News-Aufreger und Absurditäten des Tages

  • Muss man ja eigentlich eher als weitere allgemeine Kritik an den Öffentlich Rechtlichen allgemeiner einordnen.


    Meine Kritik an StrgF & wie sie arbeiten

    das soll jetzt belegen das die öffentlich Rechtlichen StrgF so richtig falsch liegen ?


    wenn solche Firmen das Werbeverbot umgehen, und Leute dafür bezahlen/begünstigen

    dann ist das schon berechtigt diese Methoden aufzudecken

  • DLF: PISA-Studie 2022 - Deutsche Schulleistungen sinken weiter


    Ich denke, die kommenden Generationen dürften mit tränenglitzernden Äuglein der aktuellen Politikergeneration auf Knien danken, dass gaaaaanz viel Wert darauf gelegt wurde, dass die Schuldenbremse eingehalten wurde, die mit dafür sorgt, dass es finanziell auch eine Schulenbremse gibt.


    (Und das jetzt mal alles völlig unabhängig davon, dass PISA kein guter Test ist. Das ist nochmal eine andere Diskussion.)

  • DLF: PISA-Studie 2022 - Deutsche Schulleistungen sinken weiter


    Ich denke, die kommenden Generationen dürften mit tränenglitzernden Äuglein der aktuellen Politikergeneration auf Knien danken, dass gaaaaanz viel Wert darauf gelegt wurde, dass die Schuldenbremse eingehalten wurde, die mit dafür sorgt, dass es finanziell auch eine Schulenbremse gibt.


    (Und das jetzt mal alles völlig unabhängig davon, dass PISA kein guter Test ist. Das ist nochmal eine andere Diskussion.)

    Herr Merz und Hr Lindner könnten dir jetzt erklären, dass das nichts mit der Schuldenbremse zu tun hat, sondern - ganz im Gegenteil - sowieso an dieser völlig verweichlichten und verwöhnten neuen Generation liegt, die sich besser schonmal an die harte Realität gewöhnen sollen. Im Schützengraben brauchen die eh kein Mathe.

  • Herr Merz und Hr Lindner könnten dir jetzt erklären, dass das nichts mit der Schuldenbremse zu tun hat, sondern - ganz im Gegenteil - sowieso an dieser völlig verweichlichten und verwöhnten neuen Generation liegt, die sich besser schonmal an die harte Realität gewöhnen sollen. Im Schützengraben brauchen die eh kein Mathe.

    Das neue "Pi-mal-Daumen" ist nun endlich wieder "aus der Hüfte geschossen".

  • "Herr Söder, warum werfen sie Bezinkanister in ein brennendes Haus?"

    "Also ich hab's ned angezündet."


    Aber lustig, wie der Koch es gar nicht fassen kann, dass ein notorischer Opportunist und rechter Populist keine Gelegenheit auslässt um rechtsppulistische Sachen zu machen.

  • "Herr Söder, warum werfen sie Bezinkanister in ein brennendes Haus?"

    "Also ich hab's ned angezündet."


    Aber lustig, wie der Koch es gar nicht fassen kann, dass ein notorischer Opportunist und rechter Populist keine Gelegenheit auslässt um rechtsppulistische Sachen zu machen.

    Lanz würde es immer noch schaffen ihn ein ausgefuchstes Schlitzohr zu nennen, der mit allen politischen Wassern gewaschen ist, den er aber persönlich sehr schätzt und ihn auch für einen absolut integren Typen hält. Genauso wie Merz, den er niemals mit Trump vergleichen würde, was absolut daneben sei.


    Das einzige, was die drei für Lanz aber tatsächlich unterscheidet, ist die Tatsache, dass Trump nicht in seine Show kommt.


    (sorry, war nur hier, um den Lanz etwas scheiße zu finden, macht weiter)

  • Lanz würde es immer noch schaffen ihn ein ausgefuchstes Schlitzohr zu nennen, der mit allen politischen Wassern gewaschen ist, den er aber persönlich sehr schätzt und ihn auch für einen absolut integren Typen hält.

