News-Aufreger und Absurditäten des Tages

  • Don't speak ... Don't tell me 'cause it hurts (immerhin Klamotttentechnisch nah am Bürger)


  • Judith Sevinç Basad - SWR1 Leute



  • Judith Sevinç Basad - SWR1 Leute



    Bildredakteurin =O


    Seriously though: Wenn man die Debatte so anstößig findet, dann einfach mal Manns genug sein und über den Dingen stehen, die einem vermeintlich von allen Seiten entgegenprasseln. Ich kenne in meinem gesamten Bekanntenkreis verschwindend wenig Menschen, die hier einen auf PC und SjW machen. Eine Person kenne ich, mache mich in Teilen etwas drüber lustig, sie ärgert sich, kommt aber klar.


    Mal ehrlich: Ist auch nur einer hier von uns von dieser Gendersternwhiteprivelige Kacke aktiv in seinem Leben beeinträchtigt oder wird gar "gecancelt"? Ich hab mich auch recht lange und ausgiebig über diese Verlogenheit dieser (in Teilen!) gutsituierten Linkselite abgefuckt. Aber wenn wir das Spiel mitspielen, dann gewinnt der Dritte, und ich mag den Dritten nicht!!!!

  • Ich kann dieses belehrende Element, was häufig dann 1:1 auch vom medialen Mainstream übernommen wird auch nicht abhaben. Mich nervt Das aber nicht ausschließlich bei diesen neuen Sprachregelungen, sondern auch bei anderen Sachverhalten, wo mit der Bevölkerung gesprochen wird, als wären sie naive Kleinkinder.


    Ob dahinter nun eine Art Verschwörung steckt oder Claus Kleber wirklich der wokeste Dude im ZDF ist, das ist mir dann fast schon egal - ist halt ne ganz eigene Blase mit einem guten Megafon.

  • wer macht das den? und wer fühlt sich angesprochen.. mir hat noch niemand gesagt das ich so schreiben oder sprechen soll. das thema wird nur dank leuten wie dir hochgehalten obwohl du auch keine kennst die damit in berührung kommen. mir ist egal ob ein journalist jetzt so schreiben muss... ich bin keiner und mir ist auch egal ob das so ins beamtendeutsch einfliesst. ersten weil ich keiner bin und zweitens ist beamtendeutsch auch aus anderen gründen eine zumutung ... das war schon immer so.

    Aber ich hatte doch weiter oben genau das was du beschreibst für mich genauso beschrieben -und würde dir da zustimmen.

  • wer macht das den? und wer fühlt sich angesprochen.. mir hat noch niemand gesagt das ich so schreiben oder sprechen soll. das thema wird nur dank leuten wie dir hochgehalten obwohl du auch keine kennst die damit in berührung kommen. mir ist egal ob ein journalist jetzt so schreiben muss... ich bin keiner und mir ist auch egal ob das so ins beamtendeutsch einfliesst. ersten weil ich keiner bin und zweitens ist beamtendeutsch auch aus anderen gründen eine zumutung ... das war schon immer so. also ist das ok ...


    der unterschied zischen dir und utan ist einfach zu beschreiben.. er brennt für ne idee . bei dir ist da weniger zu erkennen .. vielleicht wärst du gern pragmatisch und realpolitisch ... was das bedeutet frage ich mich auch schon läner.. ich glaube 54 jahre cDU und alles was das mitbrachte ist wohl realpolitik. und du hast das geblickt.. aber wenn man dich instrumentalisiert.. das blickste nicht :d aber gut selbstrefexion ist nicht jedermans sache

    Du hast irgendwie ne "komische" Art.. Bist Du der, der mal als Banane hier sein "Unwesen" getrieben hat?

  • der unterschied zischen dir und utan ist einfach zu beschreiben.. er brennt für ne idee . bei dir ist da weniger zu erkennen .. vielleicht wärst du gern pragmatisch und realpolitisch ...

    äh...


    Nein.

    Mal ehrlich: Ist auch nur einer hier von uns von dieser Gendersternwhiteprivelige Kacke aktiv in seinem Leben beeinträchtigt oder wird gar "gecancelt"? Ich hab mich auch recht lange und ausgiebig über diese Verlogenheit dieser (in Teilen!) gutsituierten Linkselite abgefuckt. Aber wenn wir das Spiel mitspielen, dann gewinnt der Dritte, und ich mag den Dritten nicht!!!!

