich ihn in einen Topf mit irgendwelchen Abziehbildchen und Klischeefiguren stecke, weil er dann leider auch nur abzieh-Argumente und Klischees ins diskursive Feld führt.
Wie gesagt. Wer das nicht lesen will, der muss das nicht tun. Ich zwinge niemand dazu.
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!!!Disclaimer!!!: Dass ich das gleich hier in den Mülleimer rein schriebe ist kein Zeichen geringer "Wertschätzung" sondern ein Versuch, den Thread in dem es gesagt wurde nicht noch weiter mit unserm persönlichem Befindlichkeits-mimimi vollzuspammen.
Ja genau, Danton. So ist das. Allerdings...
...kommt man dabei zu gar nichts, außer zu einem netten Kaffeekränzchen mit höflichem Smalltalk Bei dem jerde/r Anwesende auch mal kurz irgendwas sagen kann, ohne dass es irgendeinen bleibenden Eindruck bei irgendwem im Hirn hinterlässt,
Nein! Man hält einfach nur ein Gespräch aufrecht und schafft ein offenes Diskussionsklima, dass jede Meinung erstmal respektiert.
Ich weiß nicht warum Du irgendwann immer wieder damit anfangen musst Mitdiskutanten zu beschimpfen oder mich hier mit Strohmännern zu beschmeißen.
Ich habe niemals den Kapitalismus als alternativlos daraufstellt, auch wenn Du das gerne behautest.
Ich behaupte lediglich, dass er auch jetzt Lösungen anbieten wird, die man sich mal anschauen kann und nicht von vornherein ausschließen sollte.
Dass der Kapitalismus eines Tages an seinen eigenen Widersprüchen scheitern muss, sehe ich auch so. Ich glaube nur, dass wir DIESE industrielle Revolution vielleicht noch mitnehmen sollten, bevor wir dann aus dem Kapitalismus „aussteigen“.
Auch Deine anderen Punkte; ich würde nicht verstehen, dass „Effizienz“ im Kapitalismus nur auf der Ebene eine Rolle spielt inwieweit man mehr Marge erzielt um noch mehr Kapital anzuhäufen.... tsss
Klar gibt es auch Sollbruchstellen, die Geschichte um den Dieselskandal, völlig sinnlose Hüft-OPs, Glyphosat usw. usf.
Und trotzdem sehe ich, fast egal wohin ich schaue, Jahrzehnt für Jahrzehnt technische Verbesserungen, die deshalb zum Einsatz weil man sich einen Nutzen davon verbricht; weniger Zeitaufwand, Höhere Geschwindigkeiten, weniger Energieverluste...usw. usf.
Der SUV wäre natürlich so ein Auswuchs, der dieser Darstellung widerspricht. Im Gegenzug kann man sich Waschmaschinen und Kühlschränke anschauen, die immer effizienter werden. Auch die komplette Heizungstechnik von Wohngebäuden entwickelt sich nicht im SUV-Prinzip sondern versucht immer effizienter zu arbeiten, weil sie sonst nicht gekauft wird.... und das sind nur kleine Beispiele.
Aber mit jemanden, dem es wirklich nur ums Prinzip geht und der sich eben eher nur am Rande für diese Thematik interessiert, weil das ja nicht auf Fakten beruht sondern Neoliberaler Dünnpfiff ist, braucht man damit gar nicht erst anzufangen.
Und doch; ich habe kein Problem damit meinen Standpunkt bis zum bitteren Ende hier zu vertreten. Am Ende berufe ich mich nämlich auch nur auf K.Marx, der verstanden hat, dass der Kapitalismus seine Stärken in der Entwicklung, Nutzbarmachung und Optimierung industrieller Fertigungs-Prozesse besitzt.
Diese müssen jetzt monetär bedingt klimaneutral laufen. Das hat jeder Unternehmer, insbesondere E.Musk verstanden. Ich würde die jetzt mal machen lassen, während Du sie wohl am liebsten enteignen würdest. Und deshalb musst Du mir so saublöd kommen und mich als FDP-Parteisoldat diffamieren?!?
