Forumsmoderation

  • Der gute Axel Springer-Input. Welcher Beitrag war es denn?

    Der, in dem sich mangels anderer argumentativ verwertbarer Punkte auf kWh-statt-MWh zurückgezogen, und fälschlicherweise insiuniert wurde, dass man die Energie-Endabnahmepreise in Unserland direkt an der Börse bezahlt, damit das Wortmeldungskonstrukt nicht bereits vor dem Absenden Richtung Server gänzlich in sich zusammenfällt.


    Bad Faith kann manchmal diskursiv unterhaltsam sein. Ein paar Leute hier versuchen's immer wieder, aber scheitern mindestens genauso häufig. Bad Faith ohne Unterhaltungswert ist schlechtes Getrolle; Ist meiner Auffassung nach nicht von der Kunstfreiheit gedeckt, und kann somit weg. 🤷‍♀️

  • ja aber sind wir uns denn sicher, dass unser lieber krampus da tatsächlich auf der "bad faith" schiene unterwegs war? ich meine ich würd ihm halt auch durchaus zutrauen es nicht besser zu wissen, was dann ein eingreifen durch einen moderator ziemlich fragwürdig machen würde. seine reaktion hier lässt ja schließlich auch darauf schließen..

  • Ich meine, dass er just in dem Beitrag die Tagesschau zitierte.


    Ist doch noch nie jemand gelöscht worden, weil er die Tagesschau zitiert hat.


    *räusper*


    Der, in dem sich mangels anderer argumentativ verwertbarer Punkte auf kWh-statt-MWh zurückgezogen, und fälschlicherweise insiuniert wurde, dass man die Energie-Endabnahmepreise in Unserland direkt an der Börse bezahlt, damit das Wortmeldungskonstrukt nicht bereits vor dem Absenden Richtung Server gänzlich in sich zusammenfällt.


    Als ich denke clembus hatte hier recht, weil er sich auf Sonneborn bezogen hat, der die 221 EUR pro MWh als Endverbraucherpreis angegeben hat, und dem hat er einen Endverbraucherpreis von über 300 EUR pro MWh oder 0.3 EUR pro kWh in Deutschland gegenüber gestellt. Er wollte gar nicht auf den Einkaufspreis an der Strombörse raus.

  • Nachdem ich noch 7 Tage warten muss bis mein Account gelöscht wird,


    Du kannst natürlich den Endverbrauchpreis nicht mit dem Grosshandelpreis vergleichen insbesondere weil noch Abgaben Steuer und Marge anfällt.


    Das wäre genauso wie wenn jemand sagt der Benzinpreis an der Tanke ist unterschiedlich zum Weltmarktpreis; natürlich ist er es Weil man dort größer Mengen abnimmt und Nettopreise sind. Aber als Endverbraucher zählt für mich das was zahlen muss ( brutto). Analog kenne ich keinen der sein Benzin in Barrel kauft.


    -

    Es geht mir eigentlich darum dass wieder meine Beiträge einfach sinnfrei gelöscht worden.

  • Also ich wäre auch gegen die Sperrung von @Krampus - nicht nur aus humoristischen Gründen.


    Die Springer-Propaganda, die er hier so gerne unkritisch durchreicht, beruht ja wenigstens noch teilweise auf tatsächlichen Begebenheiten. Das erkennen Derselben zwischen den Zeilen schärft den Verstand. Und auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn.


    Die lustigen Kalauer unserers INSM-Bots @Indi lasst ihr hier ja auch stehen (was ich natürlich - schon alleine aus humoristischen Gründen - ausdrücklich befürworte!). Und die basieren immerhin auf frei erfundenen Binsenweisheiten aus der Ideologiefabrik eines mächtigen Arbeitgeberverbandes.

  • An die Löschfraktion:

    Nennt mir einen einzigen Grund, warum ich auf Wemires Beitrag nicht reagieren darf. Einen einzigen.

    Tilo (Forenbetreiber) möchte dich nicht hier haben, weil du allgemein anerkannt ein Arschloch bist. Wer von den echten Neuankömmlinge hier genauer wissen will, warum wir dich ausschließen, dem empfehle ich deine Literatursammlung vergangener Forenzeiten. Bitte auch von den Accounts Zeug rausrücken, die wir nicht als die deinen ausgemacht haben. Dein Ausschluss legitimiert sich wie folgt :


    Wer darf die Regeln machen [Internetforum] ?

    Unter Juristen ist anerkannt, dass es so etwas wie ein virtuelles Hausrecht gibt. Inhaber ist der Betreiber des Forums. Dieser kann darüber bestimmen, wer dort auf welche Weise seine Ansichten vertreten darf. Die Gerichte begründen das Entstehen des virtuellen Hausrechts unterschiedlich. Es kann zum Beispiel durch die Nutzungsbedingungen des Forums entstehen. Es kann aber auch ohne eindeutige Regelungen vorhanden sein. Gerichtsentscheidungen, in denen ein virtuelles Hausrecht anerkannt wurde, fällten zum Beispiel das Oberlandesgericht Köln (Beschluss vom 25.8.2000, Az. 19 U 2/00) und das Landgericht München I (Urteil vom 25.10.2006, Az. 30 O 11973/05). Forenbetreibern ist zu empfehlen, in den Forumsregeln klare Regelungen zu treffen.