    In dieser Frage gibt es eigentlich gar keinen Nennenswerten Unterschied zwischen Utan und Hohli.


    (Außer dass Ersterer tatsächlich gerade davon im realen Leben beeinträchtigt ist. Aber das hat weder was mit dem Forum, noch mit den Mainstreammedien zu tun, sondern mit dem Narzissmus einer Einzelperson, die das Thema benutzt, um sich in einer Debatte über etwas völlig anderes in den Vordergrund zu spielen und sich dabei gegen inhaltliche Kritik zu verteidigen sucht, indem sie sich eine Kulturkampf-Rüstung anzieht.)

  • Seriously though: Wenn man die Debatte so anstößig findet, dann einfach mal Manns genug sein und über den Dingen stehen, die einem vermeintlich von allen Seiten entgegenprasseln. Ich kenne in meinem gesamten Bekanntenkreis verschwindend wenig Menschen, die hier einen auf PC und SjW machen. Eine Person kenne ich, mache mich in Teilen etwas drüber lustig, sie ärgert sich, kommt aber klar.


    Mal ehrlich: Ist auch nur einer hier von uns von dieser Gendersternwhiteprivelige Kacke aktiv in seinem Leben beeinträchtigt oder wird gar "gecancelt"? Ich hab mich auch recht lange und ausgiebig über diese Verlogenheit dieser (in Teilen!) gutsituierten Linkselite abgefuckt. Aber wenn wir das Spiel mitspielen, dann gewinnt der Dritte, und ich mag den Dritten nicht!!!!

    Wenn man es natürlich betrachtet, könnte man weiterhin auf Durchzug stellen. Haben wir jahrelang gemacht. Im Ergebnis stehen wir jetzt vor Tatsachen. Soweit so gut. Dann muss man aber auch ignorieren, dass inzwischen ähnlich wie schon beim Privatisierungswahn oder der schwarzen Null in etlichen Institutionen diese neoliberalen Ideen nicht nur vorherrschenden sind, sondern sie dort eben auch gegen die Mehrheit politisch implementiert werden. Die Wirkung fällt einem meist später auf die Füße. Erstmal betrifft es ja kaum jemanden.


    Welche exklusive Wirkung z.B. die verbindlichen Sprachregelungen haben, weil sie eben Unterschiede betonen, dass kann man ja noch kopfschüttelnd hinnehmen. Die Summe der Spinnereien läuft dann aber eben doch darauf hinaus, dass damit die Fragmentierung der Gesellschaft in die Köpfe als Emanzipation zementiert wird, während das wirklich entscheidende Klassenbewusstsein verschwindet. Der wirklich entscheidende Unterschied zwischen Oben und Unten.

    Wie das Spiel läuft, sollte doch spätestens mit der Kabinettsbesetzung des US-Präsidenten klar sein. Also ob man jetzt persönlich gecancelt wird, finde ich da auch die falsche Herangehensweise. Und ich verstehe auch nicht, wieso jetzt die Diskussion über den Mechanismus schuld daran sein soll dass er greift. Da ja hier auf die USA verwiesen wird. Inwiefern ist das reden darüber z.B. die schuld daran, dass Amazon und Konsorten sich öffentlich für Diversität feiern lassen und gleichzeitig klammheimlich Mechanismen einführen, welche die prekär Beschäftigten ausbeutet, die mehrheitlich eben nicht weiß ist.

    Aber selbst wenn sie es wäre, oder auf einen gleichverteilen Geschlechterunterschied hinausläuft, wer profitiert denn letztlich? Greenwashing.


    Wir können natürlich weiter so tun, als betreffe uns das nicht. Im Gegensatz zu den oben genannten fiskalpoitischen Beispielen, mag das sogar abhängig von sozialer Stellung noch zutreffen. Andererseits wurden die genannten Beispiele auch erst dann ein Problem, als sich herausstellte, welche fatale Wirkung durch die daraus resultierenden Zwänge sich entwickelten.

    Und ehrlich gesagt, folgt ich dann doch lieber dem Beispiel eines Glen Greenwald und rede über den Mechanismus als ihn totzuschweigen. Wenn man sich dann vorwerfen lassen muss, man würde dadurch erst Recht zum Spalter, hat das irgendwie etwas anti-aufklärerisches.