Nee, reicht jetzt an der Stelle. Wenn Du meinst ich bin doof und wäre nicht dazu in der Lage den Kapitalismus zu verstehen, kann ich Dir auch nicht mehr helfen. Ich habe diese überheblichen Attitüden nur noch satt und wenn ich jemals ein Linker war, dann möchte ich nicht zuletzt wegen so selbstgerechten und wirklich unfreundlichen Klugscheißern wie Dir, kein Linker mehr sein.
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Auch Deine anderen Punkte; ich würde nicht verstehen, dass „Effizienz“ im Kapitalismus nur auf der Ebene eine Rolle spielt inwieweit man mehr Marge erzielt um noch mehr Kapital anzuhäufen.... tsss
Klar gibt es auch Sollbruchstellen, die Geschichte um den Dieselskandal, völlig sinnlose Hüft-OPs, Glyphosat usw. usf.
Und trotzdem sehe ich, fast egal wohin ich schaue, Jahrzehnt für Jahrzehnt technische Verbesserungen, die deshalb zum Einsatz weil man sich einen Nutzen davon verbricht; weniger Zeitaufwand, Höhere Geschwindigkeiten, weniger Energieverluste...usw. usf.
Der SUV wäre natürlich so ein Auswuchs, der dieser Darstellung widerspricht. Im Gegenzug kann man sich Waschmaschinen und Kühlschränke anschauen, die immer effizienter werden. Auch die komplette Heizungstechnik von Wohngebäuden entwickelt sich nicht im SUV-Prinzip sondern versucht immer effizienter zu arbeiten, weil sie sonst nicht gekauft wird.... und das sind nur kleine Beispiele.
Aber mit jemanden, dem es wirklich nur ums Prinzip geht und der sich eben eher nur am Rande für diese Thematik interessiert, weil das ja nicht auf Fakten beruht sondern Neoliberaler Dünnpfiff ist, braucht man damit gar nicht erst anzufangen.
Das, was Du hier beschreibst, ist aber Konkurrenz in der Marktwirtschaft und nicht Kapitalismus?
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Das, was Du hier beschreibst, ist aber Konkurrenz in der Marktwirtschaft und nicht Kapitalismus?
Wie soll es ohne Privateigentum an Produktionsmitteln innerhalb gleich mehrerer Unternehmen Konkurrenz und Marktwirtschaft geben?
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Wie soll es ohne Privateigentum an Produktionsmitteln innerhalb gleich mehrerer Unternehmen Konkurrenz und Marktwirtschaft geben?
Ich verstehe die Frage nicht.
Wenn VW und BMW verstaatlicht würden, könnten sie trotzdem konkurrierende Unternehmen bleiben.
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Ich habe niemals den Kapitalismus als alternativlos daraufstellt, auch wenn Du das gerne behautest.
Ich behaupte lediglich, dass er auch jetzt Lösungen anbieten wird, die man sich mal anschauen kann und nicht von vornherein ausschließen sollte.
Nein,du hast nicht wörtlich behauptet der Kapitalismus sei alternativlos.
Aber du hast immer wieder - schon im alten Forum und sogar jetzt erneut in Deiner Antwort - radikale Kritik am Kapitalismus abgelehnt, weil wir angeblich ohne ihn den Klimawandel nicht schnell genug bekämpfen könnten.
"Begründet" hast Du diese Aussage früher zuerst mit der durch den kapitalistischen Produktionsprozess gesteigerten Produktivität, die dazu nötig sei, um die technischen Lösungen - über die Du so gerne viel lieber reden würdest, als über grundsätzliche Fragen - schnell genug umzusetzen, und jetzt tust Du es mit der angeblich so hohen "Effizienz" die der Kapitalismus dabei an den Tag lege, die richtigen technischen Lösungen voran zu bringen.
Damit erklärst Du den Kapitalismus und sogar ganz explizit seine größten Profiteuere, wie etwa den Multimilliardär und Großindustriellen Elon Musk als treibende Kräfte dahinter - als unverzichtbar, um die Klimaziele zu erreichen. Flankiert wird das von Deiner, seit Deinem Anruf bei Hans Jessen noch deutlich gesteiegerten Schelte des Staates und seiner unfähigen Bürokratie, die nicht nur verhindere, dass Du in Deinem Beruf neue klimaschonende Techologie zur Energieerzeugung einführen kannst, sondern Die Dich auch noch im Privatleben durch die Pandemiemaßnahmen an der Ausübung Deiner individuellen Freiheit hindert, jederzeit ohne Maske durch die Stadt zu Lustwandeln, ins Kino, oder ins Theater zu gehen.
