News-Aufreger und Absurditäten des Tages

  • Lasst sie schreien. Wer sich sowas reinzieht, der ist geistig eh auf Bauklötzchen Niwoh und schon ganz weit draussen.


    Da macht mir die staatstragende Propaganda wertebasierte, freie Aufklärung für die immer über alles bescheid wissenden nützlichen Idioten bürgerlichen Mitte sehr viel mehr Sorgen 1

    Ja was meinst Du denn, von welchen staatstragenden Propagandisten der freien, aufgeklärten bürgerlichen Mitte diese Leute ihr intellektuelles Bauklötzchenniveau haben?

    Eine Tat, die den liberal-demokratischen Westen verändern könnte

    Es könnte sein, dass mit Charlie Kirk der letzte rechte Republikaner erschossen wurde, der noch ernsthaft daran geglaubt hat, dass ein Dialog mit der radikalisierten Linken überhaupt möglich sei.


    Am 10. September 2025 ist möglicherweise etwas Grundsätzliches kaputtgegangen, wie schon am 11. September 2001: Amerika erlebt sich in seiner absoluten Verletzlichkeit. Kamen die barbarischen Feinde der Freiheit Anfang der Nullerjahre noch aus dem Mittleren Osten, um mit New York die freieste Stadt der Welt anzugreifen, so ist das Erschießen von Charlie Kirk wahrscheinlich das Produkt eines inneren Zerfalls der Freiheitsbedingungen, welche die USA stets zusammengehalten haben. Charlie Kirk war von der Überzeugung getragen, dass die Demokratie nicht nur in der Dunkelheit stirbt, sondern ebenso auf offener Bühne – dann nämlich, wenn Menschen aufhören, miteinander zu sprechen. Demokratien verlieren ihre Legitimität, wenn sie im politischen Wettbewerb den Andersdenkenden nicht mehr als Mitstreiter respektieren, sondern ihn als Feind betrachten. [...]

    Die Demokraten haben sich in den vergangenen Jahren nach links radikalisiert. Die Ergebnisse sind bizarre Blüten, wie die Kandidatur eines schicken Neosozialisten in New York bei der Bürgermeister-Wahl. Weshalb ihre Zustimmungsraten auch trotz Trump weiter im Keller blieben. Die amerikanische Linke hat das Land kulturell von den Küsten her gegen den Rest des Landes geprägt. Und Charlie Kirk war einer, der das nicht hinnehmen wollte, weil er als Christ die verhärtenden Wirkungen linker Gesellschafts- und Kulturpolitik, inklusive Antisemitismus, auf die amerikanische Gesellschaft nicht hinnehmen wollte. Kirk war ein unerschütterlicher und treuer Freund Israels und der jüdischen Gemeinden in den USA – und das zu dem Zeitpunkt, als nicht mehr nur die übergewichtigen, blauhaarigen Queer-Aktivisten das Projekt einer antiwestlichen Protestbewegung im Sinne der Hamas lostraten. Wer Charlie Kirk erschossen hat, ist zum aktuellen Zeitpunkt nicht ermittelt. Wer sich über das Attentat freut, über seinen Tod spottet, allerdings schon. Es sind die gleichen Milieus in den USA wie hier in Deutschland: die kulturellen und medialen Eliten der Linken. Angesichts des kompletten Scheiterns ihrer Politik und angesichts der nachlassenden Duldungsstarre des Bürgertums gegenüber absurden linken Ideen sehen sie im verlorenen Kulturkampf nur noch eine alte Strategie: die Glorifizierung der Gewalt.

    Dass sich der persönliche Referent von Heidi Reichinnek in einem zynischen Tweet über den Tod Kirks lustig macht, ist ebenso erwartbar wie die Schadenfreude aus dem Autorensumpf des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, wo linksradikaler Aktivismus mit Comedy verwechselt wird. [...]

    Diejenigen, die glauben, mit dem gewaltsamen Tod von Kirk seien die Nicht-Linken einzuschüchtern, irren sich. Die klügeren unter den amerikanischen Kommentatoren – weder Demokraten noch Republikaner – ahnen es: In ein paar Jahren werden Linke Kirk vermissen. Denn die nächste Generation der Nicht-Linken wird kaum vergessen, wie brutal Linke mit ihnen umgegangen sind. [...]

    Vor sowas muss man als Linker in Deutschland jetzt langsam wirklich Angst haben.

  • Ja, da gehe ich voll mit.


    Für die so ziemlich komplette Mitte - also das ganze staatstragende, korinthenkackende, obrigkeitsgläubige und maximal halbgebildete und ewig höchst empörte Bürgertumkonstrukt - sind es die Rechten ABER JA AUCH SEHR die Linken, die ja "für die Demokratie" gefährlich sind.


    Ansonsten teilen sich Poschardt und dieses von dir geteilte TikTok-Gesummse den geistigen Dickdarm als Verwertungsprozesse.


    Insofern ist das Verhalten der Partei DieLinke, sich immer und immer wieder dieser degenerierten Mitte anzubiedern, schlicht unverantwortlich.


    Es werden sich erst neue Möglichkeiten auftun, wenn sich Linke mit dem unteren Drittel der Gesellschaft auf Augenhöhe begegnen. Und endlich beginnen, auf die gesammte bürgerliche Mitte und ihre Medien schlichtweg zu scheissen. Und das genauso auch so verkünden.

  • https://www.zeit.de/zeit-magaz…ng-soehne-teenager-fragen


  • Heute schon wieder was neues aus der Welt der Gas Ministerin, in diesem Fall geht es um CCS bei Gaskraftwerken.