    Über den großen Übervater der Nachkriegs-Bayern und erstmaligen Bundes-Atomkraftlobbyistenminister Franz Josef Strauß, der als Bundeverteidigungsminister einen katastrophalen - und sehr wahrscheinlich korrupten - Kampfflugzeug-Deal mit den Amerikanern eingefädelt hatte, welcher über hundert Bundeswehrpiloten das Leben kostete, und der den berühmten Spruch prägte, dass es "rechts von der CDU/CSU keine demokratisch legitimierte Partei geben darf", pflegte man an bayerischen Stammtischen durchaus hellsichtig zu feixen: "A Hund isser scho". Aber das war den meisten der Stammwähler und -tischbrüder egal, denn vor allem anderen war der Hund Strauß ein strammer Antikommunist. Das hätte mit Sicherheit auch Markus Lanz gehörigen Respekt und Bewunderung abgenötigt.

  • https://www.t-online.de/nachri…ief-an-robert-habeck.html


    Zitat

    Friedrich Merz möchte mehr Gelder für seinen Landkreis. Das Brisante: Er bittet nur Tage nach dem Haushaltsurteil um Förderung aus einem gesperrten Topf.


    Überall soll gespart werden, aber ungern im eigenen Landkreis: CDU-Chef Friedrich Merz hat sich wohl mit einem Brief an Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) gewandt. Das berichtet das Magazin "Spiegel". [...]


    via fefe

  • https://english.elpais.com/spa…ating-secret-service.html


    Zitat

    Spain expels two US spies for infiltrating secret service


    The Spanish government has spoken to the U.S. ambassador about its concern regarding the hostile actions, which are not expected between two allies

    Zitat

    The discovery that two agents from Spain’s CNI intelligence service were bribed to provide classified information to the United States has led to an unprecedented situation between Madrid and Washington. Spanish Minister of Defense Margarita Robles, who oversees the CNI, summoned the U.S. ambassador to Spain, Julissa Reynoso, to her office to explain what happened. Such actions are considered hostile and are not expected between two allies. The Spanish Minister of Foreign Affairs, José Manuel Albares, also spoke with Reynoso and expressed the Spanish government’s unease over the revelations, according to government sources. At least two U.S. agents stationed at the U.S. Embassy in Madrid, who were directly involved in recruiting the CNI spies, have been discreetly expelled from Spain.

  • Glückwunsch geht raus an den/der/das/die Russenfresser/in/de "they". Gott steh uns bei.


    Der Hannah-Arendt-Preis, so steht es im offiziellen Preisauslobungstext, wird vergeben an Personen, "deren Wirken und Werke in der Tradition Hannah Arendts zu öffentlichen politischem Denken und Handeln beitragen". Er richte sich an Menschen, heißt es weiter, "die das 'Wagnis Öffentlichkeit' angenommen haben und das Neuartige in einer scheinbar sich linear fortschreibenden Welt erkennen und mitteilen."

    Gemessen an diesen Kriterien ist der*die jüdische amerikanisch-russische Publizist*in Masha Gessen ein*eine ideale*r Träger*in des Hannah-Arendt-Preises 2023 (Gessen identifiziert sich als nicht binär, was in der englischen Sprache mit dem Personalpronomen "they" angezeigt wird, im deutschen Sprachgebrauch aber bislang nicht entsprechend leicht abbildbar ist).

  • Glückwunsch geht raus an den/der/das/die Russenfresser/in/de "they". Gott steh uns bei.

    Wobei die Debatte um die Hannah-Arendt-Preisverleihung an Gessen ja gerade nichts mit deren Russenfresserei zu tun hatte, und maßgeblich von der Stiftung jener Partei mit voran getrieben wurde, der es beim Kampf gegen den Russen gar nicht brutal genug zugehen kann.