Ich stelle also fest, dass Du zwar einerseits den Staat als inefffizientes bis unfähiges Bürokratiemonster bezeichnest, aber andererseits private Investoren verteidigst, die sich den Staat zu nutze machen, um ihre Interessen durchzusetzen, weil sie durch ihr Profitmotiv dazu gebracht werden, in neue Technologie zu investieren und so den technischen Fortschritt voran zu treiben - was Du dann auch noch dadurch zu legitimieren suchst, dass Du historische Vergleiche als Beispiele dafür anführst , wie der Kapitalismus das Leben der Menschen verbessert habe.
Das entspricht - leicht vereinfacht - ziemlich genau einer der wichtigsten Rechtfertigung für den Kapitalismus als ein dem Sozialismus oder anderen "Kollektivismen" unbedingt vorzuziehendes System, die Milton Friedmann schon in den schziger Jahren in ein kleines Büchlein gechrieben hat, und dann später sehr erfolgreich nicht nur der politischen Führung der USA als Allheilmittel gegen den drohenden Niedergang des Keynesianismus ins Parteiprogramm schreiben konnte, sondern die auch der breiten Öffentlichkeit ab den siebziger Jahren ganz direkt angepriesen wurde, und die besagt, dass das indivduelle Profitmotiv letztendlich der Gesellschaft zugute kommen könne, wenn man es durch einen möglichst freien marktwirtschaftlichen Wettbwerb dazu brächte, die ineffiziente Spreu vom effizienten ökonomischen Weizen zu trennen und dass dies die einzig wirklich "freie" Form des Interessenausgleichs in einer modernen und fortschrittlichen Gesellschaft sein könne, die nicht die Freiheit des Individuums einer oktroyierten kollektiven Ideologie opfern müsse.
Was Du dabei ebenfalls einfach ausblendest, und zwar immer wieder, geflissentlich, und engegen jeder gegenteiligen Argumentation, nicht nur von mir sondern auch von anderen ForistInnen, ist der Umstand, dass der Kapitalismus zwar durchaus den technischen Fortschritt beschleunigt und dabei tatsächlich zu vielen Errungenschaften geführt hat, die - aus heutiger Sicht! - das Leben für viele Menschen erleichtern, dass dies aber vor allem mögliche Effekte des technischen Fortschrittes sind, und keineswegs eine zwingende Folge des kapitalistischen Produktionsprozesses und der kapitalistischen Marktwirtschaft.
Der Kapitalismus kann erwiesenermaßen zu technischen Erringenschaften führen, die das Leben, bzw, die materiellen Grundlagen dafür für viele Menschen verbessern. Er muss das aber nicht tun.
Er kann auch das genaue Gegenteil davon tun - und er hat es in der Geschichte schon unzählige male getan -, indem er zum Beispiel Kriege um Handelswege, Absatzmärkte und Rohstoffe anfacht und menschenverachtende Diktaturen befördert, die mit kapitalistischen Konzernen, oder mit Regierungen die sich ihnen hilfreich zur Seite stellen, Geschäfte machen und sich so an der Macht halten können. Dabei werden ganze Länder zum Wohle anderer Länder verwüstet, und ihre natürlichen wie menschlichen Ressourcen ausgebeutet, bis ihren BewohnerInnen nichts mehr bleibt als die Flucht in jene anderen Länder, in denen die Profite aus ihrer Ausbeutung angehäuft, und die Waffen hergestellt werden, mit denen man ihre Städte in Schutt und Asche gelegt hat .
Auch in unglaublich reichen Ländern, deren reichste BewohnerInnen die angenehmsten Errungenschaften des techischen Fortschrittes und den höchsten Lebensstandard aller Zeiten geniessen, während sie mit ihren Superyachtem und Privatflugzeugen um die Wlet, und irgendwann vielleicht sogar bis zum Mars reisen, und sich andere Regierungen zu Diensten machen, indem sie sie mit dringend benötigten Arbeitsplätzen und Steuereinnahmen erpressen, kan der Kapitalismus sogar gleichzeitig weite Teile der Bevölkerung in die absolute - nicht bloß relative - Armut treiben, so dass sie mit ihrer Arbeitskraft nichtmal mehr genug Geld erwirtschaften, um sich ausreichende Nahrung kaufen zu können.