    Welche Beziehung besteht zwischen Nutzer und Forumsbetreiber?

    Mit der Anmeldung wird zwischen Forenbetreiber und Nutzer ein auf Dauer angelegter Nutzungsvertrag eingegangen. Man spricht dabei auch von einem Dauerschuldverhältnis. Natürlich kann dieses wie jeder Vertrag gekündigt werden. Die Forumsregeln legen meist fest, unter welchen Voraussetzungen dies möglich ist – zum Beispiel bei einem Verstoß des Nutzers gegen die Nutzungsbedingungen. Möglich ist nach § 314 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) auch eine außerordentliche Kündigung aus wichtigem Grund. Diese kann fristlos erfolgen und zum Ausschluss des Nutzers aus dem Forum führen. Fraglich ist allerdings, wann ein wichtiger Grund vorliegt.

    Wann darf der Forenbetreiber einen Nutzer ausschließen?

    Zum Teil sehen die Nutzungsbedingungen vor, dass sich der Nutzer unter seiner Email-Adresse und seinem korrekten Klarnamen registrieren muss, um Beiträge zu veröffentlichen. Registriert sich derselbe Nutzer trotzdem immer wieder unter Pseudonymen oder falschen Namen, stellt dies einen Regelverstoß und einen Ausschlussgrund dar. So entschied das Landgericht München I (Urteil vom 25.10.2006, Az. 30 O 11973/05). Manche Gerichte verlangen allerdings vor der Sperrung bzw. Kündigung eine erfolglose Abmahnung des Nutzers per Email. Im Münchner Fall hatte diese stattgefunden.

    Tilo verlangt nicht viel, um hier am Forum teilzunehmen. Du hast bei weitem über die Stränge geschlagen. Wenn Wemire möchte, dann könnt ihr euch privat austauschen (sorry Wemire ).


    Ist nur noch mal ein Statement auch für neue Nutzer hier. Seid keine Rassisten o. Ä. (und selbst hier ist man dahingehend in der Vergangenheit recht liberal in der Moderation gewesen) und wenn ihr mit Verschwörungstheorien kommt, dann bitte mit dem coolen Zeug und nicht den immer gleichen Geschichten (9/11, Klimawandel nicht menschgemacht, Covid19 <= Influenza).


    Viel Spaß in unserem Forum.


    P. S. : Der Umgangston ist zuweilen etwas harsch. Grundsätzlich haben wir uns aber alle lieb.

  • Beitrag von Otzenfritz ()

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht ().
  • Ich habe mir den kompletten Thread durchgelesen, um zu verstehen, nach welchen Regeln moderiert wird. So ganz klar, scheinen diese nicht zu sein und es wurden auch viele Probleme angesprochen. Vor allem für User, die neu oder nicht so oft hier sind, ist das alles andere als ideal.


    Ein Tipp wäre, die (offizielle) Foren-Netiquette als Thread anzuheften (oder auf eine separate Unterseite).
    ...

    Abgesehen davon, finde ich es falsch, Posts unabhängig vom Inhalt zu löschen, nur weil man den (vermeintlichen) Autor nicht mag.


    Ich stimme Deinen Aussagen im Wesentlichen zu. Aus meiner Sicht ist es ebenfalls wichtig, Transparenz darüber herzustellen, welche Spielregeln gelten und warum bestimmte Beiträge gelöscht werden.

    Andererseits sehe ich auch ein Spannungsverhältnis: Es gibt in Foren erfahrungsgemäß immer wieder Nutzer, die den Diskurs zerstören wollen, z.B. in Form von persönlichen Angriffen unter der Gürtellinie oder absichtliches Missverstehen des Diskussionspartners.

    Wenn die Moderation allerdings Rechenschaft darüber ablegen muss, warum im konkreten Einzelfall bestimmte Beiträge gelöscht wurden, entsteht ein erheblicher Aufwand für den Betrieb des Forums. Und die Spielregeln müssten immer wieder nachjustiert werden, um neue Schlupflöcher zu schließen. Um arbeitsfähig zu sein, ist es daher nützlich, wenn die Moderation ordentlich Beinfreiheit hat. Einer der Kollateralschäden dabei ist, dass versehentlich unschädliche Beiträge gelöscht werden.

    Mir fällt keine Lösung ein, wie man dieses Spannungsverhältnis auflösen kann. Die Frage, wie wir zu einem friedlichen Miteinander bei Diskussionen via Internet kommen können, ist für mich eine der großen Herausforderungen unserer Zeit.


    Das grundsätzliche Verbot, Verschwörungstheorien wiederzugeben, halte ich für problematisch. Als junger Erwachsener habe ich es z.B. für eine Verschwörungstheorie gehalten, dass Lobbyisten wesentlichen Einfluss auf die Politik der Bundesrepublik nehmen. Diese Sichtweise musste ich im Laufe meines Lebens korrigieren. Im kleineren Maßstab gibt es in der Realität sicher so etwas wie Verschwörungen. Ich würde mir aber nicht zutrauen eine klare Grenze zu ziehen zwischen gerade noch berechtigten Zweifeln und absurden Gedankengebäuden. Ich denke nicht, dass es zwingend erforderlich ist, Sprechverbote auszusprechen, denn die meisten Verschwörungstheorien lassen sich argumentativ sehr leicht widerlegen.

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