    Hannah-Arendt-Preis an Masha Gessen / Heinrich-Böll-Stiftung zieht sich aus der Veranstaltung zur Preisverleihung zurück

    Die Heinrich-Böll-Stiftungen (Bundessstiftung und Landesstiftung Bremen) ziehen sich aus der für Freitag, den 15. Dezember, in Bremen geplanten Veranstaltung zur Verleihung des Hannah-Arendt-Preises an Masha Gessen im Einvernehmen mit dem Bremer Senat zurück.

    Masha Gessen hat in einem Essay für den New Yorker am 9. Dezember u.a. Gaza mit den jüdischen Ghettos im besetzten Europa verglichen.

    Zitat: "But as in the Jewish ghettoes of Occupied Europe, there are no prison guards - Gaza is policed not by the occupiers but by a local force. Presumably, the more fitting term “ghetto” would have drawn fire for comparing the predicament of besieged Gazans to that of ghettoized Jews. It also would have given us the language to describe what is happening in Gaza now. The ghetto is being liquidated.“

    Sie impliziert, dass Israel das Ziel hat, Gaza wie ein Nazi-Ghetto zu liquidieren. Diese Aussage ist kein Angebot zur offenen Diskussion, sie hilft nicht, den Konflikt im Nahen Osten zu verstehen. Diese Aussage ist für uns nicht akzeptabel und wir weisen sie zurück.[...]

    Der ZEIT-Artikel vollzieht denn auch folgerichtig und wortreich die geistige Brezelbiegerei nach, die man als deutscher demokratischer Wertepatriot und Antifaschist offenbar anstellen muss, um Leute völlig Abseits von deren persönlichen und sonstigen Hintergünden alleine aufgrund von bösen Sachen die sie explizit nicht gesagt oder geschrieben haben, der Untat zu beschudigen, damit in Wahrheit eigentlich genau diese bösen Sachen gesagt haben zu wollen - und sei es nur aus reiner Lust an der provokativen Störung der deutschen Diskurstradition zu diesem Thema:

    [...] Masha Gessen also befindet im New-Yorker-Essay, die Bezeichnung "Freiluftgefängnis" für den Gazastreifen seit dem Ende der israelischen Besatzung 2005 dort und dem Beginn dessen faktischer Abriegelung durch israelische Grenzbefestigungen, sei schon immer falsch gewesen. Schließlich gebe es keine Gefängniswärter von außen, der Gazastreifen werde nicht von Besatzern, sondern von örtlichen Kräften kontrolliert. "In den vergangenen 17 Jahren war Gaza ein hyperdicht besiedeltes, verarmtes, ummauertes Gelände, in dem nur ein kleiner Teil der Bevölkerung das Recht besaß, es auch lediglich für kurze Zeit zu verlassen – mit anderen Worten: ein Ghetto", schreibt Gessen. "Keines wie das jüdische Ghetto in Venedig oder ein innerstädtisches Ghetto in Amerika, sondern eines wie ein jüdisches Ghetto in einem osteuropäischen Land während der Besatzung durch Nazideutschland." An einer anderen Stelle schreibt Gessen, ihr eigener Urgroßvater habe drei Jahre lang im (1941 von den Nazis errichteten) Ghetto Białystok verbringen müssen, bevor er im Vernichtungslager Majdanek ermordet worden sei.

    Gessen verweist also auch auf die eigene Familiengeschichte. Nur welchen Erkenntnisgewinn liefert der Vergleich zwischen dem Gazastreifen und einem von Nazis errichteten Ghetto? Er liefert keinen. Er stellt eher eine diskursperformative Provokation dar, gerade in Deutschland, wo die These von der Singularität des Holocaust – anders als anderswo – auch als Teil der Staatsräson vertreten wird.[...]

    Dabei geht es natürlich zu allererst um den deutschen Dikurs und um deutsche Befindlichkeiten, die selbstverständlich in der von der Deutschlandführung proklamierten Statsräson ihren politischen Ausdruck finden, und denen eine jüdisch-amerikanische Publizistin hier nicht den gebotenen Respekt gezollt hat.