Der Kapitalismus kann auch aus Schulden ein Milliardengeschäft machen und sogar Hypothekenkredite die niemals zurück gezahlt werden können noch in "Wert"-papiere verwandeln und reiche Menschen noch reicher machen, indem die unsichtbare Hand der Finanzmärkte für sie Menschen findet, die ihnen auch für den wertlosesten Dreck noch einen haufen Geld bezahlen, weil sie darauf spekuileren, dass sich immer noch ein dümmerer Anleger findet, der dafür noch mehr Geld bezahlt.
Und wenn die Blase dann platzt, und die dummen Anleger genauso ruiniert sind, wie die Leute, denen man zuvor Hypothekenkredite angedreht hat, obwohl sie nie kreditwürdig waren, dann kann der Kapitalismus sogar dafür sorgen, dass die größten Profiteure dieses betrügerischen Schneeballsystems nicht nur ungeschoren davon kommen, sondern dabei auch noch ihre Milliardengewinne behalten dürfen und ihre Verluste durch Regierungen und den Rest der arbeitenden Bevölkerung mit Steuergeld kompensiert bekommen, weil private Finanzkonzerne mit dem ganzen Betrug so ungalublich viel Geld aus dem Nichts erschaffen, und in Bewegung gesetzt haben, dass nicht nur einzelne Länder sondern die ganze Weltwirtschaft ruiniert wäre, wenn die Regierungen der kapitalistischen Nationen nicht dafür gerade stehen würden.
Der Kapitalistische Produktionsprozess und seine profitmaximierende Marktwirtschaft können auch dafür sorgen, dass all die schönen technologischen Errungenschaften und Verbesserungen des Lebensstandards für viele Generationen seit seiner Entwicklung zum modernen, neoliberalen Industriekapitalsimus, heute die natürliche Lebensgrundlage aller kommenden Generationen der gesamten Menschheit gefährdet.
Aber Du findest, dass man dieses System, das den Raubbau an Mensch und Natur zur absoluten Existenzgrundlage hat, nicht immer so radikal kritisieren, sondern dass man sich statt dessen ganz artig, höflich und wertschätzend mit Leuten darüber unterhalten sollte, die offenbar der Ansicht sind, dass der Kapitalismus gar kein sich selbst verstärkendes System sei, sondern eigentlich auch nur ein Werkzeug, mit dem deutsche Ingenieure und internationale Großentrepreneuere schon den Klimawandel repareren würden, wenn man sie nur nicht ständig allzu unhöflich von links anpöbelte und ihnen damit den Dienst am grünen Fortschritt und am sozialökologischen Wohlstand für alle verleidete?
Niemand behauptet, dass man erst den Kapitalismus anbschaffen könne, um dann den Klimawandel zu bekämpfen.
Aber nur Idioten, neoliberale Ideologen, oder eben Leute, denen die allgegenwärtige neoliberale Propagandamaschine das Hirn vernebelt hat, glauben ernsthaft daran, dass man diesen absolut unkontrollierbaren Geist einfach nur noch ein bisschen länger wüten lassen müsse, damit er sich dann wieder in die Flasche zurück sperren und für immer den Deckel draufmachen liesse.
Und so lange es immer noch genug Leute gibt, die zwar den Klimawandel bekämpfen, aber dabei weiter am Kapitalismus festhalten wollen - und sei es nur, weil sie der irrsinnige Idee verfallen sind, man könne ein in seinem Verwertungs- und Wachstumszwang absolut totalitäres sozioökonomisches System, das sich bisher noch alles zur Ware gemacht und unter den Nagel gerissen hat, was nicht mit Zähnen und Klauen und mit radikaler Kritik(!) dagegen verteidigt wurde, dazu bewegen, sich gegen seine eigene zerstörerische Tendenz zu verhalten, wenn man nur mal an den richtigen technokratischen Stellschrauben drehte - wird niemand den Kilmawandel in seiner Zerstörungswut aufhalten können.
Und den Kapitalismus auch nicht.
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nur zur Klärung des Sachverhaltes:
Das Karussell kam (glaube ich) von mir zuerst.
Ich hatte mit dem" Dreh dich kleiner Kreisel" nämlich angefangen, wenn ich das recht im Kopf habe.