  • Ja, aber ist es dann nicht sinnvoller die Strategie dahinter zu entlarven und weniger schlau die nützlichen Idioten anzufeinden, die dieses Spiel mitspielen? Solche Prozesse wie Greenwashing, oder identity politics im neoliberalen Sinne werden immer wieder unter anderen Codierungen ablaufen, so lange es eine klassistische Spaltung in der Bevölkerung gibt und sich das übergreifende System darüber entfaltet, weil eben diese diese Spaltung ein immanenter Bestandteil des Systems ist . Ich habe links halt das Gefühl, dass beide Seiten sich hier bezichtigen den Bock zum Gärtner zu machen. Ich mach da einfach nicht mit, widerspreche halt dort, wo ich kann und es für angebracht halte, und gut ist. Am Ende gibt's dann halt leider doch nicht so viele Linke, wie wir das gerne hätten. Sorry, ne Lösung habe ich nicht parat.

  • Richtig. Aber es ist dann eben auch nicht schlau so zu tun, als gäbe es kein Problem. Auf die unbewusst gegriggerten drauf zu Hauen ist aus meiner Sicht jedenfalls nicht klüger, als diese nützlichen Idioten zu entlarven. Diese Minderheit ist nämlich eher nicht so durch Einsicht u. Gesprächsbereitschaft geprägt.

    Wenn man bedenkt, wie Rekrutierung in politische Entscheidungspositionen funktionieren, muss einem klar sein, dass nur öffentliches Bewusstsein dagegen wirkt.

    Üblicherweise werden die erstmal plausibel klingenden und vermeintlich unschädlichen Regelungen nämlich vor allem in Nischen ausgeheckt und an der Basis abgeknickt.

    Ortsverbände, Studentenvertretung, Think Tank, Nachwuchsorganisation.

    Von dort aus wandern die Ideen und ihr Narrativ die Karriereleitern mit nach oben und streuen.

    Und Ehe du dich versieht, ist die schwarze Null plötzlich dir vorherrschende Erzählung. Sparkassenvorstände reden von Investmentbanking, Gewerkschafter von Lohnzurückhaltung oder ÖRR und Stadtvertretungen investieren ihre Kraft lieber in Diversity, statt in die soziale Frage.


    Da wird aber auch nicht unterschieden. Du bist halt oft mit einem Bein sofort ein Nazi, wenn du darauf hinweist.


    Und wenn das Problem erstmal benannt ist, schaden Hinweise auf die jeweiligen Einzelfälle in meinen Augen auch nicht. Lässt man den Teil weg, freuen sich natürlich diejenigen, am rechten Rand. Die fangen dann diejenigen auf, die unbewusst nicht einverstanden sind, aber dies als Resentiment vorgehalten bekommen. Selbst erfüllende Prophezeiuung. Oft genug ist es ja auch nicht mehr freiwillig.

  • Ja, aber ist es dann nicht sinnvoller die Strategie dahinter zu entlarven und weniger schlau die nützlichen Idioten anzufeinden, die dieses Spiel mitspielen? Solche Prozesse wie Greenwashing, oder identity politics im neoliberalen Sinne werden immer wieder unter anderen Codierungen ablaufen, so lange es eine klassistische Spaltung in der Bevölkerung gibt und sich das übergreifende System darüber entfaltet, weil eben diese diese Spaltung ein immanenter Bestandteil des Systems ist . Ich habe links halt das Gefühl, dass beide Seiten sich hier bezichtigen den Bock zum Gärtner zu machen. Ich mach da einfach nicht mit, widerspreche halt dort, wo ich kann und es für angebracht halte, und gut ist. Am Ende gibt's dann halt leider doch nicht so viele Linke, wie wir das gerne hätten. Sorry, ne Lösung habe ich nicht parat.


    Das ist mehrschichtig für mich. Die eine kennen die Strategie und wähnen die nützlichen Idioten, ob ihrer Lautstärke, in der Mehrheit. Den anderen ist die strategische Ebene unbekannt, die richten sich nach dem lautestem Lager.

    Bei Strategie entlarven ist es wie beim Anruf einer Hotline, man bekommt nie den der was verbockt hat ans Rohr, aber sich deswegen nicht beschweren ändert auch nix.


    Ich hab keine Lust mehr leise zu sein.



    Nachtrag:

    Sagt ja auch keiner "Lass mal die Neonazis ruhig demonstrieren, wir entlarven das System dahinter. "

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