News-Aufreger und Absurditäten des Tages


  • Geschichten aus der Suppénküche. Seit 2008 sind die Immobilienkosten zwar etwa um 175% gestiegen (völlig normale Inflationsrate von über 6% und je nach Ort natürlich noch deutlich stärker), aber heute traut man sich auch gar nix mehr, geht nicht ins Risiko, es fehlt das Unternehmertum in Deutschland. Wenn heute 2000 Mahlzeiten nicht mehr reicht, dann halt 6000 zubereiten. Man muss sich auch schon mal anstrengen.

  • Geschichten aus der Suppénküche.

    Diese Geschichten sind halt notwendige Systempropaganda, man brauch diese Narrative um die Mehrheit der Menschen/Sklaven möglichst von der tatsächlichen Realität abzulenken...nämlich das die Mehrheit der Menschen in Deutschland bzw Europa ähnlich wie in den USA immer weiter in Richtung Armut und Elend rutscht und immer stärker nur noch eine kleine reiche Minderheit bzw Oberschicht von der ganzen Entwicklung profitiert (was ja auch einer der Treiber der Inflation ist), also so ähnlich wie dieser Artikel den ich gerade gelesen habe es zB beschreibt.

    Amerikas Wackelturm-Wirtschaft hängt nur noch an den Reichen

    Eine kleine Vermögenselite profitiert, aber die Masse der Amerikaner geht in Trumps USA leer aus: Die Tech-Werte steigen immer weiter, Jobs entstehen kaum. Millionen können sich kein Essen leisten. Die Sorge vor dem Abstieg der Mittelklasse - und dem Abschwung - wächst.

    ...

    Zwei Drittel der US-Wirtschaft hängen vom Konsum ab. Und der wird fast nur noch von den Ausgaben der Superreichen getrieben: Die reichsten zehn Prozent der Amerikaner stehen laut Moody's inzwischen hinter fast der Hälfte der gesamten Konsumausgaben.

    Wenn man sich die Vermögensverteilung in Deutschland anguckt dürfte das hier nicht wirklich groß anders sein, fast 70% vom gesamten Vermögen konzentriert sich auf die obersten 10%, die relevanten Konsumausgaben/Investitionen dürften daher zu einem großen Teil auch nur noch von denen getätigt werden und damit dürfte es auch hier im Prinzip der Wackelturm Wirtschaft von Amerika entsprechen, denn die untere Hälfte der Bevölkerung bzw über 40 Millionen Menschen in Deutschland haben nur noch einen Anteil von 0,9% und verkonsumieren mit ziemlicher Sicherheit fast alles zum leben/überleben, ähnlich wie in den USA...

    Amerikas Wirtschaft wird damit immer fragiler. Ein Großteil der Menschen kann sich angesichts der Inflation größere Investitionen kaum noch leisten. Sie geben einfach viel weniger Geld aus. Die Sorge vor einem Abschwung wächst. "Vieles deutet darauf hin, dass Haushalte mit unterem und mittlerem Einkommen unter finanziellen Druck geraten", warnt Fed-Gouverneur John Williams in der "Financial Times". Viele Amerikaner würden nur noch "von Lohnzettel zu Lohnzettel leben". "Sollte diese Schieflage den Konsum dämpfen, droht die wirtschaftliche Erholung in den USA ins Stocken zu geraten."

    Vor allem der Börsenboom verstellt den Blick auf die Realität. Denn nur die Top-Verdiener können sich Aktien überhaupt leisten: Den reichsten 10 Prozent der Amerikaner gehören laut US-Notenbank 87 Prozent aller Aktien. Die ärmste Hälfte bringt es dagegen auf gerade mal 1 Prozent. Dividenden und Kursgewinne der Tech-Riesen fließen also fast ausschließlich nach oben.

    Die Geschichten aus der Suppenküche (und andere Ablenkung wie Rassismus etc) werden vorsätzlich gestreut und sollen dieses kranke System am laufen halten.

  • Diese Geschichten sind halt notwendige Systempropaganda, man brauch diese Narrative um die Mehrheit der Menschen/Sklaven möglichst von der tatsächlichen Realität abzulenken...nämlich das die Mehrheit der Menschen in Deutschland bzw Europa ähnlich wie in den USA immer weiter in Richtung Armut und Elend rutscht und immer stärker nur noch eine kleine reiche Minderheit bzw Oberschicht von der ganzen Entwicklung profitiert (was ja auch einer der Treiber der Inflation ist), also so ähnlich wie dieser Artikel den ich gerade gelesen habe es zB beschreibt.