Und es ist ja was anderes ob wir gemeinsam agieren , Karusells verteilen-
Oder ob man für Löschungen eintritt.
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...im Suff sollte ich nicht schreiben. Lösche es eigentlich immer.
Ja wo Du doch so schön persönlich wirst, lass mich Dich berichtigen: Nicht das Maske tragen allgemein stört mich. Das Maske tragen im Freien empfinde ich als Sackgängerei. (Also auf dem Weg ZUM Kino, Theater oder sonst wo hin, obwohl sich niemand in meiner Nähe befindet.)
Und ich habe kein Problem damit Verantwortung zu übernehmen und etwa Selbsttests zu besorgen bevor ich zu Ostern meinen Schwager treffe. Das war mir ein Bedürfnis.
Und zum Rest kann ich nur schreiben: Auch ich habe „Die Schock Strategie“ von Naomi Klein gelesen. Ich halte es für das beste Sachbuch, was ich jemals zu lesen bekam und trotzdem halte ich es für angebracht zum Kapitalismus ein ambivalentes Verhältnis zu pflegen.
Ich kann nicht auf der einen Seite alles mitnehmen, was er mir bietet (und das ist eine ganze Menge) und auf der anderen Seite einen auf Revolutionär machen. Das passt nicht. Und kann eben nicht nur die Schäden sehen, die er verursacht. Ich sehe auch die Lösungen, die er bietet.
Freilich bedarf es staatlicher Eingriffe, die nicht kapitalistisch sind; Krankenkassen, Rentenversicherung usw..
Hab jetzt keine
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gelöscht
in vino veritas, Lieber @Danton.
Ich hatte es schon gelesen, bevor Du es gelöscht hast. Was ein bisschen schade ist, weil Du mir darin ja unter anderem vorgehalten hast, ich hätte mich gar nicht gegen eine Löschung der Beiträge des verlogenen Heuchlers Syd ausgesprochen (der daraufhin natürlich prompt getriggert wurde und gleich zwei - jetzt gelöschte - Kommentare darunter setzte) und weil ich dem entegegn halten würde, dass ich es nach wie vor besser finde, auch Ansichten, die ich für absolut falsch, verlogen und heuchlerisch halte nicht zu zensieren, sondern sie entweder zu ignorieren, oder dagegen zu argumentieren - und wenn es mit der grausamen Darstellung von schrecklichen zirkulären Fahrgeschäften ist - weil ich absolut nicht der Ansicht bin, dass man Meinungen die einem nicht passen aus der Welt geschafft bekommt, indem man sie aus dem öffentlichen Diskurs unterdrückt.
Das gilt selbstverständlich auch für Deine Meinungen - auch wenn ich behaupte, dass Du damit neoliberale Ideologie wiedergibst - selbst wenn Dir das, wovon ich ausgehe, gar nicht bewusst ist.
Ich kann es mir jedenfalls rational nicht anders als durch eine unbewusste verinnerlichung jener ideologischen Glaubenssätze erklären, wie Du hier so vehement und emotional gegen mich argumentieren und dabei gleichzeitig offenbar komplett ausblenden kannst, dass wir beide [Edit: und noch einige andere Beteiligte] nahezu die selbe Diskussion im alten Forum - als Du noch nicht als ein gescheiterter französischer Revolutionär auftratest, sondern (wie ich finde wesentlich treffender) als @Trüffelnase - schon über viele Seiten hinweg geführt haben, und dass ich dabei auf Deine Einwände in aller Ausführlichkeit eingegangen bin - was Du sogar mehrfach anerkannt hast -, bevor Du Dich jetzt - ein knappes Jahr später - praktisch mit den selben Versatzstücken neoliberaler Ideologie in den Musk-Thread eingeschaltet, und meine fürchterliche Polemik gegen den Großentrepreneur zum Anlasss genommen hast, mir vorzuhalten, ich würde nicht auf Deine Argumente eingehen und Dich nicht ausreichend als Diskussionspartner wertschätzen.
