News-Aufreger und Absurditäten des Tages


  • https://www.telegraf.rs/englis…eacts-to-unrest-in-kosovo


    Zitat

    President of Serbia Aleksandar Vucic has reacted to yesterday's unrest in the northern part of Kosovska Mitrovica.


    He shared a photo on his Instagram account, "buducnostsrbijeav," showing with Serbian Minister of Defense Milos Vucevic and Chief of the General Staff of the Army Milan Mojsilovic.


    "During the night and morning, with Minister of Defense Milos Vucevic and Chief of the General Staf Milan Mojsilovic... no surrender!," reads the caption.


    Ist das eine Wohnzimmerkonferenz?


    https://www.instagram.com/p/Cl8F-UsM-5d



  • na dann werden sich giffey und jarasch doch gleich an die umsetzung des demokratisch beglaubigten willen des volkes machen, oder? oder?

  • Ich "empfehle" sich zunächst die Folge bei "Chez Krömer" selbst anzuschauen, um sich ein Bild zu machen, aber die Einordnung seitens Übermedien


    https://uebermedien.de/79651/s…ocket-newtab-global-de-DE


    deckt sich doch ziemlich mit meinem Gesamteindruck. Auch, wenn Chez Krömer in Teilen eine sehr unterhaltsames Format war und natürlich Glanzmomente hatte (so wie bei dem Depressions coming-out mit Torsten Sträter - so macht man es und nicht wie die allseits verehrte Cathy Hummels...), so empfand ich Bojcan zuletzt als eher nervig. Ist jetzt auch nicht weiter schlimm, aber der Diskurs erinnert dann halt eben doch an Twitter. Vielleicht ist aber auch gerade das das Kunstwerk hinter der Sache: Eine Talkshow, die eben genau das widerspiegelt, was in den Kommentarspalten abgeht, nur eben nicht Anonym und im TV. Vielleicht doch irgendwie ein Lehrstück.


  • Das ist rundherum ein Glanzstück feministischer Außenpolitiksimulation.

    Bismarck, einer der sich lange dem Kolonialismus verwahrte und der durch sein ausgeklügeltes Bündnissystem ein friedensicherndes Kräftegleichgewicht der Mächte aufgebaut hat, von der Reichseinigung mal ganz abgesehen. Nebenher wird aus dem bescheidenem Zimmer wenigstens ein Saal.

    Passt aber ins Gesamtbild, dieser Ministerin.


    Man kann bei deutscher Einheit ja auch, chronologisch zuerst, an Bismarck denken und seine damals Kleindeutsche Lösung ist aus heutiger Sicht doch recht groß gewesen...


    Vorbilder mit know how braucht man in dem Ministerium wohl nichtmehr, könnte zu Quslifikstionsfragen an die Hausleiterin führen...

  • Ich würde dir vermutlich widersprechen wollen, wenn man es mit der feministischen Außenpolitik denn konsequent und ernst nehmen würde. Bismarcks politisches Erbe ist historisch natürlich nicht zu unterschätzen, aber wird ja bei näherer Betrachtung auch enorm romantisiert. Als besonders friedvoll würde ich ihn jedenfalls nicht einordnen wollen.


    Bloße Symbolpokitik können sich unsere heutigen Glanzgestalten der Geschichte gemessen an den doppelmoralistischen Spagataktionen allerdings auch quer in den Arsch schieben.


    Geschichtsklitterung trifft auf Gegenwartsklitterung, gehen sie bitte weiter.

  • https://twitter.com/ABaerbock/status/1602008636775088135


  • Bismarck? War das nicht der mit der Sozialgesetzgebung?
    Kann weg, sagen sie.

  • Bismarck? War das nicht der mit der Sozialgesetzgebung?
    Kann weg, sagen sie.

    Ebenfalls im Bereich der Romantisierung. Das ist so, als würde man Merkel für die Einführung der Homoehe feiern. Bismarck war ein durch und durch preussisch militaristisch konservativer Stinkbeutel, der aber politisch raffiniert agieren konnte. Ihm die Sozialgesetzgebung oder Friedenspolitik zu attestieren...naja...

  • Ihm die Sozialgesetzgebung oder Friedenspolitik zu attestieren...naja...

    Sozialgesetzgebung wurde er natürlich hin getrieben, aber man konnte ihn eben treiben.

    Nach den Einigungskriegen hatte sein Bündnissystem eigentlich den Sinn Kriege zu verunmöglichen und die Landkarte einzufrieren.


    An heutigen moralischen Maßstäben gemessen gab's damals keine Guten...

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