    Die riskante Wette der Katherina Reiche

    Die Wirtschaftsministerin will CO₂ bei Gaskraftwerken abfangen und unterirdisch speichern. Nicht nur das Umweltministerium hat Zweifel: Sogar Hersteller sind skeptisch.

    ...

    Die Regierung will auch Gaskraftwerke mit Carbon Capture and Storage (CCS), so nennen Fachleute die Technik, versehen und auf diese Weise für sauberen Strom sorgen, so steht es im Koalitionsvertrag.

    Doch es gibt zunehmend Zweifel daran, dass CCS die Probleme der Energiewende lösen kann, denn die Technik lässt sich nicht beliebig an jede Kohlendioxid-Schleuder andocken.

    Hat Schwarz-Rot etwa zu lange auf eine Technologie gesetzt, die sich nicht rechnet? An Warnungen von Expertinnen und Experten hat es in den vergangenen Monaten jedenfalls nicht gemangelt. Selbst einer der weltweit größten Hersteller von Gasturbinen, Siemens Energy, ist skeptisch. Die Kombination von Gaskraftwerken mit CCS sei zwar technisch möglich, sagte ein Konzernsprecher der ZEIT, jedoch sei sie "wirtschaftlich stark abhängig von Faktoren wie Erdgaspreis, CO₂-Preis, Auslastung der Abscheideanlage und vorhandener CO₂-Pipeline-Infrastruktur und Speichermöglichkeiten".

    Mit anderen Worten: Ist es um diese Faktoren ungünstig bestellt – was in Deutschland der Fall ist –, dürfte es sehr teuer werden, CCS zu etablieren. Um Subventionen in Milliardenhöhe wird man wohl nicht herumkommen. Das passt so gar nicht zu einer Regierung, die sparen muss...

    Experten gehen davon aus, dass der Bau eines Kraftwerks mit angeschlossener CCS-Anlage doppelt so viel kostet wie eines ohne. Zudem muss das CO₂ abtransportiert werden, dafür braucht es CO₂-Pipelines, schließlich auch ein oder mehrere Endlager, wo das Kohlendioxid für immer verschwindet. Diese muss Deutschland erst einmal suchen und bauen...

    Für Hersteller Siemens Energy geht diese Rechnung nicht auf: Ein wirtschaftlicher Betrieb sei bei nur wenigen Hundert Volllaststunden pro Jahr schwierig. Ähnlich sieht das der Maschinenbauverband.

    Das wird die tolle neue Zukunft mit welcher Frau Reiche uns beglücken will, günstige EE mit Speicher abwürgen und teure Gaskraftwerke mit CCS bauen.

  • A propos...

    solche irgendwie (links)liberalen deutschen twiX-Heldinnen, die sich jetzt ganz tugendhaft damit hervortun, wie schlimm sie es finden, dass es tatsächlich Leute gibt, die nicht total fass-ungs-los und schockiert davon sind, dass ein notorischer amerikanischer Hassprediger bei der Arbeit erschossen wurde.

    (zum Glück ist mein Blutdruck hier mit einer Bezahlschranke geschützt, aber Kenner seines Oeuvres brauchen diesen Artikel des berühmten social media-Experten Lobo wahrscheinlich nicht zu lesen, um zu wissen was drin steht)


    Also ich weiß ja nicht, wie's bei den "Linksradikalen" Auf bluesky oder Mastodon aussieht, aber auf TwiX sind die einzigen Beiträge, mit denen die Timelines "randvoll" sind, vor allem solche die behautpen, dass Linke den Mord am rechtsradikalen Meinungsfreiheits-Aktivisten Charlie Kirk feiern und deshalb alle Hassverbecher sind, die bekämpft gehören.

  • Während Imperator Trump das amerikanische Volk auf den Endkampf gegen die "radikale Linke" einschwört, versucht sich sein Ex-First Buddy, Großentrepreneur Musk mal wieder mit antilinker Agitation bei Rechtsradikalen im Ausland.


    Dieses Mal ist er per Videokonferenz in London, beim völkisch-nationalistischen far right-Agitator Tommy Robinson zu Gast, der mit anderen Kameraden wohl gerade recht erfolgreich dabei ist, das extrem hohe Frustpotenzial unter den Untertanen seiner Hoheit König Karl III. mit "unite the Kingdom" (s.u.) gegen die Linken und die Ausländer zu vereinen, die im Vereinigten Königreich natürlich wie überall an allem schuld sind.


    (Video!)


    Far-right London rally sees record crowds and violent clashes with police

    More than 110,000 people join Tommy Robinson-organised protest featuring racist conspiracy theories and hate speech



    25 Festnahmen bei 110.000 Teilnehmern. Bei den pro-palästinensischen Protesten der letzten Wochen war die Londoner Polizei jedenfalls nicht so zimperlich mit dem Recht auf freie Meinugsäuerung und friedlichen Protest.:thumbup:

  • Witzig, grün Liberalen/NGO/Journalismusverweigerer waren doch begeistert von Meldestellen - anscheinend nicht wenn sie gemeldet werden?! : )


    Man sollte alle politisch angestossenen Änderungen danach beurteilen ob sie mir schaden, nicht nur heute, sondern auch wenn sich bei mir was ändert. Viele Arbeiter fordern knallharte Reformen bei Arbeitslosen, verständlich, aber wenn der Job mal weg ist dann müßen sie eventuell in dem knallharten Sozialstaat leben, der Kranke mit Burnout/Depression flux auf 0-Sanktion und die Strasse setzen will. Den Sozialstaat abzusäbeln schadet jedem irgendwann, außer Millionäre/Milliardäre (Politker mit fetten Pensionen) sollte da niemand dafür sein.

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