Los ging das letztes Jahr ungefähr hier:
Aufwachen!-Forum: Wirtschaftskrise/Finanzkrise/Crash 2020 - Sammelthread - Seite 17
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Du mir darin ja unter anderem vorgehalten hast, ich hätte mich gar nicht gegen eine Löschung der Beiträge des verlogenen Heuchlers Syd ausgesprochen (der daraufhin natürlich prompt getriggert wurde und gleich zwei - jetzt gelöschte - Kommentare darunter setzte) und weil ich dem entegegn halten würde, dass ich es nach wie vor besser finde, auch Ansichten, die ich für absolut falsch, verlogen und heuchlerisch halte nicht zu zensieren[...]
Selbst für den Mülleimer-Thread ist dieses leidige Thema zu schade. Hierüber gibt's sicherlich verschiedenste Meinungen, aber letzten Endes macht Tilo hier Gebrauch von seinem Recht als Forenbetreiber. Und zuletzt ist er ja auch immer seltener als heuchlerischer Meinungsvertreter aufgetreten, sondern allem voran probiert er aktiv Forenmitglieder zu beleidigen, zu täuschen (durch Fakeaccounts) und im Falle von AnjaU auch perfide privat anzugehen.
Auf das bisschen, was ich hier privat preisgegeben hab stiefelt er ja auch ständig rum. Ein offener Diskurs ist das sicherlich nicht, auch wenn man es probieren würde. Vielleicht haben die Discord-Vertreter ja mehr Glück über diesen Kanal einen befruchtetenderen Dialog zu führen - für möglich halte ich es tatsächlich.
Was ich jedoch euch beiden empfehle würde, ist ein bisschen mehr Gelassenheit. Und ja, das sage ich als neunmalkluger Unbeteiligter aus dem Off. Ihr seid beide schlaue Gesellen und seid euch dessen bewusst. Eure Meinung ist wichtig, probiert ein wenig das Gift rauszunehmen, wenigstens an Ostern.
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Was ich jedoch euch beiden empfehle würde, ist ein bisschen mehr Gelassenheit.
Hast du mal den Thread im A!-Forum nachgelesen?
Da bin ich unter den Beteiligten noch derjenige, der am gelassensten auf die neoliberalen Propagandaversatzstücke reagiert und versucht hat, ganz sachlich dagegen zu argumentieren.
Aber wenn man halt immer wieder mit dem selben Kopf gegen die selbe Wand rennt, dann tut's auch irgendwann mal weh.
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Hast du mal den Thread im A!-Forum nachgelesen?
Da bin ich unter den Beteiligten noch derjenige, der am gelassensten auf die neoliberalen Propagandaversatzstücke reagiert und versucht hat, ganz sachlich dagegen zu argumentieren.
Aber wenn man halt immer wieder mit dem selben Kopf gegen die selbe Wand rennt, dann tut's auch irgendwann mal weh.
Mag sein, aber bei allem Respekt vor deinem Input und wirklich fundierten Beiträgen hätte ich manchmal einfach gerne die unpointierte Kurzversion. Ich würde zwar wirklich nicht so weit gehen und es gish galloping nennen, aber es ist einfach schwierig auf so ellenlange Kommentare einzugehen. Und zeitgleich würde ich mich ärgern, wenn du damit aufhörtest, weil es ja für mich persönlich educational entertainment ist und eine echt wichtige Quelle für Kapitalismuskritik geworden ist.
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hätte ich manchmal einfach gerne die unpointierte Kurzversion.
Entgegen so mancher Behauptung ist die Langversion aber tatsächlich nicht deswegen immer so lang, weil ich damit irgendwen "zuschwallen" oder mit "gish-gallop" überrennen will, sondern weil ich schon beim Schreiben ungefähr zehn zu befürchtende Argumente der standard-gegenpropaganda und mittlerweile auch die leichte Angst vor den "fruchtbaren" Beiträgen gewisser Mitforisten im Kopf herumfliegen habe, und mir dann besonders große Mühe gebe, in meine Bandwurmsätze eine möglichst umfassende Erklärung meiner Meinung zu packen, die man nicht schon alleine dadurch "widerlegen" kann, dass man sich irgendeine kleine Auslassung heraus pickt und sie dann zu Tode reitet, um die gesamte Aussage für Schwachsinn zu erklären.
(Außerdem finde ich Bandwurmsätze lustig - ist eine Charakterschwäche.)
Das müsst ihr mir natürlich nicht glauben, aber so funktioniert das Affenhirn nunmal leider.
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