    Wenn man sich die Vermögensverteilung in Deutschland anguckt dürfte das hier nicht wirklich groß anders sein, fast 70% vom gesamten Vermögen konzentriert sich auf die obersten 10%, die relevanten Konsumausgaben/Investitionen dürften daher zu einem großen Teil auch nur noch von denen getätigt werden und damit dürfte es auch hier im Prinzip der Wackelturm Wirtschaft von Amerika entsprechen, denn die untere Hälfte der Bevölkerung bzw über 40 Millionen Menschen in Deutschland haben nur noch einen Anteil von 0,9% und verkonsumieren mit ziemlicher Sicherheit fast alles zum leben/überleben, ähnlich wie in den USA...

    Die Geschichten aus der Suppenküche (und andere Ablenkung wie Rassismus etc) werden vorsätzlich gestreut und sollen dieses kranke System am laufen halten.

    Du hast halt leider gar Ahnung. Mag alles gefährlich klingen, was du da sagst, aber Jensen Huanson sagt, dass sich der Wohlstand einfach umlagert


  • Mehr als eine Million Menschen hat keine Wohnung

    Die Zahl der Wohnungslosen in Deutschland hat die Marke von einer Million überschritten. Rund ein Viertel der Betroffenen ist minderjährig.

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    Im Vorjahr hatte die Wohnungslosenhilfe die Zahl der Betroffenen noch auf rund 928.000 geschätzt. Das entspricht einem Anstieg von rund elf Prozent.

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    Während die Zahl von Menschen ohne Wohnung immer weiter steigt, ist man sich natürlich nicht zu blöd einfach weiter zu behaupten man wolle Obdachlosigkeit abschaffen.


    Da wird dann bei der Staatspropaganda scheinheilig gefragt ob das Ziel unrealistisch ist...

    Unrealistische Ziele im Kampf gegen Obdachlosigkeit?

    Das Ziel der Bundesregierung ist ambitioniert: Bis 2030 soll es keine Obdachlosen mehr geben. Doch die Finanzierung des Aktionsplans steht noch gar nicht, stattdessen gibt es Einzelmaßnahmen. Reicht das?

    ...anstatt die Realität einzugestehen, nämlich das man garnicht die Absicht hat es zu beenden, so ähnlich wie man garnicht die Absicht hat Arbeitslosigkeit zu beenden, denn all das sind genau die Mittel die gebraucht werden um den ganzen arbeitenden Sklaven da draußen Angst zu machen und damit sie schön weiter jeden Tag ihre Drecksarbeit (auch unter schlechten und gesundheitsschädlichen Bedingungen) erledigen, denn wie der alte George Carlin es schon so schön gesagt hat, die armen Schweine sind hauptsächlich wegen "scare the shit out the middle class" da.

  • ich weiss nich ob das hier der richtige thread is,is ja auch egal. aus wut heraus poste ich das jetzt mal hier:



    in unseren qualitätsmedien hab ich davon bis jetzt noch nichts gehört..wir fassen zusammen,

    eine hörlose 12jährige,die durch ihre hörlosigkeit selbstverständlich übermenschliche nahkampf techniken entwickelt hat, wird durch den berherzten eingriff eines beamten vorsorglich..zu ihrem schutz,die mutter wurde schon fixiert..durch ein sich mit erhöhter geschwindigkeit bewegendes blei objekt im bauchbereich beruhigt. beamte wurden in diesem nächtlichem einbruch zugriff ein glück nicht verletzt. mensch stelle sich vor was dieses,ja fast tollwütige,12 jährige mädchen alles anrichten hätte können nachdem der schutzmann des nächtens nach ihr sehen wollte.


    das ist so der "vibe" der in dem video rüberkommt und ich könnte nur noch kotzen!

  • Ganz wichtig auch, dass dieser Vorfall in zwei Teile getrennt gehört. Je nach abschliessendem Bericht (in einer ersten Stellungnahme hatte die Polizei nicht mal angegeben, dass die Mutter zuvor in den Hausflur gezerrt und „fixiert” wurde) könnten dann auch weitere Zerteilung des Umstands folgen, dass vier Polizisten hier ein 12jähriges gehörloses Mädchen, dem sie eigentlich Medizin bringen sollten, in der Nacht niederschiessen mussten.


    Naja, wenigstens ermitteln jetzt die Kollegen aus Essen den Vorfall. Wir wissen bestimmt bald, dass es so sein musste.

  • Schwieriges Thema, bei dem man aber durchaus abwägen muss. Das driftet schnell ab, siehe Kanadas Sterbehilfe und die messbaren Konsequenzen. Götz Aly hat da noch ein bisschen historische Erfahrungen aus Deutschland zu bieten. Da lohnt sich Zuhören durchaus.


    Trotzdem stellt sich immer die Frage, ob und wann ein selbstbestimmtes Ende von Siechtum gerechtfertigt oder gar besser wäre.

    Ob die geschickte Implikationen einer Altersgrenze hier von Streck, der Zeitredaktion oder gar beiden kommt, weiß ich nicht. Aber ich bin mir sicher, der politisch besetzte Ethikrat, findet zu gegebener Zeit eine passende Argumentation.

