Elon Musk: Master of the Universe

  • Die Twittermitarbeiter sollte mal über die Gründung einer Gewerkschaft nachdenken. ✊✊

    Es gibt Ordnung, weil die einen befeh­len und die anderen gehorchen. Aber um einem Befehl zu gehorchen, bedarf es mindestens zweier Dinge: man muss den Befehl verstehen, und man muss verstehen, dass man ihm gehorchen muss. Und um das zu tun, muss man bereits dem gleich sein, der einen befehligt. Dies ist die Gleichheit, die jede natürliche Ordnung aushöhlt.


    Jacques Rancière

  • Und weiter zündeln mit rechten VT-Narrativen... :/

  • Schon lustig.


    Als der Großentrepreneur noch lediglich als ganz besonders engagierter kapitalistischer Ausbeuter durchging, der sich vom Staat seine Profite subventionieren ließ und seinen Arbeitern verbot, sich gewerkschaftlich zu organisieren, hat sich keiner von den ganzen "links"-liberalen die da jetzt so hyperventilieren daran gestört.


    Aber jetzt wo er ihr zentrales Selbstbeweihräucherungsorgan gekauft hat, sich wie üblich weigert, irgendwas anderes zu machen, als das was ihm selbst gerade richtig erscheint, und den rechten Pöbel in ihren Safespace gelassen hat, ist er plötzlich ein gefährlicher Naziputinist, den man moralisch aufs schärfste verurteilen muss, wenn man weiter zur feinen Gesellschaft gehören will.


    Unterdessen teilen die Nazis weiter lustig ihre Instastories, twitch-streams, youtube- und TikTok-filmchen mit dem Rest der Welt.

  • ja schön und gut aber wieso begiebst du dich bei musk freiwillig in die rolle der benzinerverteidiger? also wieviel völlig gestörte scheiße muss dieser mann denn noch liefern bevor du einsiehst, dass du dich mit seiner glorifizierung vielleicht ein wenig verrannt hast?

    1) Ich glorifiziere ihn nicht.

    2) Vielleicht habt Ihr Euch auch verrannt und die Wahrheit liegt in der Mitte?

    3) Vielleicht arbeitet Ihr Euch auch an einer Kunstfigur ab, die er im Internet darstellt? Tesla und SpaceX geht es wirtschaftlich hervorragend. Irgendetwas muß er auch richtig machen, wenn Twitter auf seinem Smartphone gerade nicht aktiv ist. Das ist zuviel für Zufälle.


    Ich hatte es glaube ich, schon geschrieben. Ich selbst hatte noch nie einen Twitteraccount und kann der ganzen Aufregung wenig abgewinnen.


    Und ja, sein Vorgehen als Twitterbesitzer kommt mir auch etwas seltsam vor. Einfach mal irgendeinen Parameter stark zu ändern, um zu sehen, was passiert, ist ein bisschen seltsam, wenn der Großteil der Mitarbeiter Spezialisten sind. Schliesslich gibt es auf dem Arbeitskräftemarkt keine Mitarbeiter mit Twittererfahrung, ausser denen, die gefeuert wurden.


    Aber auch da muß ich wieder sagen, Das ist die USA. Jeder Einwohner kennt die Arbeitsgesetze und weiß, was Kapitalismus ist. Der Großteil findet beides richtig. Dann müssen die eben auch damit leben, dass sie innerhalb von 2 Wochen ohne Angaben von Gründen gefeuert werden können. Oder im Krankheitsfall keinen Lohn bekommen.

    Für mich ist die USA eventuell ein Ort um Urlaub zu machen, aber bestimmt nicht, um dort nach US Bedingungen zu leben und zu arbeiten. Ausser ich hätte etwa soviel Geld wie Musk.

  • Also so wie das aussieht ist das sogar stark rassistisch.

  • 3) Vielleicht arbeitet Ihr Euch auch an einer Kunstfigur ab, die er im Internet darstellt? Tesla und SpaceX geht es wirtschaftlich hervorragend. Irgendetwas muß er auch richtig machen, wenn Twitter auf seinem Smartphone gerade nicht aktiv ist. Das ist zuviel für Zufälle.

    nö muss er nicht, er ist ne gute one-man marketing agentur wenn es den wirklich produktiven im unternehmen gelingt ihn einigermaßen in geregelte bahnen zu lenken. auch dazu findest du hier in diesem thread verlinkte artikel.


    dieses narrativ, dass erfolgreiche menschen irgendwas richtig gemacht haben müssen, weil sie sonst nicht erfolgreich wären halte ich einfach für nicht gültig in diesem system, das oft die zu erfolg gelangen lässt, die eh schon viel geld zur verfügung haben und die darüber hinaus am skrupellosesten agieren und am besten betrügen. trump ist us-präsident geworden, das höchste amt im mächtigsten staat dieser welt. was hat er richtig gemacht? mit gutem marketing genügend verwirrte hinter sich geschart, inhaltlich aber so gut wie nichts.


    und ob tesla langzeitlich erfolgreich sein wird, wenn musks marketingblase langsam zu platzen beginnt und konventionelle autobauer aus ihrem selbstauferlegten dornröschenschlaf bei der e-mobilität aufwachen wage ich auch mal in frage zu stellen.

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