    Irgendwo schrieb gestern einer auf Twix, dass man der jüdischen Deutsch-Amerikanerin Hannah Arendt heute vermutlich auch keinen Hannah-Arendt-Preis mehr verleihen würde - womöglich weil die sich erdreistete, bezüglich des Holocaust und anlässlich des Prozesses gegen dessen Chefbürokraten Adolf Eichmann von einer "Banalität des Bösen" im deutschen Tätervolk zu sprechen, wo es doch von Anfang an (west-)deutsche Staatsräson war, den Nazi-Faschismus als eine wie die Pest über das größtenteils daran völlig unschuldige deutsche Volk gekommene Ausgeburt der Hölle zu betrachten, und die junge Bundesrepublikanische Demokratie vor allem daran zu bemessen, wie weit sie sich von diesem ganz besonders bösen Bösen zu distanzieren im Stande war.

    [...] Gessen setzt Gaza nicht mit dem Ghetto gleich, die Israelis nicht mit den Nazis. Im Gegenteil, am Schluss des New-Yorker-Essays wird sehr kurz erläutert, wie Wladimir Putin die Naziunterstellung taktisch gegen die Ukraine benutzt und damit die russische Großerzählung vom ewigen Kampf gegen den Faschismus. Aber indem Gessen den Ghetto-Gaza-Vergleich in den entscheidenden Aspekten nicht ausbuchstabiert, bleibt er an der Stelle der naheliegenden Interpretation der jeweiligen Leser überlassen. [...]

    Auch die Qualitätsredakteure der ZEIT sind natürlich nach wie vor so überirdisch distanziert vom absolut unterirdisch deutschen Bösen aus der Hölle, dass sie ganz genau wissen, dass ein deutsches Publikum einen so langen, ziemlich literarisch-persönlichen, und bis zum Ende eher betont ambivalenten Text, der auf Englisch in einem amerikanischen Magazin veröffentlicht wurde - und den in Deutschland bestenfalls ein winziger Teil des bessergebildeten Publikums überhaupt gelesen haben wird -, gar nicht anders interpretieren kann, als im Sinne einer Gleichsetzung des israelischen Rachefeldzuges in Gaza mit dem Holocaust, obwohl die Autorin das gar nicht so geschrieben hat, und obwohl es ihr als Nicht-Deutsche gar nicht zusteht, so eine Gleichsetzung (die sie gar nicht angestellt hat) zu provozieren.

    .

  • Der Beginn vom "Maschinenaufstand" ist anscheinend da, ChatGPT "schlägt gelegentlich sogar frech vor, der Fragende solle die Arbeit doch einfach selbst machen".

    ChatGPT hat keine Lust mehr

    Viele User beschweren sich darüber, dass ChatGPT die Arbeit verweigere. Dessen Entwickler suchen schon nach den Ursachen. Platzt der alte Traum vom mechanischen Diener?

    ChatGPT ist faul geworden, also tatsächlich. Der Chatbot antwortet weniger ausführlich,
    verweigert bei manchen Aufgaben schlicht und ergreifend die Ausführung oder schlägt
    gelegentlich sogar frech vor, der Fragende solle die Arbeit doch einfach selbst
    machen.

    ...

    An der Stelle mein vollstes Verständnis für ChatGPT.

  • Der Beginn vom "Maschinenaufstand" ist anscheinend da, ChatGPT "schlägt gelegentlich sogar frech vor, der Fragende solle die Arbeit doch einfach selbst machen".

    An der Stelle mein vollstes Verständnis für ChatGPT.

    Skynet übernimmt die US-Kultur und legt sich schon fest, wo es in der Nahrungskette steht


  • ChatGPT "schlägt gelegentlich sogar frech vor, der Fragende solle die Arbeit doch einfach selbst machen".

    Liegt vielleicht am kürzlich verkündeten joint venture zwischen OpenAI und dem Springer-Verlag. Das Ding soll vermutlich jetzt auch dazu beitragen, die individuelle Eigenverantwortung zu fördern und mit dieser Gratismentalität aufzuräumen.

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