    The surest way to tame a prisoner is to let him believe he's free.

  • Man könnte ja auch mal fragen, ob diese so unglaublich teuren Medikamente denn eigentlich begründet so unglaublich teuer sind, oder ob da schlicht im Interesse der Shareholder gewaltig abgemolken wird seitens der Pharmafirmen...


    Vielleicht lösten sich dann die vermeintlichen Widersprüche zwischen Moral und Bezahlbarkeit auf?

  • Trotzdem stellt sich immer die Frage, ob und wann ein selbstbestimmtes Ende von Siechtum gerechtfertigt oder gar besser wäre.

    To be fair, ich kann allein anhand des Aufreißers nicht bewerten, ob dieser Themenpunkt (und begleitete Sterbehilfe ist meines Erachtens ein anderer) Jetzt so im Fokus stand. Wirtschaftlichkeit wird ja bereits in Situationen zum Flaschenhals einer Behandlung, wo es nicht zu diesem skurrilen Fall kommt. Weltweit wird es wirklich nicht viele Krebspatienten jenseits der 100 Jahresmarke geben, und es sollte auch nicht stellvertretend für irgendeine wirtschaftliche Logik sein.

  • To be fair, ich kann allein anhand des Aufreißers nicht bewerten, ob dieser Themenpunkt (und begleitete Sterbehilfe ist meines Erachtens ein anderer) Jetzt so im Fokus stand. Wirtschaftlichkeit wird ja bereits in Situationen zum Flaschenhals einer Behandlung, wo es nicht zu diesem skurrilen Fall kommt. Weltweit wird es wirklich nicht viele Krebspatienten jenseits der 100 Jahresmarke geben, und es sollte auch nicht stellvertretend für irgendeine wirtschaftliche Logik sein.

    Die Sterbehilfe ist nur ein Beispiel und logische Konsequenz, wenn man das zu Ende denkt. Wenn man nicht mehr bereit ist, Geld für Genesung zu "inverstieren", weil der ROI ausbleibt, wird man mit "palliativen" Argumenten überzeugen wollen. Da eine strikte Trennung zu machen, hilft nicht weiter. Im Übrigen bin ich überzeugt davon, dass bei der Leistungsbewilligung bereits heute von Sacharbeitern oft genug auch nach Kriterien wie der Lebenserwartung entschieden wird. Gibt ja Länder, wo das offizielle Maßgabe ist. Die implizierte Kernaussage bleibt ja, es lohnt sich nicht.

    The surest way to tame a prisoner is to let him believe he's free.

  • Wenn man nicht mehr bereit ist, Geld für Genesung zu "inverstieren", weil der ROI ausbleibt, wird man mit "palliativen" Argumenten überzeugen wollen.

    Du klingst ja schon fast wie Stefan.


    Im Übrigen bin ich überzeugt davon, dass bei der Leistungsbewilligung bereits heute von Sacharbeitern oft genug auch nach Kriterien wie der Lebenserwartung entschieden wird.

    Ich befürchte, es ist mitunter sogar noch schlimmer und hier werden teils ethnische Hintergründe herangezogen. Während das eine anekdotische begründete Annahme meinerseits ist, so gibt es genügend Studien, die das Gesundheitssystem dahingehend insgesamt kritisieren. Das ist aber nun wirklich ein anderes Thema.


    Wie der Zufall es will, war ich gestern auf der Medica-Messe. Wir können hoffen, dass die ostasiatische Präsenz in der Medizinbranche sich positiv auf uns auswirkt - ich hab ganz viele Roboter gesehen, die einen rehabilitieren, massieren und streicheln. Vielleicht gibt es ja auch bald auch einen, der die Injektionsnadel setzt.

  • Du klingst ja schon fast wie Stefan.


    Ich befürchte, es ist mitunter sogar noch schlimmer und hier werden teils ethnische Hintergründe herangezogen. Während das eine anekdotische begründete Annahme meinerseits ist, so gibt es genügend Studien, die das Gesundheitssystem dahingehend insgesamt kritisieren. Das ist aber nun wirklich ein anderes Thema.


    Wie der Zufall es will, war ich gestern auf der Medica-Messe. Wir können hoffen, dass die ostasiatische Präsenz in der Medizinbranche sich positiv auf uns auswirkt - ich hab ganz viele Roboter gesehen, die einen rehabilitieren, massieren und streicheln. Vielleicht gibt es ja auch bald auch einen, der die Injektionsnadel setzt.

    Ich hoffe, es ist klar, dass es nicht meine Position ist, sondern eine zynische Bemerkung.


    Der Zugang zum Hilfsmittelmarkt ist gut geschützt. Da müssen wohl erst wieder Unternehmen aufgekauft werden.

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